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Jüdische Presse · 1922-10-27 · 40 (27.10.1922) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
40 (27.10.1922)
Date
1922-10-27
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 40 JÜDISCHE PRESSE Seite 937 Wumim sm(^ S'e in ^er ^eza^lung der •»■■ Ulli Abonnementsgebühr rückständig geblieben? Säumen Sie also nicht und bedienen Sie sich des beiliegenden Erlagscheines! Begleichen Sie 'die Rückstände und erneuern Sie Ihr Abonnement! Abonnement-Gebühr. Für Oesterreich: Vierteljährich K 12.000, ganzjährig K 48.000. Für Ungarn: Vierteljährig u. K 250, ganzjährig u. K 1000. Für Polen: Vierteljährig pol. Mk. 1250, ganzjährig pol. Mk. 5000. Für Jugoslawien: Vierteljährig Dinar 17-50, ganzjährig Dinar 70. Vergessen Sie nicht die durch die Erhöhung der Abonnement-Gebühren ab 1. Oktober 1. J. notwendig gewordenen Nachzahlungen für d. Jahr 1922. Die Administration „Jüdische Presse", Wien. DtuttcbSitweicD. Amerika für Talmud Thora in Wien. Das Zentral- Relief-Komitee in New York leistet schon seit geraumer Zeit für Talmud Thora und Jeschiwos in Zentral- und Osteuropa bedeutende Beiträge, die in vielen Fällen einzig die Existenz der betreffenden Anstalten erhielten. Wien war ausgeschlossen, weil man die Tätigkeit der. Wiener Lehranstalten nicht richtig einschätzte und die Leistungsfähigkeit der Wiener Judenschaft für unbegrenzt hielt. Bekanntlich sind aber speziell die Kreise in Wien, die für Limud Hathora Sinn haben, dermaßen überlastet, daß es ihnen unmöglich ist, mit dem Fortschreiten der Teuerung Schritt zu halten. Vor einiger Zeit richtete ein Komitee der Talmud Thora ein Memorandum an das Zentral-Relief- Komitee in New York in dem klargelegt wurde, daß unsere Anstalten, obwohl mehr als sparsam gewirtschaftet wird, obwohl die Lehrer minimale Gehalte beziehen, nicht erhalten werden können. Glücklicherweise kam Herr Moriz Engelmann vom Zentral-Reliefkomitee nach Europa und hatte Gelegenheit sich zu überzeugen, daß die Verhältnisse sich durch das riesenhafte'Ansteigen der Teuerung sich ins Unendliche verschlimmert haben. Das Memorandum wurde vollauf gewürdigt und das Zentral-Reliefkomitee sendet seit einigen Monaten regelmäßige Beiträge in Dollar, die der Entwertung des Geldes folgend sich in Kronen in aufsteigender Richtung bewegen. Diese Beiträge haben es uns ermöglicht, die prekäre Lage unserer Lehrer um etwas zu verbessern. Solange Geldentwertung und Teuerung in dem Maße anhalten, sind wir darauf angewiesen, von unseren Brüdern in Amerika Hilfe zu erhalten. Je umfangreicher diese ausfällt, desto besser werden wir unsere Anstalten ausgestalten können. Hunderte Kinder sind noch ohne entsprechenden Thora- Unterricht, weil die besten Kräfte sich vom Lehramt lossagen müssen, da ihnen dasselbe nicht das bescheidenste Existenzminimum bieten kann. Unsere Gesinnungsgenossen in Wien und auswärts bitten wir, ihre anerkennenswerte Opierwilligkeit, wenn möglich, noch zu steigern, damit die Zahl von derzeit 2000 Thora-Schüler verdoppelt werden könne und kein Kind religiös orientierter Eltern in Wien ohne ausreichenden jüdischen Unterricht bleiben, muß. Amerika für Krankenpflege in Wien. Aus dem Kreise des berühmten jüdischen Mount Sinai Hospitals in Chicago wurde auf Veranlassung der in Wien weilenden amerikanischen Aerzte ein Fond von vorläufig 400 Dollar gebildet, um Kranken, die als nicht die österreichische Bundesbürgerschaft besitzend, in den Wiener Krankenanstalten nicht unentgeltlich aufgenommen werden, Hilfe zu bieten. Nur wer das Elend dieser Unglücklichen kennt, wer da weiß, wie oft Kranke, denen ein vierwöchiger Aufenthalt im Spitale Heilung brächte, ihren Zustand sich verschlimmern sehen, weil sie nicht ins Spital gehen können, kann die Größe dieser Wohltat ermessen. RHN Achtung, Wieder Verkäufer! TS p^TODfiW'w ytoovbbiz pi Silber nntDi? nnutt ttHlp-'TO ts^K ip-wnjnSi ui&tDM *wbbn im köts n J. Rothmann Wien, XX., Jägerstraße 29 W«zzanin 5, Haltestelle der Straßenbahnlinien 3, 5,15, 31 Kein Gassenlokal — Samstaggeschlossen! Wien ist durch die große Not, die hier herrscht,! durch den großen Zuzug aus dem ganzen Osten derj maßen in Anspruch genommen, daß es nur zum Teile den großen Anforderungen entsprechen kann. Die Wiener Kliniken werden immer von Kranken aller Länder aufgesucht, die überzeugt sind nirgends so sicher Genesung zu finden als hier. Da hat wieder einmal die großzügige Umsicht unserer amerikanischen Brüder eingesetzt, um Hilfe zu scharfen. Besonders verdient gemacht hat sich um diese Stiftung Herr Dr. Noah Schoolman vom Mount Sinai Hospital, dem so wie den geehrten Spendern und allen Mitarbeitern der wärmste Dank gebührt. Wir geben der begründeten Hoffnung Raum, daß dieses schöne Werk auch fernerhin in Amerika Förderung finden wird, da der für unsere Verhältnisse beträchtliche Betrag, doch nur den kleinsten Teil der Not. zu lindern vermag. In Anbetracht der bewährten Leistungen der Agudas Jisroel auf dem Gebiete der Krankenfürsorge wurde dieser Fond der Verwaltung derselben anvertraut. Der Fond steht unter dem Protektorat der Herren Professoren H. Neumann, Hajek und Erich Rutin. Es ergeht an alle Freunde der Krankenfürsorge des In- und Auslandes die dringende Bitte, diesen Fond durch Beiträge und Propagande zu fördern. Agudas Jisroel, Wien, II. Malzgasse 12 a, auf Postsparkassen-Konto 124.904, Bankkonto: Wiener Bankverein, Filiale Hollandstraße. Festbankett. Samstag, den 21. Oktober, um 7 Uhr abends, fand im Restaurant Meyersohn,. Glockengasse, ein ebenso fröhliches wie stimmungsvolles Festbankett statt, an dem 26 Personen teilnahmen, von denen Herr Philipp Fleischmann, Obmann des Vereines „Marpeh lynefesch", Ghusson berejschis war. Unter den Gästen befand sich auch Herr Dr. Reiniger, Obmannstellvertreter der Schiffschul, Herr Wolf Pappenheim und Herr Rabbiner Nechemja Friedmann, von denen die beiden letztgenannten Herren die Anwesenden durch weise „Diwrej-Thauro" erfreuten. In angeregter Stimmung wurde das Benschen nach amerikanischer Art lizitiert, wobei die Summe von K 1,440.000 erzielt wurde, die folgendermaßen verteilt ward: Verein „Marpeh lynefesch" K 500.000, „Tiferes-Bachurim" K 200.000, ein Waisenmädchen K 100.000, ein Unterstützungsverein K 100.000 und für die Angestellten des Vereines „Marpeh lynefesch" K 50.000. Bei der Lizitation taten sich besonders Herren von der Pelzbranche hervor, deren einer auch, Herr I. Prüfer, das Benschen erwarb. Nachdem einige Anwesende Gesangsvorträge zum Besten gegeben hatten, schloß das ebenso gemütsvolle wie schöne Festbankett. Rücktransport der letzten jüdischen Kriegsflüchtlinge aus Wien. (J.C.B,) In der nächsten Woche wird yon hier der vorläufig letzte Rücktransport galiziscber und Bukowina-Kriegsflüchtlinge in ihre Heimat erledigt werden. Es handelt sich hier um etwa 1400 jüdische Flüchtfinge. Im ganzen sind in den den letzten vier Monaten über 7000 jüdische Flüchtlinge in ihre Heimat rückbefördert worden. Die Flüchtingsabteilung des Joint, welche die Kosten des Rücktransportes trägt, hat für diese Zwecke 25.000 Dollar ausgegeben. Es wurden jetzt mit Joint weitere Verhandlungen nach der Richtung geführt, daß Joint eine weitere beträchtliche Summe zum Zwecke des Heimtransportes von Flüchtlingen zur Verfügung stellt, da sich in Wien noch viele jüdische Kriegsflüchtlinge aufhalten, die gern nach ihrer alten Heimat zurückkehren möchten, denen jedoch die Mittel hierzu fehlen. Wintersemester im Aguda-Waisenhaus Baden. Mit Rosch Ghodesch Marcheschwan hat der Seman auch im Aguda- Waisenhause begonnen. Wie im Vorjahre, wird auch heuer der Lehrplan in zwei Abteilungen eingeteilt. Die untere Klasse wird in Chumisch und in Ghumisch und Raschi unterrichtet, während die höhere Klasse Mischnajos und Gemoro lernt. Die reiferen Zöglinge der Anstalt werden im Winter die Jeschiwa des Rabbiners Reb Schloime Friedmann in Baden besuchen und lernen als Schiur IIu Trefos. Auch der profane Unterricht im Hause hat begonnen und wird es gelingen, bei geringer Anstrengung und Fleiß im heurigen Schuljahre zwei Klassen durchzunehmen. Die Jagendgruppe der Agudas Jisroel. Kaum zwei Wochen sind vorüber seitdem der Ruf zur Sammlung aller Kräfte zu erneuter Arbeit ergangen ist, und schon heute zeigt sich — das wollen wir mit Stolz feststellen — seine volle Wirkung. Wie von einem Hauch neubelebt, beginnt es in allen Adern zu pulsieren. Während in den Einzel-Ausschüssen eifrig an der Fertigstellung des Winterplanes gearbeitet wird, hat der Haupt- Ausschuß unter Leitung des Präsidenten Herrn David Baumgarten in zwei erfolgreichen Sitzungen die wertvollsten Anregungen zu einem gemeinsamen großzügigen Aktionsprogramm verwertet und vieles schon verwirklicht. Der Beginn ist verheißend. Unterricht. Die Fertigstellung und Veröffentlichung eines allen Anforderungen unserer Mitglieder entsprechenden Winterlehrplanes, für den die besten Kräfte der lokalen Orthodoxie gewonnen sind, steht unmittelbar bevor. Bibliothek. Wohl als einer der wichtigsten Beschlüsse sei die Erledigung eines Antrages des Arbeits-Ausschusses zur Eröffnung der Jugendgruppe-Leihbibliothek und Lesehalle hervorgehoben. Der gut durchdachte Plan des Arbeits-Ausschusses wurde als Grundlage angenommen. Die Eröffnung fand Sonntag, den 22. Oktober statt. — Die bezüglichen Bestimmungen werden nächstens veröffentlicht. Jeschivo. Die gemeinsamen Arbeiten mit dem Tifereth- Bachurim, denen sich heuer fast unüberbrückbare Schwierigkeiten in den Weg stellten, sind, wenigstens für die nächste Zukunft, abgeschlossen und konnte der größte Teil unserer Bachurim schon zu Rosch-Chodesch abreisen. Finanzen. Der Finanzausschuß hat beschlossen, den mit K 24.000 als Minimum festgesetzten Mitgliedsbeitrag durch Mitglieder der Jugendgruppe einkassieren zu lassen, um einerseits die teuren Inkassaspesen zu ersparen und andererseits die Beträge in der wünschenswerten Zeit flüssig zu machen. Arbeits-Ausschuß. Dem Arbeits-Ausschusse ist es zu verdanken, das unser Heim den Anforderungen entsprechend neu adaptiert und neu eingerichtet wurde. Fresse and Propaganda. Große Arbeit bereitet auch der Presse- und Propaganda-Ausschuß vor. Es werden schon für die allernächste Zeit Veranstaltungen geplant, die zu gleichen Teilen der Aneiferung der Mitglieder zu intensiver Tätigkeit und der Heranziehung und Gewinnung weiterer Kreise der jüdischen Jugend zur Arbeit für unsere Ideale gewidmet sein werden. Alles in allem steht ein großes Stück Arbeit vor uns groß und wichtig genug, als daß die Besten von uns einen Teil ihrer oft kostbaren Zeit ihr widmen sollten — und das ist sicher — auch widmen werden. Eine wertvolle Anregung. Ein Freund unseres Blattes schreibt uns, daß infolge Bequemlichkeit und Unachtsamkeit noch immer trotz Not und Armut Hunderttausende verschwendet werden, dadurch, daß man Zeitungspapier, leere Zündholzschachteln, ausgebrannte elektrische Birnen und leere Schuhcremschachteln unbenutzt wegwirft, statt daß man sie sammelt und heute zu ziemlich hohen Preisen verwertet. Demselben Schicksal verfallen die Briefmarken, die heute ebenfalls einen großen Wert representieren. Es wäre eine schöne Aufgabe für die Jugend- und Mädchengruppen einen Sammeldienst für diese Werte zu organisieren und den Erlös für wohltätige Zwecke zu verwenden. Wir brauchen Bücher! Unser Verein wurde zu einer Zeit gegründet, als der Ankauf von Büchern unerschwingliche Summen gefordert hätte. Jedes jüdische Haus birgt Schätze an jüdischen Erzählungen, alten jüdischen Zeitungen und sonstigen entbehrlichen. Büchern. Gebt uns von Eurem Ueberfluß! Euch wird es nicht fehlen und uns macht es reich! Sammelstelle: Nestroygasse 11. (Auf Wunsch werden die Bücher abgeholt.) Agudas Jisroel-Mädchengruppe. England. Die bolschewistische Religionsverfolgung. Namens des Joint Foreign Committee hat Lucien Wolff an den Vertreter der Sowjetrepublik in London ein eindringliches Schreiben gerichtet, worin den Klagen der religiös gesinnten russischen Judenheit über die gewaltsame Unterdrückung der religiösen Erziehung in beredten Worten Ausdruck verliehen wird. Es wird gesagt, daß es sich hier nicht um ein spezifisch antiüdisches Vorgehen handelet,?), sondern vielmehr um eine jallgemeine Gampagne gegen die religiöse Jugenderziehung. Aber die Folgen dieses Vernichtungsfeldzuges müsse jede religiöse Gemeinschaft am eigenen Leibe und noch mehr an der eigenen Seele verspüren, und diese Folgen würden doppelt schrecklich werden bei der jüdischen Bevölkerung, die durch mannigfache Heimsuchungen so viel gelitten habe. Der Sowjetgesandte hat dieses Schreiben zuerst überhaupt nicht beantwortet und alsdann auf eine Mahnung am 27. September mitgeteilt, er lehne es ab, die „falsche und grundlose Anschuldigung gegen seine Regierung dieser weiterzugeben, zumal das Sohreiben in einem insolenten Ton gehalten sei". — Fast könnte man glauben, der Londoner Sowjetgesandte gehöre dem Kreise der jüdischen Kommunisten an, die sich den Kampf gegen das Judentum zu ihrer besonderen Lebensaufgabe gemacht haben. Denn gerade in dem gleichen Augenblicke, in dem das erstaunliche Verhalten der Londoner Sovvjetgesandtschaft bekannt wird, ist „Jewish Chroniele" in der Lage, die Erklärung eines hochgestellten jüdischen Mitgliedes der russischen Regierung zu berichten, das gerade in London weilt und sich eine gewisse Objektivität gegenüber den jüdischen Bolschewisten bewahrt hat. Die Erklärung besagt, daß die Sowjetregierung selber die Methoden des jüdischen Kommissariates durchaus nicht billige, und daß für die Unterdrückung der jüdischen Kultur und des jüdischen Gemeindelebens in der Tat ausschließlich die jüdischen Kommissare verantwortlich seien. Es sei zu hoffen, daß deren Sonderpolitik zu einem späteren Zeitpunkte unterdrückt werden würde, vorläufig sei die Regierung gezwungen, diesen Totfeinden der jüdischen Religion freie Hand zu lassen. („Israelit".) Die Palästinapolitik der nenen englischen Regierung. (J. C. B.) Aus Anlaß der Demission der Regierund Lord George's stellt ein Teil der englischen Presse in Leitartikeln die Forderung auf, daß das neue Kabinett der bisherigen englischen Politik in Palästina und Mesopothamien entsagen solle. Jedoch besteht in Anbetracht der sehr problematischen Autorität dieser Zeitungen kein Grund zu der Annahme, daß eine englische Regierung, sei sie welche immer, ihre Forderungen ernst nimmt. „Daily Expreß" hält dafür, daß die erste Aufgabe der neuen konservativen Regierung, die sein muß, den Frieden zwischen England und der Türkei herzustellen und nicht weiter die „jüdisch-demokratische Autokratie" mit englischen Bajonetten zu protegieren. „Daily Mail" stellt an die Regierung die Frage, ob sie bereit sei, sich von den Angelegenheiten Mesopothamiens, Palästinas sowie überhaupt des nahen Orients zurückzuziehen. Emir Abdullah gegen den Zionismus. (J. C. B.) „Daily Expreß" veröffentlicht ein Interview mit dem jetzt in London weilenden Emir Abdullah von Transjordanien, der sich wie folgt aussprach: Palästina ist erregt, die Araber sind unzufrieden, die zionistische Politik der englischen Regierung hat das arabische Volk entmutigt. Nicht nur in Palästina, sondern auch in der ganzen mohamedanischen Welt nimmt die Mißstimmung zu." Auf die Frage des Journalisten, ob die Araber ihre Beziehung zum Zionismus noch nicht geändert haben, erklärte der Emir, wenn nicht der Zionismus wäre, so hätte es die englische Regierung nicht nötig gehabt, eine Garnison in Palästina zu unterhalten. „Ich erkläre Ihnen offen" — setzte Emir Abdullah fort — „daß die Araber von den höchsten bis zu den niedersten Bevölkerungsschichten entschieden gegen die zionistische Immigration auftreten." Rücktritt Joseph Cowens. (J. G. B.) Der Londoner Korrespondent des J. C. B. erfahrt, dal Herr Joseph Gowen von seinem Posten als Mitglied der Exekutive der zionistischen Weltorganisation endgültig zurücktreten wird. Herr Gowen hat sein Rücktrittsgesuch schon vor mehreren Monaten eingereicht, es jedoch zurückgezogen, um seinen Posten bis nach der zionistischen Jahreskonferenz zu behalten. Nun, da die Konferenz vorüber ist, beschloß er, seinen Rücktrittswunsch endgültig verwirklichen.

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