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Jüdische Presse · 1922-01-20 · 3 (20.1.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
3 (20.1.1922)
Date
1922-01-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 16 JÜDISCHE PRESSE Nr. 3 rumänischen Judenheit, gleichfalls Platz genommen: Fildermann, der Präsident der rumänisch-jüdischen Union und Dr. Diamant aus Czernowitz. Als die Friedenskonferenz ihre Arbeit beendete, hat die jüdische Delegation Paris verlassen, aber das jüdische Preßbureau blieb und ist merkwürdigerweise der Mittelpunkt einer antinirnänischenAgitation geworden. Alle Anklagen, mit. denen unsere Feinde uns verleumden, werden von diesem jüdischen Preßbureau j verbreitet. Was an falschen Meldungen über nnrm- ' nische Pogrome im Auslände im Umlauf ist, stammt aus den Bulletins dieses Preßbureous. Und von wem wird es geführt? Von Enric F. Braunstein, einem rumänischen Staatsbürger und Deserteur. Was sagen hierzu die rumänischen .luden? schließt die „Independence Rouinainc". Die beiden jüdischen Tageszeitungen, „Mantuirea" in Bukarest und ,Uj Kelet" in Gluj, dementieren aufs entschiedenste diese unrichtigen Behauptungen. (Sie dementieren es mit Worten, aber bestärken mit ihrer thörichten Politik. Die Redaktion.) Die Juden in Siebenbürgen. (JPZ) Gemäß der Volkszählung in Siebenbürgen betrug die Gesamtzahl der Bevölkerung 5,208,345, wovon 170.943 Juden. Amerika. (JPZ) Die Konferenz des Labor Departement, die sich damit beschäftigte, was mit den Tausenden in Elis Island und anderen Häfen Amerikas zurückgehaltenen Emigranten, die über die Quote eingetroffen sind, zu geschehen habe, beschloß, daß Emigranten, die zu Blulsverwandten nach Amerika kamen, ungeachtet dessen, ob sie die Quote überschritten, nach Amerika hereingelassen werden sollen. Dieser Beschluß ist nicht generell und bezieht sich nur auf diejenigen Blutsverwandten, die bereits in amerikanischen Häfen gelandet sind und nicht auch auf diejenigen, die erst kommen werden. Jeder einzelne Fall wird individuell behandelt. Zahlreiche Emigranten wurden bereits rücktransportiert. Zugunsten der Emigranten haben jüdischerseits Louis Marshall, Oscar Strauß und die Hias in Washington interveniert. ( Die zweite Aguda-Delegation nach Amerika. Aus j Wilna wird uns telegraphiert, daß der gefeierte Rabbi ' Ghaim Oser Grodsenski schl. zugesagt hat, sich an der Aguda-Delegation nach Amerika zu beteiligen. Die Aguda in Wilna habe sich so günstig entwickelt, daß er sich an eine Werbetätigkeit in Amerika beteiligen könne. Rufend Urteil gegen die Pogromisten. (JPZ) Dem Moskauer „Emes" zufolge verhandelte das revolutionäre Tribunal in Winnica den Anklageakt gegen eine Gruppe von Bauern, die der VerÜbung eines Pogroms im Städtchen Kiteigorod beschuldigt waren, bei welchem 67 Juden ermordet und 23 verwundet wurden. Das Gericht verurteilte einen Teil der Beschuldigten zum Tode durch Erschießung und den Rest zu lebenslänglicher Zwangsarbeit. Amerika für Rußland. (JPZ) Einer telegraphischen Meldung aus Moskau zufolge hat der dortige Vertieter der American Relief Administration die Errichtung spezieller Küchen für die jüdischen Kinder angeordnet. Die gleiche Anordnung wurde auch in Petersburg getroffen. Zahlreiche hungernde jüdische Kinder werden bereits in diesen Küchen gespeist. Vor einigen Tagen wurden aus der Ukraine 300 jüdische Waisen nach Petersburg gebracht, die gleichfalls von der amerikanischen Hilfsverwaltung Nahrung und sonstige Unterstützung erhalten. Litauen. Neue Aguda-Zeitungen. In Kowno (Litauen) beginnt, dieser Tage eine neue Tageszeitung „Idischer Tageblat" in jüdischer Sprache zu erscheinen. Die Zeitung steht auf Basis des orthodoxen Judentums und setzt sich zum Ziele, ihre Leser über alles was innerhalb und außerhalb des Judentums geschieht, vom Standpunkte des überlieferten Judentums zu informieren. Zur Finanzierung des Unternehmens hat sich eine Aktiengesellschaft gebildet. Herausgeberin ist die Aguda in Litauen.- Eine hebräische Wochenschrift. „Haschowua" kommt als Sabbathbeilage heraus, beide redigiert von G. Kolk. Die Memoiren des R. Jacob Lipschitz. Der vor einigen Monaten in Kowno verschiedene R. Jacob Lipschitz s. A. hat während seines sechsjährigen Exils in Rußland seine Memoiren niedergeschrieben. Bekanntlich war R. Jacob Lipschitz einer der wenigen Männer des orthodoxen Judentums in Rußland, der sechs Jahrzehnte lang zu den engsten Vertrauten der führenden rabbinischen Autoritäten zählte und alle Vorgänge des öffentlichen Lebens und alles was im Judentum auch außerhalb Rußlands geschehen ist oder geschehen sollte, aus erster Quelle kannte. Er stand in regem Briefwechsel mit allen Männern, die in jüdischen Dingen ein Wort zu sagen haben und war — wie bekannt — auch einer der hingebungsvollsten Vorkämpfer der Aguda, wie überhaupt eines jeden Werkes, das zur Erstarkung des orthodoxen Judentums beizutragen geeignet war. Die Memoiren dieses Mannes tragen zur Kenntnis der Geschichte des orthodoxen Judentums während der letzten achtzigJahreweseutlichbei.HerrNotel Lipschitz,' der Sohn des R. Jacob Lipschitz, beabsichtigt nun auf Ersuchen weiter Kreise diese Memoiren in drei starken Bänden der Oeffenllichkeit zu übergeben. Zur Deckung der Druckkosten wurde ein Fonds gegründet, und alle Freunde des Verewigten sowie alle diejenigen, die in dem Besitz dieses bedeutenden Werkes gelangen wollen, werden aufgefordert, zu diesem Fonds beizutragen. Die Adresse des Herausgebers lautet: Notel Lipschitz, Kowno-Sloboda, (Litauen). Die Littauischen Jeschiwos. In einer Sitzung des Littauischen Rabbinerverbandes berichtete am 26. Macheschwan Herr Rabbiner H. Seigermacher über seine Inspektionsreise zu den kleinen Jeschhvos von Littauen. Die Jeschiwos waren, wie bekannt, während des Krieges aufgelöst und zum Teile zerstört. Er bedurfte umsichtiger und energischer Arbeit, um diese alten bewährten Pflanzstätten der Thora wieder aufzurichten. Als die Rabbiner Littauens sich in Uebereinstimmung mit der Agudas Jisroel zu einem Verband zusammenschlössen, war ihre erste Sorge, neben der großen Jeschiwa in Slobotka, die die Aguda noch während des Krieges wieder auibauen lies, auch eine Anzahl kleiner Jeschiwos in den Provinzstädten zu gründen, bezw. zu erneuern. Diese Arbeit hatte Erfolg. Rabbiner Seigermacher konnte über erfreuliche Fortschritte der Jeschiwos berichten. In allen Jeschiwos wird dos Thorastudium eifrig gepflegt und die Jeschiwoleiter stehen auf der Höhe ihrer Aufgabe. Einige dieser Jeschiwoleiter wallen ihres Amtes unentgeltlich. Es bestehen derzeit außer den beiden großen Jeschiwos in Slobotka und Telschi solche Jeschiwos noch in Poniwiesch (zweihundert Zöglinge, 5 Dozenten). Rakischok (70 Zöglinge, 3 Dozenten). Wolkomir (f>5 Zöglinge, 3 Dozenten), Janowo (30 Zöglinge, 2 Dozenten), Onikscht (40 Zöglinge, 2 Dozenten) und Radwilischok. Im Gegensatz zu der zufriedenstellenden Lage in geistiger Beziehung ist es mit dem finanziellen Verhältnissen dieser Jeschiwos außerordentlich schlecht, bestellt. Der Rabbinerverband und zum Teil auch die Lokalgemeinden bringen die größten Opfer, um diese Anstalten finanziell zu unterstützen, ihre Kraft reicht, aber nicht hin. um sie vollständig zu erhalten. Zur Frage der jüdischen Regimenter in Palästina. (JPZ) Wie der F.-Korrespondent der „Jüdischen Preßzentrale Zürich" aus authentischer Quelle erfährt, hat die englische Regierung erklärt, daß sie nicht daran denke, der Frage der Bildung jüdischer Regimenter in Palästina näher zu treten. Eine Kreditbank der Brandeis-Gruppe in Palästina. (JPZ) Der Palestine Development Council hat ein Statement erlassen, wonach die von ihm vertretene Brandeis-Gruppe sich mit der JGA in Paris, dem JDG und dem Londoner Economic Board of Palestine verbunden habe, um mit einem Kapital von 100.000 Pfund, eine Kreditunion und kooperative Bank in Palästina zu gründen. Laut dem Uebereinkommen, das noch von allen vier Organisationen bestätigt werden muß, soll die Bank ein Grundkapital von mindestens 30.000 Pfund haben, das von dem Palestine Council und dem Londoner Economic Board beigestellt wird, wonach die Bank vom JDG und der JCA eine gemeinsame langfristige Anleihe im Betrage von 70.000 Pfund erhalten wird. Alle vier erwähnten Organisationen werden zu gleichen Rechten in der Bank vertreten sein. In London soll demnächst die konstituierende Versammlung stattfinden, bei der die Brandeis-Gruppe durch Baron James Rothschild und das JDG durch James Rosenberg und Morris Ernst vertreten sein werden. Hauptzweck der Bank wird sein, kurzfristige Kredite zu erteilen für landwirtschaftliche Bedürfnisse und an Handwerker für Maschinen und Werkzeuge, ebenso Warenkredite an die Kolonisten, vermittels Gewährung von Darlehen an Kreditgenossenschaften. Es wird auch geplant, daß mit der Zeit die kooperativen Organisationen die Anteilscheine der Bank übernehmen und sie auf genossenschaftlicher Grundlage weiterführen sollen. TSCHECHOSLOWAKEI. ITT. Delegierttntaa der ifguda^ugendgruppen der Slowakei. (Fortsetzung:.) Generalsekretär Braun lobt es, daß die Jugend in der Slowakei vorangeht und nicht Wege weist, sondern diese ebnet. Die Entschlossenheit zur Tat, das fehlt den Alten, weil sie sich selbst sicher sind, die Jugend hingegen eben deshalb, weil sie das Gefühl der Sicherheit nicht derart beherrscht, ist eher zur Arbeit zu haben. Wohl ist es in der Slowakei noch nicht so weit, denn wo in anderen Ländern die Alten die Jugend rufen mußten, ist chier die Jugend, die leichter zu bekommen war. Redner fühlt hier den Klang heraus, daß Nelech — wir wollen gehen, wollen aber Anregung und Unterstützung zu unseren Wegen. Er erklärt mit Freuden, daß in der Slowakei der Respekt vor den geistigen Führern besteht. Zur Erez Jisroel-Frage übergehend, erklärt Redner, daß die Aguda in der Erez Jisroel-Frage gar nichts neues gebracht hätte. Für das Judentum ist alles, was neu ist, nicht gut. Die Aguda arbeitet mit den alten Mitteln der Thauro, doch bedient sie sich hiebei neuer Kräfte und Mittel. Die Aguda ist die Organisation aller Kräfte, die dorthin gewendet werden müssen, wo es nottut. Wenn sie daher beschlossen hat, für Erez Jisroel zu arbeilen, so deutet dies darauf, daß es nirgends in der Welt so nottut als dort. In Erez Jisroel hat noch keine Organisation so viel geleistet als das orthodoxe Judentum. Es ist dort nichts an dauernden Werten, als das was die Chaluka- Schnorrjuden geschaffen. Es wird dies mit der Zeit ein Ehrentitel werden. Es darf darüber nicht gestritten werden, ob Jischuw-Hachodosch oder Jischinv-Ilajosschon, denn hier gibt es eiu Ziel das da lautet, daß in Erez Jisroel die Thauro j dominiere. Es wäre niemals von Erez Jisroel die Rede gej wesen, wenn dort nicht 100.000 Menschen untergebracht und j versorgt worden wären, wenn dort nicht Bolo-Midroschim, Kranken- und Sieehenhäuser und sonstige wohltätige Institutionen errichtet worden wären. Wir sind nun bedächtig j geworden gegen die Annahme von Phrasen und Schlagworten, j Wer heute Worte verliert, vernichtet Erez Jisroel, wer einen I Heller dafür opfert, erbaut Erez Jisroel. Das es der Aguda nicht gelungen ist, das Verständnis für ihre Ziele iu der Erez I Jisroel-Frage zu erwecken, dürfte uns nicht staunen. Nach j einem 2000jährigen (iolus sollte man etwa für ein religiöses | Bestreben überhaupt mit so kompliziertem Programme, in solch komplizierter Zeit sofortiges Verstehen erhoffen. Wir werden j unser Ziel erreichen, es ist bloß Frage der Zeit. Was die Antwort der englischen Regierung betrifft, ist das Schreiben nicht so abweisend wie es aufgefaßt, wird. Agudas Jisroel wird ihr Bestreben diesbezüglich fortsetzen. Man muß bei Unternehmen in Erez Jisroel sehr viel Momente ins Kalkül nehmen, mehr als sonst irgendwo, eben deshalb ist Vorsicht geboten. Die Reisen nach Erez Jisroel waren keine Vergnügungstouren, es sind dort bereits viele praktische Unternehmen begonnen worden und auch so manche großzügigen Pläne werden schon realisiert. In politischer Hinsicht werden wir unser Bestreben auch fortsetzen, aber erst muß das Judentum jüdisch werden. Die Araber, die ein religiöses Volk sind, haben gegen das religiöse Judentum garnichts vor, nur gegen das politische Judentum, das keine Religion kennt, bäumt sich ihr religiöses Gefühl. Ein solches Judentum, wie es heute in Erez Jisroel gibt, haben sie früher nicht gekannt. Redner übergeht sodann zur sozialen Fürsorgeaktion, ersucht, heuer damit früher zu beginnen. Man möge für die Agudafonds, speziell aber für den Keren Erez Jisroel größere Sammeltätigkeit entfalten. Lewitus (D. Streda) beantragt, Aufbringung großer Summen in allen Gruppen zu veranlassen, damit großzügige Propaganda einsetzen könne; referiert sodann über die Tätigkeit der Gruppe. Pelenyi bemängelt sachliche Propaganda in seinem Orte. Stern beantragt, daß die Zentralleitung zeitweilig zusammenkomme, um Beschlüsse zu lassen. In Angelegenheit des Blattes beantragt Stern (Piestany), daß es sich nur mit dem Wesen der Aguda befasse. Es werden folgende Kommissionen gewählt: Statuten: Paul Link (Topolcany), Lewitus (Streda), Dr. K. Rosenbaum (Bratislava). Finanz: Friedmann (Topolcany), Ungar (Preßburg), Ackermann (l'resov). Arbeitskomitoe: Schreiber, Pb. Kuhn (Nitra), Beck (Trnava). Jeschiwa: Link sen. (Top.), Weiß Jul. (Top.), Kohn (Nitra), A. Kohn (Bratislava). Pressepropaganda: A. Rosenbaum, Schreiber, Nandor Kohlmann (Bratislava). Ukraina-Waisenaktion: M. Vogelmann, Pb. Rosinger, N. Zamky, Silher.mann, Zamky. Vorsitzender fügt noch zun» Referate des Sekretärs hinzu, da über die Aktion der ukrainischen Pogromwaisen nichts erwähnt wurde, daß in Tr.-Teplitz beschlossen wurde, 100 solche Kinder in die Slowakei zu plazieren, es sei Aufgabe aller Jugendgruppen ihr Bestmöglichstes in dieser Sache zu tun. Weiß (Topolcany) beantragt, jede Gruppe, wo auch keine Jeschiwa oder Talmud-Thora ist, trachte dann, daß solche gegründet werden. Aufgabe dieser Sektionen soll es sein, Kinder armer mittelloser Eltern das Lernen zu ermög liehen, und zwar dadurch, daß für dieselben Kosttage, Kleider und sonstige Bedürfnisse besorgt werden. Um an keine unwürdigen Bachurim Mittel und Kräfte zu vergeuden, wäre es zweckmäßig, wenn Mitglieder der Sektion zeitweilig Nachfrage hielten bei dem Quartiergeber und Lehrer über Fleiß, Aufführung usw. Beschaffung der Mittel dieser Sektion geschehe hauptsächlich durch Sammlung von Monatsbeiträgen, vvobei die Mitglieder der Gemeinde als solche der Sektion aquiriert werden, ferner durch Tempelspenden. Womöglich sei es bei der Repräsentanz zu erwirken, daß zumindest ein Sabbath im Jahre dem Keren Jeschiwa zugewendet werde. Den Antrag Links der dabin lautet, daß alle Gruppen dort, wo Jeschiwaus und Talmud-Thoraus sind, in welchem Kinder armer Eltern sind, diesen das Lernen zu ermöglichen respektive mit allen nötigen Bedürfnissen zu versehen. Gruppen, wo keine derartigen Lehranstalten sind, sollen in vorgeführter Weise sammeln und die aufgebrachten Beträge der Leitung respektive der Landes-Jeschiwa-Aktion jedes Monat bis spätestens 15. desselben einsenden. Die Zentralleitung hätte sodann diese Beträge je nach Zahl der Bedürftigen gleichmäßig aufzuteilen. Um diese Aktion durchführen zu können, ist es nötig, daß diese keine Lokalsondern Landesaktion trage. Der Leiter derselben soll allmonatlich an alleu Gruppen eiu Referat erstatten, beziehungsweise Ordres erteilen. Link (Topolcany) beantragt. Subvention von den Ortsgruppen für die Jeschiwa-Aktion zu fordern. Beck (Trnava). weist auf die Zustände in den slovakischen Dörfern, diese sollen herangezogen werden mittels Propaganda und aufklärende Broschüren, ferner soll das Vertrauensmännersystem eingeführt werden. Vorsitzender beantragt, in den Statuten eine siebengliedrige Zentralleitung mit dem Sitze in Bratislava, eine Verbandsleitung, wohin alle Gruppen ihre Vertreter nominieren (nach 50 Mitglieder einer, nach mehr zwei Vertreter) zu kreieren. Vorsitzender verliest die eingelangten Begrüßungsdepeschen des Ehrw. Rabbiner Katz, Präses der Landesorganisation (Nitra) und des in Neutra weilenden Herrn Max Glück, Leiter der „Jüdischen Presse" in Bratislava. (Fortsetzung folgt.) Minister Micura über die Kongrua. Die Leitung der orthodoxen Landeskanzlei sprach beim Minister Mißura vor, um sich über den Stand der Kongrua

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