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Jüdische Presse · 1921-04-01 · 12 (1.4.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
12 (1.4.1921)
Date
1921-04-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite «• JÜDISCHE PRESSE Nr. 12 Leitung von Sir Alfted Mond besteht, referierte. Das jüdische jNafionalheim mtiÄ durch die Vereinigung alfer Parteien und Kraktinnen aufgebaut werden und an der Verwirklichung dieses hohen Ideals, an dem alle Juden interessiert sind, müssen sich alle Kreise des Judentums beteiligen. An der ersten Konferenz haben 20 einflußreiche Persönlichkeiten teilgenommen, wahrend bei der zweiten 515 eminente Vertreter des amerikanischen Judentums anwesend waren. Von den in Betracht kommenden Persönlichkeiten haben bloß Morgenthau und Rosenwald ab gelehnt, am Wiederaufbau des jüdisch-nationalen Heimes teilzunehmen, während alle anderen mit größter Begeisterung sich verpflichteten, mit Einfluß und Kapital an dem historischen Werke des Wiederaufbaues teilzunehmen. Marshall erklärte, daß die reichen amerikanischen Juden, selbst wenn ein noch so großes Kapital für den Wiederaufbau nötig wäre, ein solches Deut$cl)5$terrekl>. Das Foreign Comittee und die Wiener Ostjndenfrage. Das Joint Foreign Comittee (Vereinigtes Komitee für Auswärtiges) in London, eine aus Vertretern verschiedener jüdischer Parteien bestehende einflußreiche Körperschaft, beröhrt in seinem Tätigkeitsbericht auch die Verhandlung der österreichischen Ostjudenfrage vor dem Völkerbund. Der Bericht sagt, daß das Komitee keinen Anlaß nahm, in diese Angelegenheit einzugreifen, erstens weit sich das Komitee dahin informieren ließ, daß keine Ausweisungen in größerem Stile stattfinden, zweitens, weil es von ungünstiger Wirkung auf die ganze Flüchtlingsfrage gewesen wäre, besonders für die ukrainischen Flüchtlinge, drittens, weil das Komitee die polnische Regierung darin nicht, unterstützen wollte, deren damit bezweckte Absicht aus dem Umstand klar hervorgeht, daß sie den polnischen Flüchtlingen in Ungarn, welche gerne nach Hause reisen wollen, kein Visum gibt. — Das ist die Sprache von Männern eines höheren Verantwortlichkeitsgefühles. Talmud-Thora-Volksschule, Montag, den 31. März, fand die Generalversammlung des Vereines „Wiener Talmud-Thora-Volksschuleu statt. Im Anschlüsse daran sprach das Vorstandsmitglied Herr Professor David Kohn, akademischer Maler, über das Thema: „Ist die allgemeine Volksschule eine Bildungsstätte?" Die klassischen Ausführungen des Redners hielten die Zuhörerschaft in atemloser Spannung und wurden schließlich mit dem lebhaftesten Beifalle belohnt. Adolf Fried. „Der Prophet Hachum und Ninive." Ueber dieses Thema sprach am 21. März Rabbiner Dr. Feuchtwang im Rahmen des vom „Jüdischen Museum" yeranstalteten diesjährigen Vortragszyklus'. Der in die Materie der assyrischen Geschichte besteingeweihtc Redner, Weichersbach einem durch den Museumspräsidenten, Hofrat Dr. S. F r a n k f u r t e r, gegebenen sachlichen historischen Rückblick anläßlich der aut den 12. März 1921 gefallenen 500jährigen Wiederkehr der Wiener Judenverbrennung das Wort ergriff, zeichnete auf dem Hintergrunde der vorderasiatiHch-as.syrischen, seinerzeit weltbestimmenden Geschehnisse ein lebensvolles und hftchßt interessierendes Charakterbild des ,kleinen" Propheten Nachum, der wegen seines zu Unrecht bestehenden Unbekanntseins eine „Blume im Verborgenen" genannt werden könne. Dieser Mann aus Elkosch, was wahrscheinlich mit dem heutigen, zwei Tagesreisen von der lluinenstätte Ninive entfernten Alkusch zu identifizieren ist, unterscheidet eich sehr wesentlich von den anderen schriftstellcrndcn Propheten, weil er nicht speziell das jüdische Volk Betreffendes bietet, sondern sich ausschließlich auf den durch die Medo-Perser und Skythen im Jahre 606 v. Chr. herbeigeführten Untergang der „großen Buhlerin" Ninive beschränkt. Mit diesem Ereignis beschloß die Geschichte dieser „großen Stadt", wie sie übereinstimmend im zehnten Kapitel des Bereschis, im Buche Jonas (f., 2) und in verschiedenen agadischen Stellen genannt wird, einer Stadt, die durch die jetzt mögliche Kenntnis der zahlreichen ausgegrabenen Schriftdenkmäler als ein Brennpunkt Asiens seit uralten Zeiten bezeichnet werden muß, und insbesondere in der dem Propheten Nachum vorausgehenden Epoche des großen Königs Assuchanipal (Sardanapal 668—621), dieses „Perikles Vorderasienszur gewaltigsten, aber auch zur gewalttätigsten Weltmetropole geworden war. So kannte sie der Prophet, der bei der Schilderung ihres Unterganges in schwungvoller Rede und wuchtiger Darstellung eine genaue Kenntnis ihrer politischen und kulturellen Verhältnisse dem Leser vermittelt. Das wurde den Zuhörern auch durch die Vorlesung einer mit tiefem sprachlichen und sachlichen Verständnis von dem Vortragenden geschaffenen Ucbersetzung aus den drei Kapiteln zu klarem Bewußtsein gebracht. — Der Vortrag, der mit einem warmen Appell eines „Zurück zur Bibel", zu ihrem Geiste und ihrer wahren Erfassung schloß, wurde überaus beifällig aufgenommen. Br. „Jesod Hathora"-Schulverein der „Adas Jisroel", Wien, II., Nestroygasse 11. Einladung zur Generalversammlung, die am Sonntag, den 3. April 1921, im Beth-Hamidrasch, IL, Große Schiffgasse 8,1. Stock, präzise 10 Uhr vormittags, stattfinden wird. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes; 2. Bericht der Kontrollore; 3. Erteilung des Absolutoriums; 4. Aenderung der Statuten; 5. Wahl des Vorstandes; 6. Anträge und Interpellationen. Die „Siloah", Verkehrs- und Transportgesellschaft, hat, wie es sich erfreulicherweise zeigt, einem wirklichen Bedürfnisse entsprochen; es melden sich täglich eine Anzahl von Passagieren und auch die Transportgesellschaft hat bereits ihre Tätigkeit . begonnen. Zum nächsten Transport ist eine Zugsverbindung ab Wien am 4. oder 5. April vorgesehen. Anmeldungen sind im provisorischen Bureau der „Siloah\ II., Malzgasse 12 a. Die höher verzinsten 6% igen Staatsschatzschehie. Die drückende Notenüberflulung, welche wir schon seit dem Umsturz sehr unangenehm empfinden müssen, dauert fort, obwohl alle Anstrengungen von Seiten der maßgebenden Kreise unternommen werden, diesem gefährlichen wirtschaftlichen Uehel zu aufbringen müßten. Auf diesen Konferenzen wurde ein Economic Council für Amerika gegründet, das mit dem britischen Economic Council kooperieren wird, und ein spezielles Komitee eingesetzt, um Pläne auszuarbeiten und eine ständige und tadellos funktionierende Organisation zu schaffen. Die Exekutive diese? amerikanischen Economic Council besteht aus folgenden prominenten und reichen amerikanischen Persönlichkeiten: Judge Irving Lehman, Vorsitzender, ferner Felix Warburg, Colonel Herbert Lehman. Cyrus Sulzberger, Salomon Rosenblum (Pittsburg), Judge Meyer' (Boston), Walter E. Meyer, Oskar Strauß, Louis Marshall. Nathan Strauß und Louis Strauß als Sekretär. Die Mitgliedschaft dieses Councils für den Wiederaufbau Palästinas ist keineswegs an die Zugehörigkeil zur Zionisten- Organisation gebunden und jeder Jude, der am Wiederaufbau Palastinas mitarbeiten will, ist willkommen. Palastina wieder NACHRICHTEN. steuern. Auch die Bevölkerung wäre imstande, zur Heilung dieser Krankheit beizutragen, wenn es in weiten Schichten erfaßt werden könnte, wie tiefgreifend die gewaltige JVotenüberflutung auf die Volkswirtschaft hemmend einwirkt. Die Begebung der 6 "/o igen Staatsschatzscheine, welche vor einigen Monaten an die Oeffentlichkeit, erfolgt ist, hat gewiß auch zum Teile für die Abschöpfung des Notenüberflusses gewirkt, allein der Betrag von etwas mehr als eine Milliarde kann hiebei nicht voll ins Gewicht fallen. Es erscheint daher notwendig, da/3 alle Kreise, welche dazu imstande sind, sich dessen bewußt werden, daß die überflüssig gehamsterten Noten oder sonst, aufgesparten Gelder der öffentlichen Verwertung zugeführt werden müssen, sollen wir einen rationellen Abbau der Notenüberflutung herbeiführen können. Der Ankauf von Schatzscheinen empfiehlt «ich zu diesem Zweck ganz besonders, zumal durch eine neuerliche Verfügung des Bundesministcriums für Finanzen eine höhere Verzinsung in der Weise angeordnet wird, daß jene Schatzscheine, welche Hinger als ein Jahr nicht der Kündigung unterworfen werden, mit einem höheren Zinsenertrag von 0*4 % zurückgezahlt werden. Es ist gar keine Frage, daß diese höhere Verzinsung den Schatzscheinen auch viele Freunde und Abnehmer zuführen werde. CscbecftoslowaKei. Die Schlußprüfung an der Jeschiba. Dienstag, den 22. März, fand das Verhören an der Bratislavaer (Preßburger) Jeschiba statt. Die Prüfung ergab ein erfreuliches Resultat und zeugte von der Hasmodo, mit welcher jetzt wieder in Preßburg gelernt wird. Bei der Prüfung war das Besdin und der Vorstand unter Leitung des Herrn Kraus erschienen. Herr Bock, ein eifriger Gönner der Bachurim, hat auch jetzt Prämien für die besten Absolventen gestiftet. Ungarn. 7. Adar. Die Sajin-Adar-Droscho des Herrn Oberrabbiner Koppel Reich in der Kazinezy-Synagoge in Budapest, war diesmal von besonders tiefer Wirkung. Nach dem traditionellen, den verstorbenen Größen des Jahres geltenden Nachruf, forderte der ehrwürdige Greis zu erneuerter Tätigkeit für Thora und Judentum auf. Unter großer Aufmerksamkeit würdigte Oberrabbiner Reich die Tätigkeit, welche das orthodoxe Weltjudentum entfaltete und versicherte, daß auch die Thoragrößen Üngarns ihren Anteil an der Hebung des religiösen Lebens nehmen werden und im Vereine mit den Anderen für die heiligen Güter des Glaubens kämpfen werden. Deutschland. Die Ungebührstrafe für Rechtsanwälte. Der neuliche Reichstagsbeschluß, wonach künftig die Befugnis der Richter beseitigt wird, über Anwälte bei Gerichtsverhandlungen eine Ungebührstrafe zu verhängen, wird in der Antisemitenpresse als ein „Sieg des jüdischen Anwalts" bekämpft. Dem Richter sei die letzte Waffen entwunden, die er so selten wie möglich brauchte, die er aber doch besaß. „Und dieser Besitz gab ihm eine ruhige Ueberlegenheit über flatterndes Orientalentum auf der Anwaltbank." — Wir wissen dagegen, daß auch die christlichen Anwälte die Aufhebung dieser, sie degradierenden Disziplinarbefugnis freudig begrüßt haben. Die jüdische Volkspartei in Bayern. Der Wahlausschuß der liberalen Juden Bayerns, Ortsgruppe München, schreibt: „Die neu geschaffene jüdische Volkspartei ist ein aus taktischen Gründen erfolgter Zusammenschluß von Zionisten und Orthodoxen für die bevorstehenden Wahlen im Landesverbände der bayerischen israelitischen Gemeinden und zu den Gemeindevertretungen. Bei diesen Wahlen handelt es sich ausschließlich um innere jüdische Angelegenheiten. Die überwiegende Anzahl der Juden in Bayern hat mit der jüdischen Volkspartei nicht das mindeste zu tun, sondern steht in jüdischen Fragen auf einem fortschrittlichen liberalen Standpunkt. Demzufolge erklärt der Wahlausschuß der liberalen Juden Bayerns, Ortsgruppe München, folgendes: Die von der jüdischen Volkspartei veröffentlichte Note, daß sie alle vom jüdischen Bewußtsein durchdrungenen, also Orthodoxe, Zionisten und Liberale, Ostjuden wie Westjuden umfassen will, ist irreführend. Die Liberalen lehnen vielmehr die Bestrebungen dieser nur aus Jüdisch-Konservativen und Zionisten bestehenden sogenannten Volkspartei ab und bekämpfen die jüngst durch einen Versamralungsbericht bekannt gegebenen Grundsätze der jüdischen Volkspartei auf das Entschiedenste." Spendet für die üugendpppe! aufzubauen ist die Pflicht des ganzen jüdischen Volkes und eines jeden einzelnen Juden, möge er welcher Partei immer angehören." Zum Schlüsse sprach Rothschild, anknüpfend an das Meeting, wo er einen hebräischen Vortrag über die Zukunft der hebräischen Kultur gehalten hat, noch seine Freude und besondere Genugtuung darüber au«, daß so viele Tausende von Juden von Liebe und Begeisterung für die hebräische Sprache erfüllt seien, und daß schon so viele wieder Hebräisch verstünden. Die hebräische Sprache sei der Schlüssel zur Seele des jüdischen Volkes; die Wiederbelebung der hebräischen Sprache und der "Wiederaufbau Palästinas seien eng miteinander verbunden, beide führen das jüdische Volk seiner Zukunft entgegen. Polen. Unerlaubte Agitationsmittel. Im Warschauer „Jud" lesen wir: Die Zionisten in Galizien bedienen sich zur Agitation für den ..Keren hajessod" eines ganz neuen Mittels, indem sie die Nachricht ausstreuen, daß sich alle orthodoxen Juden auf den ., Keren hajessod" geeinigt haben und daß die Aguda dort ihre Vertreter hat. In den Aufrufen an die «Jereim uschlemim" versucht man ihnen einzureden, daß der „Keren hajessod" die Chadorim und Talmud Thoräs unterstützen werde. Sie erinnern auch die Chredim an die Thrumos und Maßros, die die .luden in der Vergangenheit gegeben haben. IhreJnstruktoren erklären, daß es ihnen in einigen .Städten Ostgaliziens gelungen ist. die Aguda zur Keren hajessod-Aktion zuzuziehen. Demgegenüber wird kategorisch erklärt, daß diese Nachricht rein aus der Luft gegriffen ist. Die Aguda hat (iaut dem Beschluß der Preßburger Konferenz) den „Keren Erez Jisroel" gegründet und nimmt gar keinen Anteil an dem „Keren hajessod", der rein zionistisch ist. Die polnische-jüdische Verständigung, Auf der zweiten Beratung der polnisch-jüdischen Verständigungskommission waren anwesend : Von Seite der Regierung die Minister Steczkowski, Rataj, Skulski, Sapieha und der Staatssekretär Wroblewski: als jüdische Delegierte Stadtrat E. Kirschbraun, Prylucki, Grünbaum, Farbstein und Dr. Nossig. An der Beratung nahm auch Dep. Diamant teil. Dr. Nossig referiert über das jüdische Programm, bespricht die wichtigsten jüdischen Fordeitingen wie die Abschaffung der Begrenzungen für Juden, die Aufhebung der Zwangsruhe an Sonntagen und die nationale Anerkennung. Die Regierung müsse auch die faktische Gleichberechtigung der Juden durchführen, der jüdenfeindlichen Hetze energisch entgegentreten und die jüdische Bevölkerung von der Beschuldigung des Verrates rehabilitieren. Weiters müsse auch die Regierung die sogenannte Fremdenfrage regeln, wobei auch der § 6 der Rigaer Friedensvertrages berücksichtigt werden solle. Wenn die jüdischen Forderungen angenommen werden, könne man von den Juden alles erwarten, was zufriedene Bürger dem Staate geben können. Vorsitzender Minister Steczkowski bemerkt, daß man an die Behandlung konkreter Forderungen herantreten solle. Adw. Prylucki faßt nochmals die durch Nossig referierten Forderungen zusammen. Stadtrat Kirschbraun beantragt, daß die Frage der Sonntagsruhe an erste Stelle der Tagesordnung trete, und spricht dann noch zur Frage des Schulzwanges. Er fordert, daß die Chadorim in das Netz der Volksschulen aufgenommen werden und daß der Besuch der Chadorim als Erfüllung der Schulpflicht gelten solle. Was den weltlichen Unterricht anbetrifft, stehen die Orthodoxen auf dem Standpunkt, daß in den Chadorim weltliche Gegenstände unterrichtet werden. Zwecks Festsetzung eines Programms des weltlichen Unterrichts solle eine Verständigung mit der Regierung erfolgen. Minister Rataj meint, daß die Verhandlungen zu keinem Resultate führen werden, da beide Seiten einander wie die Gegner in Riga gegenüberstehen. Ihm antwortet Deputierter Grünbaum, der ferner die Fremdenfrage eingehend bespricht. Es spricht dann Minister des Aeußern Sapieha, der allerdings feststellt, daß sich die Haltung der Juden des Auslands gegenüber Polen gebessert habe. Er bespricht auch die Fremdenfrage und meint, daß die jüdischen Delegierten diese Frage einseitig behandeln, da dieselbe nicht nur vom Standpunkte der jüdischen Interessen sondern auch vom Standpunkte der Interessen des-polnischen Staates betrachtet werden müsse. Nachdem noch Prylucki, Minister Skulski und Dr. Diamand gesprochen haben, ergreift nochmals Stadtrat Kirschbraun das Wort, der seine früheren Anträge begründet und deren Wichtigkeit für die jüdischen Handwerker und Kaufleute hervorhebt. Die Sitzung wird dann vom Vorsitzenden, Minister Steczkowski, geschlossen. Rumänien. Bin Geschenk der Juden an die Tochter des rumänischen Königs. Anläßlich der Hochzeit der Tochter des rumänischen Königs mit dem griechischen Kronprinzen hat eine Delegation der Bukarester jüdischen Gemeinde dem Könige eine Adresse überreicht, in der die königliche Familie und das junge Ehepaar begrüßt werden. Die Adresse schließt mit

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