Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 9 (1923)
- Issue
- 13-14 (30.3.1923)
- Date
- 1923-03-30
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 13/14- JÜDISCHE PRESSE Seite 81 Feinschmecker wahrscheinlich) ganz besonders auf christliches Blut erpicht. Nun bringen die deufschnationalen Landtagsmitylieder heim Innenminister eine Interpellation in der Pra?e ein mit der Forderung nach einer Statistik über die Zuwanderung, Einbürgerung und Namensänderung der Ostjuden. Besonders dieser letzte Punkt scheint den Deutschen sehr nahe zu gehen und es wird der Innenminister gefragt, ob es wahr ist, daß die Ostjuden sich mit Vorliebe die Namen berühmter deutscher Persönlichkeiten zulegen. Es ist eine bitterere Pille für einen direkten Nachkommen von Hermann aus dem Teutoburgerwalde, wenn er so einen hergelaufenen Juden, der gestern noch Rosenkranz oder Pfefferstein geheißen hat, mit. Herr Schiller oder Goethe •der vielleicht gar mit Ludendorff titulieren muß. Da ist es doch weitaus angenehmer und gemütlicher, beim guten, alten »Judtt zu bleiben. Biblisch-talmudische Kurse am Rabbinerseminar zu Berlin. Aus Berlin geht, uns folgende Nachricht mit der Bitte um Veröffentlichung zu: 1. Die Kurse werden täglich in den Räumen des Rabbinerseminars (N 24, Artilleriestraße 31) von Dozenten der Anstalt erteilt. 2. In ihrem Mittelpunkt steht das Studium des Talmud, dem täglich drei Stunden gemeinsamen Unterrichtes und mindestens vier Stunden der Vorbereitung zu widmen sind. 3. Der Unterricht ist unentgeltlich und beginnt am 1. Ijar. 4. Zur Teilnahme sind junge Leute berechtigt, die eineAüliere Schule bis mindestens zur Reife für Obersekunda besucht haben. 5. Bewerber müssen sich verpflichten, an den Kursen mindestens während der Dauer eines Jahres teilzunehmen. G. Bewerbungen sind an Herrn Dozenten Dr. Moses Auerbach, Berlin C 25, DircksenstraJie 45, zu richten. Persönliche Vorstellungen ebendort (Montag, bis Donnerstag 8 bis 9 Uhr morgens) oder in der Bibliothek-des Rabbinerseminars (Dienstag und Donnerstag 12 bis 1 Uhr). Das Dozentenkollegium des Rabbinerseminars zu Berlin, i. A. Dr. J. VVohlgemuth. Polen. Die verzweifelte Lage der jüdischen Flüchtlinge. Die polnische Regierung1 geht in der Ausführung der Verordnung des Innenministers, betreffend die Ausweisung aller „Fremden" unbarmherzig vor. Trotz ihrem Versprechen, die registrierten ^Heimatlosen" bis zum April im Lande?a\ belassen, wurden viele derselben schon jetzt, ohne Faß und jeglicher Mittel bar, an die Grenze gestellt. Ein furchtbares Schicksal droht denjenigen, die die polnische Regierimg den russischen Behörden übergibt, da viele von ihnen durch ihre Flucht aus Rußland oder sonstiger politischer „Verbrechen" wegen, ihr Leben verwirkt haben. Zahllose Hilferufe ergehen ans Ausland, besonders an die amerikanischen Juden, Ton denen finanzielle Hilfe erwartet und auch teilweise geboten wird. Die Interpellation jüdischer Deputierter im Sejm, die die Härten bei Ausführung der unheilvollen Verordnung beseitigen wollte, blieb ergebnislos. Die kürzlich in Warschau stattgefundene Konferenz der Chefs der Sicherheitspolizei Polens bestätigte die Verordnung in vollem Umfange und die Lage der unglücklichen „Heimatlosen" ist verzweifelter denn je. Konferenz des „Keren-Hajessod" in Warschau. Montag, den 12. Februar, wurde in Warschau die Keren-Hajessod-Konferenz, die zu Ehren N.Sokoiows einberufen wurde, eröffnet. Sokolow übernahm den Ehrenvorsitz, Dr. Thon das Präsidium. Nach den Begrüßungsansprachen hält Sokolow •in Referat über die Lage in Palästina. Doktor Morgenstern gibt eine Uebersicht über die Finanzen des Keren-Hajessod. Während der drei Jahre sind Einkünfte von zirka 555 Millionen, gesammelte Wertobjekte von 126 Millionen und Deklarationen über 499 Millionen zu buchen. Die Ausgaben beliefen sich auf 138' Millionen. Nach London wurden in diesem Zeitraum zirka 30.00Ü Pfund übersendet (Dies sind zirka 32 Millionen Mark. Ueber den Rest sagt der Bericht nichts aus!). Die zweite und dritte Sitzung verliefen sehr stürmisch. Es kam zu fortwährenden Zusammenstößen zwischen Misrachisten und Zionisten, da die ersteren die Annäherung an die Orthodoxie forderten. Die meisten Redner übten scharfe Kritik an dem Gebaren des Direktoriums und verlangten die Demission einiger Mitglieder desselben. Nach einer Rede des Instruktors Bregwiann, die ffeftige Ausfälle gegen die Orthodoxie enthielt, erhob sich ein großer Tumult, die Misrachi drohten mit der Errichtung eines eigenen Keren-Hajessod und verließen demonstrativ den Saal.' In der nächsten Sitzung wurde die Debatte fortgesetzt. Die Kritik am Direktorium dauert fort. Biesinski beklagt sich darüber, daß die religiösen Arbeiter in Palästina schlecht behandelt werden. Silbermann verlangt ein genaues Referat über die Ausgaben in Palästina. Meienlender bedauert den Mangel an einer Persönlichkeit, die auf finanziellem Gebiete das leisten könnte, was Sokolow auf dem der „äußeren Politik" leistet.' Die Revisionskommission stellt den Antrag auf Genehmigung der „Rechnungen" und Vertrauensvotum für die Verwaltung. Und, ohne über die Verwendung der 136 Millionen Rechenschaft zu haben, wird der Antrag durch Abstimmung angenommen. Die gutgläubigen Herren begnügen sich mit der Versicherung der Revisionskommission, es sei alles in schönster Ordnung. Das Verbot der ausländischen jüdischen Zettungen. Vor kurzer Zeit brachten die polnischen Tageszeitungen eine Verordnung des Kegicrungskommissariates, wonach den meisten jüdischen Zeitungen des Auslandes das Postdehit für Polen entzogen wurde. In dieser Angelegenheit brachten nun einige jüdische Abgeordnete im polnischen Sejm eine Interpellation ein, die auf die Haltlosigkeit und Ungerechtigkeit, dieser Verfügung aufmerksam machte. Auf den Index seien nämlich fast sämtliche jüdische Zeitungen des Auslandes gesetzt, worden ohne Rücksicht anf ihre politische Einstellung zu Polen, ja der Abgeordnete Dr. Schiffer machte darauf aufmerksam, daß die Liste auch solche Platter enthält, die entweder nie existiert oder aber schon längst aufgehört haben zu erscheinen, was darauf hinweist, daß das Verbot, ohne jegliche Kenntnis der jüdischen Presse erlassen worden sei. Die Interpellanten fragen den Minister des Inneren, ob er Kenntnis von dieser Verordnung habe und was er zu tun ge.lenke um dieselbe zurückzuziehen oder wenigstens zu revidieren. Um den Numerus clausus. Ein großer Teil der Warschauer polnischen Studentenschaft sab als Entgegnung auf die „Numerus cIausus"-Agitation einiger Verbindungen die Erklärung ab1, daß er "sich mit, dieser Aktion absolut nicht solidarisch erkläre. Die unterzeichneten Vereine (Organ, der nationalen Jugend, der akademischen Volksjugend, der progressiven Jugend u. a.) verurteilen auf das Schärfste die Stellungnahme der antisemitischen Akademiker, die mit den Staatsgrundgesetzen unvereinbar sei. Sie verwahren sich ausdrücklich dagegen, daß die 5 antisemitischen Vereine im Namen der polnischen Studentenschaft sprechen, wozu sie nicht das geriugste Recht hätten. Sin erklären ferner alles anzuwenden, um den nationalen und konfessionellen Kampf von den Hochschulen fernzuhalten. (Merks Diener und Konsorten! Aber allerdings, so sprechen ja diese Polen, diese Halbasiaten. Wir Wiener haben solche Humanitäts- und Rechtsdnseleien nicht mehr nötig. Frisch, frei, fromm und froh mit Hakenkreuz und Gummiknüttel, denn wir sind doch ein Kulturvolk!) Interpellation wogen der Attentate gegen jüdische Abgeordnete. Das jüdische „Kolo* macht den Minister des Innern auf die in letzter Zeit sich häufenden Bombenattentate gegen jüdische Abgeordnete und Persönlichkeiten aufmerksam. So wurde am. 10. Februar in Bendin im Hause des jüdischen Abgeordneten Dr. Weinzieber ein Sprengkörper gelegt, der großen materiellen Schaden anrichtete und nur einem glücklichen Zufall ist. es zu verdanken, daß die Mörder nicht ihre wahre Absicht verwirklichen konnten und niemand verletzt wurde. Einige Tage vor diesem Anschlag ist ein ähnlicher gegen Dr. Perlmann und gleichzeitig gegen Dr. Melodist in Sosnowice verübt worden, die beide als Parteifreunde des Dr. Weinzieher bekannt siud. Da also feststeht.'daß es sich nicht utn zufällige Attentate, sondern um eine wohlorganisierte Terroraktion gegen jüdische Vertreter handelt, fragen die Interpellanten, ob dem Minister diese Tatsachen bekannt seien und was er zu unternehmen beabsichtige, um die Schuldigen-der Strafe zuzuführen und ähnliche Taten für die Zukunft unmöglich zu machen. Ukraine* Die Not der Jokaterinoslawer Gemeinde. Der Jelcaterinoslawer Khilla kommt unter den verelendeten jüdischen Gemeinden das traurige „Vorrecht" zu, die am schwersten betroffene zu sein. Der Verband ukrainischer Juden inLondon erhielt kürzlich ein Memorandum dieser Khilla, in dem ihre bittere Not geschildert u.nd um dringende Hilfe ersucht wird. Es zeugt von dem heldenmütigen Festhalten dieser Juden an der Thora, daß sie als erstes um Versorgung mit Mazzes für das nahende Pessachfest bitten und erst in zweiter Reihe den Mangel lebenswichtigsten Artikeln anführen. Im vergangenen Jahre hatten viele es vorgezogen zu hungern als Chomez zu essen. Diese Menschen verstehen es noch, für ihren Glauben und ihre Ideale ihr Leben zu .opfern. Jugoslawien. Installierung des neuen Rabbiners in Snbotica. Am Mittwoch *Hfc$ "1 hat hier unter großen Feierlichkeiten die Installierung .des neugewähllen Oberrabbiners Moses Deutsch KtO'^ttT aua Komorn, "IKmatt pWH S^H p stattgefunden. Eine achtgliedrige Deputation, mit Herrn Hermann Deutsch, Ehrenpräses der hiesigen Gemeinde, an der Spitze ist nach Komorn gefahren, um jl^ÜIH abzuholen, über zwanzig 2"JJ2 aus Komorn begleiteten ms Budapest und am Bahnhofe hier erwarteten sehr viele Herren und Damen den Ehrw. Herrn Oberrabbiner und Familien Vor dem Tempel erwarleten die ältesten mit am Arm, beim Eingange 'desselben begrüßte Herr W. Glied, Präses der Gemeinde, den Neugewählten und übergab ihm den Schlüssel des Tempels. Es erschienen die Vertreter der Behörden, und zwar: der Obergespan, Bürgermeister, Platzkommandant, Vertreter der Kirchen, Delegierte der hiesigen neologen Gemeinde, sowie der Gemeinden Agram, IUok, Senta, Ada, Petrovoselo, Mol, Verbäsz, Petröc, Csu.rog, Kanizsa, Csonoplya und Topolya. Nach dem ^THD welches von Herrn Oberkantor Kraus mit Chor vorzüglich gesungen wurde, betritt Sr. Ehrw. Herr Grand Rabin Alkaiay aus Belgrad die Kanzel und begrüßte KlC^ty im Namen der Judenschaft des Königreiches S. H. S. in einer überaus schönen und formvollendeten Rede. Darauf folgte die Antrittsrede Ntö^ljy irD""! die vermöge ihrer tiefdurchdachten und von echtem jüdischen Idealismus durchdrungenen Inhalte einen mächtigen Eindruck anf sämt-. liehe Zuhörer ausübte. Besonders schön gestaltete sich das Bankett, an dem über 100 Personen teilnahmen. Es sprachen Grand Rabin Dr. Alkaiay, ferner Rabbiner Prager (Petrovoselo), Rabbiner Hoffmann (Ada), Rabbiner Rausnitz (Senta) und einige hiesige "2"V^2 schöne Beachtenswert sind die Reden der Führer der hiesigen neologen Gemeinde und p"pj die sich bereit erklärten, Sr. Ehrw. in seinem Wirken mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln weitgehendst zu unterstützen. Ein erfreuliches und erhebendes Bild war es als einige Herren, die bisher vonvjüdisch-konservativem Sinn ganz fern gestanden sind, mit Begeisterung und aufrichtiger Opferwilligkeit ihre Dienste zu der jetzt beginnenden heiligen Arbeit aufgeboten haber. Es war in jeder Beziehung ein schönes und imposantes Fest und man kann schon heute mit Sicherheit behaupten, daß unter Leitung KD^U* für pp tl^lil (TUnn hier J"pn"JD vieles geleistet werden wird. Das Bendschen wurde versteigert und ist eine bedeutende Summe für eine |"0',tjys aufgebracht worden. Begrüßungstelegrarnme sandten und ihr Fernbleiben entschuldigten die Gemeinden Bonyhäd, Erlau, Kosice, Preäov, Lemesany, V.-Suräny und Hanusovce. Gründung einer Jugendgruppe in Snbotica. Die thoratreue Jugend der aufblühenden orthodoxen Gemeinden in Snbotica hat eine Jugendgruppe der Agudas Jisroel gegründet. Es ist zu hoffen, daß die Jugend der übrigen orthodoxen Gemeinden Jugoslawiens diesem Beispiel folgen wird. Amerika. Die Entwicklung: der Aguda-Organisation. Dem „Jud" schreibt man aus New York, daß die Entwicklung der Aguda-Organisation auf amerikanischem Bodeff sehr gut gedeihe. Die Zahl der thoratreuen amerikanischen Juden war zwar seit jeher sehr groß, doch mangelte es an einer einheitlichen Organisation. Dadurch, daß die Orthodoxen jeder für sich lebten, kam ihre Mitarbeit in allgemein jüdischen Fragen nicht zur Geltung. Mit großer Freude vernahmen die orthodoxen Juden daher den Ruf der Aguda, sich zusammenzuschließen und korporativ ins jüdische Leben einzugreifen. So wuchs die Zahl der organisierten Orthodoxie rapid und bald machte sich auch ihre gesellschaftliche Arbeit unter dem Banner der Aguda bemerkbar. Auch che „Zeire Agudas Jisroelfc entfaltete sich in erfreulicher Weise und kürzlich gingen sie daran, eine oigene Zeitschrift „Das jüdische Licht8 zu gründen. Das Erscheinen der ersten orthodoxen Zeitung bedeutete für die interessierten Kreise ein Fest und wurde auch als solches begangen unter Mitwirkung der Führer der Orthodoxie, darunter Se. Ehrwürden Rabbiner Jung, Rabbiner Dr. Rosenberg. Rabbiner Garfinkel und S. Bettelheim aus Wien. Dieser Erfolg des Landesverbandes der Aguda wurde mit Begeisterung aufgenommen und es ist zu hoffen, daß ihm bald weitere nachfolgen werden. Dr. Büchler — Staatsanwalt-Stellvertreter. Rabbiner Sarauel, Büchler ist vom Staatsanwalt des Staates New York zu seinem Assistenten ernannt worden. Dr. Büchler hat die Preßburger Rabbinatsschiile besucht und war vorher Schüler des Oberrabiners Weber in Pistyan. Zu den. vielen Verdiensten Büchlers ums öffentliche Leben gilt die Schaffung eines von der Behörde sanktionierten jüdischen Friedensgerichtes, das im Stadthaus seinen Sitz hat und Prozesse zwischen Juden, die Kenntnis des jüdischen Lebens erfordern, erledigt. Das Gericht weist oft Klagen solcher Art an das jüdische Friedensgericht, bei welchem stets ein Rabbiner mitwirkt. 13.000 Dollar für jüdische Kulturanstalten. Auf der letzten Sitzung des „Peoples-Relief-Comittee" wurde im Budget ein Posten von 13.000 Dollar zur Unterstützung* jüdischer Kulturanstalten in Polen, Litauen, der Bukowina, Lettland und Estland im nächsten Monat eingestellt. Der Kampf der palästinensischen Orthodoxen für die gesetzliche Sabbatruhe. (J. G. B.) Wie bekannt, hat sich der Vorstand des Vereines „Sabbatruhe" an den Oberkommissär Sir Herbert Samuel mit der Bitte gewandt, ein Gesetz gegen die öffentliche Entweihung des Sabbats zu erlassen. Die Delegation stützte sich auf das frühere türkische Gesetz, welches den Muselmanen den öffentlichen Genuß von Speisen und Trank an den Fastentagen unter Strafe verbietet. Die Delegation hatte dem Oberkommissär eine Petition überreicht, die von 4000 Familienhäuptern im Namen von 22.000 Seelen unterzeichnet war. Der Oberkommissär hat' nun der Delegation die Antwort erteilt, daß die Forderung nach strenger Einhaltung der Sabbatruhe besonders in einer Stadt wie Jerusalem moralisch sehr berechtigt ist; nach Rücksprache mit seinen Beamten sei er aber zum Entschluß gekommen, daß für die Erlassung einer gesetzlichen Bestimmung wegen Bestrafung von Sabbatstörern kein Grund vorhanden sei. Ueberhaupt empfiehlt es sich, in religiösen Dingen eher durch moralische als durch gesetzliche Mittel zu wirken. Er, der Oberkommissär, sowie seine Familie, wie überhaupt die Regierung wollen in der Wahrung der Sabbatruhe der Oeffentlichkeit ein Muster geben. Die orthodoxe jüdische Presse in Palästina ist von der Antwort des Oberkommissärs keineswegs befriedigt und sie drückt die Hoffnung aus, dsß sich noch Mittel und Wege finden werden, ein Sabbatruhe- Gesetz durchzuführen. Der arabische Wirtschaftskongreß in Palästina. (J. G. B.) Die arabische Exekutive gibt allen muselmanisch-christlichen Vereinen im Lande durch ein Zirkular bekannt, daß die Regierung sich für den demnächst in Jerusalem stattfindenden arabischen Wirtschaftskongreß sehr interessiert und daß eine Anzahl Departementdirektoren ihre persönliche ^.n- Kinder-Rettungs wo che! Gedenket der Waisenhäuser der Aguda in Wien und Baden!;