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Jüdische Presse · 1921-10-14 · 36 (14.10.1921) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
36 (14.10.1921)
Date
1921-10-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 36 JÜDISCHE PRESSE Seite 261 Gegenstand: Militärdienst. Bratislava, 9. September 1921. Zuteilung der Pfarrer und Zahl 8112, odd. eT. s. cirkve. Theologen zum Sanitatsdienste. Ustrednej Kancellarii iidovskych orth. obci na Slovensku v bratislare. Ich habe die Ehre, in Abschrift einen Erlaß des Ministeriums der nationalen Verteidigung mitzuteilen: Landes-Militärkomando für Slovensko. V. S. Öis j. 14.133/dopln. Bratislava, 23. August 1921. Bei Antworten ist obige Zahl anzuführen. Ueber jede Sache schreiben sie besonders. Gegenstand: Geistliche und Kandidaten des geistlichen Standes. Ihre Zuteilung zum Mil.-San.-Dienste. Minister Öeskoslovenskej republiky s plnou mocou pre sprävu Slovenska, v Bratislave. Mit Erlaß vom 6. August 1921, 6. j. 100, 400 duv. (doplfi): ' Rozdeleni (repatrice) apresentace noväiku v roce 1921 hat das Ministerium für nationale Verteidigung angeordnet: Ordinierte oder angestellte Geistliche und Kandidaten des geistlichen Standes aller gesetzlich anerkannten Konfessionen, welche gemäß § 18:2 der Durchführungsbestimmung vom 81. Mai 1920 (Vestnik M. N. O. bod. 831) zur Verwendung im Sanitätsdienste vorgemerkt waren, sind bei Sanitätskompagnien oder bei der Infanterie einzuteilen, wo sie zum Sanitätshilfsdienste, allenfalls einem anderen Dienste ohne Waffe verwendet werden. Wird der Wehrpflichtige erst nach der Assentierung Kandidat des geistlichen Standes irgendeiner gesetzlich anerkannten Konfession und hat er bisher die gesetzliche Präsenzdienstpflicht geleistet, soll auf sein gehörig belegtes Gesueh die Transferierung zur Sanitätskompagnie gegen Ersatz oder zur Infanterie durchgeführt werden, wo er zum Sanitätshilfsdienst, nach Umständen auch zu einem anderen Dienste ohne Waffe zu verwenden ist. Vor Antritt des Präsenzdienstes (aktiven) sind die in diesem Absätze angeführten Personen verpflichtet nachzuweisen, daß bei ihnen noch das'die Verwendung zum Dienste ohne Waffe, begründete Verhältnis andauert. Wenn sie diesen Umstand nicht nachweisen, haben sie keinen Anspruch auf eine solche Zuteilung (Transferierung). Mit Rücksicht auf die verhältnismäßig kurze Frist zum Antritte des Präsenxdienstes seitens der Rekruten, erachtet es das L. M. K. für angezeigt, diese Verfügung den geistlichen Obrigkeiten aller gesetzlich anerkannten Konfessionen mitzuteilen. Da diese Behörden dem L. M. K. nicht bekannt sind, bitten wir um freundlich baldige Verlautbarung an die in Betracht kommenden Stellen behufs Belehrung der Geistliehen und Kandidaten des geistlichen Standes der betreffenden Konfessionen» Für den Kommandanten: Der Generalstabschef Oberst Castella. Mit glaubensbrüderlichem Gruße Für das Zentralbureau: Schwarz. Bratislava, am 18. September 1921. erhalten werden. Nur durch die große Anteilnahme aller, indem jeder „Isen kematnas Jodau" diesem hehren Zwecke beigesteuert hat war es möglich, daß diese für Preßburg so wichtige Lehrstätte zustande gekommen ist? Oberrabbiner Schreiber wies i auf die Wichtigkeit der Thorapflanzstätte in unserer j ,Ir weem bejisroel" hin, dachte auch in warmen : Worten der edlen Spender und betont, daß die j Zukunft Jisroels nur im Beth-Hamidrasch liege. J Auch auf die Vergangenheit des Vereines einen kurzen Rückblick werfend, schilderte er die großen 1 Verdienste des einstigen Gründers desselben Herrn Wolf Grünhut s. Z. 1., dem es mit Hilfe des Schewet Soffers s. Z. w. 1. gelungen, dieses für alle Zukunft währende edle Werk zu begründen. Sr. Ehrwürden regte zu noch weiterem Ausbau an und schließt seine schöne mit „Diwre Thauro" durchwirkten Rede, indem er dem Vereine das beste Gedeihen wünscht. Es sprach noch Rabbiner Unsdorfer im Namen des Lehrkörpers, ferner Herr Moses Gelber, Präses der Jossoda-Thora, womit die erhebende Feier ein Ende fand. Für die ukrainischen Waisen. Laut Beschluß des Kultusvorstandes der orth. isr. Kultusgemeinde Bratislava wurde am Rosch-Haschono in allen Bethäusern zugunsten der ukrainischen Pogromwaisen gespendet und sind namhafte Spenden eingelaufen. Das Ergebnis wird veröffentlicht. Wahl. Rabbiner Sofer aus Maros Väsarhelj wurde bei den Wahlen in Nagy Tapolcsany einstimmig zum Oberrabbiner gewählt. Landesverband der flpdaOugendgruppen aer Slowakei, Scbomreb $cbabbo$-$ektion. Offene Stellen: Buchbinderei sucht Praktikanten. Kappenmacher sucht Lehrjungen. Kommis in Mödewarenhaus mit drei Landessprachen, auch ein Lehrling, wird aufgenommen. Junger Schildermaler wird aufgenommen. in die Kasse des Pensions- und Altersversorgunjs-Institutes einzuzahlen. Die Einzahlung der Prämien beginnt im Jahre 1921, die Auszahlung der Pension resp. der Alterszulage im Jahre 1923. Die bisherigen Diensjahre werden wohl eingerechnet, doch haben die Pensionsbewerber, ohne Rücksicht auf weitere Dienstjahre, Anspruch auf 50 Prozent der maximierten Pensionsbezüge. § 6. Sobald ein Angestellter in Pension geht, ist jedes Mitglied dieses Pensions- und Altersversorgungs-Institutes, wie auch jede einzelne orth. isr. Kullusgemeinde verpflichtet, Kc" 5 (fünf) in die Kasse dieses Institutes einzuzahlen, welcher Betrag dem pensionierten Kultusbeamten ausgefolgt wird, um die Lage desselben im Ruhestande ertraglicher zu machen. § 7. Im Falle Ablebens eines Mitgliedes dieses Pensions- und' Altersversorgungs-Institutes, wird der Witwe und den Waisen die Hälfte der jeweiligen Pension ausgezahlt und ist in solchem Falle jedes einzelne Institutsmitglied, wie auch jede orth. isr. Kultusgemeinde verpflichtet, je M 10 (zehn) der Institutskasse zuzuführen, welche Summe wieder behufs kräftiger materieller Unterstützung der Witwe und den Waisen eingehändigt wird. Stirbt auch die Witwe, ist den Kindern, ohne Rücksicht auf deren Anzahl, ein Viertel der Pensionsbeiträge bis zum 18. Lebensjahre auszubezahlen. § 8. Der Stand der Gemeindeangestellten wird mit zirka 1000 berechnet. Eine lOprozentige Prämieneinzahlung würde Kö 600.000 betragen. Weitere Kö 100.000 fließen dem Pensionsfonde durch eine auf Ritualien ausgeworfene Steuer zu. Weitere Kö 100.000 sollen im Wege von Sammlungen, Spenden und Subventionen aufgebracht werden, welche Summen zusammen eine Einnahme von Ke 800.000 ungefähr bedeuten. Somit dürfte alljährlich ein namhafter Ueberschuß zu erwarten sein, der dann zur Unterstützung notorisch armer Gemeindeangestellten, besonders aber bei Verheiratung der Kinder derselben verwendet werden soll. § 9. Die Handhabung der erwähnten Gelder besorgt eine tschechoslowakische Großbank, die im Einvernehmen mit dem Zentralbureau der orth. isr. Gemeinden in der Slowakei im Sinne dieses Statutes zu disponieren hat. Die Zentralkanzlei als solche hat rjedoch. im Verfügungsfalle die permanente Kultusbeamtensektion zu Rate zu .ziehen. § 10. Das Zentralbureau ist verpflichtet, alljährlich einen Bericht über den Stand des Pensionsinstitutes, über dessen Tätigkeit und über die erfolgten Unterstützungen zu veröffentlichen resp. der Landesrepräsentanz zu unterbreiten, die diesen zu überprüfen und genehmigend zur Kenntnis zu nehmen hat. Sollte dieses Pensionsinstitut aus irgend einer Ursache seine segensreiche Tätigkeit einstellen müssen, so fällt das Institutsvermögen in entsprechender Weise teils den orth. isr. Gemeinden, teils deren Angestellten zu, welche erstere jedoch die erhaltenen Gelder zur Verbesserung der materiellen Lage ihrer Angestellten verwenden müssen. Das Pensions- und Altersversorgungsinstitut verpflichtet sich, diese Statuten genau und pünktlich einzuhalten. Sollte sich die Valuta bessern, so werden die Ein- und Auszahlungen entsprechend reduziert. Ustrednä Kancellaria Orthodoxnych Zidovakych _Obci na Slovensku v Bratislava. _ Öislo 1651. Euer Ehrwürden! Wir übersenden Ihnen hiermit in authentischer deutscher Uebersetzung einen Erlaß des Ministeriums für nationale Verteidigung, mit der Bitte, selben unter den Interessenten in entsprechender Weise zu publizieren: Minister Öeskoslovenskej republiky s plnou mocou pre spravu Slovens. ---- i i -a==^^^mBBBM üersöhnunfl. Viel Leid und Wehe, viel nie wieder gut zu machendes Unglück wäre nicht geschehen, wenn die Menschen mit offenen, sehenden Augen durchs Leben gingen, wenn sie aus den Aeußerungen der. Geschichte, aus den Verhältnissen der Gegenwart lernen wollten. Es gibt leider breite Massen, die in dem Sinne nicht lernen wollen, die an überkommenen, überlebten, von mittelalterlichem Wahn geschaffenen Vorurteilen festhalten, die die Selbständigkeit im Denken nicht aufbringen, um sich an den Zeitereignissen ein neues, eigenes Urteil zu bilden. Diese Menschenschicht, die in tiefster geistiger Unmündigkeit lebt, die taube Ohren hat für alle tiefen, großen Worte, für alle großen Taten, die in eindringlichster Sprache zu ihr sprechen, ist es, die schon so oft und oft viel Leid über unschuldige Menschen, über ein ganzes unschuldiges Volk gebracht hat. Oefinet doch eure Augen, ihr Judenhasser, und seht um euch! Ihr sprechet den Juden alles ethische Gefühl ab, habet ihn als ein stets auf seinen eigenen Vorteil bedachtes Lebewesen dargestellt, das über die Existenzen anderer zu seinem Ziele schreitet, als einen Schädling des Staates, der Gemeinschaft, in deren Mitte er lebt. Steht der Jude wirklich als dieses Zerrbild des Menschen vor eurer Seele? Hat der unversöhnliche Rassenhaß, dieser Parasit an der Menschheitsentwicklung, euch blind und taub gemacht für alles, was eure Vorfahren erlebt, was in der Gegenwart geschieht? Das große Deutsche Reich steht am Rande des. Schiffbruches. Wenn nicht ein Führer kommt und mit weitem Blick, eiserner Willenskraft, mit selbstvergessendem Opfermut das Geschick des Reiches in die Hand nimmt, wird es zerschellen. Aber der Führer ist da. Der Mann, der sein eigenes Geschick verwirft, seine Existenz aufs Spiel setzt, um dem Lande zu. helfen, ist da. Walter Rathenau, ein Jude. Er ist ein Jude und man sollte ihm füglich die Fährung eines Landes nicht anvertrauen, ihm dieses „Recht" auf Führung absprechen. Aber das „Recht", zu helfen, aufzubauen, zu heilen gehört dem Tüchtigsten, "der sich dazu berufen fühlt, dem vom Allmächtigen die Kraft dazu gegeben ist. Zu dieser Chinuch. Am 25. September fand in Bratislava die Einweihung der Jessoda-Thora statt. Herr Isidor Engel begrüßt die Erschienenen, in erster Reihe Sr. Ehrw. Oberrabbiner Schreiber, Ehrw. Rabbiner David Wessely, Ehrw. Rabbiner Hirschler, Ehrw. Rabbiner Rubinstein und Ehrw. Rabbiner Kaiisch, ferner 'den gesamten Kultusv.orstand und die Repräsentanz der Gemeinde, den Vorstand und den Ausschuß des Jessoda-Thöra-Vereines nebst die in großer Anzahl erschienenen Mitglieder und Gönner des Institutes aufs herzlichste und dankt im Namen des Vorstandes für die Mithilfe und Ermöglichung des Baues, in dem nunmehr die Thorazöglinge ihre Unterweisung Erkenntnis mag wohl das Deutsche Reich sich durchgerungen haben, als es den Juden Rathenau mit der Führung des Landes betraute. Aber er selbst, Rathenau, mag dieses „Recht" wohl nur als Pflicht, als seine heilige jüdische Pflicht, zu helfen, empfunden haben. Und Oesterreich ist morsch. Es verfällt von Tag zu Tag. Viele opferwillige Männer, von dem ernsten •und besten Willen, zu helfen, beseelt, mit Führertalenten begabt, wurden an die Spitze gestellt, um den Verfall aufzuhalten. Sie vermochten es nicht. Ein neuer Mann ist in Sicht, vielleicht ein Auserlesener, vielleicht einer, dem es gegeben ist, mehr zu leisten als die anderen, vielleicht einer, dem es gelingen wird, das Schicksal des armen Landes zu wenden — Dr. Rosenberg. Aber er ist nur ein Jude. Er ist ein Jude, ein Angehöriger jenes verfemten Volkes, um dessen niedere Instinkte,'Selbstsüchtigkeit und Blutdurst schon das graue Altertum schauerliche Legenden gesponnen hat, die auf die breiten Massen überkommen sind, welche diese grausamen Märchen in geistiger Unreife zu ihrem eigenen Urteil gemacht haben. Müsset ihr denn nicht zugeben, daß ein Mann, der sichere Existenzformen preisgibt, um mit dem Einsätze seiner ganzen Persönlichkeit dem Lande zu dienen, der euch den Titel eines „Führers", weil ihr ihm einen solchen mißgönnt, vor die Füße wirft, weil er nicht aus Eitelkeit, sondern aus dem Willen, zu helfen, handelt, ein vom reinsten Idealismus beseelter Mensch ist. Und ist er nicht der Tüchtigsten einer? Wenn ihr das anerkennt, weil ihr es anerkennen müßt, und ihn doch nicht zum Führer bestellt, so ist es nur der Brotneid der Intellektuellen, der aus euch spricht, nicht die Besorgnis um das Schicksal eures Heimatlandes, das ihr nicht einem Juden überantworten wollt. Wird sich die bessere Erkenntnis durchringen? Im Jahre 1834 stand in der badischen Kammer die Frage der Gleichberechtigung der Juden auf der Tagesordnung. Einer Flut von Petitionen gegenüber, die sich gegen die Gleichberechtigung der Juden aussprach, äußerte der Staatsminister: „Es wird in den Eingaben geltend gemacht, daß die Juden, wenn sie vollkommen gleichberechtigt werden, in Bälde alle hervorragenden Staatsposten Stellengesuche: Maschinenschlosser sucht Posten. Holzbeamter, in allen Zweigen der Holzbranche bewandert, sucht als solcher passende Stelle. Gewesener selbständiger Bauholzhändler sucht Posten, eventuell wäre derselbe geneigt, im Magazin beim Kauf und Verkauf sich zu betätigen. Buchhändlerkommis sucht Posten. In Schnitt-Kurzwarengeschäft Lehrjunge sucht Posten. Anfragen und Meldungen sind an den Landesverband der Aguda Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Turnergasse 14—16, zu richten. besetzen werden. Ich habe darauf nur eines zu bemerken : Angenommen, daß diese Befürchtung wahr wäre, so gibt ee von zwei Dingen nur eines: Entweder sind die Juden durch jahrhundertelange beispiellose Verfolgungen und Bedrohungen dazu gebracht worden, ihre geistigen Kräfte ungewöhnlich zu schärfen, um den sie bedrohenden Gefahren zu entgehen und sind demzufolge wirklich tüchtig, so haben wir kein Recht, dem Staate diese tüchtigen Kräfte vorzuenthalten, oder aber die behauptete Tüchtigkeit der Juden ist nicht vorhanden und dann hat diese Befürchtung nur dann Berechtigung, wenn die Juden eben durch Fleiß hervorragen und dadurch leichter vorwärts kommen. Dann hätte der Staat aber ebenso wenig ein Recht, der Faulheit der Nichtjuden eine Prämie zu geben, und man müßte im Gegenteil darauf hinarbeiten, daß durch die drohende Konkurrenz auch die Nichtjuden den nötigen Fleiß entwickeln.* Diese schlichten, geraden Worte eines geraden Mannes, die die ganze „Judenfrage"' so trefflich charakterisieren, sind eigentlich alles, was darüber gesagt werden will. Und wieder ein Fall aus den allerjüngsten Tagen — der Fall Dium — der aufzeigt, daß „jüdischsein* auch „ethisch-sein* heißt, und daß es bös aussieht, wo diese Ethik fehlt. * ■ Wenn die jüdischen Finanzgewaltigen der Gegenwart trotz ihres materiellen Aufstiegs wahrhafte Juden geblieben wären, sich ihre Jüdischkeit, ihre wahre jüdische Seele bewahrt hätten, dann wären sie niemals in einen solchen Rausch des Verdienens und Gewinnens verfallen, der sie dem Betrüge in die Arme geführt hat. Für diese Menschen ist der Gewinn nur ein Mittel zum Wohlleben. Einem echten Juden, der sich der Forderungen der jüdischen Ethik bewußt ist, bedeutet der Gewinn noch etwas ganz anderes. Wer möchte den Herren Antisemiten, die beständig das Wort vom jüdischen Prasser im Munde führen, die Bedeutung des Wortes „Maasser" übersetzen? Die Herren Antisemiten wissen nicht, daß ein Jude von allem, was er erarbeitet, erwirbt, gewinnt, einen Teil den Bedürftigen, Armen abzugeben die unverbrüchliche Pflicht hat? daß es wohl kaum einen Juden gibt, der sich dem Gebote des „Maasser" entziehen würde. Der Genuß, den ein wahrer Jude aus seinem Reichtum f

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