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Jüdische Presse · 1921-03-18 · 10 (18.3.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
10 (18.3.1921)
Date
1921-03-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 76 JÜDISCHE PRESSE Nr. 10 flgudas lisroel-mädclKn^ruppe. Mädchengruppe: Buno Hirschler K 500, Klara Engelmann 50, Neumann 10; zusammen K 560. Kraiikensektion: Durch Frl. Paula Pappenheim K 1000, Buno Hirschler durch Alice Hirschlcr 500, Margit Pappenheim 50, Adele Hirschler 50, Alice Hirschler 20; zusammen K 1620.________ Aguda* 3i$rccl jlugcndaruppe, Uelke-Copolcany. Keren Erez Jisroel: Julius Weiß Kg 10, Ludwig Weill 5, Julius Link 10, Alfred Friedmann 10, Max Grünwald 5, Alfred Löwy 4, Sammlung hei Sijum der Schass Chewra 450, Sammlung bei Sijum der Brochcs Chewra 121, Sammlung hei Brisz Ignaz Schenk 40, Tischgesellschaft 15; zusammen K6 670. Keren Jeschiwa: Ludwig Löwy Kc 80, Mor Krojnik 20, Julius Weiß 20, Alfred Friedmann 20, Salamon Friedmann 15, Ludwig Weill 16, Salamon Löwy (Antwerpen) 10, Hirsch Kornfein 10, Pinkas Friedmann (Bratislava) 10, Dr. Max Eisdorfer 10, Hugo Bernfeld 10, Sammelbüchse 73, Spenden im Vereinsbethause 164; zusammen Kö 407. Elemer Felsenburg (Wien) ä.-ö. K 100. Keren Erez Isroel: Naftali Sternbach (Basel) durch Robt. N. M. Friedmann [Nederl K 2000, Hersch Preminger (Wien) [Nederl 1000, Abraham Bombach (Krakau) [Neder] 100, Siegmund Löwin 800; zusammen K 3400. Anmerkung. Im Spendenausweis Nr. 8 soll es bei der Spende des Herrn Ludwig Fischer richtig heißen: anläßlich der Verlobung seiner Tochter. (Addition fehlt.) Personalfa. Verlobungen. Esther Perls, Tochter des Kittseer Raw—Isak Löwenstein (Beled). Todesfalle. Rubin L. Pohorile, Gemeinderat und Kultusrat in Buczacz, Wien. Literatur. Ministerkrisen. Ein Purimspiel aus Austro-Persiens Vergangenheit in 3 Akten von Kurt Grunwald. Frankfurt a. M. Verlag von Sänger & Friedberg, 1921. Mk. 3-50 samt Zuschlag. Eine genug amüsante Parodie, welche bei guter Aufführung wohl viel zur Erhöhung der Purimstimmung beitragen mag. Der Christ über das Judentum im gegenwärtigen Zeitabschnitt. Von Theo Spohrer. Zur Förderung christlichen Selbstbewußtseins. Erste Ausgabe. Selbstverlag des Verfassers. München. Schief Levinche mit seiner Kalle oder Polnisehe Wirtschaft. Von Hermann Schiff. Ein komischer Roman. Nebst einer empfehlenden Erklärung von Heinrich Heine. Zweite Auflage. Mit einem Vorwort des Verlages, einem offenen Briefe des Verfassers an Heine und seiner Vorrede als Nachwort. Hamburg 1919. Berlin, Hoffmann & Gampe-Verlag. Jeschurun. Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber Dr. J. Wohlgemuth. Verlag des „Jeschurun", Berlin N 24. Inhalt: „Die Aufklärung.* Von J. W. — „Die Anwendung der Psychoanalyse auf die Erforschung religionswissenschaftlicher Probleme." Von A. Blau. — „Tradition." Von 0. Wolfsberg. — „Die Prophetie." Von E. Lewy. — „R. JiBroel Salanter und die Mussarbewegung." Von J. Weinberg. — „Ueber den Begriff der Ehe im Judentum und im Neuen Testamente." Von D. Fink. — „Dostojewsky und die .Tudenfrage." Von H. Weyl. — „Das jüdische Bildungsideal." Von S. Klein. — „Die Bedeutung von j-p^j? fffop jnjH DW VonS.Katz. — „Eine Randbemerkung zum Siddur." Von 0. Lehmann. — Bücherbesprechungen. Asien als Erzieher. Von Paul Cohen Portheim. 1920. Verlag Klinkhardt & Biermann, Leipzig. Eingelaufene Bücher/ Die tschechische Revolution. Von Walter Tschuppik. E. P. Tal & Co.-Verlag, Leipzig-Wien-Zürich. Geh. Mk. 14*50 (K 58'—). Umsturz und Aufbau. Von Walter Hasenclever. Der politische Dichter. Emst Rowoht-Verlag, Berlin. Versailles und der Völkerbund. Betrachtungen und Ausblicke. Von Charles Sarolea. Ins Deutsche übertragen von Dr. H. Mutschmann, Marburg. Mk. 7*20. 1920. Ludwig Röhrscheid-Verlag, Bonn. Hickls jüdischer Volkskalender für das Jahr 5681 (1920—1921). XX. Jahrgang. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Max Hickl, Brünn und Wien. Br. K 10"—, geb. K 15'-. * Ausführlichere Besprechung vorbehalten. Eigentum einer Societät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Die Eedaktion übernimmt keine Verantwortung bezüglich des Easchrus im Annoncenteile und ist es Sache der Leser, sich zu informieren. Mädchengruppe der .Raudas 3i$rocl. Wien, IL, Nestroygasse 11. Schiurim-Einteilung. Samstag, 11—12 Uhr vormittags: Sidroh, Herr Dr. P. Kohn. Dienstag, 7«8—7"9 Uhr abends: Chumesch, Herr Rabbiner A. Weiß. Donnerstag, 7—8 Uhr abends: Tefilo. Landesverband der Aguda-Üugendgruppen der Slowakei, ScDomreb Scbabbos Sektion. Stellengesuche: Privatbeamter, selbständiger Geschäftsleiter, Buchhaltung, selbständige Korrespondenz, deutsche Stenographie und Maschinschreiben. Junger Mann sucht Posten in einem Hause, wo er Kost und Quartier bekommen könnte. Branche Nebensache. Selber würde auch dort Kinder im Jüdischen unterrichten. Gewesener Talmudist aus Ungarn empfiehlt sich in besseren Häusern zum Unterricht jüngerer Kinder, sowohl im jüdischen als auch im ungarischen. Junger Mann, der in der Schnitt- und Modewarenbranche tätig ist, sucht per sofort Posten. Ein 23 jähriger junger Mann sucht Stelle als Arbeiter jeder Branche. Ist in einem Schuhgeschäfte als Magazineur tätig gewesen. Anfragen und Meldungen sind an den Landesverband der Aguda Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Turnergasse 14—16, zu richten. KALBNDARIUM. Tag Adar II März Notizen Sonntag 10. 20. Hoher Rabbi Löw bei Kaiser Rudolf, Prag 5352 — Tod R. Josef Chajes, Lemberg 5445. Montag 11. 21. Tod R. Abraham Lisker-Rassin in Hannover 5444 — Tod R. Oscher Ensil, Pintschow — Tod R. Jechiel Michel (Berlin). Dienstag 12. 22. Tod Rabbi Moses, Lemberg 5425. Mittwoch 18. 23. Fasttag EBther. Sieg der Makkabäer über Nikanor — Tod R. Israel Isser (Vater des Remo), Krakau 5828 — Märtyrertod des R. Israel Schalom Schachno, Krakau 5442 — Tod des R. Abraham Abele, Rohatin 5581. Donnerstag 14. 24. Purini. — Tod des Mainzer Raw Mathasjahu in Frankfürt 5411 — Tod R. Josef Lewow, 5535 — Tod R. Juda L. Thumim, Holleschau 5554 — Tod R. Chaim Landau (Rosch- Schachme Klaus) 5557. Freitag 15. 25. Schuschan-Purim. — Tod R. Mose b. Elias, Lemberg 5408 — Tod R. Gerson Chajes, Nikolsburg 6549 — Tod R. Jakob Moses, Amsterdam 5575. Samstag 16. 26. Zaw — Hafsako II — Haftoro: Ko omar haschem — Tod R. Moses b. Leb Warnik, Berlin 5587. Purim ist nicht gleich Jomtow und Arbeit ist nicht verboten, außer in Orten, wo auch Arbeitsverbot Gebrauch ist. Wer von einem Orte, wo nicht Arbeitsverbot gilt, in einen anderen zieht, wo Arbeit unterlassen wird, soll sich fügen, denn er wird nie Segen teilen an solcher Arbeit. Remö schreibt: In der Jetztzeit ist überall Gebrauch, Arbeit zu unterlassen, hingegen ist jede Mizwa-Arbeit und für Purimgebrauch jedwede Arbeit erlaubt. An Purim, wie an Schuschan-Purim wird kein Fasttag, keine Trauerrede und keinerlei Trauerzeremonie gehalten, wohl aber im Stillen. Fällt Purim in den sieben Trauertagen, so wird keine Trauer gehalten, aber wird, wie Sabbat in den sieben Tagen miteingerechnet. Man darf an Purim Hochzeit halten. Das Megilla-Lesen. Die eigentliche Feier des Purirns bedeutet das Verlesen der Megilla. Man ist verpflichtet, sie am 13. abends und am 14. morgens zu hören. Die Verlesung bei Nacht ist rabbinatliche Ueberüeferung, bei Tag eine Ueberlieferung der Ansehe Knesset hagedola (Nöda Byehuda), wer deshalb des Nachts verhindert war, hat die Pflicht auch mit dem Verlesen am Tage erfüllt. Frauen sind ebenfalls verpflichtet, die Megilla zu hören. Im Jeruschalmi ist es auch Kindern zur Pflicht gemacht. Die Megilla schreibt man auf Pergament nach Art der Thora. Jedermann kann sie seinen Hausleuten, auch ohne Minjan vorlesen. Wer allein für sich liest, dürfte sie aHch von gedruckten Büchern lesen, aber der Gebrauch ist nicht so. In alten Zeiten zeichneten die Kinder die Figur oder den Namen Hamans auf Holz oder Stein und schlugen darauf bis das Zeichen verlöscht war, daher das Hamanklopfen. Beth Josef ermahnt bei dieser Gelegenheit, keinen Gebrauch abzuschaffen oder darüber zu spotten. Man sagt kein Hallel an Purim, die Megilla gilt gleich Hallel. Röwo gibt einen anderen Grund an: Wir sind noch immer Knechte des Ahasweros. Freudenbegeugungen. Man soll eine größere Mahlzeit halten und etwas mehr trinken, es ist kein Gebot, sich zu berauschen. „Mischloach Monos" heißt seinem Freunde zwei Geschenke machen und zwei Armen je ein Geschenk. Dem Trauernden wird zwölf Monate lange nichts geschickt. Der Armen soll reichlich gedacht werden und nicht erwogen werden, ob sie nicht zu viel von verschiedenen Seiten erhalten. „Ischlerehu" bezieht sich auch auf den Allmächtigen, der auch unser Rea heißt; wer den Armen opfert, opfert vor G'tt. 0 r t Sabbateingang Sabbatausgang 18. März 19. März 551 fi-36 5-44 629 1 Györ................. 5-49 634 5-25 610 5-31 616 5-49 6-34 528 fi-13 Szigef................ 524 609 5-34 619 5-55 640 i Zasxeb (Agram)....... 5-53 638 In Jerusalem ist gegen unsere Zeit um 1-22 früher Sabbatteingang (nach osteuropäischer Zeit 1 Minute später); in Bukarest um 46 Minuten früher (nach osteuropäischer Zeit gleich Wien); in Warschau um 26 Minuten früher (nach russischer Landeszeit 2 Minuten früher); in Moskau um 1*33 Stunden früher (nach russischer Landeszeit 3 Minuten früher); in Riga um 39 Minuten früher (nach russischer Landeszeit 3 Minuten früher). — In New York um 5-56 Stunden später (nach Eastern Time um 1 Minute später); in Paris um 49 Minuten später (nach westeuropäischer Zeit um 2 Minuten früher); in London um 58 Minuten später (nach westeuropäischer Zeit um 2 Minuten früher); in Mailand um 21 Minuten später; in Zürich um 24 Minuten später; in Berlin um 5 Minuten später als nach Wiener Ortszeit. Adas Jisroel (Sciiiffschul), II., Große Schiffgasse ] Gebets tunden: 8. bis 15. Adar II. Samstag K*"|D',1 '£1 Morgengebet 6-30 und 9-30, Mincha 12-15 und 3-30. 1 An Wochentagen: Morgengebet 6*30, Mincha 545. Mittwoch, Fasten Esther, Mincha 600. Donnerstag CTIS Morgengebet 6-15. Zur Verlobung meiner Schwester, Fräulein Marie Goldberg aus Czenstochau, mit Herrn Moritz Blumenfurcht aus Warschau wünsche ich herzliches Maseltow. Jakob Goldberg (zurz. Wien). Die Israelitische Kultusgemeinde Baden sucht für ihre Ausspeisungsküche streng religiöse weibliche Aufsichtsperson die nötigenfalls auch einfache, gute Hausmannskost kochen kann. Offerte von alleinstehenden Frauen mit entsprechenden Empfehlungen bevorzugt. Suche Posten in der Textilbranche, eventuell Vertretung am Wiener Platze oder in der Provinz. Besitze vierjährige Praxis. Zuschriften unter „Tüchtig" an die Administration des Blattes. KUNEROL 33 naa brc nws das beliebteste und altbewährte Pflanzenfett wieder zu haben in Friedensqualität beim Generalvertreter der Kunerolwerke-A.-G. Samuel Leuchter's Sohn, Bratislava, Izabellagasse 6. Frühjahrs- und Sommer- Herrengarderoben nach Maß in erstklassiger Ausführung empfiehlt bestens Gelbart & Fürst, Wien, IL, Stefanlestrasse Nr. 16 (Ecke Kleine Sperlgasse). Lager original englischer Stoffe. impja HMÖ Die orthodoxe Kultusgemeinde zu Bösing übernimmt Mazzoth-Lieferungen und Mazzoth-Erzeugung für Gemeinden zu kulantesten Bedingungen. Das Backhaus steht unter Aufsicht des Bösinger Rabbinates. Anfragen sind zu richten an den KultUS- VOrStand Pezinek bei Bratislava.

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