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Jüdische Presse · 1923-02-23 · 8 (23.2.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
8 (23.2.1923)
Date
1923-02-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 44 JÜDISCHE PRESSE Nr. 8 Jechiel Kahan, Frl. Kahan, Grünberger, Rabb. Ullmann, N. N. je 10; 0. Sporn, Josef Friedmann, N. N., N. Hirsch, Baum, M. Berlad, N. Grünberg je 6; zusammen Lei 2515. Gesamtsumme der Spenden K 117.290, Lei 2515. M&dchengrnppe Wien, anläßlich eines Vortrages des Dr. P. Kohn. Otto Wagenberg K 100000; N. N. 250.000; Rotenstreich 50.000; Bermann 100 000; Fischer (Hacker) 50.000; Brüder Schön 50.000; Freund 20.000; Kronfeld 15.000; Nathan Herzka 100.000; Jakob Fuchs 100.000; N. N. 20 000; N N. 100.000; Emanuel Lamm 100.000; Herbst 100.000; N. N. 50.000; H. G. 50.000; Adolf Grünwald und Bruder 100.000; N. N. 50.000; N. N. 20.000; L. R. 15.000; B Friedländer 10.000; S. Weliczker 20.000; Gewürz A. 50.000; S Robinsohn 10.000]; Kerzner 20.000; Gänger 10.000; N. N. 10.000; Stein 10.000; Kleinmann 10.000; Gh. Wachs 10.000; Gittel Rosenzweig 10.000; Sara Aschkenasy 10.000; R. Schneicr 5000; d. Frl. Paula Fürst: Eugenie Komorner 10.000; Paula 50.000; Emil Deutsch 100.000; Hochzeit Breuer-Deutsch K 150.000, ö K 100, ungarische K 7000, Dinar 100, Frs. 5 d. Frl. Cilly Neumann; Esti Goldberger 20.000; J. F. 10.000; Otto Földvari 10.000; Misraehist 10.000; Jakob Pinkas 10.000; Frau Riegler 10.000; diverse Spenden 97 000; zusammen öK 2,102.000, c" K 100, uK 7000, Dinar 100, Frs. 5. Gesamtergebnis Ö K 7,042.000, u K 18.000, 8 K 250, Pfund 2, Dollar 1, Dinar 100, Frs. 5. ^▼ATAVATAVAVATAVAVATÄTAyiVAVlVÄTATA^A Helfet den Hungernden! VllAVAYJtkWATAJJkWATATAVäkWA.WAWAVAVAVA'WÄV | Per» T. Adar« | Nach der Ueberlieferung ist der 7. Aclar sowohl der Todeswie der Geburtstag von Mosche Rabenu. Ein geistreicher Erklärer hebt hervor, daß der Talmud die chronologische Reihenfolge nicht einhält, danach der 7. Adar der Geburtstag und erst später der Todestag von Moses wurde, sondern dieser Tag wird erst als Todestag und dann als Geburtstag von Moses bezeichnet. Dies erklärt der angeführte Kommentator mit der geistreichen Wendung, daß erst der Todestag der Geburtstag von Moses geworden ist. Erst als man gesehen hat, daß er durch den Tod nicht entrissen werden konnte, daß seine Lehre gepflegt und seine Mahnung beherzigt wurde, hat man die Gewißheit gewonnen, daß Mosche Rabenu nicht gestorben ist. Sein unvergängliches, ewiges Leben begann erst nach seinem Tode. Die Tinte, die unverbraucht in seiner Feder zurückblieb, wurde die Quelle von Werken, an denen bereits Jahrtausende mit ungeahnter Hingebung und mit nimmermüdem Fleiße arbeiten. Das jüdische Lehrhaus, der Beth-Bamidrasch, die Jeschiba, die Stätten, wo seit Jahrtausenden das Leben des jüdischen Volkes sich erneuert und aus einer unsichtbaren, zeitlosen Welt wunderbare Kräfte gewinnt, tragen alle die Prägung, die ihnen Mosche Rabenu gegeben hat. Gehen aus diesen Lehrhäusern Gelehrte, Talmide Efachomim, Meister und Führer des jüdischen Volkes hervor, so lebt Mosche Rabenu mit und in ihnen; werden sie dem zeitlichen Erdenleben entrissen, beklagen wir mit ihrem Abgang auch den Tod von Mosche Rabenu. So gedenkt das Judentum am Todestage Mosis nach alter Tradition aller im Jahre dahingeschiedenen treuen Jünger und Vorkämpfer seiner Lehre. Es gingen von uns in diesem Jahre die Rabbonim gekommen war, vor diesem Kritiker stehen! Allerdings der Philosophie stand Kant nicht fremd ge-. genüber. Seltsam nimmt sich auch das Lob aus, das dieser Rabbiner der Frömmigkeit Kohns spendet: „Die geringste Vorschrift beobachtete er dem talmudischen Grundsatz gemäß, so genau wie die größte . . . Nie spöttelte er über einen religiösen Gebrauch, was oft auch von Frommen in aller Unschuld und Gutmütigkeit geschieht". Da verwechselt der jüdische Kritiker wohl Kohn mit den „Frommen", die in der Philippsonschen „Allg. Zeitung des Judentums" ihr Ideal erblickten. Selbst den Humor Kohns läßt der kritische Rabbiner nur mit lokaler Einschränkung gelten. „Wenn die handelnden Personen aus der Prager Judengasse stammen, ist ihre Charakterisierung eine ganz zutreffende, sehr oft nicht ohne guten Humor." Man sieht, daß dieser Kritiker Kohns, was er mit der einen Hand spendet, mit der anderen zurücknimmt. S. Kohn, der nur ein „gewöhnlicher Optimist" war, hätte aber sicherlich darob seinen nicht blos auf Prag beschränkten Humor nicht verloren . . . Zum Schlüsse nur noch eine Mitteilung Kohns, die Aufschluß über die Lebenswahrheit zweier sehr interessanter Figuren aus einer seiner schönsten Erzählungen gibt. Der Dichter schreibt: „ . . . Was speziell die beiden ,Antipoden1 betrifft, so haben die beiden Männer, die ich darin schilderte, in der Tat gelebt und ich habe sie gekannt. Sie hießen Karpeles und Schmelkes und jener hat diesem auch in der Tat eine sechzigjährige Schuld, an die der Gläubiger nicht mehr gedacht, an die er sich auch nicht mehr zu erinnern vermochte, bezahlt. Philipp Reclam bezeichnet ,diese kleine Erzählung als eine Perle der deutschen Literatur'. Hofsehauspieler Ritter v. Sonnenthal hat die Erzählung in Wien vorgelesen und damit einen stürmischen Heiterkeitserfolg errungen." Hiermit schließen die mir vorliegenden autobiographischen Notizen des Dichters S. Kohn. G. E. Hageonim s. z. 1.: Rabbi Mosche Nachum Wallenstein, Jerusalem, Mitglied des Aschkenasischen Beth- Dins. — Rabbi Akiba Josef Schlesinger, Jerusalem. — Rabbiner Jehuda Segall, Warschau. — Rabbi Joab Josua, Kinzker Raw. — Rabbi Löb Weingarten, Zadik von Lubaschow. — Rabbi Abraham Dow Beer Popel, Mariampol, Litauen. — Rab. Jizchok Jungreiß, Kosice. — Rabbiner Markus Danzig, Wagwetsche, Slowakei. — Rabbiner Jizchok Schweiger, Velke- Topolcsany. Nochmals zur Frage des Weltkongresses. Die Veranstaltung, welche zu Beginn des Winters im Hotel „Continental" stattfand, läßt unsere lieben Gegner nicht zur Ruhe kommen. Das tut uns leid, denn die bei der Darstellung gegebenen Gedanken waren nach allgemeinem Urteil der Zuhörer so objektiv gegeben, daß nur die böswillige Entstellung einiger unverantwortlicher Korrespondenten, insbesondere misrachistischen Kalibers, die ihnen willkommene Gelegenheit ergriffen, um die Aufmerksamkeit ihrer Leser von der Wucht der sachlichen Einwände abzulenken. Gewohnt an Simris Methode suchen diese Herren durch Angriffe' auf Personen zu paradieren. Wir lehnen es auch heute ab, in diesen Spuren der jüdischen Hamansschüler zu gehen. Nun ein Wort an unsere Freunde, die sich immer beklagen, daß wir zu polemisch wären; wenn sie auch nur einmal im Jahre die Perfidie dieser Organe und ihrer heimtückischen Helfershelfer aus dem Reich Zovua über sich ergehen lassen müßten, dann würden sie unsere Geduld bewundern. Was wurde aber gesagt? 1. Es gibt keine einheitliche, weltpolitische Orientierung der ganzen Judenheit und es hat sie niemals gegeben. Ein Weltkongreß würde aber ein falsches Bild von einer solchen Einheitlichkeit vortäuschen. 2. Es gibt für den einzelnen Juden oder für die jüdische Gesamtheit keine Frage, die losgelöst vom Einfluß der Religion betrachtet oder behandelt werden kann. Das aber will der Weltkongreß; ehrliche zionistische Zeitungsstimmen anerkennen diese Sachlage. Teilnahme am Weltkongreß würde aber das Zugeständnis bedeuten, daß man jüdische Dinge ohne diesen Einfluß entscheiden darf. 3. Würde man aber, wie es einige, gleichfalls ehrliche zionistische (nicht misrachistische) Stimmen verlangen, den behaupteten Zusammenhang zwischen Religion und wirtschaftlichen Fragen einer Diskussion unterstellen, so hieße das, religiöse Entscheidungen von parlamentarischen Majoritltsabstimmungenunkundiger Menschen abhängignjächen. 4. Die Situation der jüdischen Gemeinsl!nWin*1n den einzelnen Golusländern (inklusive Paläs'ti^::3st •so tragisch ernst, daß sie durch einen Weltkongreß nur Verschärfungen erleiden kann. Schließlich fragen wir, was liegt denn den Herren so viel daran,- wenn sie hübsch unter sich bleiben, das heißt im Kreise derer, denen politische Erfolge alles, religiöser Niedergang nichts bedeutet? Was soll ihr Werben um eine Staffage seitens der Orthodoxie? Was soll der unabhängigen Orthodoxie diese undankbare Rolle des ewig Getäuschten? Warum soll nicht jeder Jude sich freuen, daß die jüdische Gemeinschaft auch solche Menschen in sich birgt, die den Mut sequenz haben?v Wahrlich, in all dem II Anlaß z> zu Ent der so itterung, vor_allen Dingen ke iliger Seit ri Erdball z Familie, i und ehrlicb7 das es bewohnfj Euch bringe, sagF .Beten und arbeiten" Ehe V jeder Es Nut: 1 des Staat roel hatte e eduldig bis Allgütigen angezeigt erscheinen wird, sein Volk _ Streuung heimzuführen in das heilige Land der Väter,~wo die Juden souverän wieder das anerkannte Mustervolk sein werden, zu dem die Völker wahlfahrten werden, um die echte und rechte Weisheit zu lernen. Ohne politische Ambition waren die Juden im Mittelalter, nach dem Zeugnis christlicher Gelehrter, die Erhalter der Wissenschaft, waren selbst von ihnen übelgesinnten Monarchen als Leibarzte gesucht, oft Staatsminister, Vertrauensmänner für die heikelsten diplomatischen Missionen. Sie gründeten die großen Industrien vieler Länder, machten sich auf allen Gebieten im höchsten Grade nützlich, soweit sie eben zu produktiver Arbeit oder wissenschaftlicher Betätigung zugelassen wurden. Im Mittelalter war es teils religiöser Haß, teils das Bestreben, die von den Juden durch rastlose Arbeit und Bedürfnislosigkeit erworbenen Vermögen zu konfiszieren, was die Völker veranlaüte, die Juden, als die Schwächsten niederzuhalten, welche Beweggründe die französischen Enzyklopävisten, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit eintraten, in ihrer ganzen Häßlichkeit gezeigt haben. Die französische Revolution brachte die Gleichberechtigung aller Menschen, also auch der Juden zur Diskussion. In manchen jüdischen Kreisen war man der Ansicht, es sei notwendig, um politisch frei zu werden, sich den Umvölkern anzugleichen und die Unterschiede in der Lebensweise, die das jüdische Religionsgesetz erheischt, .Speisegesetze, Sabbatruhe usw." abzuschaffen. Und die Reform erstand. Deren Erfolg war wohl eine Angleichung (Assimilation) an die UmvölkeV, jedoch von einer Gleichstellung, Gleichberechtigung kann auch heute, nach mehr als 100 Jahren fast nirgends die Rede sein. Wohl aber gingen die spezifisch jüdischen Tugenden: Familiensinn, Keuschheit, Wohltätigkeitssin, Zusammenhalten in die Brüche. Der Judenhaß ist gehlieben und haben sich nur die Ursachen geändert. Im Ghetto hatte der Jude Muße Talmud zu studieren, was bekanntlich den Geist unendlich schärft; er mußte all seine Geisteskräfte anspannen, um leben zu können. Von den meisten Berufen ausgeschlossen, von drückenden Fesseln, diejhn der freien Bewegung beraubten, eingeengt, bedurfte es besonderer Klugkeit und angestrengtesten Nachdenkens, alle gesetzlichen und ungesetzlichen Klippen zu umschiffen, um seiner Familie Brot zu geben. Mit so geschärftem Geiste kamen die Juden in die Lage alle Berufe frei zu wählen. Was auf dem Gebiete der Wissenschaft oder der praktischen Tätigkeit durch Fleiß und Intelligenz zu erreichen war, wurde dem Juden leicht, weil sein im Kampf um Dnsein gestählter Intellekt, sein angeborener Fleiß alles leicht faßlich machen. Nun sahen sich die UmVölker gezwungen, entweder auf Vergnügungen. Kraftentwicklung und dergleichen zu verzichten oder einen Teil der guten Berufe wie jene von Professoren, Beamten, Advokaten usw. abzugeben, zugunsten eines neu hinzu gekommen Elementes: der Juden. So lächerlich es dem denkenden Menschen erscheinen mag, daß beispielsweise Deutscsland, das alte Oesterreich-Ungarn, Rumänien vor ihren Juden, die in Deutschland ein Prozent, in Oesterreich-Ungarn und Rumänien fünf Prozent betragen, Angst haben, sich zu fürchten vorgeben, besieht das Faktum, daß der Judenhaß von den Intellektuellen ausgeht und in die Arbeiter- und Bauernmassen nur durch unaufhörliche Agitation hineingetragen wird. In Frankreich und Italien ist doch nahezu die Hälfte der Einwohner kirchlich gesinnt, aber von Antisemitismus keine Spur. Dort war eben die Konkurrenzfurcht vor einer jüdischen Bevölkerung von 1 bis 2 Tausendstel, das heißt auf je 1000 Franzosen oder Italiener ein Jude, heller Wahnsinn. Wie dem immer sei, es ist ein unleugbares Faktum, daß der Antisemitismus existiert, daß er sogar in fortwährender Steigerung begriffen ist, daß seine Formen immer widerlicher und abstoßender werden. Es ist evident, d;iß wir uns zur Wehr setzen müssen, jedoch nur mit den Waffen des Geistes; daß wir es nicht aufgeben dürfen, immer und immer wieder unser Recht auf wirkliche Gleichberechtigung zu fordern. Nachdem aber die Ereignisse in Ungarn, Polen, Ukraine, Deuschland, Oesterreich und anderswo zur Evidenz ergaben, daß das Anrufen des Völkerbundes, das Pochm auf die Minderheitsrechte nach außen nicht den mindesten Wiederhall findet, müssen wir eben den Versuch machen, in jedem einzelnen Lande den Weg zu finden, der uns am besten zum Erfolsr führen kann. Im Galuth setzt uns die jüdisch-nationale Politik in Gegensatz zu allen politischen Parteien und ist ebenso fruchtlos als gefährlich. Daß speziell die orthodoxe Judenheit nicht feis?e ist, beweist sie stündlich: Es gehört zweifelsohne Heroismus dazu, für sich und die seinen auf Lebensnotwendigkeit zu verzichten, weil man am Schabbos nicht arbeiten 'will und sich deshalb mit kleinerer Entlohnung zufrieden geben muß, daß man tagelang auf warme Kost verzichtet, weil man nicht koscher haben kann. Ueberhaupt gehört eine ungeheure Energie dazu, sein ganzes Leben dem strengen Religionsgesetz anzupassen und unterzuordnen. Wir haben also den Vorwurf der Feigheit auch dann nicht zu fürchten, wenn wir unser Volkstum, das nur als G-ttesvolkstum eine Berechtigung hat. politisch nicht zur Geltung bringen. Der Krieg und der Nachkrieg hat die Bestie im Menschen in einer Weise zur Entwicklung gebracht, daß Recht und Gerechtigkeit noch lange nicht zur Geltung kommen können und ein Pochen darauf vergebene Mühe ist. Wir müssen also vorläufig Opportunisten sein und den Weg suchen, der besonders unseren armen, wehrlosen Glaubensgenossen die Existenzmöglichkeit schafft. Die hohe Politik in bezug auf Erez Israel hat bis nun nicht den kleinsten greifbaren Erfolg gezeitigt. Die Millionen Pfunde Sterling, die seit 30 Jahren für die Zions-Arbeit aufgewendet wurden, haben weder praktische noch politische Resultate gezeitigt. Der schwere Fehler, die arabische Bevölkerung, die nach offizieller Statistik. 80 Prozent, nach zionistischen Tüfteleien 70 Prozent der palästinensischen Einwohnerschaft zählt, einfach übersehen zu haben, hat in Erez Israel (das die englische Regierung nur für sich und durchaus nicht für die Zionisten und auch nicht fürv^^iuden übernommen hat) Zustände gezeitigt, die die ^Arbeit üm.'^'mehr erschweren, als die überhebliche Art der^Zioißsteh. zwischen Arabern-und Juden in Erez Isr.iel einen Gegensatz geschaffen hat, der zu einem schweren Kampf auszuarten droht, dessen Ausgang um so zweifelhafterj.-ist, ^aj^^die englische Regierung alles Interesse hat, es miUden' ^Sm^riiM''^11zu verderben. Derjenige l^iJ^lRH^e'nschaft, der orthodoxe, der aufrichtige, ideale L;i|hj*iffif Erez Israel hat und seit Olims Zeiten große niaterr^nwöpfer für selbes bringt, hat die Pflicht, Erez Israel nur als eine Mi zwo h, allerdings als eine wichtigsten, zu behandeln und kann nicht darauf ^ejj^ seine Kehillaus, seine Talmud Thoraus, seine tege im nötigen Maße zu erhalten und zu pflegen. Aufwendungen, die hiefür nötig sind, get alle unaa^e. materiellen und interlektuellen Erez Israels zu verwenden, ften für Erez Israel arbeiten, die Palästinenser Juden von nicht von den zionistischen d Konsorten regiert werden. Vorwurf, wir hätten nichts lieh, hätten wir für jede Be- und Wohlfahrt in allen ihren Milliarden für Erez Israel nach aufwenden sollen? Wir müßten Scham in den Boden sinken für diese ganz negativen Ergehnisse, alles was dem Juden teuer sein muß, vernachlässigt zu haben. Die jüngsten zionistischen Berichte lauten: Die Landwirtschaft ist bankerott, die Chaluzim hungern, der Handel stockt, die Industrien reduzieren ihre Betriebe. Die Beamten bekommen keine Gehalte, die Lehrer sind ohne Bezüge. Um dieses herrliche Bild zu erreichen, hat man der Irreligiosität breite Straßen (besser fundiert, als die von den Chaluzim gebauten) geebnet, die orthodoxe .ludenschaft verfolgt, derselben ihr Heimatland, das Land unserer Väter verekelt. Wir beklagen es, daß Erez Israel seine Anziehungskraft für fromme Juden zum großen Teile eingebüßt hat, weil man dort von dem antireligiösen Treiben abgestoßen wird. Aber wir werden den Versuch machen, Erez Israel zu erbaufh, es zu besiedeln mit Menschen von Kraft und Energie, ausgestaltet mit der wunderbaren Halsstarrigkeit, die allein uns durch Jahrtausende allen Verfolgungen sowohl als Verlockungen widerstehen hieß, die noch immer trotz Reform, Zionismus und Antisemitismus und schweren Lebensbedingungen den größeren Teil des jüdischen Volkes der Thanroh, die Thauroh dem größeren Teile des jüdischen Volkes erhalten hat. Die Agudas Jisroel hat in der kurzen Zeit, seit der Krieg nominell beendet ist, eingehende Studien in Erez Israel gemacht, vieles vorbereitet, sie wird aber weder die Gesundheit ihrer Sendlinge in schwerer schlecht bezahlter Arbeit gefährden, noch leichtsinniger Weise Familien dort ansiedeln, die infolge ungenügenden Kapitals ihr Hab und Gut verlieren. Sie wird Arbeiter nach Erez Israel entsenden, denen sie eine Existenz bieten kann und Siedler, die entweder genügend _ _ den len nach u en aber zurni englischen Reg} Behörden(?) wie Wf Die Misrachi ma •ez Israel gele' g für Thaurofi? n gar nichts zionistischen

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