Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 16 (13.5.1921)
- Date
- 1921-05-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. K> JÜDISCHE PRESSE Seite 125 Studium widmete und nur einzelne Ausnahmen auf die östlichen Jeschiwohs zogen, wird heute täglich zumindest einige Stunden gelernt und es müssen Jeschiwohs nach altem Muster eingerichtet werden, um diesem erheblichen Teile der Jugend (ienüge zu leisten, welche einige Jahre Limud Hafhora widmen wollen. In Wien ist sowohl in der Jugendgruppe als auch auf t ausend anderen Seiten das Lernen Morgen-, Tages- und Abendbeschäftigung geworden und es zieht eine mit jedem Semester zahlenmäßig bedeutender werdende Menge Barhurim in die benachbarten Jeschiwohs. Wir hatten kürzlich Gelegenheit, uns von der starken Ahawa: Hataurob und dem gründlichen Können unserer auf Urlaub hier weilenden Bachurim zu überzeugen und batten unsere Freude daran. Nnn ziehen sie wieder durch eine Gruppe Neulinge verstärkt, in unsere altehrwürdigen Hochschulen jüdischer Gelehrsamkeit, und wir sagen ihnen ein aufrichtiges: ,Wir freuen uns, da ihr in G-ttes Haus ziehet!" Astro iüer schadet der €inbcitlicbkcit? Man schreibt uns von kompetenter Seite: Unter dem Titel „Beginnende Einsicht" leistet sich ein Anonymus in der „Jüd. Volkszeitung" in Bratislava die phantastische Erfindung, daß in der jüngst ' stattgehabten Sitzung der orthodoxen Landesrepräsentanz der Slowakei mehr als drei Viertel der Anwesenden für einen Anschluß der Orthodoxie an den Volksverband (!) eingetreten wäre, und daß es nur der geschickten Taktik der Leitung zu danken sei, daß die Debatte auf ein Nebengeleise verschoben wurde, womit die löbliche Absicht der Majorität der Versammlung nicht zur Ausführung gelangen konnte. Demgegenüber sei die Wahrheit festgestellt. Die diesbezügliche Debatte der orthodoxen Landesrepräsentanz hat sich ernst und einmütig mit den Gefahren beschäftigt, welche bei einem Zusammenwirken mit nichtorthodoxen Organisationen für die schwer errungene Suprematie des thoratreuen Judentums der Slowakei ergeben könnten. Als Resultat dieser Erörterung ergab sich die einhellige Aufforderung an die Leitung, in allen Fragen des Zusammengehens mit anderen nicht strenggläubigen Organisationen — eingedenk der bereits gemachten schlechten Erfahrungen — Vorsicht darüber walten zu lassen, ob die nur im Interesse sozialer und wirtschaftlicher Rechte geschehenen gemeinsamen Schritte nicht von der anderen Seite als Propagandamittel bei glaubenstreuen Massen zu selbstsüchtigen Parteizwecken ausgenützt werden. Gerade der erwähnte Artikel der „J. V.% ebenso unklug wie unwirklich, wird dazu dienen, dieses Mißtrauen zu verschärfen. Wenn sich dieser Artikel zu der lächerlichen Behauptung versteigt, daß in der Sitzung der orthodoxen Landesrepräsentanz der Anschluß an den Volksverband von irgend jemand empfohlen wurde,- das heißt, daß sich die weltberühmten Jeschivo-Leiter und hunderte von strengkonservativen Rabbiner an eine winzige Gruppe von Jüdisch-Nationalisten anschließen sollen, so ist es ihm zu verdanken, wenn die nächsten Versuche1 zu einheitlichen Aktionen mißlingen würden. Der Pogrom in Jaffa. Der offizielle telegraphische Bericht des High Comissioners nach London lautete: Am 1. Mai ist das Arbeiter-Meeting im jüdischen Viertel in Jaffa von jüdischen Kommunisten gestört ' worden. Letztere wurden zurückgedrängt in das gemischte Viertel der Mohammedaner und Juden, woher sie gekommen waren. Was dort nachher geschehen ist, ist noch nicht klar, aber es kam zu einem ernsten Zusammenstoß zwischen Mohammedanern und Juden und bei diesem Zusammenstoße sind viele Juden und einige Mohammedaner getötet worden. Der Distrikts-Gouverneur beorderte* Truppen, eine Kompagnie des Duke of Wellington- Regimentes und fünfzig Mann vom königlichen Fliegenden Korps wurden nach Lud geschickt und später zwei Panzer - Motorwagen von Jerusalem. Nach ihrer Ankunft hörten die Unruhen auf und die Stadt war nachts ruhig. Heute (Montag) morgens haben die Unruhen wieder begonnen und es sind noch einige Juden und' Mohammedaner getötet worden. Es wurden noch Polizeitruppen gesendet und weitere zwei Panzerwagen. Der Zivilsekretär (Mr. Deeds) ist zufolge meiner Ordre sofort nach J^ffa gefahren, als die erste Nachricht von den Exzessen eintraf. Beamte der Regierung mit führenden mohammedanischen und jüdischen Persönlichkeiten besuchten die beunruhigten Stadtteile und es gelang ihnen, die Bevölkerung zu beruhigen. Die Stadt ist seit einigen Stunden ruhig. Ich bedaure, mitteilen zu müssen, daß 40 Personen getötet worden sind, darunter 30 Juden und 10 Araber. Es liegen auch 142 Juden und 30 Araber verwundet im Spital. Weitere 28 Juden und 20 Araber ,sind \m Spital behandelt und entlassen worden. Es kamen Plünderungen von Geschäften vor. Man glaubt, daß die Truppen nicht genötigt waren, von der Waffe Gebrauch zu machen, sie haben keine Verluste und es ist nicht notwendig, den Kriegszustand zu erklären. <i6 sind verhaftet worden und die Schuldigen werden abgeurteilt werden. Der übrige Teil des Landes ist 'uhig. Samuel. Von der zionistischen Kommission in Jerusalem wird mitgeteilt, daß die Araber das I m m i g r a t i o n shaus gestürmt haben und unbarmherzig Männer, Frauen und Kinder getötet haben, teils mit Messern, Gewehren und Revolvern. Die arabische Polizei half den Arabern bei dem Pogrome. Unter den Gefallenen befindet sich ,der berühmte hebräische Schriftsteller J. Gh. Brenner. Die Exzesse haben sich noch Dienstag, den 3. Mai, wiederholt. \ Das Leichenbegängnis. Die Leichen der gefallenen Juden wurden Dienstag, den 3. Mai, unter großer Beteiligung zur letzten Ruhe getragen. Die Toten wurden vom Gymnasium in Tel Awiw durch die Stadt geführt. Die Schulen waren geschlossen und die Schuljugend nahm an der Lewaja teil. Alle jüdischen Geschäfte der Stadt waren geschlossen. Zensur in Erez Isroel. Die Regierung hat die Zensur der Presse angeordnet, ebenso werden Telegramme zensuriert. Weitere Exzesse. Leider wiederholten sich die Exzesse im Laufe dieser Woche. Die Palästinafrage ist in ein hochernstes Stadium gerückt. Zur frage der Umgestaltung des Rabbinatcs tn Olfen. Mein Aufsatz in der Pessachnummer der „Jüdischen Presse" „Das Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde und seine Umgestaltung" hat zu einer teils in Schrift, teils in Wort geäußerten, lebhaften Auseinandersetzung Anlaß gegeben. Es ist nicht unsere Absicht, uns zurzeit in eine polemisch zugespitzten Diskussion einzulassen. Es soll nur zur Klärung und zur Aufklärung bemerkt werden, daß derPlander Umgestaltung des Rabbinates, welcher in dem obgenannten Artikel besprochen wurde, die Einheit der Gemeinde voraussetzt. Selbstverständlich soll diese Einheit keine Zwangsjacke sein, sondern sie soll der orthodoxen Judenheit die Möglichkeit lassen, innerhalb des einheitlichenRahmens der Kultusgemeinde sich ganz auszuleben, sogar wohlzufühlen und da das in dem obgenannten Artikel vorgetragene Projekt nichts anderes beabsichtigt, ist es demnach angetan, die Einheit der Gemeinde zu sichern und zu wahren. J. P. Referat Pappenbcim. Am 27. April fand im großen Komitatshaussaale in Bratislava eine Aguda-Versammlung statt, in welcher Herr Wolf Pappenheim über seine Palästinareise referierte. Schon lange hatte die Preßburger Judenheit nicht eine solche imposante Versammlung gesehen. Ein Publikum aus allen Ständen füllte den Raum bis in den Korridor hinaus. Auch die Galerie war dicht gefüllt. Besonders fielen die ehrwürdigen Gestalten der Lamdonim auf, die sich zum ersten Male in solch großer Zähl eingefunden hatten. Auf dem Podium hatten die ehrwürdigen Dayanim R. L. Rubinstein und R. David Wessely Platz genommen. Den Vorsitz führte der Trnavaer Raw und Oberrabbiner Hirschler. Eine organisierte Bande von Burschen im Alter von 15 bis 16 Jahren unter dem Kommando des Misrachi-Sekretärs bemühte sich mit Erfolg so unangenehm wie möglich zu werden. Der Misrachi- Sekretär Müller und mehrere Burschen wurden schließlich von der Polizei aus dem Saale geführt, wobei sie schreiend versicherten, daß sie nur gegen Horthy-Agenten demonstriert hätten. Ein Bursche, schrie, man möge doch eher die Horthy-Agenten verhaften. Die Misrachi-Organisation Preßburgs ist an diesem Abend tief unter dem Nullpunkt gesellschaftlicher Ehre gesunken. Nachstehend ein Auszug des Vortrages, der mit großem Beifall aufgenommen wurde. 1^3 '."! JVS *b Q^fc'liO TffTbtP Icn freute micn unendlich, ' cten Wunsch Erez Jisroel zu sehen, den ich seit fünfzig Jahren hegte und nie ausführen konnte, endlich erfüllt zu sehen und sagte zu. Am 2. Februar fuhr ich nach Triest, wo ich meine Begleiter antraf. Am darauffolgenden Tage schifften wir uns in Triest am Bord des „Helonau* ein. Am Bord trafen wir viele Glaubensbrüder und konnten wir täglich früh und abend Minjam machen, wobei wir stets 40 bis 50 Teilnehmer hatten. Ein herrliches Wetter begünstigte unsere Reise, was wir für ein gutes Zeichen für unsere Reise betrachteten. Am Bord trafen wir Leute aus aller Herren Länder, die nach Erez Jisroel gingen, um dort zu sehen, was man unternehmen könne, um sich dort eine Existenz zu schaffen. Manche hatten die Absicht, etwas für Erez Jisroel zu leisten. Die Beziehungen und der Meinungsaustausch waren sehr lebhaft; die Meinungsverschiedenheiten wurden in freundschaftlichen Formen behandelt. Eine erwartungsvolle, freudig erregte Stimmung herrschte in unserem Kreise; diese wurde auch von den nichtreligiösen Reisenden, besonders von den jungen Leuten, geteilt. Am Montag, den 7. Februar, gingen wir ans Land. — Ein Teil der Reisegesellschaft besichtigte Alexandrien, Kairo, die Pyramiden und anderes. Mich aber trieb es meinem Ziele zu und ich reiste noch denselben Tag mit meinen Reisegefährten nach Jeruscholajim. Nach ziemlich lästigen Zollplagereien auf der Strecke langten wir den nächsten Tag in Jeruscholajim an. Ü^ttVPP irD^K DK Man kann Erez Jisroel und speziell Jeruscholajim 'nie mehr vergessen. Welche Gefühle all diese Wahrzeichen unserer herrlichen Vergangenheit, Vorläufer einer noch herrlicheren Zukunft in dem gläubigen Juden erwecken, läßt sich mit Worten nicht wiedergeben, das muß miterlebt sein. Die Kossei hamarowi, an der viele Hunderte Gläubige tagtäglich ihr Herz zu flvTJ erheben, Trost und Mut suchend für alle Leiden, von wo 2ys Jahrtausende jüdischer Geschichte, jüdischen Leides auf uns herabblicken; wo uns die Lichtgestalten David des Sängers und Salomo des Weisen vor dem geistigen 'Auge erscheinen, erinnert uns an unsere Groflen, deren geistige Bedeutung und sittliche Höhe schier unfaßbar geworden ist. Die Bevölkerung Jeruscholajims hat während des Krieges bedeutend abgenommen, von 500.000 auf ungefähr 300.000'Seelen. Hunger, Unterernährung, Epidemien, freiwillige und erzwungene Auswanderung, haben dieses traurige Resultat verursacht. Besonders sind es die Armen, Alten und Schwachen, die nicht widerstandsfähig waren. Unter der restlichen Bevölkerung ist der Prozentsatz der Notleidenden geringer geworden, jedoch die Not derselben drückender, weil die Teuerung deren Los zu einem furchtbaren macht. Die große Teuerung wird zum Teile verursacht durch die Fülle von Beamten, die hohe Gehalte beziehen und dadurch die ganze Lebenshaltung auf ein luxuriöses Niveau gebracht haben. Die hochinteressante Schul von Rabbi Jochanan ben Sakkai zaubert uns die Gestalt jenes Mannes vor, der durch ein einziges, zurzeit gesprochenes Wort, das Jahadus für Jahrtausende erhalten hat. Als dieser vom römischen Eroberer nur die Erlaubnis erbat, in Jabneh ein Lehrhaus zu errichten, wußte er, daß er damit das einzige bleibende Gut für Jisroel gesichert habe. Jeruscholajim ist der Ort, wo man den Wert des Jochananschen Jabneh schätzen lernt. Wenn man die Jeschivaus besucht, so speziell Ex chajim, ungarische und Amsterdamer Talmud Thoras, und sieht, wie 15- bis 16jährige Jünglinge in den drei Bowos auswendig zu Hause sind, wie 12jährige Jungen die verwickeisten Partien von Mommonos klarlegen in einer Weise, die nach dem Urteile fremder Gelehrter großen Advokaten Ehre machen würde, so tritt sichtbar zutage, daß nur diese Beschäftigung mit der Thauro uns durch die Jahrtausende führen konnte und führen wird . .. Die Hunderte von Leuten, die Tag und Nacht lernen bei kärglichem Einkommen, von denen viele Rabbiner sein könnten, es aber vorziehen, in Erez Israel zu darben, als im Auslande ihr reichliches Auskommen zu haben, sind eben so viele Säulen des echten, unverfälschten Judentums. In den engen steilen Gäßchen der alten Stadt pulsiert noch echt jüdisches Leben, die große Schul, die Charwas Rabbi Jehuda hachassid, ist ein schönes. Denkmal altjüdischer Opferwilligkeit, wie denn im großen und ganzen die Schulen schön, luftig und geräumig sind. Das Bedürfnis nach Licht und Luft trieb aber schon vor Jahrzehnten die Juden, damals gab es in Jeruscholajim nur fromme Juden, aus dem engen Rahmen der alten Stadt hinaus. Sie zogen vor die Tore und bauten neue Häuser. Mit Hilfe unserer Brüder aus Europa, speziell aus Mittel- und Osteuropa, erstanden die holländischen, ungarischen, Montefiore, Rothschild, Nissim, Back, Hornstein, Warschau, Minsk, Pinsk, Horodnoer und andere Häuser, zirka 1000 Wohnungen umfassend. Ein großer Teil wurde zur Gratisbenützung hergestellt; ein Tsil von den derzeitigen Inhabern gegen kleine Raten gekauft. Letztere Kategorie sparte sich den Bissen vom Munde ab, um ein eigenes Heim zu besitzen. Was diese Siedlungen für die Gesundheit der Einwohnerschaft btdeuten, kann man nur durch eigene Anschauung beurteilen. Das Waisenhaus Diskin, in dem hunderte von Waisenkindern glänzend gehalten sind und ausgezeichnet erzogen werden — es gibt dort auch verschiedene Lehrwerkstätten — das Schaare Zedek und auch Bikul-Cholim- Spital, das Alterversorgungshaus sind geradezu Musteranstalten, in denen trotz der nicht allzu reichlichen Mittel das höchst Erreichbare erzielt wird. All das sind die Leistungen des alten unproduktiven Jischub, den unsere Gegner so lieblich den Jischuw horokuw, den verfaulten nennen. Der neue Jischub hat trotz aufgewandter Millionen nichts Sichtbares hervorgebracht. Nachdem aber Erez Isroel nicht durch Rekriminationen aufgebaut werden kann, wollen wir lieber die Zukunftsarbeit behandeln. Es ist in Erez Israel noch alles zu tun und es ist Pflicht jedes guten Jehudi alle Kräfte anzustrengen, um möglichst viel zu leisten. ' Speziell die Orthodoxie hat: die-Pflicht,- abgesehen davon, daß es uns Herzensbedürfnis ist, das Land unserer Väter und unserer einstigen sittlichen Größe, das Land, das der Welt die reine G-tteserkenntnis den Inbegriff der höchten Ethik gebracht hat, zu fördern, den Jischuw, der nach Ansicht der meisten Posskim eine Mizweh ist, die Kolonien, die trotz der großen Zerstörungen durch den Krieg sich im großen und ganzen gut entwickelt haben, sind zu vermehren, Industrien zu schaffen, Gewerbe einzurichten. Leider hat das echt jüdische Leben durch die bekannten Vorgänge stark abgenommen. Eine kräftige materielle Förderung des Landes dürfte auch nach dieser Richtung hin wohltuend wirken. Wenn es uns gelingt, die Träger des Limud hatora unabhängig zu stellen, wird auch die antireligiöse Propaganda die Macht verlieren. In Jaffa gibt es lebhafte Bewegung, Handel und Gewerbe gedeihen, die Stadt wird, wenn der Hafen ausgebaut sein wird, eine große Zukunft haben. fn der Nähe liegt Petach Tikwa, eine der größten und ältesten Kolonien, die heute 400 Familien zählt. Trotz der bedeutenden Kriegsschäden ertreuen sich die Kolonisten eines Wohlstandes, der über das Schicksal neu anzulegender Kolonien beruhigt. Ein Teil der Kolonie hängt noch an dem alten unverfälschten Judentum, geht täglich in Schul, lernt abends einen Schiur und lebt nach der Väter Weise. Arbeit wird in den Kolonien am Schabbos nicht verrichtet. Am Grabe Rachels gedachte ich unserer Erzmutter, deren Beispiel in unseren Tagen leider nicht mehr so Nachahmung findet, wie vor zwei Generationen. (Fortsetzung folgt.) Vom Vorstande des Machsike Hadass, Brünn. Konkurs. Für unsere orthodoxe Bethausgemeinde wird ein streng orthodoxer, jungdr Rabbiner mit allgemeiner Bildung, guter Redner, ferner ein SchOChet mit Zeugnissen von orthodoxen Rabbinern, der zugleich Baaltefila und Baalkore sein kann, gesucht. ' Der Vorstand des Vereines Machsike Hadass Brünn. Protokollierter Essigf abriks - Einrichter und Leiter auf Abonnement, garantiert 80 Prozent Ausbeute. Gegründet im Jahre 1884. Lazar Weiß, Galanta CSIowakei).