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Jüdische Presse · 1923-02-09 · 6 (9.2.1923) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
6 (9.2.1923)
Date
1923-02-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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NV. 6 JUDISCHE PRESSE Seite 33 üom Cage, Der politische Sieg. Daß der finanzielle Erfolg der«zionistischen Organisation weniger als zufriedenstellend ist, mußte die Exekutive selbst eingestehen und das Debakel in folgendem Communique der Welt mitteilen: „Da die bisherigen Eingänge dem festgesetzten Budget nicht entsprächen und um eine weitere Verschuldung in Palästina aufzuhalten, bevollmächtigt das A.-C. die Gesamtexekutive, für die Zeit, so lange die Einnahmen nicht das angenommene Budget erreichen, die möglichsten Ersparnisse vorzunehmen und die Verteilung der eingehenden Gelder auf die verschiedenen Arbeitszweige den Erfordernissen entsprechend vorzunehmen." Es blieb aber noch unerschütterlich der Glaube an den politischen Sieg, den die großen Führer der zionistischen Organisation für das jüdische Volk erfochten haben. Eingeweihte haben Ja auch dies mit großer Skepsis aufgenommen. Die nachstehende Nachricht des J. C. B. wird auch für wenig Eingeweihte ein richtiges Bild von den großen politischen Erfolgen geben. DiearabischenEinigungsbestrebungen. Zwischen dem König Hussein von Hedschas und dem Iman von Yemen wurde ein Vertrag abgeschlossen, laut welchem beide Parteien sich verpflichtet haben, für den Fall eines Angriffes von dritter Seite sich gegenseitig beizustehen. Ein dritter arabischer Staat trat diesem Bündnis bei. Die auswärtige Politik dieser Länder wird durch Hedschas bestimmt. Ferner wurde eine Münzeinheit für alle drei Länder beschlossen sowie eine besondere Steuer für die Einwohner jedes Landes für gemeinsame Zwecke. Dieses Abkommen wird als der erste Schritt zur politischen Einigung der arabischen Länder angesehen. Dr. Weitzmann dementiert. Dr. Weitzmann, Präsident der Zionistischen Organisation, hat sich veranlaßt gefühlt, die Nachricht zu dementieren, daß er anläßlich seiner Anwesenheit in Palästina den Sabbath durch Reisen entweiht hätte. Die Tatsache der Sabbathreise Dr. Weitzmanns wurde auf Grund der detaillisierten Berichte des zionistischen Hauptorganes in Palästina „Haerez* erwiesen und hat diese Nachricht in Palästina viel Aerger hervorgerufen; fiel doch die Reise Dr. Weitzmanns in Palästina auf einen Zeitpunkt, da die Thoratreuen in Jerusalem sich aufgerafft haben, zur Verteidigung der Heiligkeit des Sabbathtages einen besonderen Verein zu schaffen, der an Sir. Herbert Samuel eine Petition mit 4000 Unterschriften überreichte und bat, der Sabbathentweihung durch gesetzliche Maßnahmen Einhalt zu gebieten. Sir Herbert Samuel antwortete darauf, daß er keine Befugnis hiezuhabe, er kann bloß durch sein persönliches Beispiel, indem er sich strenge von der öffentlichen Sabbathentweihung fernhält, für den Sabbathgedanken wirken. Es ist zu erhoffen, daß das persönliche Beispiel des englischen Oberkommissärs in Palästina, wie das verdienstvolle Wirken der Sabbathfreunde in Erez Israel gute Früchte zeitigen und den Sabbath des heiligen Landes retten werden. Als Zeichen eines großen Fortschrittes auf diesem Gebiete buchen wir das Dementi Dr. Weitzmanns, des Präsidenten der Zionistischen Organisation. Sorget, daO die „Jüdische Presse" in jedes orthodoxe Haus Eingang findet 7W* *W* f^P> rlQr» #TJr» #1fr» Die Woche. ^jS^^J^^jfe^S^ 7W* *>F* iW* *<W* Das englische Kolonial-Office gibt bekannt, daß im Dezember 1922 614 jüdische Emigranten nach Palästina kamen, während im ganzen Jahre 1922, 7844 Menschen, und zwar 3285 Männer, 2446 Frauen und 2118 Kinder. Arabische Führer leugnen, daß sie in ihrem Telegramme an die Konferenz in Lausanne sich für ein türkisches Mandat über Palästina ausgesprochen hätten, sie hätten nur verlangt, eine Mitarbeit mit der Angora-Regierung zur Sicherung der Unabhängigkeit Palästinas. Rabbiner Rubinstein, der Rabbiner M. Berlin (New York) bei der Sitzung des Aktionskomitees in Berlin vertrat, stellte den Antrag, man müsse versuchen zu einem Einverständnis mit der Agudas Jisrol-Organisation zu kommen, so daß letztere Organisation am Weltkongreß teilnehme. Ein Vorschlag, daß der Weltkongreß in Verbindung mi1 dem Zionistenkongreß stattfinden soll, wurde abgelehnt. Aus einem Brief Jabotinskys an das „Jüdische Morgenjournal" in New York: Meine Ansicht ist, daß England die Versprechungen des Mandates nicht erfülle. Wir haben auch keine nationale Autonomie in Palästina. Wir haben eine antisemitische Verwaltung dort. Ich bin überzeugt, daß die englische zionistische Politik zu unserem moralischen und finanziellen Bankrott führen wird. Ueber seine weiteren Pläne gibt Jabotinsky nur solche Andeutungen an, aus denen sich ein klares Bild nicht ergibt. In Amsterdam erklärt Weizmann, daß er in Palästina niemals am Sabbat gereist sei. In ausländischen, namentlich in englischen Zeitungen wurden namenlos übertriebene Berichte über Pogrome und Pogromgefahren in Bayern verbreitet. Es ist noch nicht klar, welche Seite ein Interesse an einer Verbreitung solcher falscher Nachrichten hat. In Riga haben Universitätsbehörden einen Antrag, welcher jüdischen Studenten jiddisch zu sprechen verbieten wollte, abgelehnt. In Riga haben sich die Universitätsprofessoren für die Aufnahme einer nur beschränkten Anzahl von jüdischen Studenten (Numerus clausus) ausgesprochen. Dr. Feitlowitsch begab sich diese Woche mit Unterstützung eines amerikanischen Komitees zum fünften Male zu den Falaschas nach Abessynien. Trotzky in Moskau hat sich von seiner jüdischen Frau geschieden und hat eine weniger revolutionäre christliche Dame geheiratet. Schlimm ist die Lage der Juden in den beiden SLädten Schwirwind und Getwitz an der Grenze zwischen Polen und Litauen. Auswandern dürfen sie nicht, solange als nicht die politische Zugehörigkeit dieser beiden Städte entschieden ist; dagegen dürfen sie täglich von Pogromen zittern. Prof. Einstein ist in Begleitung seiner Gattin in Jerusalem eingetroffen. Der Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde hat beschlossen, mit Rücksicht auf die großen Bedürfnisse, die in nächster Zeit zu befriedigen sein werden, eine einmalige Anleihe von 160 Millionen Mark aufzunehmen. Zum Wochen ab schnitt. (Aus Talmud und Midrasch.) G-tt sprach: Bevor ich Israel meine Thora gebe, will ichs erat mit den andern Völkern versuchen. Jeder, der nach ihren Gesetzen leben will, soll seinen Lohn empfangen und keiner soll hinterher sagen können: „Hätte G-tt uns die Thora angeboten, auch wir hätten ihre Gebote treulich erfüllt." Zuerst sprach G-tt zu den Söhnen Esaus: „Wollt ihr meine Thora?" „Sage um; erst, was in ihr steht", antworteten sie. —,Du sollst nicht morden". — Dann können wir sie nicht annehmen, denn wir leben ja von Kampf und Krieg." Darauf wandte sich G-tt an die Söhne Ismaels: „Wollt vielleicht ihr meine Lehre?" — „Was steht in ihr?" — „Du sollst nicht stehlen". — Dann ist sie nichts für uns, denn ohne Raub und Diebstahl können wir nicht leben. Auch bei den großen Handelsvölkern von Sidon, Tyrus und Kanaan war G-ttes Werben um seine Thora ohne Erfolg. Denn auch sie wollten erst etwas von' ihrem Inhalt wissen und als sie da erfuhren, daß G-ttes Lehre auch befehle, richtiges Gewicht und richtige Wagschalen zu halten, riefen sie aus: „Wir müssen leider ablehnen, denn wir verdanken ja unseren Reichtum gerade dem Umstand, daß wir es in diesem Punkte nicht allzu genau nehmen." So blieb eben nur Israel übrig.. . * Als Moses von G-tt die Thora erhielt, um sie Israel zu bringen, erhoben die Engel Einspruch. Sie sprachen: Herr der Welt, die Thora, dein köstlichstes Kleinod, die willst du den armseligen Menschenkindern ausliefern?! Laß sie doch lieber in unserer Obhut!" G-tt überließ Moses die Antwort, und dieser sprach zu den Engeln: „Es heißt in der Thora: Ich bin der Ewige, dein G-tt, der dich aus Aegypten befreit hat. Habt etwa ihr in ägyptischer Knechtschaft geschmachtet? Es heißt dann weiter: Du sollst keine andern Götter haben. Lebet vielleicht i h r unter Götzendienern, daß man euch vor dem Irrwahn der Vielgötterei 'erst besonders warnen müßte? Es heißt ferner: Gedenke des Sabbats, ihn zu heiligen! Arbeitet i h r sechs Tage in der Woche, daß ihr am siebenten ruhen solltet? Und was die Thora verbietet: zu morden, zu stehlen, des Nächsten Eigentum zu begehren, — das alles muß euch ja überflüssig und sinnlos dünken, denn ihr, in eurer fleckenlosen Reinheit, ihr kennt ja gar nicht den Reiz der Sünde. Für Menschen ist die Thora geschrieben und den Menschen will ich sie bringen.---Da wußten die Engel nichts mehr zu erwidern. Als sich G-tt seinem Volke auf dem Berge Sinai offenbarte, senkte sich über die ganze Schöpfung tiefe Stille. Der Menschen Stimme verstummte, das Vieh brüllte nicht mehr, die Vögel, die eben noch lustig gezwitschert hatten, duckten sich still zu Boden, das Meer glättete seine Wogen und lag still in schweigender Majestät da, und die Engel sangen nicht mehr ihr „heilig, heilig, heilig". In diesem Augenblicke höchster Spannung, da ein Ahnen des Ueber irdischen das All durchzitterte, — da vernahm Israel plötzlich die Worte: „Ich bin der Ewige, dein G-tt ..." Deutsch Österreich. Generalversammlung der Talmud Thora. Wie wir bereits berichtet haben, fand die diesjährige Gener al- Tersammlung der Talmud Thora Volks- und Bürgerschule am 4. Schwat (21. Jänner) statt. Nach der Trauerfeier für akad. Maler Prof. Dawid Kohn ging man auf den geschäftlichen Teil der Generalversammlung über. Herr Rabbiner Dr. Pollak hat den Geschäftsbericht des Verstandes verlesen. Aus diesem Bericht geht hervor, daß Dank der Agilität des Vorstandes im jüngsten Schuljahre an die Knabenvolksschule eine Mädchenvolksschule und eine Bürgerschule für Knaben angegliedert wurden. Das Budget des vergrößerten Schulwerkes (die Ausspeisung der armen Schulkinder inbegriffen) macht 20 Millionen monatlich aus. Die Ziffer macht jedem ersichtlich, welche Anstrengungen der Vorstand machen muß, um das Schulwerk zu erhalten. Leider wird die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieses einzigen jüdischen Schulwerkes in Wien in den thoratreuen Kreisen noch nicht genügend gewürdigt. Dieses orthodoxe Schulwerk ist noch nicht das Schulwerk der Wiener Orthodoxie. Solange es nicht von einem jeden einzelnen thoratreuen Juden als Ehrenpflicht empfunden wird, die Kinder in die Talmud Thora zu schicken und mit ansehnlichen Opfergaben für die Erhaltung und den Ausbau der Schule zu sorgen, solange hängt der Bestand der Schule von jenen Wenigen ab, die bereits die Bedeutung einer Schule für die jüdisch© Erziehung unserer teuersten Zukunft, unserer Kinder, erkannt haben. Nach dem beifällig aufgenommenen Geschäftsbericht hat Herr Moritz Felsenburg den Dank der Generalversammlung für den Vorstand ausgesprochen. Sein weiterer Antrag,« den langjährigen verdienstvollen Präsidenten Herrn Markus Bondi zum Ehrenpräsidenten zu wählen, konnte nicht angenommen werden, da die Statuten des Vereines eine solche Stelle nicht vorsehen. Der Vorsitzende wird aber diese dem langjährigen Präsidenten zugedachte Ehrung auf geeigneter Weise verwirklichen. Indem noch Obmann des Eltern- Vereines Herr W. Toch und Oberlehrer J. Kohn das harmonische Zusammenarbeiten des Vorstandes, des Elternrates und des Lehrkörpers mit Freude konstatiert haben, schloß der Vorsitzende Herr Bernhard Ho fb au er die Generalversammlung. Eine wertvolle Spende. Unter dem Eindrucke der imposant verlaufenen Generalversammlung, hat sich Herr Josef Bloch entschlossen, der Schule einen wertvollen Schulglobus zu spenden, den er mit folgenden Schreiben dem Vorstande übermittelte: Bezugnehmend auf meine Rücksprache gelegentlich der heutigen 76. Generalversammlung widme ich der Schule zur Vergrößerung der Lehrmittel mitfolgenden Schulglobus, wie er derzeit kaum erhältlich ist. So wie in meinen Knabenjahren ein derartiger Globus mein Interesse für Geographie anregte und mir später meine ausgebreiteten Reisen erleichtert hat, so dürfte auch mancher Schuljunge, beim Anschauungsunterrichte, seinen Blick er weit er n und nach Aneignung nützlicher Kenntnisse, darnach streben, in der großen Welt sein Fortkommen zu finden und sich eine bessere Existenz schaffen. Möge auch meine Spende beispielgebend dahin wirken, daß auch von anderer Seite die Lehrmittel der Schule ergänzt werden, ich selbst will mich mit der werten Schulleitung besprechen und eine Mineraliensammlung, die den Sinn für Geologie anregt, widmen. Die Lehrwerkstätten des Jüdischen Hilfswerkes der Agudas Jisroel. Dank der Einsicht und Opferwilligkeit der Wiener Judenschaft, laufen täglich große Posten an Materialspenden der verschiedensten Art im Zentralbureau, IL, Malzgasse 12 a, ein, die für die Einrichtung der „Lehrwerkstätten" verwendet werden sollen. Die Tischlerwerkstätte ist schon nahezu komplett und kann ihren Betrieb binnen kurzem beginnen. Nichtsdestoweniger bedarf es noch großer Anstrengungen bis zur Verwirklichung des ganzen Planes und es erscheint überaus wünschenswert, durch eigene Spenden und auch durch stete Propaganda die Leitung des Hilfswerkes in ihrer schweren und verantwortungsvollen Arbeit zu unterstützen. iHHtttiiß ausgiebiger to!!! Eine Ohamischoossor-Jaase im „Internat für verlassene Knaben". Auf Wunsch mehrerer, im III. Bezirk wohnhafter Persönlichkeiten, wurde im Knabeninternate, Schimmelgasse 6, Mittwoch, den 31. Jänner, eine Jause veranstaltet, die mit der Barmizwaf'eier dreier Zöglinge verbunden wurde. Große Spenden von Obst und Backwerk liefen von allen Seiten ein als sichere Vorboten eines guten Gelingens der Veranstaltung. Zahlreiche Damen und Herren der Landstraßer Gesellschaft zeigten durch ihr persönliches Erscheinen das große Interesse für die neue Institution des Jüdischen Hilfswerkes und versprachen, von der glänzenden Führung enthusiasmiert, ihre stete Mitarbeit und Förderung. Herr Universitätsprofessor Dr. Max Eisler, Dr. Pinchas Kohn und Herr Frost als Delegierter des Erdberger Bethausvorstandes, hielten Ansprachen für die Kinder und Gäste. Unter den Erschienenen waren weiter zu bemerken: Frau Gemeinderat Schwarz-Hiller,' Frau Hirschler, Frau Lilly Fischer, Frau Prof. Dr. Eisler, Frau Sandor Adler, Frau Heinrich Pappenheim, Frau Dr. Lemberger, Herr und Frau Engel, Frau Frost, Frau Dr. Gelber, Herr Gewitsch und Tochter, mehrere Vorstände des Jüdischen Hilfswerks und viele andere. „B"-Gruppe der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Wien II. Anläßlich Ghamischo-Ossor b'Schwat veranstaltete die „B^-Gruppe am 31. Jänner eine Feier, welche trotz ihres schlichten Charakters einen erhebenden Verlauf nahm. Nach einleitenden Begrüßungsworten des Herrn Moritz Spitzer, der in beredten Worten seiner Freude über die imposante Beteiligung seitens der Mitgliedschaft Ausdruck gab, ergriff Herr Gustav Pappenheim, der als Gast erschienen war, das Wort, um in längeren Ausführungen** den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Freunden der „B"-Gruppe die Bedeutung des Tages nahezulegen und im weiteren Verlaufe auf Grund überzeugender Tatsachen die heiligen Ziele, die sich die „B"-Gruppe bei ihrer Gründung gesetzt, zu beleuchten. Namens der Jugendgruppe eiferte der Obmann Herr David Baumgarten die „B"-Gruppe an, die erfolgreichen Arbeiten fortzusetzen und sich dem Limud Hathora mit immer größerer Intensität zu widmen. In diesem Sinne sprach auch Herr Groß. Sodann ergriff nochmals Herr Spitzer das Wort, um über die Bedeutung der „B"-Gruppe und über ihre zukünftigen Aufgaben zu sprechen. Um das Gelingen dieses Festes haben sich besonders die Herren Moriz Spitzer, Wilhelm Weiß, Nathan Sprinzeles verdient gemacht. Berichtigung. In der Notiz der .Jüdischen Presse" vom 2. Februar 1923 ist ein Fehler unterlaufen, und zwar: der Referent der Krankenfürsorge des .jüdischen Hilfswerkes der Agudas Jisroel, Herr Jakob Adler, ist zu sprechen: Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 6 bis 8 Uhr im Yereinslokale der Agudas Jisroel, FI. Malzgasse 12 a# Mitteilungen der Jugendgruppe Wien. Stellenvermittmung: 1. Lehrer erteilt Stunden in Chumisch, Raschi und Gemoroh. 2. Gesucht wird junger Mann mit kaufmännischen Kenntnissen, der in der Textilbranche bewandert ist. 8. Stellen suchen: 1 Handelsschüler als Kontorist, 1 Handelsangestellter, 1 Geschäftsdiener. Nähere Auskünfte im Bureau der Jugendgruppe täglich von 7—9 Uhr abends. Melavro Malko: Das nächste Melawo Malko findet fPK Mozze Schabboth P. Hfl1 um halb 8 Uhr abends 9tatt.

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