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Jüdische Presse · 1922-02-17 · 7 (17.2.1922) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
7 (17.2.1922)
Date
1922-02-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 7 JÜDISCHE PRESSE Seite 89 Grand Sanatorium Wasserheilanstalt Bratislava (PrePurg) Erstklassige Universal-Heilanstalt für Spezialbehatullung Her inneren-, Nerven-, Zucker-. Gallenstein-', Mieren-, Maßen-. Darm-, Herz- und Ciutgefäflkrankheiten. Mast- und Entfettungskuren. Abteilungen für Chirurgie, Gynäkologie uud Geüurtshilfe, Urologie, Dermatologie, Ortopädie, Augen-, Ohren-, Nasen-und Kehlkopfkranke. Wohnung, Beheizung, Beleuchtung, Bedienung, Krankenpflege, ärztliche Pflege, 5 Mahlzoiton von Kc 83»— aufwärts. Wasserheilanstalt in vollem Botriebe auch für Auswärtige. Leitender Chefarzt: DR. SIGMUND ARANY1. sorgfältig zu vermeiden. Eine körperliche Ueberanstrengung könnte neben andern Schädigungen wie Atmungs- und Verdauungsstörungen, Blutarmut, Nervosität, Herz- und Lungenkrankheiten auch zumal geistige Abstumpfung und Abnahme der Geisteskräfte herbeiführen, die wir für rniT) Dfchn dringend bedürfen. Hüte man sich also vor Uebertreibungen und zur Hauptsache zu machen was nur Nebensache zu sein hat und trachte man vor allem darnach, unseren Kindern die innere Reinheit zu erhalten. Eandesomammlung des Rabbiner» Verbandes von Polen. In der dritten Sitzung am 24. Jänner unter Vorsitz des Rabbi von Sokolow wurde die Debatte zum Referate des Oberrabbiners Schapiro fortgesetzt. Es wurde eine Kommission für Erez Jisroel-Angelegenheiten gewühlt. An der Debatte beteiligten sich die Rabbiner von Bendin, Tschenstochow, Mesritsch, Sokolow, Jenawze, Nikoleijew, Radsiew, Radom, Nowidwohr, Garwodin, Warschau, Kaiisch, Jaroslau und Glawna. Die Redner wiesen auf zahlreiche Gebiete des religiösen Lebens und des Erziehungswesens hin, die eine zielbewußte Tätigkeit von seiten des Rabbinerverbandes als solchen und der einzelnen Mitglieder des Verbandes dringend erheischen, damit die Schaden, die während der letzten Jahre im öffentlichen Leben entstanden sind, behoben werden können, bevor es zu spät ist. Der Rabbiner von Jaroslau überbringt die Grüße seines Großvaters, des Oberrabbiners von Brody. Die Anregungen und Anträge des Referenten und der einzelnen Redner fanden ihren Niederschlag in einer Reihe von Resolutionen, die in später Nachtstunde angenommen wurden. Sie lauten folgendermaßen: Erziehungswesen. 1. Die Rabbinerversammlung erklärt sich einstimmig für die Anerkennung der Chedarim und verspricht, bestrebt zu sein, die Chedarim im Sinne der letzten Verordnungen den hygienischen Anforderungen aus eigenen finanziellen Mitteln anzupassen, in der Hoffnung, daß die kommunalen Organe sie in dieser Hinsicht unterstützen würden. 2. Betreffend die allgemeinen Unterrichtsfächer, die laut dem Gesetze der allgemeinen Schulpflicht gefordert werden, soll ein Minimal-Programm festgesetzt werden, das während zweier Unterrichtsstunden im Tage durchgeführt werden sollte. 3. Aus technischen und religiös-prinzipiellen Gründen soll die kategorische Forderung aufgestellt werden, daß der Unterricht in den profanen Fächern erst in den Nachmittagsstunden erteilt werden sollte. 4. Der Rabbinerverband stellt sich die Aufgabe, für die religiösen Unterrichtsfächer ein Programm auszuarbeiten, das den verschiedenen Organisationen, die sich mit Erziehungswesen beschäftigen und Chedarim oder Thalmud Thora-Schulen unterhalten, zugesandt werden soll. 6. Die hebräische Sprache wird unter anderen als Unterrichtsgegenstand betrachtet. Man hat sich dabei an die bisherige Aussprache zu halten. Die Unterrichtssprache bei allen jüdischen Gegenständen bleibt jüdisch. 6. Die Rabbiner sollten sich verpflichten, die Gründung von allgemeiner Chedarim und Abendkursen für Handwerker und möglichst auch von Jeschiwos für erwachsene Thorabefiissene in allen Städten zu fördern. 7. In größeren Städten sollen besonders große Jeschiwos errichtet werden. Töchtererziehung und Familienreinheit. 1. Die Rabbinerversammlung verpflichtet sich, bei den jüdischen Organisationen und Vereinen, welche die Verbesserung der Mädchenerziehung auf Grundlage von Thora und Tradition zum Ziele haben, mitzuwirken. 2. Besonders soll für die Familienreinheit gesorgt werden. Der Rabbinerverband soll zu diesem Zwecke einen warmen Aufruf an die jüdische Bevölkerung herausgeben und die Rabbiner anweisen, was sie in ihren Gemeinden auf diesem Gebiete leisten können. 3. Es sollen auch Frauenkomitees gegründet werden mit der Aufgabe, an der Verbesserung der Verhältnisse in dieser Beziehung mitzuwirken. 'Esras Thora. Die Rabbinerversammlung beschließt, mit der „Esras Thora" und anderen Relief Comitees in Amerika, welche die Förderung der Thora und die Unterstützung von Rabbinern bezwecken, wegen der im Einvernehmen mit dem Rabbinerverband zu erfolgenden Regelung dieser Unterstützung in Verbindung zu treten. Stärkung der Religiosität. 1. Vom religiösen Standpunkt wird das Komitee des Rabbinerverbandes aufgefordert, in bezug auf das Gesetz der absoluten Sonntagsruhe, das — wie bereits genügend aufgeklärt wurde — die Beobachtung des Sabbats sehr erschwert, für Juden Erleichterungen zu erwirken. 2. Außerdem soll der Rabbinerverband auch nach innen verschiedene Maßnahmen im Interesse der Sabbat-Beobachtung treffen. In jeder Stadt sollten ferner Schomre Schabbes-Vereine organisiert werden. 3. Das Komitee des Rabbinerverbandes wird aufgefordert, sich im Interesse der jüdischen Soldaten zu bemühen, damit sie nicht gezwungen würden, den Sabbat zu entweihen, die Speisegesetze zu übertreten uud damit ihnen überhaupt die Beobachtung der Religionsgesetze ermöglicht wird. Protest-Resolutionen. Die Rabbinerversammlung protestiert gegen die inquisitorischen Mittel und gegen die Repressalien, die von seiten der Sowjetregierung und ihren Bevollmächtigten gegen die Juden, die die Religion beobachten und das Thorastudium pflegen wollen und besonders gegen die Rabbiner, die die Religion verteidigen, angewandt werden. Die Rabbinerversammlung wendet sich an die gesamte Kulturwelt mit der Aufforderung, sich mit dem Proteste gegen solche und ähnliche verbrecherische, mit den elementarsten Begriffen der religiösen Toleranz in Widerspruch stehende Handlungen solidarisch zu erklären. Die Zeitung „Nnjer Hainl," benützte die Gelegenheit der Tagung des Rabbinerverbandes, um auf die religiösen Führer des Judentums mit Beschimpfungen und Beleidigungen aller Art herzufallen. Dabei schreckt die Zeitung vor groben Fälschungen der Eröffnungsrede des Präsidenten nicht zurück. Die Versammlung gab ihrer Entrüstung über ein solches Vorgehen einer unlauteren Journalistik in einer Resolution Ausdruck. Die vierte Sitzung tagte unter dem Vorsitz des Oberrabbiners von P a b i a n i t z e. Auf der Tagesordnung stehen die Fragen wegen Besserung der Lage der Rabbiner und Gemeindeangelegenheiten. Vor der Tagesordnung referiert Ratniann E. K i r s ch b r a u n über eine Reihe aktueller Fragen, die die jüdische Oeffentlichkeit beschäftigen. Besonderes Interesse ruft das von ihm skizzierte, durch die Zionisten der Regierung vorgelegte neue Gemeindestatut mit der Bestimmung, daß in Zukunft Rabbiner nur auf eine Zeitdauer von sieben Jahren angestellt würden hervor. Das Andenken des im vorigen Jahre unschuldig hingerichteten und jetzt rehabilitierten Rabbiners Schapiro wurde von der Versammlung durch Aufstehen von den Plätzen geehrt. Der Rabbiner von L i p n o (Zionist) beschwert sich darüber, daß aus den geheimen Wahlen zu den Ehrenämtern des Rabbinerverbandes nicht ein Rabbiner hervorgegangen ist, der dem Zionismus oder dessen Misrachi-Fraktion auch nur sympathisch gegenübersteht. Er verliest einen Brief, worin der Misrachi auf Grund eines Beschlusses der vor kurzem in Warschau stattgefundenen Misrachi-Konferenz eine „Vereinigung" mit der Agudas Jisroel erstrebt und den Rabbinerverband um Vermittlung in dieser Sache ersucht. Die Versammlung geht über diese Idee zur Tagesordnung über. In seinem Referate beschäftigt sich der Rabbiner von Radom eingehend mit den finanziellen, organisatorischen sowie moralischen Verhältnissen der Gemeinden in Polen und der Stellung der Rabbiner innerhalb der Gemeinden. In jüngster Zeit ist in dieser Beziehung eine wesentliche Verschlechterung eingetreten. Unter russischer Herrschaft durften die Gemeindevorstände sich nur mit religiösen Angelegenheiten beschäftigen. Der Rabbiner nahm an dieser Arbeit den ihm gebührenden Anteil, wenn er auch allen sozialen und Wohlfahrtsangelegenheiten der Gemeinde seine Aufmerksamkeit nicht entzog. Aus jüdischen Kreisen wurden die Rabbiner in ihrer segensreichen Tätigkeit nur gestört durch die Maskilim und später durch die Zionisten, die sie beschuldigten, nur für die Religion und deren Studium Interesse zu haben. Obwohl diese Beschuldigung offensichtlich falsch war, bemühen sich jetzt dieselben Kreise, wie dies jüngst auf der fehlgeschlagenen zionistischen Konferenz der Gemeindevorsteher versucht wurde, dem Rabbiner jeden Einfluß auf die Angelegenheiten der Gemeinde zu rauben. Die Rabbiner dürfen sich unter keinen Umständen mundtot machen lassen und werden auch in Zukunft jedem derartigen Veisuch von seiten der Zionisten und ihres misrachistischen Anhanges den stärksten Widerstand leisten. Redner verweist auf die jüngste Verordnung der Regierung, nach welcher das Schechitawesen dem Rabbiner entzogen und unter die direkte Verwaltung der Gemeinden gestellt werden sollte. Das darf nicht zugegeben werden, denn damit wäre allen Mißbräuchen Tür und Tor geöffnet, abgesehen davon, daß den Rabbinern dadurch ihr Lebensunterhalt geschmälert würde, ohne daß dafür auf andere Weise vorgesorgt wäre. Die gesetzliche Stellung des Rabbiners ist in bezug auf die, Zivilregister im Nachteil gegenüber den Seelsorgern anderer Konfessionen. Die Gemeinden müßten mit Entschiedenheit für die Erringung der Gleichberechtigung der Rabbiner eintreten. Statt dessen haben die zionistischen Gemeindevertreter den kühnen Versuch gemacht, das Gegenteil von dem zu erwirken und die Zivilregister überhaupt den Rabbinern zu entziehen und bei den staatlichen Behörden Mißtrauen gegen die religiösen Führer des Judentums zu Säen. Die jüdischen Gemeinden werden durch die Zahlung doppelter Spitalssteuer, einer direkten und einer speziellen Armen-Spitalssteuer, schwer belastet. Dem müßte abgeholfen werden, aber nicht durch Entziehung der Armen-Steuer, wie die Zionisten wünschen, weil dann die unbemittelten Kranken hilflos dastünden. Der Referent resümiert die Debatten und formuliert die von der Exekutive des Rabbinerverbandes an die Regierung zu leitenden Beschlüsse folgendermaßen: 1. Die jüdische Gemeinde muß eine religiöse Gemeinde sein unter Anteilnahme des Rabbiners. 2. Ein Vorschlag wie der, daß der Rabbiner nur für eine Zeitdauer von je sieben Jahren gewählt werden solle, kann unter keinen Umständen angenommen werden. Das hätte nur Hader und Desorganisation des jüdischen Gemeindelebens zur Folge. 3. Das jüdische Zivilamt muß im Besitz des Rabbiners bleiben. 4. Der Rabbinerverband soll sich mit einem Aufruf an dio Gemeinden wenden wegen der Sicherstellung djer Existenz der Rabbiner. 6. Die Schächtfrage ist eine eminent religiöse Angelegenheit und muß auch unter Aufsicht und zu dem Rechtskreis des Rabbiners gehörig bleiben. G. Der Rabbiner sollte vom Zeugeneid vor Gericht dispensiert sein. 7. Gerichtliche Termine dürfen auf Sabbate und jüdische Feiertage nicht festgesetzt werden, falls die Parteien Juden sind. 8. Trauungen müssen einer strengen Kontrolle unterzogen werden. Sie können nur von dem O.rtsrabbiner vorgenommen werden. Durch Trauungen, welche vom Winkelrabbiner vorgenommen werden, können Mißbräuche entstehen. Es sprechen noch zu der Frage der Organisierung der Gemeinden, des Gemeindestatus der Schechitafrage die Rabbiner von Kiitna, Tschechanow, S k o 1 o und Potesbitze und geben eine Reihe von Anregungen, die durch die Leitung des Rabbinerverbandes bei der Behandlung der berührten Frage beachtet werden sollen. Oberrabbiner Dr. Frei mann, Posen, macht darauf aufmerksam, daß die Verhältnisse in Galizien und in der Provinz Posen in mancher Beziehung günstiger sind, als in den anderen Teilen Polens. Er empfiehlt daher, bei der Behandlung dieser Angelegenheit sich mit den Rabbinern dieser Landesteile ins Einvernehmen zu setzen. In der fünften Sitzung, die unter Vorsitz des Rabbi von II a d z i n tagt, sprechen noch die Rabbiner von S o k o 1 k a, Slonim, Ost.ro, Ostrowo, Lisenzk und Nowidwohr zu der Frage der gesetzlich zu regelnden Kompetenzen der Rabbiner. Darauf werden die Statuten des Rabbinerverbandes vorgelegt, welche nach kurzer Debatte von der Versammlung einstimmig angenommen werden. Der Präsident verliest hierauf eine Zuschrift der Redaktion des ,Haint", worin erklärt wird, daß der beleidigende und falsche Bericht über die Eröffnungssitzung ohne Wissen der Redaktion erschienen 5ei. ' In später Nachtstunde wird zur Wahl der Leitung geschritten. Es gingen als gewählt hervor: die Rabbiner von Catrowa, Czortkow, P 1 a s c h k i, G 1 i n i a n y, G r o j e r, Kahana, Warschau, Jaroslau, Razkatow, Sokolow, P i a t r k o w, P o s e n, K a 1 i s c h, R a d s i m i n, R a d o m für die Exekutive und die Rabbiner von Tschechanow, L u k o w, N o vv i d w o h r und K i e 1 c e als deren Stellvertreter; ferner die Rabbiner von Sochatow, Liseno und J a s 1 o in die Revisionskommission sowie die Rabbiner von Trerab o w l a und Lodz (S e g a 1 i) zu Stellvertretern. Wie macht man Broche über Dollars? — Drei Generationen lauschen auf Sokolow. — Ein zweites San Eemo. — Die politische Lage des Zionismus ist jetzt die glänzendste. Der „Führer" einesVolkes — dessen Geschickes tragischer Ernst vertieft wird durch das furchtbare Damoklesschwert, das über Millionen seiner Kinder im Osten schwebt, durch die schwere Unheilswolke, die sich über den Berg Zion auftürmt, durch die myriadenfache Ahasvertragödie, die sich an allen Grenzen täglich abspielt und durch das Grollen verhaltenen Hasses und der Mißachtung, das wie ein vulkanisches Erdzittern selbst unter die Grundfesten unserer sichersten Wohnsitze rollt — steht wie ein schlauer Marktbudenausrufer auf den Tribünen in den amerikanischen Versammlungshallen. Er riskiert Alles vor den naiven, die politischen Verhältnisse der älten Welt völlig verkennenden amerikanischen Jiddischisten, erzählt ihnen in der Rede, „daß die politische Lage des Zionismus jetzt die glänzendste sei". (Rede in Philadelphia.) Die naiven Jargonblätter drucken auch mitJBewunderung ab, daß „drei Generationen" bei dies«r großen Rede anwesend waren, Alte, Männer und Jünglinge! In Amerika sagt Sokolow „ist ein zweites San Remo erfolgt, Balfour habe mit seiner Rede bewiesen, daß die Deklaration kein Spiel sei", die arme Masse applaudiert. (Inzwischen wird die Verfassung beschlossen, die den Arabern die Herrschaft gibt.) Seine Audienz beim Präsidenten und dessen Ausdruck der Sympathie für den Zionismus, die jeder* Journalist von allen Potentaten erhalten kann, wird zu einem diplomatischen Ereignis aufgeblufft. Er provoziert die Araber, vergleicht die Lage der Juden in Palästina mit der der Griechen und Armenier, die auch einmal eine Minorität in ihrem Lande waren. (Wie unwahr! Auf dem Boden, den diese Völker heute besitzen,. waren sie stets die Majorität bis zu 100 Prozent. Diese Völker hatten aber ehrenhafte Führer, die bei ihnen blieben, kämpften und ihr Leben einsetzten.) Die erhabendste Szene war aber als die Versammlung einen Scheck von angeblich 100.000 Dollar überreicht hat. Eine jüdische Zeitung erzählt so rührend, wie Sokolow mit zärtlichen, verzückten Blick den Scheck in die Höhe hob und laut die Broche „Schehechijonu" gemacht hat. „Die Szene ist sehr eindrucksvoll gewesen", fügt das Blatt hinzu. Die Opfer des Herrn Prof.Pick. Das zionistische Tagblatt „Doar Hayom" veröffentlicht eine Liste der riesigen Gehälter der zionistischen Funktionäre. Ussischkin erhält 150 £ monatlich nebst Wohnung und Spesen, Dr..Et!er 80 £ und Spesen, Dr. Ruppin 100 £ nebst Wohnung und Spesen. Ist es wahr, fragt „Doar Hayom", daß Prof. Pick 120* Gehalt und Ausgaben zusammen (?) erhält? Ettinger erhält 801 und hat noch ebensoviel Nebeneinkommen. Dr. Thon begnügt sich mit 80 £ natürlich außer Spesen. Levontin erhält 200 £ außer Spesen und Anteil, der ebenfalls 200 £ beträgt. Hufein 120 £ mit Nebeneinkommen von zumindest 80 £. Der Leiter der „Hadassa" erhält 140 £ nebst Spesen und Ermäßigungen. H . .. erhält 120 £. Das sind aber nur, fährt „Doar Hayom" fort, die Großen, dann kommen noch 50 kleinere Beamten. An einer anderen Stelle berichtet „Doar Hayom", daß die hebräischen Lehrer seit vier Monaten kein Gehalt bekommen. Die zionistische Leitung hat weder Deckung für das Maximalbudget lVa Millionen Pfund;~ Wasserdichte Reaenmäntel BUMMI-IHDUSTRIE Wien, II-, Taborstraß» 39 Hotel Bayrischer Hoff. Teleph. 40324

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