Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 8 (1922)
- Issue
- 28 (4.8.1922)
- Date
- 1922-08-04
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 28 JÜDISCHE PRESSE Seite 177 Ein neues Werk von Bai Schewet Sofer. Ein allgemeiner Wunsch ist es seit jeher, die Seforim von Rabbenu Hagaon Moron „Schewet Sofer" unter Druck zu legen, um die Geistesprodukte dieses „Fürsten der Thora" aller Welt zugänglich zu machen. Was aber des Krieges wegen nicht möglich war, soll heute verwirklicht werden. In Bälde wird ein Ghibur auf die Thora unter dem Namen „Schare Simcha" erscheinen. Den Ertrag hatte Oberrabbiner Schreiber aus Preßburg, der als einziger .Sohn des Verfassers im Besitze sämtlicher Manuskripte ist, der Preßburger Jeschiwah überlassen. Sorget, daß die „Jüdische Presse" in Jedes orthodoxe Haus Einsans findet Citeratur. Orthodoxe Publizistik. Revue. Das gesamte jüdische Lehen, alle Lebensäußerungen des jüdischen Volkes und seiner Einzelglieder der Thora zu unterordnen, ist. eine Forderung des orthodoxen Judentums so klar und so unzweideutig, daß über das Wesen und allgemeine Konsequenzen dieser Forderung weder bei' Bekenhern, noch hei ihren Bekämpt'ern je ein Zweifel obwalten konnte. Scharf hob sich die jüdische (femeinschaft durch dieses umfassende, das ganze Volksleben beherrschende Bekenntnis von allen Völkern dieser Erde ah; während dreier Jahrtausende gab es innerhalb des Judentums nur sporadisch und außer halb desselben überhaupt nicht größere Kreise, die nicht diese beispiellos dastehende Treue zum G-ttesworte als unterscheidenden Wesenszug des jüdischen Volkes betrachtet hätten Das gesamte Volk leistete für seine Stellungnahme gegenüber den Erscheinungen und den Ereignissen der Zeit ausschließ lieh aus diesem Prinzip die Konsequenzen ab und wußte sein Leben danach zu gestalten. Was anderes bedeutet die wunderbar lebensreiche Responsenliteratur aller Zeiten — genau genommen schon in biblischer Zeit begirfhend und bis in die pulsierende Gegenwart hineinreichend — als das bewußte Streben, drts entscheidende „Naasche wenischma" inmitten aller Erscheinungen Flucht als lebengestaltenden, lebenformenden und lebenfüllenden' schaffenden Geist im Volks- und Einzelleben walten zu lassen? — Die A n w e-n d u n g des Thoraprinzips auf die wechselnden Erscheinungen des praktischen sozialen Lebens, die Durchdringung des gesamten Gefühls- und Denkinhalts mit dem Geist des G-tteswillens — das verstanden unsere Väter unter „Judentum". Und F ü h r e r sein im Judentum hieß eben deshalb niemals etwas anderes, als entweder geistiger Wegweiser, zentrale Leuchtkraft, Leuchtturm sein für die auf sturmgepeitschten Wogen umhergetriebene Volksgemeinschaft oder Steuerlenker sein, durchflutet von dem Lichte, das von den Trägern und Lehrern des G-tteswortes ausging, mit klarem Blicke und fester Hand. Es gab und gibt für jüdisches Denken und jüdisches Handeln ebeu nur eine Orientierung: Thora. Diese Grundwahrheit auch in unserer vielgestaltigen Gegenwart zur vollen Entfaltung zu bringen, ist die vornehmste Aufgabe der gesetzestreuen periodischen Literatur unserer Tage. Ihr obliegt die' Pflicht, in der Mannigfaltigkeit der Geschehnisse das Wesen der Dinge mit prüfendem Blick zu erfassen und an den Maßstäben der Thora zu messen. Im Zeitalter der tönenden Schlagworte, des rauschenden Gewoges „bunter Bilder" und einander stets durchquerender Weltanschauungen hat sie die Erscheinungen kritisch zu sichten und auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Sie ist für den Tag geboren, aber wie der Tag selber wertvoll oder wertlos je nach den Zusammenhängen, in die sie sich einfügt. Sie orientiert ihre Leser. Vom Gesichtspunkt des um seine Souveränität kämpfenden Thoraideals betrachtet, bedeutet Orientierung in dem dargelegten Sinne Leitstern und Steuermann zugleich sein. Unsere periodische Literatur bringt die ragenden Begebenheiten des außerjüdischen und innerjüdischen Menschheitslebens in unseren jüdischen Gesichtskreis, sie läßt .uns sie sehen und lehrt uns, sie jüdisch betrachte n. So verstanden, erfüllen unsere Zeitschriften und Zeitungen eine Mission von höchster Bedeutung für die Gestaltung unseres öffentlichen Lebens und für die Einfügung unserer geistigen und materiellen Kräfte — treibend oder hemmend — in die Motore der Zukunft. Begreift man jetzt, aus welchem Grunde das orthodoxe Judentum in jüngster Zeit mehr denn je auf die Schaffung und Ausgestaltung einer zielbewußten Presse Gewicht legt? In allen Ländern hat sich die Erkenntnis Balm gebrochen,' daß von der publizistischen Kornmentierung der Lebenserscheinunpen nicht nur die Wahrung kleingemünzter Tagesinteressen, sondern in noch höherem Grade die Geltung altjüdischer Lebensideale abhängt. So darf denn auch das allseitig wahrzunehmende Aufblühen einer guten jüdisch religiösen Presse als ein günstiges Vorzeichen fortschreitender Selbstbehauptung freudig begrüßt werden. Des Ueberblickes wegen mögen zunächst die alten, längstbewährten publizistischen Bannerträger des j ü d i s c h e n Judentums genannt sein. An Alter und Ansehen überragend schreitet der „Israelit" voran. In seinem 63. Jahrgang, in geebneten Bahnen wandelnd, steigt der Einfluß dieser Zeitung von Tag zu Tag. Der „Israelit" ist aus dem öffentlichen Leben schlechterdinge nicht wegzudenken. Unter seinen Beilagen werden die „Aguda-ßlätter* mit besonderern Interesse verfolgt. Die „Archiv es Israelit es" in Paris hat schwere Zeiten glücklich überstanden und vertritt unter den ungünstigsten Verhältnissen das konservative Judentum mit unveränderter Beharrlichkeit. Auch die Regensburger „Laubhütte" hat den Widerwärtigkeiten der Zeit getrotzt und ihre Eigenart sowohl als auch einen engen aber treuen Leserkreis bewahrt. Der „II ade rech" das, offizielle in hebräischer Sprache erscheinende Organ der Agudas Jisroel hat immer noch gegen technische Hindernisse anzukämpfen, er steht aber unerschrocken auf der Warte und leuchtet oft mit grellem Lichte hinein in alle Fugen des Gesarntheitslebens. Die vor einigen Tagen erschienene Nummer 7—8 des vierten Jahrganges zeigt einen reichen Inhalt auf und mutet wie ein Abbild der kampferfüllten Gegenwart an. Der „Haderech" will gelesen werden, er kann es aber nur von solchen, die ungeschminkte und unübertünchte Wahrheit zu ertragen vermögen. Wohlgemuths „Jeschurun" hat — in seinem deutschen Teile — Niveau, hält wacker bei seinem Programme aus und bildet eine vornehme Revue des thoratreuen Judentums. Die publizistischen Artikel des hebräischen Teiles gereichen dem Ganzen nicht zum Vorteil und heben leider fast immer die gute Wirkung des Hauptteiles auf. ' Geradezu Unübertroffenes leistet publizistisch die Warschauer Tageszeitung „Der Jud* für das Judentum. Man muß die Verhältnisse in Polen und überhaupt im Osten kennen, um zu ermessen, welche Kühnheit es bedeutete, eine großein ihrer äußeren Aufmachung und journalistischen Ausrüstung durchaus moderne, in ihrem Geiste aber im Gegensatz zu der gesamten seit Jahrzehnten erbgesessenen hebräischen und jüdiseben Tagespresse chassidisch-orthodoxe Tageszeitung zu gründen. Der Aufschwung und das steigende Selbstbewußtsein der orthodoxen Masse in Polen ist zum großen Teil ein Verdienst des „Jud". Unsere „Jüdische Presse" vertritt auf exponiertem Posten die Ideale des orthodoxen Judentums und bemüht sich mit dem Aufgebot der besten Kräfte, vornehmlich in der österreichischen und slowakischen Judenheit, den Sinn und das Interesse für gesetzestreue Gesamt heitsarbeit zu wecken und wachzuhalten. Das österreichische und slowakische Judentum birgt eine Fülle der wertvollsten geistigen und moralischen Kräfte; der „Jüdischen Presse" wird es auch in Zukunft obliegen, diesen zum Segen der Gesamtheit zur vollen Entfaltung zu verhelfen. Im letzten Jahre sind in einer Reihe von Ländern dem orthodoxen Judentum mehrere recht tapfere publizistische Vorkämpfer erstanden. Vor allen anderen ist Litauen auf dem besten Wege, sich von den geistigen Unbilden des Krieges und der Revolutionszeit zn erholen. Ein gut Teil des Verdienstes an dieser beginnenden Gesundung gebührt der jüdischen Tageszeitung „Idischer Leben" in Kowno. Neuerdings hat Redakteur Wölk mit dem Organe der litauischen Agudas Jisroel „Haschowna" ein vortreffliches hebräisches Sprachrohr für die Bestrehungen des orthodoxen Judentums geschaffen. Rabbiner Dworec in Kamaij setzt seine Zeitschrift „Diwre Tewuna" fort. Das jüngst erschienene dritte Heft zeigt sowohl in seinem publizistischen als auch in seinem talmudischwissenschaftlichen Teil das geistige Schaffen des litauischen Judentums in seiner edelsten Ausprägung. Ganz Hervorragendes leistet das hebräische Organ der Aguda in Jerusalem „Kol Israel". Sie wurde vor einigen Monaten zum Wochenblatte ausgestaltet und die vorliegenden 10 Nummern beweisen durch ihre Reichhaltigkeit, journalistische Gewandtheit und' den lebhaften hebräischen Stil, daß man im Heiligen Lande auf dem besten Wege ist, das Recht der Thora bei der Neugestaltung der öffentlichen Ordnung machtvoll zu vertreten und den Feinden innen und außen die Stirn zu bieten. Ein jeder orthodoxe Palästinafreund sollte es als Ehrenpflicht betrachten Förde r e r und vor allen .Dingen Leser dieses einzigen orthodoxen P r e ßo r g a n e s im Heiligen Lande zu sein. Der in ungarischer Sprache in Cluj (Klausenburg) erscheinende „Jesurum" verdient die höchste Anerkennung. Mit vielem journalistischen Talent redigiert, von unbeugsamer Gesinnungstreue belebt und getragen erfüllt er seine Aufgabe unter schwierigen, geistigen, politischen und materiellen Vorbedingungen. Es ist gegenwärtig das einzige orthodoxe Organ in ungarischer Sprache. Die englische Aguda gibt'seit einigen Monaten ebenfalls eine geschickt redigierte eigene Monatsschrift in englischer und jüdischer Sprache heraus, die „Idi sehe Stimme", die sowohl durch ihre vornehme Ausstattung als auch durch ihren gediegenen Inhalt die orthodoxe Publizistik um einen würdigen Vertreter bereichert. Vor einigen Tagen begannen die beiden „Jüdisch-konservativen Parteien" in der Karpatho-Russia und der Slowakei ein gemeinsames Organ, die „Jüdische Zeitung", zur Vertretung ihrer Interessen in Bratislawa herauszugeben. Aus der ersten Nummer zu urteilen, dürfte die neue Zeitung neben der „Jüdischen Presse" eine wirksame Vorkämpferin "werden für die Durchdringung der politischen Betätigung der slowakischen Judenheit mit traditionellen jüdischen Idealen. Die Artikeln dieser Nummer lassen darauf schliessen, daß auch die neue Zeitung der Aguda gegenüber eine freundliche Haltung einnehmen werde. In Riga beginnt in nächster Zeit eine orthodoxe Tageszeitung — „Das Idische Wort" — für Lettland zu erscheinen. Die Wochenbeilage „Gut Schabbos" wird gediegene Aufsätze und feuilietonistische Beiträge bringen. Einen sehr hoch einschätzenden Anteil an dem Aufblühen des jüdischen Lebens nehmen die orthodoxen Jugendzeitschriften. Nicht ausschließlich von der Jugend aber füi; die Jugend geschrieben bieten diese Zeitungen ein getreues Bild unserer Kämpfe -und werden einst eine wertvolle Quelle für das Verständnis unserer Zeit werden. An der Spitze schreitet die Warschauer hebräische Monatsschrift „Diglenu", die von Nummer zu Nummer einen Aufstieg bedeutet. Die „Jüdische Jugend" in Köln ist eine pädagogisch umsichtige Kinde rzeitung. Die „Orthodoxe Bletlech" in Lodz vermitteln in jüdischer Sprache vorzüglichen Lesestoff für die Jugend. Der brüderlichen Annäherung und dem gegenseitigen Verständnis unter den Trägern der G-tteslehre dienen in hervorragendem Maße die verschiedenen talmudisch-wissenschaftlichen Zeitschriften. Sie sind die vornehmsten Wegebahner für den Geist der Aguda und ergänzen die „profane" Presse des orthodoxen Judentums auf einem Gebiete, auf dem die Herzen und die Seelen einander am nächsten stehen. „Schaare Thora" und „De gel Hatora" in Warschau, „Hapardes" n Sawierzie, „E m e k H a 1 o c h o h" in Batorkessy und neuerdings „Hachajim" in Uzhorod und nicht zuletzt die bereits erwähnten, „Diwre Tewunoh" in Kamaij sollen als Sendboten des Thorageistes und Verbindungsglieder zwischen den „Zersprengten Isroel" genannt werden. Soll unser Gesamtheitsleben von einem Geist beseelt sein und soll die Thora auch für die Zukunft der Ausdruck unserer Einheit bleiben, so müssen wir dafür sorgen, daß die jüdische Publizistik ein getreues Spiegelbild unserer an der Thora allein orientierten Lebensäußerungen werde, boker. Adas Jisroel (Schiffschul), II., Große Schiffgasse 8. Gebetstunden: vom 10. bis 17. Ab Freitag, den 10. Ab f-Q^ r63p: 7 20 Uhr. Samstag pfinxi Morgengebet!6"lö und 9 Uhr, Mincha 12-15. Um 3 30 Vortrag von rfDX *pHS> anschließend Mincha jTÜ.^IÖ: 805 Uhr. An Wochentagen, Morgengebet 515 und 6, Mincha 715 Uhr. Freitag, den 17. Ab, rOvtf fl^Sp 7 10 Uhr- Herausgeber: „Jüdischer Verlag G. m. b. II." — Verantwortlicher Redakteur: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Die 6 mal gespaltene Petitzeile d.-ö. K 500-—. Fürs Ausland 100 Prozent Teuerungszuschlag. Bei Wiederholung entsprechender Rabatt. ■hü Buchuersand und Antiquariat „Seplier" Dp. Moritz Zobel Berlin, W 15, DarmstädtersftraBe 9 empfiehlt sich dem geehrten jüdischen Publikum in der Tschechoslowakei als billigste Bezugsrpielle für D"H£D und Judaica1 aller Art. Aus den Beständen unseres in Komämo (Slowakei) befindlichen Lagers bieten wir unter anderem, teilweise zu tief herabgesetzten Preisen, freibleibend an: Fp*1> 4 Halblederbände, Folio (Wilna), Preis K 450; btnw* mxsn S"s? nwi» brosch., 220, in 0 iiaibleinenbänden 280; einschichtige riT1!33 (Wilna) mit fcWVtft usw. je nach Umfang 10-1«; bxiü^ pH. schöne Wilnaer Ghukkim-Ausgabe, Regalpnpier, guter Druck, in 5 Halbleinenbäuden 120; nTvtfJ? DJ? WÜTl D^ITS (mit n^n]). Regalpapier, 5 Lcinenfiände 120; S"J? U7Üin. 6 schöne Bände, 200; -p D'^D^ü Ö"J7» vollständig vergriffen, Gelegenheitskauf, brosch. 2G0, in- 6 Halbleinenbänden 320; 2^J-| ytty XMnn bj?3> 6 Oktav-Leinenbände, sehr gutes Papier und schöner Druck (Rosenkranz-Wilna) 180; neunteilige D'Hl'inÜ rnit hebräischem Kommentar und Uebersetzung von Heidenheirn, Rödelheimer Originalausgabe, Gelegenheitskauf, 120; detto mit deutscher Uebersetzung von Sachs oder Fürstenthal, antiquarisch, 70; mit deutscher Uebersetzung von Sachs, in 9 eleganten Bänden mit Goldschnitt 200; top*?, herrliche Rödelheimer Likute-Zewi-Ausgabe 10; S. R.Hirsch, Choreh, geb. 35; J, Münz, Moses ben. Maimoit, wertvolle wissenschaftliche Biographie des Ü"^*"!, geb. 25; Löwenstein',1 Geschichte der Juden, in streng thoratreuem Geist, geb.!&; rnin ^ttin 'H mit Sabbatgebeten und Jozer t in einem Band (Rödelheim) 25; Siddurim: 'ppH nöblP und O-OTm rten (Rödelheim), tf-fTD KBit. fHD3 rnban. tram njw (Wiina) je 10, Siddurim mit deutscher Uebersetzung von Sachs, Kämpf, Letteris 12—20. Versand ab Komorner Lager gegen Nachnahme. Bestellungen und Anfragen (genügend frankiert) an Buchuersand „Sepher", Dr. Moritz Zobel Berlin, W 15, Darmslädterstraße 9 SB Konkurse. H In der orth. isr. Kultusgemeinde zu Joka ist die Stelle eines piiDi tömrc zu besetzen. Bewerber, die gute nböfl *6jD sind und nibsp von anerkannten orth. Rabbinern besitzen, mögen ihre Offerte nebst Angabe ihres Alters samt Zeugniskopien an Unterfertigten einsenden. Gehalt laut Uebereinkommen. Adolf Lampel, Vorsteher, Joka Z., Bratislava. 3gg£338f KALENDARIUM. SS 1 Tag Ab August | Notizen Sonntag 12. 6. Tod R. Zewi, Lemberg 5415 — Tod R. Arje Leb, Katzenellenbogen-Brisk — Autodafe Berlin 38 Juden 5270 — Judenverfolgung in Würzburg 5058. Montag 13. 7. Tod Landesrabbiner Mordechai Beneth 5589. in Karlsbad. Dienstag 14. 8. Synode unter Napoleon eröffnet 5500 — R. Zwi Hirsch wird Raw in Halberstadt 5524 — Tod Moses Montefiore, London 5645. Mittwoch 15. 9. Chamischoosor boow. Halbfeiertag — Ende Kidusch lewono — Tod R. Jehuda (Sohn des Rosch) 5109 — Tod R. Salman Brisk 5494. Donnerstag 16. 17. 10. Tod des Sovva Semoches 5591. Freitag 11. Juden erobern Antonia von den Römern 3426 — Tod R. Samson Wiener, Wien 5468 — Tod R. Oscher (Majim adirim) Wilna 5556, Samstag 18. 12. Ekew. — Haftoro: Watomer Zion — 4 Perek — Das Westlicht erlischt unter Aschas — Cremieux interveniert für Juden in Damaskus 1864.