Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 8 (1922)
- Issue
- 30 (18.8.1922)
- Date
- 1922-08-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 184 JÜDISCHE PRESSE Nr. 30 menschen und Anteil zu nehmen an jedem Leid der Gesamtheit. Lehren wir sie an dem traurigen Beispiel dieser unermeßlichen Hungersnot das Brot zu schätzen, das der Allmächtige uns gibt. Es versäume deshalb niemand, seine Kinder zu veranlassen, einen Teil ihrer Ersparnisse zur Ernährung ihrer leidenden Altersgenossen an die Aguda abzuführen. Daß ungemein Vieles geleistet werden kann, wenn mit der gebotenen Energie an die Arbeit geschritten wird, beweisen die guten Resultate der Sammlung in Deutschland und Polen. In Polen ist die Sammlung der Aguda bereits bis 225 Millionen polnische Mark gediehen. Ueber den Stand der Sammlung in Deutschland bringen wir nächstens eine Aufstellung. Spendenansweis für jüdische Hungernde in Rußland. (Fortsetzung) Josef Weiß K 5000, Oberrabbiner S. D. Ungar (Trnawa) Kc 25, Jakob Immerglück (Hamburg) K 10.000, E. Grünberg 1000, Leopold Jung durch Deutsch (Badgastein) 25.000. Sammlung in Reichenhall durch N. Rosenfeld (Warschau) Rmk. 9500, K 2000, N. Rosenfeld (Warschau) Reichsmark 1000, Leiser Ehrlich K 1000. Josef Lampel 2050, Josef Morgenstern 2000, Windholz durch Frl. Baumgarten 10.000. durch Aha Goldfeld Meiseies 2500. Feldschuh, Leib Goldberg, Ungar, M. Bugzester, Josale Schramm ä 1000, N. N. Jakob Sauermann, R. Ungardisch ä 500, Hermann Franzos 300, N. N. 260, N. N., N. N.. Weinstein, Saul Schermann a 200, N. N. 100, Kohn 100, Seid 20; zusammen K 10.580. Sammlung Hilda Kokosch (Badgastein) Mugdan K 50.000, D. Rotenberg. H. O., S. O., N. N., D. Schiff, Lemberger ä 10.000, Heiburger (Zahlkellner) 5000. B. A., Reich Jakob. Jos. Palnorw, A. Wieninger, B. L. ä 3000, N. N., N. N., L. J., Ello H., Bela Kastner, H. Kokisch, Drechsler ä 2000, H. A., Albert Scherbak, Teitelbaum, Cohen. Israel, N. N., Kaltmann, Salka Preminger, Rosa Pfeffer, O. 0., N. N., N. N. ä 1000, N. N. Rmk. 100; zusammen K 156000, Rmk. 100. N. O. P., Zürich Schweizer Frank 25, Gruppenverband der Agudas .Jisroel (Deutschland, Halberstadt) Dollar 590, Landesorganisation der Agudas Jisroel in der Slowakei Kc 10.000; zusammen K 245.830, KC 10.025, Rmk. 10600, Schw. Frcs. 25, Dollar 590. Dankesschuld der jüdischen Kriegsgefangenen. Durch Otto Stern Hugo Brauner, Adolf Deutsch ü 5000; zusammen K 10.000. Kinder für Kinder. Sara Rabinowitsch K 6200, Debora Rabinowitsch 5000. Spezifikation der im Bureau der Agnda für Ostgalizien in Lemberg bis 10. Juli eingelaufenen Spenden. Budzonöw: Ortssammlung durch Leisner 17.170. — Cewköw (AU-Dzikow): Ortssammlung durch Leib Krameisen 16.500. — Dukla: Ortssammlung durch Rabbiner T. Seemann 47.000. — Sologöra: Synagoge n. Klaus 07.000, Bethamidrasch durch Moses Tenenbaum 38.700; zusammen 105.700. — J a n o v bei Trembowla: Ortssammlung durch Leib Gerje 130.000 und 0 50 Dollar." — Jezierzany-Pilatwowa: N. Bolechower 1000. —Komarno: David Schächter 64.600, Michel Zuckerberg 67.000, ferner 21.000 und 49.000; zusammen 181.600. — Korszöw bei Kotomea: Ortssammlung durch Ber Aberdam 15.000. — Korapiec bei Niznöw: Ortssammlung durch Leib Schächter 25.000, per Post 4551; zusammen 29.551. — Krakowiec: Ortssammlung durch Rabbiner N. Klieger 32.500. — Krovica: Ortssammlung durch Simon Beer 9095. — Lopatyn: Ortssammlung durch Leibisch Hemerling 53.400. — Lubicza: Ortssammlung durch Rabbiner Meier Blank 55.100. — Moiciska: Ortssammlung durch Josef Lewin 142.900. — Mik olajöv-Dr ohowyze: Sammlung durch Saul Katter und Beirach Lusthaus 32.000, Sammlung Eisig Ehrlich und Abisch Grünschlag 38.800, Sammlung Dr. Drucks 20.000; zusammen 90.800. — Pornorzany: Ortssammlung durch Agudas Jisrael 44.000. — Patok zloty: Ortssammlung durch Leib Weinreb 28.200. — Radziechow: Ortssammlung, Hilfskomitee bei der „Agudas Jisroel" 192.200. — Rawavuska: Ortssammlung durch Rabbiner Schrenzel 900.000. — Rohatyn: Ortssammlung durch Rabbiner Spiegel und Herrn Weißbrunn 565.000. — Razniatöw: Ortssammlung durch Nathan Gassenbauer 150.000. — Ruda bei Zydaczöw: Ortssammlung durch Jonas Limmel 34.000. — Schodnica: Ortssammlung durch Ahr. Backenroth 130.200. — geistigem Schatz „Seder Thilim" ersichtlich war, nicht so rasch abwetzen sollte. Tag für Tag machte Wolf Wasserträger ein „Sijur-Hatilimu. Ganz einerlei, ob Simchas-Thora, Tischebow, Purini oder Roschhaschonoh, Thilim muß gesagt werden und in den heißen, langen Sommertagen, als Wolf Wasserträger das Städtchen bereits mit Wasser versorgt hatte, so blieb ihm sogar Zeit, zweimal von Alef bis Tuf ganz Thilim auszusagen. So oft man am Vorabend eines heißen Sommertages vor dem Beshamidrosch vorbeiging, konnte man Wolfs Stimme hören, wie er darin Thilim sagt. Einmal, als das alte Beshamidrosch restauriert werden mußte und Wolf gezwungen war, im „Merchoz" sein Thilim zu absolvieren, vergaß er, in seiner Vertieftheit, sogar auf das Minchagebet. Als man ihn dann damit necken wollte, so meinte er: ein Kapitel Thilim sei ihm Ueber wie zehn Minchas, mit zwanzig Maariws, mit allen Pijutim und allen Jozres. Wolf Wasserträger war — mit einem Wort — ein Verschwender im Thilimsagen und nicht selten hörte man ihn darüber klagen, warum denn nicht alle Machsorim, alle Sidurim, alle Hogados, Megilos und Kinos, warum nicht alle Sfurim, Thilemlech sind. So lieb und heilig war bei Wolf Wasserträger das Jkleine Thileml. Damit allein begnügte sich jedoch Wolf nicht. Wolf hätte haben wollen, alle Weit sollte den ganzen lieben Tag nichts anderes tun als Thilim sagen. Thilim — pflegte Wolf zu sagen — ist gesund. Thilim ist eine Refuoh gegen alle Krankheiten. Kam Wolf mit seinen zwei Wasserkannen in ein Haus in dem ein Kranker gelegen, so war sein erstes und bestes Rezept: ein Sefer Thilim. Was, pflegte Wolf zu sagen, der Dr. Jampolski hat verschrieben Rhabarber, Wasser I Sjelce bei Kristianopel: Sammlung durch Ahr. Wachs 37.400. Sammlung durch Läzar Kram 2500; zusammen 39.900. — Skala a. z.: Ortssammlung durch Markus Melzer 7Sl.2uO. — Sokat: Ortssammlung durch Rabbiner Schulim Rokach 518.950. — Strusöw: Ortssammlung durch Rabbiner A. L. Eichenstein 35.000. — Tarnopol: Sammlung durch Korn und Rosen 105.000. — Turka a. S.: Sammlung durch Rabbiner A. J. Jollos 18.150. — Tysmienica: Ortssammlung durch Rabbiner Josef Hager 88.500. ~- Wielkievczy: Ortssammlung durch Rabbiner J. Thumin 1O.400. — Zbaraz: Husiatyner Klaus durch Chaim Drescher 62.500. Rabbiner Meier Schpira 2000; zusammen 64.500. — Zboröw: Ortssammlung durch Rabbiner I. Kleinhändler 56.600. — Zloczow: Stretyner Klaus 195.500, Zydaczower Klaus 47.300. Sammlung durch Eisag Friedmann 21.400. Kleiner Bethhamidrasch durch Nuchim Horowitz 42.500; zusammen 306.700. — Zyaczow: Ortssammlung durch Rabbiner A. J. Ehrlich 40.000, Meier Liebermaun 1 Silberkrone: zusam m e n pol n. Mark 51,035.916, Dollar 0-50. Silberkrone 1. — Hievon na die Wiener Zentrale abgeführt K 11,200.000. Das Palästinamandat. Dr. Heinrich Schnee, Gouverneur z. D., Berlin, veröffentlicht in der Dienstag-Nummer der ^Neuen Freien Presse" vom 15. August d. J. einen beachtenswerten Artikel. Der außerhalb der Parteien stehende Politiker erörtert die politische Bedeutung der Mandatsbestätigung. — Wir bringen den Artikel mit unwesentlicher Kürzung. Berlin, Anfang August. In der kürzlich beendeten Sitzung des Völkerbundrates in London ist das englische Palästinamandat genehmigt worden. Der Plan der Errichtung eines nationalen Heims für das jüdische Volk, wie ihn Balfour in seiner bekannten Deklaration im Jahre 1917 unter dein Beifall der Zionisten der ganzen Welt und aller ihren Ideen geneigten Kreise verkündete, soll zur Wirklichkeit werden. Ohne Widerstand ist es jedoch bis zur endgültigen Festlegung des englischen Mandats nicht abgegangen und ohne Widerstand wird die Durchsetzung in Palästina nicht geschehen können. In England1 selbst ist eine Opposition dagegen hervorgetreten, die in der Sitzung des Oberhauses vom 22. Juni 1922 sogar zur Annahme einer das Mandat in seiner gegenwärtigen Form mißbilligenden Resolution führte, weil es ebenso mit den von der englischen Regierung dem Volke von Palästina wiederholt gegebenen Versprechungen im Widerspruch stünde wie mit den Empfindungen lind Wünschen der großen Majorität der Einwohner dieses Landes.^ Es wurde von verschiedenen Mitgliedern des Oberhauses hervorgehoben,- daß das Zionistenide'al mit dem Mandatssystem unvereinbar sei, daß die- Hauptbevölkerung Palästinas, die Araber, der Sache feindlich gegenüberständen, daß aber auch ein sehr großer Teil der in Palästina selbst angesessenen Juden nicht nur auf den Zionismus, sondern auch auf die aus Osteuropa nach Palästina eingeführten Juden mit Abneigung blickte, ferner daß führende Juden in England und Amerika den Zionismus , für eine geistig falsche Einstellung und für wirtschaftlich ungesund hielten. Dieser aus den Kreisen der Lords hervorgegangene Protest hat aber auf das Schicksal des Palästiiiamandats keinen entscheidenden Einfluß gehabt. Andere Schwierigkeiten ergaben sich aus der mit Milch, das wird so viel nützen wie einem Toten Boxhörndl . . . Ein Kapitel Thilim, jede Stunde vier Seiten, das ist eine Medizin, das hilft, hilft bestimmt und kostet nicht viel! So pflegte Wolf Wasserträger seine Thilimrezepte, überall, in jedem Haus, wo er nur einen Kranken angetroffen, anzuempfehlen und nicht selten halfen seine Thilimmedikamente mehr als der Rhabarber des Doktor Jampolski oder die Hoffmannstropfen des Doktor Chameides. An einem Sommerabend, als die jüdischen Mädchen und Jünglinge des Städtchens auf ihrem Abendspazierweg bis zur katholischen Kirche, die außerhalb des Städtchens steht, anlangten, sahen sie Wolf Wasserträger unweit der Kirche stehen und beim Mondenschein mit einer herzzerreißenden Stimme Thilim sagen. Der alte Galech, die einzige nichtjüdische Kunde Wolfs nämlich, der ihm nicht zwei, sondern für zweimal Wasserbringen sogar fünf Kupferkreuzer zu geben pflegte, ist sehr schwer erkrankt und es hieß, daß er bereits in den letzten Zügen liege. Das ging Wolf so zu Herzen, daß er den Entschluß faßte, hinzugehen und draußen Thilim zusagen. Als die Spazierenden Wolf Wasserträger in dieser gespensterhaften Situation antrafen, frugen sie ihn was das eigentlich zu bedeuten habe. Darauf sagte Wolf: Der alte, gute Galech ist nebich so schwer krank und so möchte ich ihm eine Thilim-Medizin verschreiben . . . Der greise Seelsorger ist zwar nicht lange darauf gestorben. Die junge Generation des Städtchens jedoch, krönte Wolf mit einem ganz neuen Titel. Von nun an hieß der achtzigjährige Wasserträger: Doktor Wolf l „Thilim". Stellungnahme der anderen Nationen, welche Interessen in Palästina oder den benachbarten Ländern haben. Ks. handelte sieh datier einmal um die Vereinigten Staaten von Amerika, weicht1, obwohl sie dem Völkerbund nicht angehören. Ansprach auf Beteiligung an der Verfügung über die Mandatländer erhoben haben. Bereits im Mai dieses Jahres sind England und die Vereinigten Staaten zu einem Einvernehmen gelangt, wonach die letzteren alle Rechte haben sollen, die sie haben würden, wenn sie dem Völkerbund beigetreten wären. Auf dieser (Grundlage ist der Vertrag der Anerkennung des Palästiiiamandats durch Amerika abgeschlossen. Anderseits standen französische und italienische Interessen in Frage, in denen die Verhandlungen bei Abschluß der Sitzung des Völkerbundrates am 25. Juli 1922 noch nicht, zu Ende geführt waren. Es ist deshalb bei Genehmigung der Mandate über Palästina und Syrien der Vorbehalt gemacht worden, daß sie erst in Kraft treten sollten, sobald die französische und. italienische Regierung mitgeteilt haben würden, daß sie bezüglich gewisser Punkte des syrischen Mandats einverstanden seien. Weher war vom Papst Protest dagegen erhoben worden, daß den Juden gegenüber den Angehörigen der christlichen Religion eine Vorzugsstellung in Palästina verliehen , würde. Insbesondere seien nach dem Balfourschen Plan die Rechte der Katholiken nicht genügend geschützt. Der Heilige Stuhl könnte es niemals zulassen, daß die in dem Mandatsentwurf vorgesehene Sonderkommission zum Studium und zur Regelung der Ansprüche der verschiedenen Konfessionen das Eigentumsrecht an den heiligen Orten in Zweifel ziehe, die seit Jahrhunderten im Besitz der Katholiken seien. Diesem letzteren Bedenken wurde bei der Festsetzung des Mandates durch den Völkerbundrat insofern Rechnung getragen, als der betreffende Artikel des Mandats dahin geändert wurde, daß eine solche Sonderkommission zwar eingesetzt werden solle, daß aber die Art ihrer Ernennung, ihrer Zusammensetzung und ihrer Funktionen dem Völkerbundrat zur Begutachtung vorgelegt werden solle und daß die Kommissii n ohne die Einwilligung des letzteren weder ernannt werden noch in Funktion treten dürfe. Schließlich, und das ist nach erfolgte Einigung der 0roßmächte über das Mandat das wichtigste, erfährt das Palästinamandat nicht die Billigung der großen Masse der Bewohner von Palästina selbst. Die Bevölkerung, die nicht weit von einer Million entfernt sein mag, besteht ganz überwiegend (zu etwa 85 Prozent) aus Arabern. Auch die neuerdings durch die zionistische Organisation veranlagte Einwanderung von zirka 25.000 Juden aus Osteuropa hat an dem Zahlenverhältnis keine durchgreifende Veränderung herbeizuführen vermocht. Die Araber fühlen sich dadurch beeinträchtigt, daß den numerisch weit schwächeren Juden eine Sonderstellung eingeräumt werden soll. Nach dem Mandat liegt die Leitung zwar in der Hand des von den Engländern ernannten Gouverneurs Sir Herbert Samuel, der selbst jüdischer Abkunft ist. Aber der zionistischen Organisation ist doch eine bedeutungsvolle Mitwirkung zuerkannt und das Mandat sieht vor, daß die jüdishee Agentur Befugnisse und Einfluß nicht nur hinsichtlich der Förderung der jüdischen Einwanderung hat, sondern auch in bezug auf die Entwicklung von Handels- und Industrieunternehmungen. Eine Konzession für die Ausbeutung der Wasserkraft des Jordan durch Errichtung von elektrischen Kraftstationen ist dem aus Rußland stammenden jüdischen Ingenieur Rutenberg übertragen worden. Die Araber fürchten, unter die politische wie wirtschaftliche Herrschaft der Juden zu kommen. Politische Befugnisse sind zwar für die Zionistenorganisation in dem Mandat nicht vorgesehen, und Balfour hat zu seiner im englischen Parlament, neuerdings abgegebenen Erklärung deutlich zum Ausdruck gebracht, daß das Mandat nur durch den englischen Gouverneur ausgeübt werden solle,, ohne Uebertragung von politischer Macht auf die Zionistenorganisation. Doch ist es kein Geheimnis, daß in den Kreisen der Zionisten selbst Wünsche auf Einrichtung eines jüdischen Staates vorhanden sind; der ..Jewish Chronicle" umschrieb im Juni dieses Jahres in einem den Zionismus und das Mandat behandelnden Artikel das Streben des jüdischen Volkes dahin, daß es in Palästina als eine Nation wiederhergestellt werden und aus Palästina ein jüdisches Gemeinwesen machen wolle, so jüdisch, wie England englisch sei. Wie immer es mit der Verwirklichung solcher Pläne aussieht, die Tatsache liegt vor, daß sich die Araber durch die den Juden eingeräumte Stellung benachteiligt und bedroht fühlen. Ihr Widerstand richtet sich aber auch sonst gegen das britische Mandat. Im Weltkrieg sind den Arabern, um sie zum Widerstand gegen die Türken anzufeuern, Versprechungen hinsichtlich ihrer Unabhängigkeit und ihres Selbstbestimmungsrechtes