Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1921-08-12 · 28 (12.8.1921) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
28 (12.8.1921)
Date
1921-08-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/2629891-2629906-2629935--0341-2631958
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 28 JÜDISCHE PRESSE Seite 205 Deroscho des gefeierten Raws. Hierauf schilderte Rabbi Iskolski die Lage der Juden in Europa und forderte zum Anschluß an die Aguda auf. Auch Rabbi Lew Leiter erklärte, daß die Anwesenden verpflichtet seien, sich der Aguda anzuschließen. Fast sämtliche Anwesende traten der Aguda bei. Nun ergriff Oberrabbiner Spitzer (Kirchdrauf, Slowakei) das Wort, um in begeisterten und von schönen Diwre Thora durchsetzten Worten die Anwesenden hinzureißen. Redner wies auf die großen Gemilus-Chessed-Taten der Aguda hin und rief aus, DetmcDöstcrreicb. Aguda in Wr.-Neustadt. Die konstituierende Generalversammlung der Agudas Jisroel-Ortsgruppe Wr.-Neustadt wurde aus technischen Gründen auf einen noch näher zu bestimmenden Tag verschoben. Die Küche, „Soziale Hilfsgemeinschaft der Frau Anitta Müller", wurde infolge Auflösung des Joints gesperrt. An der Eröffnung, Erhaltung sowie dem Ausbau der unter Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Fürst stehenden Speiseanstalt haben bekanntlich die Herren Sandor Adler, Ludwig Adler und Alfred Stroh mit ganz besonderem Eifer gearbeitet, und ihrem unermüdlichen Schaffungstrieb und Spendeilaune haben zahllose Juden, welche auf rituelle Kost reflektieren, viel zu verdanken. Die Stellenvermittlungs- und Gewerbeförderungsaktion der Agudas Jisroel Wien bittet alle Unternehmer, bei Vorhandensein eines Postens sich sofort mittels einer Korrespondenzkarle unter genauester Spezialisierung seiner Wünsche an die Adresse Malzgasse 12 a zu wenden. S. Ungarn. Vazsonyi, Hevesi, Szekely besuchen Amerika. Wie uns aus New York mitgeteilt wird, ist an Vazsonyi die Einladung gerichtet worden, mit dem amerikanischen Judentum in persönliche Fühlung zu treten. Demzufolge dürfte Vazsonyi in Begleitung des Oberrabbiners Hevesi und des Präsidenten der Budapester isr. Gemeinde Franz Szekely im Herbst nach Amerika reisen, um für die Institutionen des ungarischen Judentums tätig zu sein. Rabbinerwahl. Rabbiner Ignaz Tiegermann in Gava ist zum Oberrabbiner von Tisza-Lök gewählt worden. Israelitischer Landes-Patronageverein. Der Israelitische Landes-Patronageverein hielt anfangs Juli unter Vorsitz des Hofrates Franz Szekely seine Jahres-Generalversammlung, in der der Präsident die Vereinszwecke in längerer Rede beleuchtete. Der israelitische Patronageverein besteht seit zehn Jahren und hat durch seine Tätigkeit Tausende von verlassenen und beinahe verkommenen Kindern der arbeitenden Gesellschaft zurückgegeben. Der Verein wurde in seiner Entwicklung und in der Unterstützung einer immer wachsenden Anzahl von Kindern durch die Revolutionen, namentlich aber durch die Proletarierdiktatur gestört, die den Verein aufgelöst und sein Vermögen (sein reichhaltiges Kleidermagazin) konfisziert hat. Nach der Sowjetherrschaft kamen neue Hindernisse, da das Wohnungsamt trotz des Protestes des Justizministers und des Oberinspektors für Kinderschutz das provisorische Heim des Vereins für private Wohnungszwecke requirierte, so daß der Patronageberut nicht betätigt werden kann, da die von der Polizei und vom Jugendgericht dem Vereine überwiesenen Kinder nicht untergebracht werden können. Der Verein hat aber den festen Willen, allen Schwierigkeiten trotzend, seinem Berufe zu entsprechen, nimmt mit großen materiellen Opfern immer neue Kinder unter seine Obhut und unterstützt überdies auch die Kriegswaisen. Der Verein hat im laufenden Jahre eine Million Kronen für Patronagezwecke verwendet. Die Generalversammlung nahm mit Dank und Anerkennung Kenntnis von den Nationalspenden, die dem Vereine von ausländischen Missionen zugewiesen wurden. Konfessionelle Statistik. Der Budapester Magistrat hat bereits die auf die konfessionelle Zugehörigkeit bezügliche Statistik der hauptstädtischen Beamten angefertigt. Sie weist die folgenden Daten auf: Verwaltungspersonal 8211, darunter 7798 Christen, 325 Juden, 83 Konvertiten, 5 Konfessionslose; Lehrpersonal 6835, darunter 5913 Christen, 815 Juden, 102 Konvertiten, 5 Konfessionslose; Betriebsbeamte 7505, darunter 7188 Christen, 374 Juden, 20 Konvertiten, 4 Konfessionslose. Der Gesamtstand beträgt 22.605, darunter 20.899 Christen, d. i. 92-8 Prozent, Juden 1687, d. i. 6-57 Prozent, Konvertiten 205, d. i. 09 Prozent, Konfessionslose 10, d. i. 005 Prozent. Die Anzahl der städtischen Angestellten jüdischer Konfession und jener jüdischen Ursprunges zusammengenommen — wenn wir auch sämtliche Konvertiten und Konfessionslosen als zum Judentum gehörig betrachten, was freilich die Judenschaft der ungarischen Hauptstadt aufs Entschiedenste zurückweist, da sie keine Gemeinsamkeit mit den Fahnenflüchtigen anerkennen will — ergibt 7*52 Prozent. Und hier taucht nun_ eine wichtige Frage auf. Die Bevölkerung der Hauptstadt beträgt rund eine Million, hiervon über 200.000 Juden, also über 20 Prozent der Gesamtbevölkerimg, mit den Konvertiten und Konfessionslosen wohl auch ein Bruchteil mehr. Im Sinne des numerus clausus müßten also über 20 Prozent jüdischer Angestellter bei der Hauptstadt sein, die Juden sind mithin selbst nach diesem, von uns freilich nicht anerkannten Prinzip mit 12 48 Prozent im Rückstände. Die Herren Antisemiten der Hauptstadt wollen dies nicht anerkennen, sie räumen auch in der Hauptstadt bloß den 7*04 Prozent betragenden Landesdurchschnitt ein, und behaupten dementsprechend, daß wir diesen Durchschnitt bereits überschritten haben. Wie aus den Erörterungen der Herren Wolf, Petroxacz und ähnlicher Rassomagyaren — deren Namen der Vermutung Raum geben, daß ihre nicht allzu fernen Vorfahren sich noch nicht als vollblütige magyarische Rasseangehörige gefühlt haben — ersichtlich ist, wollen sie ihren Einfluß in 'daß das amerikanische Judentum, wenn es bestehen bleiben wolle, sich wie ein Mann an die Aguda anschließen müsse. Rabbiner Galant schilderte hierauf den Unterschied zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Judentum. Rabbi Meier Hildesheimer (Berlin) hielt nun eine eindrucksvolle Rede. Das Schicksal der kommenden Generation ist davon abhängig, ob sie der Aguda angehören werde. Redner schildert die philantropischen Leistungen der Aguda und sagt, daß die Aguda für den Geist und den Körper sorge. NACHRICHTEN. der Verwaltung der Hauptstadt einsetzen, um die Anzahl der jüdischen Angestellten auf dieses Durehschniü.sniveau, womöglich sogar unter dasselbe herabzudrücken. (J. K. a. U.) Deutschland. Die Subvention des orthodoxen Rabbinerseminars in Berlin. Der Etat des Seminars, der vor dem Kriege noch Mk. 45.000 betrug, ist auf etwa Mk. 280.00 angewachsen; im verflossenen Jahre betrugen die Einnahmen Mk. 125.000, denen Mk. 223.000 Ausgaben gegenüberstanden. Der Gemeindevorstand beantragte einen Jahresbeitrag von Mk. 20.000 für die Anstalt. — Die Repräsentanten-Versammlung beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit dieser Vorlage. Der Referent, Sanitätsrat Dr. Steiuthal (lib.) empfahl die Annahme der Vorlage aus Gerechtigkeitsgründen. Zahlreiche Schüler .des Rabbinerseminars sind als Rabbiner in Berlin tätig. Die orthodoxen Mitglieder der Gemeinde nehmen ebensolches Interesse an der Anstalt wie die Liberalen an der Hochschule. Professor Dr. Türk (Iii).) bestreitet dem Rabbinerseminar nicht die Existenzberechtigung; als Liberaler ist er der Meinung, daß beide Richtungen ihre volle Berechtigung haben. Er klagt das Rabbinerseminar wegen des Geistes der Unduldsamkeit an, die es in seinen Schülern großzieht. Schon sein Gründer habe es geschaffen, um einen Keil in die Gemeinde hineinzutreiben. Das Rabbinerseminar und die AdaßJisroel-Gemeincle haben wiederholt verhängnisvoll in die Entwicklung der Berliner Großgemeinde eingegriffen: so in der Frage der Anstellung eines Schulinspektors für die Gemeinde sowie im Jahre 1912 bei dem geplanten Ausbau der Gemeindeverwaltung durch die in Aussicht genommene Erhöbung der Zahl der Mitglieder des Vorstandes und der Repräsentanten-Versammlung und neuerdings bei der Schaffung der Gesamtorganisation der Juden Deutschlands, deren Entwicklung durch die Stellungnahme der Orthodoxie -auf das höchste gefährdet ist. Aus allen diesen Erwägungen kommt der Redner zu der Notwendigkeit, sich persönlich gegen die Annahme der Vorlage auszusprechen. Rechtsanwalt Stern (lib.) bedauert die Zuspitzung der, Frage auf politisches Gebiet, weil es bisher üblich war, bei wissenschaftlichen Instituten nur nach dem Bedürfnis und der wissenschaftlichen Würdigkeit zu fragen und erklärt, daß er sich der Stimme enthalten wird. Das Rabbinerseminar pflegt den Geist der Unduldsamkeit und der Verneinung jeder anderen Ansicht, es negiert die Berechtigung liberaler Entwicklung im Judentum und hat niemals Parität gegenüber den liberalen Ansprüchen walten lassen. Dr. Neumann (kons.): Nachdem die Konservativen ohne Bedenken für die Subventionierung der liberalen Hochschule für die Wissenschaft des Judentums gestimmt haben, erwarten sie, daß die Liberalen auch für die konservative Anstalt eintreten. Professor Dr. Loewe (JVpt.) erklärt, daß* die Gemeinde die Verpflichtung hat, für beide Anstalten zu sorgen, den jedes dieser Institute stellt eine Notwendigkeit für das Judentum dar. Wir wollen dafür eintreten, daß in beiden Instituten jüdisches Wesen gefördert wird und daß man sich gegenseitig dulden leint. Die Identifizierung des Rabbinerseminars mit der Agudas Jisroel muß zurückgewiesen werden, weil das Seminar kein Institut dieser Gemeinde, sondern eine selbständige Anstalt ist, die privatim von konservativer Seite errichtet und erhalten worden ist. Dr. Abraham Löb (JVpt.) bittet, prinzipielle Fragen, wie die Stellung zum liberalen und orthodoxen Judentum, nicht durch Abstimmung zu entscheiden. Wert oder Unwert beider Richtungen entscheidet die Geschichte. Sanitätsrat Dr. Steinthal (lib.): Es handelt sich um die Pflege der Wissenschaft, gleichviel von wem sie betrieben wird. Die Berliner Gemeinde, die fast die Hälfte aller Juden umfaßt, ist verpflichtet, beide Richtungen zu unterstützen. Bei der Abstimmung wird der Vorstandsantrag auf Bewilligung von Mk. 20.000 für das Rabbinerseminar mit zehn gegen zwei Stimmen mit zwei Sümmenenthaltungen angenommen. Jimerika. Strenge Emigrationsmaßregeln. Washington hängt die Schnur immer höher. Nach den letzten Berichten sollen die Schiffahrtsgesellschaften benachrichtigt worden sein, daß die Quote streng eingehalten werden müsse, Schiffe mit Emigranten müssen außerhalb der 3 Meilen-Linie warten, bis die Quotenfrage geordnet sei. Der amerikanische jüdische Kongreß. Das „J. G. B." berichtet, daß eine Konferenz nationaljüdischer Organisationen in New York stattgefunden habe, bei welcher die Leitung der Kongreßorganisation getadelt wurde. Anwesend waren der Orden Bris Awrohom, Orden Bris Scholom, „Hias", die Federation der ukrainischen Juden, Orden Bne Zion u. a. Die Konferenz hat beschlossen, das amerikanische Judentum aufzufordern, das Geld zu den Vorbereitungen beizusteuern, die Exekutive aufzufordern, den Kongreß einzuberufen, welcher spätestens im Dezember statlfinden soll. (Hier liegt ein Mißverständnis vor. Die oben aufgezählten Organisationen sind bis auf die eine „Bne Zion* nicht jüdisch-national. Der Irrtum wird auf eine schlechte Uebersetzung beruhen: national - jewish organsiation heißt nicht national-jüdische Organisation, sondern jüdische Landesorganisationen; jüdisch-nationale Organisation heißt jewish-national Organisation. An dem amerikanisch-jüdischen Kongreß dürfen nämlich nur Landesvereine teilnehmen, daher wird dabei stets betont, daß national jewish Organisation (Landesorganisationen) anwesend waren, was von Nun sprach Rabbi Josef Lew (Warschau) ein ergreifendes Schlußwort. Redner schildert die Arbeitspläne der Aguda für Erez Israel, die Reise des Gerer Raws und des Herrn W. Pappenheim nach Erez Israel und die Vorbereitungen der Aguda in Polen für die Pälästinaarbeit. Er schließt mit den Worten, daß nur die Zähigkeit und die Hingabe der Orthodoxie das Aufbauwerk in Palästina leisten könne. Die Versammlung hinterließ einen tiefen Eindruck und führte der Aguda zahlreiche Freunde zu. der jüdischen Presse zumeist, gewollt oder ungewollt, mißverstanden wird. Die Red.) Palestine Development Council. Die am 3. Juli unter Vorsitz von Judge Mack in Pittsbourg stattgefundene Konferenz der Anhänger der früheren zionistischen Exekutive hat sich als „Palestine Development Council" mit Justice Brandeis als Ehrenvorsitzenden und Mack als Präsidenten konstituier!. Aufgabe dieses Council wird sein, die Schaffung ökonomischer Unternehmungen in Palästina, laut dem Programm der vorjährigen Konvention in BufTalo. Zweigorganisationen sollen in jeder Stadt Amerikas geschaffen werden. In den Debatten trat Rabbi Silver scharf gegen die zionistische Weltorganisation auf und forderte die Bildung einer besonderen Fraktion wie der Binjan Haarez in Deutschland. Mack und Brandeis waren dafür, daß die jetzige Minorität in der zionistischen Organisation verbleibe und so auf eine Aendcrung des jetzigen Kurses harre. Mack erklärte, daß diese Versammlung sich nicht mit Zerstörungsarbeit belassen soll, sondern mit praktischen ökonomischen Unternehmungen. Alexander Aronsohn aus Palästina griff die Methoden der Weltorganisation an und forderte aggressive Schritte gegen dieselbe. Rabbi Silver war für die Teilnahme am Zionistenkongreß, damit nicht Weizmann selbst als Schilderer der amerikanischen Verhältnisse dort auftrete. Nathan Strauß jun. erklärte, die Konferenz versammle sich nicht als die Minoritätengruppe der amerikanischen zionistischen Organisation, sondern als die amerikanischen Juden. Mack war gegen die Beteiligung am Kongreß, ausführend, daß die Abwesenheit Brandeis' und die Tatsache, welche Art Delegierte Amerika eigentlich vertreten werden, wohl mehr wirken würde, als eine eigene Teilnahme am Kongreß. Es wurde, wie bereits berichtet, beschlossen, sich nicht am Kongreß zu beteiligen, sondern diesem ein schriftliches Memorandum über den Standpunkt der Gruppe zu unterbreiten. Der Palestine Development Council erklärt sich unabhängig von der amerikanischen zionistischen Organisation, wie auch der zionistischen Weltorganisation. Die Gruppe beteiligt sich nicht an den inneren Angelegenheiten der zionistischen Organisation, wenn auch den einzelnen Mitgliedern der Gruppe das Recht zusteht, sich in der zionistischen Organisation zu betätigen. In einer Schlußrede betonte Brandeis, daß der Fehler der europäischen Führer darin bestünde, daß sie nicht einsehen wollen, daß die politische Arbeit längst zu Ende sei. Auf seinen Appell um zahlreiche Geldzeichnungen, wurden an Ort und Stelle 210.000 Dollar gezeichnet, die binnen 30 Tagen eingezahlt werden müssen. Es zeichneten unter anderen Nathan Strauß 25.000, Mary Fels 30.000, Justice Brandeis 10.000, Sol. Rosenbloom 35.000 (ein Teil davon für die Universität), Detroit 50.000, Frau Guggenheimer 5000. Zum Schluß wurden Rabbi Wise, Nathan Strauß jun., Mary Fels, Solomon Rosenbloom, Dr. Friedenwald, Frankfurter, Rabbi Silver und Hugo Pam mit der Ausarbeitung der genauen Statuten für diesen Council betraut. J. P. Z. England. Die „Morning-Post" wütet fort. Das genannte Blatt veröffentlicht einen Brief, der da empfiehlt, die Lage der Juden in England zu verschlimmern, damit sie alle nach Palästina auswandern mögen. Männer jüdischer Nationalität sollen kein öffentliches Amt bekleiden. Jechiel Tschlenow. Am 31. Juli wurde in London der Grabstein für den bekannten russischen Zionistenführer Dr. Jechiel Tschlenow gestiftet. Tschlenow ist bei seinem Londoner Aufenthalt dort gestorben. Palästinadebatte im englischen Unterhaus. Im Unterhause richtete Major Steel an den Minister für Kolonien die Anfrage, welche Sprachen in Palästina als Amtssprachen gelten, ob die hebräische, wenn sie zu diesen Sprachen gehöre, an erster Stelle figuriere, und, wenn dies der Fall sei, aus welchem Grunde man diese Verfügung getroffen habe. In Beantwortung dieser Anfragen erklärte Unterstaatssekretär Wood: „In Palästina gibt es drei Amtssprachen: Englisch, Arabisch und Hebräisch. Die hebräische Sprache ist den beiden anderen nicht vorangestellt; die Kenntnis der hebräischen Sprache ist für eine Anstellung im Regierungsdienst nicht unerläßlich. Die Gesamtzahl der Regierungsbeamten und Diener einschließlich

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.