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Jüdische Presse · 1922-12-22 · 48 (22.12.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
48 (22.12.1922)
Date
1922-12-22
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 288 JÜDISCHE PRESSE Nr. 48 DctmcDöstwcich. Konferenz der thoratrenen Lehranstalten und Lehrer in Wien. Unter imposanter Beteiligung der Vorstände der orthodoxen Bethäuser, Lehranstalten und der thoratreuen Lehrerschaft eröffnete Oberrabbiner S. Fürst im Turnsaale der Jesode Hathora die erste Konferenz der thoratreuen Lehranstalten und Lehrer. Nach einer kurzen Begrüßung S. Ehrvvürden, wurde die Leitung der Konferenz, bestehend aus Oberrabbiner Fürst, Katz, Neuwirt, Dr. Pollak gewählt. Den ersten Abend füllte das großangelegte Referat von Rabb. Benzion Katz, über unser Erziehungsideal und die daran schließende Diskussion aus, worüber wir noch ausführlich berichten. Oberrabbiner W. Reich (Baden). Am Schabbos Mikez begeht die Kultusgemeinde Baden festlich den 70. Geburtstag ihres verehrten Oberrabbiners Ehrwürden W. Reich. Seit 48 Jahren im rabbinischen Beruf, hat Oberrabbiner Reich während seiner 43jährigen Tätigkeit Baden zu einer strengreligiösen, blühenden Gemeinde ausgestattet. Seine glänzende Rednergabe, sein Eifer für das Wohl der Gemeinde, seine unbegrenzte Menschenliebe haben ihm nur Freunde und Verehrer erworben. Auch auf literarischem Gebiete hat sich Herr Oberrabbiner Reich erfolgreich betätigt. Die Gründung der Aguda-Ortsgruppe in Baden sowie das Waisenhaus der Agudas Jisroel wurden und werden von dem Jubilar sehr gefördert und vereint die Aguda ihre heißesten Wünsche, daß es Herrn Oberrabbiner Reich noch viele Jahre gegönnt sei, seine Gemeinde als treuer Hirte zu stets größerer Blüte zu bringen, mit allen Freunden und Verehrern des Jubilars. Die Führung durch die Kinder- und Jugendfürsorgeinstitutionen des „Jüdischen Hilfswerkes der Agudas Jisroel". Begünstigt durch das herrliche klare Wetter eines Dezembertages, gestaltete sich die Exkursion zur Besichtigung der verschiedenen Kinder- und Jugendfürsorgewerke der Agudas Jisroel zu einem glänzenden und in jeder Hinsicht befriedigendem Ereignis. Das weitumfassende Tagesprogramm veranlaßte die Leitung zu einer genauen Zeiteinteilung, die auch restlos in vorgesehener Weise eingehalten wurde. Es begann mit der Eröffnungsfeier des „Internates für verlassene Knaben", III., Schimmelgasse Nr. 6, präzise 10 Uhr vormittags. Unter den Anwesenden waren zu bemerken; In Vertretung des Bundesministers für soziale Verwaltung Dr. Schmitz, Herr Sektionsrat Dr. Eisenschimmel, derPräsident vom Verbände der auswärtigen Presse, Herr Dr. M. Salkind und Gemahlin, Dr. Lippe, Schalit und andere amerikanische Journalisten, ferner mehrere Vertveter der Wiener Tagespresse, Herr Dr. Armand Kaminka von der israelitischen Allianz und viele andere prominente Persönlichkeiten der Wiener jüdischen Gesellschaft. Herr Universitätsprofessor Dr. Max Eislev erklärte in einer kurzen Ansprache Wesen und Zweck des „Jüdischen Hilfswerkes", während Oberrabbiner S. Fürst eine weihevolle Rede hielt, die in dem Wunsche gipfelte, daß das begonnene Werk gedeihe und wachse. Hierauf begann die Führung durch das Haus, daß allseits größte Befriedigung erweckte. Mittels der bereitgestellten Autos fuhr man in die großzügig ausgebaute Fabriksanlage, Wien, XIL, Edelsinngasse 20. Anfänglich hielt stummes Staunen alle Besucher im Banne. Doch als man alle Details sah, verwandelte sich die Stimmimg in helle Begeisterung. Man sah hier den Beginn eines großen Hilfswerkes, das von unschätzbarem Werte für das ganze jüdische Volk werden muß. Die Besprechung der verschiedenartigsten Pläne über die Vertiefung und den vollkommenen Ausbau dieser Lehrwerkstätten bildete den ausschließlichen Gesprächstoff auf der einstündigen Autotour nach Baden. Im Restaurant Schay wurde ein gemeinsames Diner gehalten, bei dem Herr Oberrabbiner Reich, Präsident Dr. Salkind, Wolf Pappenheim, rder Vertreter der Behörden und andere Herren Ansprachen hielten. Zur Begrüßung hatten sich Bürgermeister Kollmann aus Baden, Vertreter der Kultusgemeinde und der dortigen Orts- und Jugendgruppe eingefunden. Mit ihnen gemeinsam wurde die Fahrt in die Eppsteingasse 10, zur Besichtigung des aus dem Besitze des Erzherzogs Rainer stammenden als ukrainisches Waisenhaus gedachten, neuangekauften Hauses angetreten. Der große Komplex dieses Gebäudes und des dazu gehörigen riesigen Gartens ist für 200 Kinder bestimmt. Den Schluß bildete eine Chanukafeier im Kriegswaisenhause, Germergasse 28, welches in gewohnter Weise durch seine erstklassige Führung das Entzücken aller Anwesenden auslöste. Aus dem Leben der Wiener orthodoxen Bethausvereine,, Gleichwie das Lebeu der Orthodoxie überhaupt mehr nach innen gerichtet ist und weniger äußerlich sichtbar in Erscheinung" tritt, so arbeiten auch die Wiener oitho- NACHRICHTEN. iloxen Bethausvereine im Stillen für Thoralehre und religiöse Erziehung', ohne es zu verstehen, ihre Leistungen propagandistisch auszuwerten, urtd ohne Gewicht darauf zu legen, sich auch äußerlich in Szene zu setzen. Und doch leben alle diese orthodoxen Bethausveveino ihr indivuelles Leben und nur bei seltenen Anlässen oder Festlichkeiten erfährt die jüdische Oeffentlichkeit von ihrer kulturellen und charitativen Arbeit. Generalversammlung der Rembrandtschule. Sonntag, den 17. Dezember, fand in dem Lernsaal des Bethausvereines Achdus Israel, II. Remhrandtstraße M, die 34. Generalversammlungstatt. Der Obmann, Herr Winter, begrüßt die zahlreich Erschienenen, besonders den Delegierten der Kultusgemeinde Herrn Kultusrat Dohan." Der Vorsitzende gedenkt in warmen Worten der dahingeschiedenen Mitglieder. Die Versammlung hat sich zum Zeichen der Trauer von den Sitzen erhoben. Die Mitgliederzahl hat. -100 HJJ'O erreicht; leider konnten nicht auch die Betsitze eine dementsprechende Vermehrung erfahren. Der Vorsitzende dankt unter lebhaftem Beifall der Anwesenden, den Vortragenden Rabbiner Dr. Pollak und Rabbiner Dr. Kohn (Hoch- und Jeehie- Rufe), deren Schiurim sich eines lebhaften Zuspruches erfreuen. Die erhöhten Einnahmen ermöglichten es, den Wünschen der Angestellten nachzukommen und einen l'ensionsfonds für die Beamten zu schaffn. Dem durch JiO Jahre treu und aufopfernd im Dienste der Rembrandtschule gestandenen Herrn Schwarz konnte anläßlich dessen Bitte um Pensionierung durch den hervorragenden Opfermut eines Anonymus eine namhafte Abfertigungssumme zuerkannt werden. Auf die Subvention der Kultusgemeinde konnte der Verein verzichten und außerdem war der Verein in der Lage, einen Teil der finanziellen Lasten für die Bibelschule (Leiter: Herr Rabb. Schenk) der Kultusgemeinde abzunehmen. Herr Kassier Schön erstattet den Kassabericht. Die Einnahmen betrugen 22 Millionen Kronen, die Ausgaben 17 Millinneo. Außerdem wurden noch verschiedene Beträge für l'ensionsfonds, Tempelbaufonds und zur Weiterleitung für diverse Wohltätigkeitsinstitutionen aufgebracht. Unterstützt wurden insbesondere: das Badener Waisenhaus, das Altersversorgungshaus, die Einheit, das Ebsabeth-Heim, die Waisenhäuser in Erez .Jisroel und die Aktion für die Hungernden Rußlands. Eine vor zirka zwei Monaten eingeleitete Aktion für die Talmud Thora, die einzige jüdische Volks- und Bürgerschule Wiens, welche in streng orthodoxem Sinne geleitet wird, ergab bis jetzt einundeinhalb Millionen. Redner appelliert an die Mitglieder, das P.ethaus und speziell die Lehrkurse zu besuchen. (Beifall.) Herr Elternratsobmann Toch richtet an die Versammelten einen warmen Appell, bei jeder Gelegenheit der Talmud Thora zu gedenken. Insbesondere die Aktion zur kostenlosen Beistellung von Lehrmitteln verdient rege Teilnahme aller Juden Wiens. " Stürmisch akklamiert, begrüßt hierauf Herr Kultusrat Dohan namens der Kultusgemeinde die Versammlung und führt aus: „Mit besonderer Freude erscheine ich in ihrer Mitte, wo noch das althergebrachte echte Judentum zur Geltung kommt. Ich freue mich insbesondere hiev gehört zu haben, daß Sie auch in finanzieller Beziehung von den meisten jüdischen Institutionen abstechen. Nur wenige Vereine können, wie Sie, sagen, daß sie den Wünschen der Angestellten voll und ganz entsprechen können. Auch die Vermehrung der Mitglieder ist eine erfreuliche Tatsache, wobei ich jedoch bemerken muß, daß dieser Zug nach Rechts, heute O-ttlob sich überall bemerkbar , macht. Ich habe heute Gelegenheit gehabt, das Knabeninternat der Agudas Jisroel in der Schimmelgasse und die Gewerbeschule der Agudas Jisroel in Meidling zu besichtigen. Ich empfehle auch diese Institutionen ihrer Aufmerksamkeit: speziell die letztere ist ein wichtiger Teil des von der veligiösen Judenheit großzügig organiseirten Jüdischen Hilfswerks.'1 (Lebhafter Beifall.) Herr Haas referiert namens der Revisoren und beantragt Erteilung des Ahsolutoriums. (Einstimmig angenommen.) Auf Antrag Schön wird der Jahrsbeitrag mit 12.000 Kronen (1000 Kronen monatlich) festgesetzt. Hei der hierauf stattgel'undeuen Wahl wurden gewählt: in den Vorstand: Winter, Robitschek, Altmann, Freuder, Haas Bela, Toch, Klein, Reichner, Schön, Stern Ernst, Grmmverk, Steiner; Ausschuß: Baß, Griinwald, Gruschka, Haas Josef, Lessinger, Mayer D., Mermelstein, Neu mann IL, Pollak, Kluscha D., Sternhof M., Bischitz. An Schabbos Chanuko feierte der Bethausverein Adaß Jeschurun, IX. Pfluggasse 5, die Feier seines 25jährigen Bestandes. Zur Charakterisierung der segensreichen Wirksamkeit dieses Vereines genügt der bloße Hinweis, daß der Verein eine Religionssehule „Thoras Ohaim" unterhält, in welcher hundert Kindern jüdische Lehre geboten wird. Der agile Obmann des Vereines, der bekannte Philanthrop Herr Sandor Adler begrüßte die Versammlung und überreichte dem einzig überlebenden Gründer des Vereines. Herrn Moritz Gang, ein künstlerisch ausgefertigtes Diplom über seine Khrenmitgliedschat't. Dann ergriff Herr Rabbiner Benedikt das Wort zu einer tiefempfundenen Rede, in welcher er die Bedeutung des Tages würdigte. Heim Thora-Aufriife wurden besonders' zahlreiche Spenden für kulturelle und Wohl- Iii t.igkeitsz wecke gewidmet. Nachher lud das besonders um den Ausbau der Religionsschule hochverdiente Vorstandsmitglied Herr Ohaim Krämer die Festteilnehmer zu einem Imbiß ein. Tags darauf wurde in der Religionsschule des Vereines ,,Thoras Ohaim" eine sehr anregend verlaufene Ohanukafeier für die Zöglinge veranstaltet, die zahlreich in Begleitung ihrer Eltern an der schönen Feier teilnahmen. Chanuka-Feierlichkeiten. Chanuka, das Fest der Lichter und der Freude. In allen jüdischen Herzen, in allen jüdischen Häusern weckt es ein freudiges Echo und Groß und Klein hat das Bedürfnis, das Andenken an den Sieg der Makkabäer und die Tempelweihe gesellig zu feiern. Es ist ein erfreulicher Beweis des zunehmenden öffentlich-geselligen Lehens der Orthodoxie, daß alle diesjährigen Chanuka-Veranstaltungen stark überfüllt waren. Nirgends konnte der Raum die erschienenen Teilnehmer fassen. Beginnen wir bei der Veranstaltung der Jugendgruppe, die Samstag abends stattfand. Es muß besonders hervorgehoben werden, daß die Jugendgruppe trotz der ungebundenen Heiterkeit und Gemütlichkeit aller ihrer festlichen Veranstaltungen ihrer Würde als führende Jugendorganisation bewußt bleibt. Auch die Allerkleinsten hatten ihr Fest. Gleichfalls am Moze Schabbos fand die Chanuka-Feier des K i n d e r g a r t e n s d e r J e s s o d Hathora statt. Rabbiner Neuwirth legte den Kleinen in seiner dem Verständnis der Kinderseele und der Auffassung des kindlichen Geistes angepaßten Rede die Bedeutung des Tages klar und dann durften sie schöne jüdische Lieder singen und gute Sachen naschen — kurz den,Tag auf ihre Weise feiern. Am Sonnfag vormittags wurde das vom jüdischen Hilfswerk der Agudas Jisroel neugegründete Internat für verlassene Knaben in der Schimmelgasse im Rahmen einer würdig verlaufenen Chanuka-Feier seiner Bestimmung übergeben. Die Eröffnung fand im Beisein der Vertreter der Aguda, vieler jüdischer Körperschaften und staatlichen Behörden statt. Im Anschlüsse daran erfolgte eine Besichtigung der gleichfalls vom jüdischen Hilfswerk geschaffenen Werkstätten in der Edelsinngasse. Das Aguda-Waisenhaus in Baden hatte eine wunderschöne Feier. Die Kinder wurden reichlich mit praktischen Dingen beschenkt und an festlichen Tischen bewirtet, sie hörten schöne ergreifende WoTte und wurden anläßlich einer meisterhaften Vorstellung in Liedern und Vorträgen gehört — es war ein seliger Tag für die kleinen Verwaisten. Ueber" das Programm der Feier der Talmud Thora-Schule haben wir schon in der Vorwoche berichtet. Aber die Tatsachen haben vielmehr gehalten, als das Programm versprochen hat. Nahezu 200 Kinder wurden mit einer Festjause bewirtet, es wurde gelacht und gesungen und den Kunststücken des Zauberkünstlers zugejubelt, wie nur Kinder jubeln können. Sonntag abends feierte die Mädchengruppe der Agudas Jisroel ihr Ghanukafest. Auch hier der Saal gedrängt voll, nicht nur alle Mitglieder waren erschienen, auch Gäste halten sich die Erlaubnis zur Teilnahme erbeten. Ueberau* Fröhlichkeit und heiterste Unterhaltung und doch wurde überall das geistige und sittliche Niveau, welches alle Vereinigungen, die im Zeichen der Aguda stehen, eigen ist, zwanglos und selbstverständlich gewahrt. Ohanukafeier der Agudas Jisroel-Jugendgruppe Wien. Mozze Schabboth vereinigte die Agudas Jisroel-Jugendgruppe ihre Mitglieder zu einer Feier, deren erhebender Verlauf allen Teilnehmern in angenehmer und dauernder Erinnerung bleiben wird. Die Feier, die durch die Anwesenheit des Herrn Oberrabbiner Fürst, Herrn Rabbiner Baumgarten und Rabbiner Fleischmann, sowie des Obmannes der Adas Jisroel Herrn Sigmund Bondy und des Obmannes der Agudas Jisroel-Ortsgruppe Herrn Wolf Pappenheim ausgezeichnet war, wurde durch Herrn Simon Schreiber namens der Leitung eröffnet, worauf Herr Oberkantor Braun, der in überaus liebenswürdiger und uneigennütziger Weise an der Feier mitwirkte, in Begleitung des gesamten Chores Chanukalicht zündete und herrliche jüdischliturgische Gesänge zum Vortrag brachte. Einige heitere Vorträge, die darauf folgten, brachten echte Freudenfeststimmung in die Versammlung. Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Fürst sprach dann ernste Worte zur Weihe des Tages und zur Ermahnung der Anwesenden, deren nachhaltige Wirkung unmittelbar kenntlich wurde. Nach einigen Belustigungen wurde mit der Versteigerung des traditionellen „Chanuka Trenderls" die Feier, die sicher viel zur Verinnigeiung des Verhältnisses zwischen den Jugendgruppen- Mitgliedern beigetragen hat, geschlossen. Ein reiches Büffet sorgte für die leiblichen Bedürfnisse des Abends. Felbermayer, heißt der Theaterfriseur von Baden, dessen Name verdient ehrenvoll genannt zu werden. Obwohl kein Jude, frisierte er die Zöglinge des Waisenhauses zu ihrer Chanuka-Vorstellung erstklassig und obendrein spendete er für das Waisenhans K 100.000. Tempora mntantur. Der berühmte Ordinarius für die Ohren- und Nasenheiikunde an der Wiener Universität Professor H. Neumann ist diese Woche nach Spanien abgereist, um einer Einladung der Madrider Universität Folge leistend, dort medizinische Vorträge zu halten. Die Zeiten ändern sich. Spanien hat vor 100 Jahren die Juden vertrieben und nun beruft die Madrider Universität einen jüdischen Gelehrten. Die Wiener Universität schickt sich wiederum au, ihre jüdischen Professoren zu vertreiben.

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