Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 8 (4.3.1921)
- Date
- 1921-03-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Seite 57 kaltene Güter usw.), sowie durch spezielle Steuern, welche der Waad-hakehillo den Mitgliedern der lehillo auferlegt, befriedigt werden. 13. Zur Ausarbeitung "feines gleichartigen Systems der Kehillo-Besteuerung und zur Koordinierung der Tätigkeit, der örtlichen Kehillos werden periodische Konferenzen der Vorsteher der Kehillos einberufen. 14. Jeder Waad-hakehillo hat ein Budget der Torgesehenen Einnahmen und Ausgaben des laufenden Jahres auszuarbeiten und das Budget zusammen mit den vorgesehenen Kehillossteuern dem Minister für jüdische Angelegenheiten zuzustellen. 15. Der Minister für jüdische Angelegenheiten zieht das Budget und die vorgesehenen Stenern in Betracht und bestätigt entweder das Budget und die Größe der Steuern oder er schickt sie an den Waad-hakehillo zurück, die nr3tigen Aenderüngen andeutend. I<>. Nachdem der Minister für jüdische Angelegenheiten die vorgesehenen Steuern bestätigt hat, tritt der Waad-hakehillo zur Einziehung derselben heran. Er versendet an alle Zahlenden Besteuerungslisten mit der Angabe der Steuersumme, der Frist der Einzahlung und der im Falle der Nichteinzahlung . der Steuer innerhalb dieser Fris4; zu erfolgenden Strafe. Nach Ablauf des Termines, welcher in der ♦ Besteuerungsliste angegeben ist, meldet der Waadhakehillo der Ortsmiliz diejenigen, die die Steuer ni.fht eingezahlt haben, um sie zwangsweise einzufordern. 17. Wegen einer ungerechten Besteuerung hat der Zahlende das Recht, eine Beschwerde an die Kommission zu überreichen, welche in jeder Kreisstadt von den Vorstehern der Waade-hakehillos des betreffenden Kreises zusammengesetzt wird; die Beschwerdekommission wird gebildet von je zwei Personen von jedem Waad-hakehillo, welcher in einer Stadt mit mehr als 3000 jüdischen Einwohnern und je einer von Men übrigen Waade-liakehillos,. die sich in diesem Kreise befinden. Das Einbringen der Beschwerde vertagt nicht die Einforderung der Steuer, welche durch den Waad-hakehillo bestimmt worden ist. 18. Alle Steuerbeträge, welche in dem Bereich der Waade-hakehillos fallen, werden an die Landeskasse im Deposit des Waad-hakehillo abgeliefert. Die Landeskasse gibt das Geld auf Grund der Assignalionen des Waad-hakehillo heraus, welche von einem bevollmächtigten Mitgliede des Waad-hakehillo und dem Sekretär unterfertigt sind und die Stampiglie des Waad-hakehillo haben. 19. Die Organe der Steuerinspektion, örtliche Selbstverwaltungen und alle Regierungsorgane überhaupt haben den Waade-hakehillos auf ihr Verlangen Auskünfte über die Höhe der Regierungs¬ und munizipale Steuern zu geben, welche die jüdischen Bürger zahlen. Kowno, den 29. März 1920. M. Solo w eitschik, Minister für jüdische Angelegenheiten. mi&m Spendet für den leschivafonds! Die Im <Ur K«ltu$beamu» in BöDiiki und mäDrtn. Von F. Spectater. Unser Zeitalter könnte am richtigsten das Zeitalter der Organisationen genannt werden, da jeder Stand darauf vor allem bedacht ist, sich zu organisieren und zusammenzuschließen zwecks Wahrung seiner Standesinteressen. Einen Stand gibt es aber dennoch, der ungeachtet aller äußeren Einwirkungen sich nicht zusammengeschlossen hat: der der Kultusbeamten. Und dies ist für diese Kategorie von Fixbesoldeten von dem größten Nachteil, denn daß eine Zerfahrenheit innerhalb dieses Standes herrscht, wird nun von den Kehillomachthabern, den Vorstehern, weidlich ausgenützt. In einer Zeit, da von allen gegen alle ein beispielloser Existenskampf auf das erbitterste geführt wird, ist es an und für sich eine sohr traurige und mißliche Sache, mit einem sogenannten Fixum sein Auskommen finden zu müssen. Insbesondere traurig ist die Lage der Stiefkinder unter den Festangestellten, deren Lage schon in Friedenszeiten keine rosige war und die beständig Mühe hatten, sich „über Wasser zu halten", wie man gewöhnlich sagt. Das hat sich nun bei zunehmender Teuerung geändert. Während alle anderen Beamten Teuerungszulagen erhalten, die, wenn nicht voll und ganz, so doch teilweise den geänderten Verhältnissen Rechnung tragen, fehlt eine solche Vernunft und ein solches Mitgefühl leider fast ganz und gar den Kultusgenieinden, einige wenige rühmlichst ausgenommen. In Böhmen und Mähren sind seit einer Reihe von Jahren viele Rabbinerposten vakant, ohne daß die Gemeinden sich um die Neubesetzung dieser Posten kümmern würden. Dadurch muß ein Beamter Dienste verrichten, die ehedem 2 — 3 leisteten, ohne ausreichende Dotierung von irgend welcher Seite zu erhalten. Oft und oft bricht er am Betpult ohnmächtig unter der Last seiner Bürde zusammen und dann — wehe! wehe! wehe! Als Wärterin findet sich Armut und bitterstes Elend an seinem« Krankenlager ein. Kann er kaum in gesunden Zeiten so recht und schlecht sich „durchschlagen", so ist ihm dies bei plötzlich hereinbrechenden Unglücksfällen ganz unmöglich. Dann, angesichts der Majestät des Todes, finden sich doch in einzelnen Fällen gütige Vorsteher, die sich von „Mitleid* bewegen lassen, ihrem Beamten zu helfen, in manchen Fällen bringen sie auch nicht einmal soviel Taktgefühl auf, wie nachstehender Fall beweist, dessen Glaubwürdigkeit außer Zweifel steht. Der alte Kantor der Kultusgemeinde P., der zugleich Tempeldiener und Schächter ist, liegt auf dem Totenbett. Seine Anverwandten bitten den Kultusgemeindekassier, einen' Vorschuß auf den ohnehin kärglichen nächsten Monatsgehalt gewähren zu wolJen, da es dem Patienen an allem mangelt; doch der Kassier speiste sie mit devoten Redensarten und unter tiefer Anteilnahme ab, erklärte jedoch unter allerlei Ausflüchten, ihnen ihren Wunsch nicht erfüllen zu können.- Hierauf wandten sich die Bedauernswerten an einen Christen mit der Bitte um Hilfe und — siehe da, das Unerwartete geschah, von dieser Seite erhielten sie ausgiebige Hilfe. Es ist dies nur eine Episode aus der Leidensgeschichte der Kultusbeamten. Alles in allem ist dies durch die geradezu furchtbaren Lebensverhältnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit zu einer Frage geworden, an deren Lösung die gesamte jüdische Oeffentlichkeit interessiert ist bezw. sein soll, denn wie soll der Kultusbeamte seines hehren Amtes walten, wenn er sich stets Frau Sorge gegenübersieht. Es ist ja doch eine Zumutung und zeugt wenig vom goldenen jüdischen Herzen, einem Beamten 400 K monatlich Gehalt zu geben, einem Beamten noch dazu, der „repräsentieren" soll, wie der schöne Ausdruck lautet, wo doch heutzutage ein Briefträger, der ehedem 66 Kronen monatlich bekam, heute einen Monatsgehalt von K 800 hat. Diese Schmach zu tilgen, ist das gesamte Judentum verpflichtet und berufen. Mittel und Wege hiezu lassen sich bei einigem guten Willen finden. (Bin aweiter Aufßatz folgt.) fiimaktion dtr „InUrcolkfliatt tntnorah* Association", Bcw Vorn, für jüdische ßoeftscbülcr. Eine der wichtigsten Aufgaben des derzeitigen jüdischen Lehens ist die Hilfstätigkeit für notleidende jüdische Hochschüler. Der Krieg und die politischen Ereignisse im Osten führten dazu, daß die Hochschulen in Wien, Prag, teilweise Bratislava und Brünn Asylstättet) für den grüßten Teil der studierenden jüdischen Jugend aus dem Osten geworden sind. Das American Joint. Distribution Committee, Abteilung Wien, hat in richtiger Erkenntnis der Sachlage im Juni 1919 eine großzügige Hilfsaktion für Hochschüler eingeleitet. Seit ungefähr ztrei Jahren werden tausend Hochschüler auf Kosten des Joint in der Mensa Academica ausgespeist, hunderte von Hochschülern werden mit Kleidern beteilt, die Bibliotheken der Fachvereinigungen erhielten Subventionen für Einkauf von Büchern und sonstigen Studienbehelfen, die Mensa Academica wird mit Lebensmitteln beliefert und mit periodischen Subventionen unterstützt. Seit einer gewissen Zeit jedoch war vorauszusehen, daß das Joint nicht in der Lage sein wird, seine Hilfstätigkeit im bisherigen Ausmaße fortzusetzen, und daß die Stndentenfürsörge unter anderen mit Rücksicht auf die diesbezüglichen in Amerika herrschenden allgemeinen Anschauungen erheblichen Ein- ' schränkungen unterworfen werden dürfte. Von der Sorge geleitet, dem Entstehen einer Lücke in dieser so wichtigen Hilfstätigkeit vorzubeugen, bat Herr Leon Wechsler bereits im August 1920 beim damaligen Generaldirektor für Europa, Herrn Dr. Julius Goldman, und seiner Tochter, Dr. Hetty Goldman, das Einleiten einer besonderen Sammlung in Amerika für die notleidenden jüdischen Hoclischülor angeregt. Dank den Bemühungen derselben sowie des Prof. Felix Frankfurter-Harvard, hat die „Intercollegiate Studenten- Organisation Menorah" Sammlungen für einen Studentenunterstützungstonds eingeleitet, die bereits befriedigende Resultate ergeben haben und weiter fortgesetzt werden. Herr Wechsler wurde ermächtigt, in Wien, Prag, Budapest, sowie anderen in Betracht kommenden Städten aus Vertretern der Professoren, Studenten und Mitgliedern des Joint Verteilungskomitees zu gründen und im Einvernehmen mit Fräulein Hedwig Gellner aus Prag und Herrn Dr. Ernö Deutsch aus Budapest einen Verteilungsschlüssel unter den drei Staaten zu bestimmen. Bei den zwischen Direktor Wechsler, Fräulein Gellner und Dr. Deutsch in Wien stattgefundenen Besprechungen wurde vereinbart, daß von den derzeit zur Verfügung stehenden Menorah-Sammlungen drei Sechstel auf Wien, zwei Sechstel ' auf die Tschechoslowakei (Prag, Brünn, Bratislava) und ein Sechstel auf Budapest entfallen. Am 5. Februar fand in Wien die konstituierende Sitzung des Wiener Menorah-Komitees statt, dem folgende Herren angehören: Vom Joint, Abteilung Wien: Oberrabbiner Dr .P. H. Chajes, Dr. Artur Kuranda, Dr. Karl Ornstein, Ing. Robert Stricker; Regionaldirektor Leon Wechsler, Dr. Schaje Hecht. Die Universitätsprofessoren: Dr. Ludwig Braun, Dr. S. Ehrmann, Dr. Salorriou Frankfurter, Dr. Bernhard Geiger, Dr. Sigmund Kornfeld, Dr. Heinrich Neumann. Die Hochschüler: Dr. jur. und stud. med. Isak Braunstein, cand. med. Josef Finzi, Dr. med. und stud. jur. Otto Gersuny, Dr. jur. und stud. phil. Moses Landau, cand. jur. Srul Osterer, cand. jur. et rer. com. Leo Steinig. Nach einer Debatte über die Richtlinien der Me'norah-Aktion in Wien und über die von der ■ „Intereollegiaten Menorah- Association" aus Amerika zugekommenen Weisungen wurde ein Präsidium gewählt, welches aus den Herren Oberrabbiner Dr. Chajes, Hofrat Dr. Salomon Frankfurter, Prof. Dr. Heinrich Neumanu und Direktor Leon Wechsler besteht. Mit den Funktionen eines Schriftführers wurde Herr cand. jur. S. Osterer betraut. NACHRICHTEN. Deufscbösterreicb. Für Wien. Das „israelitische Wochenblatt" in Zürich veröffentlicht an leitender Stelle den in einer unseren letzten Nummern veröffentlichten Aufruf der Schweizer Agudas Jisroel für Versorgung der armen jüdischen Bevölkerung in Wien mit Mazzos. — Das »Jüdische Volksblatt" in Novisad (Ujvidek,. Neusatz) erläßt einen Aufruf zugunsten der Wiener Kinder. Anerkennung der Wiener Aguda. Das zionistische „Uj Elet" in Dees (Siebenbürgen) hebt rühmend die Leistungen der Wiener Aguda und die Bemühungen des Czortkower Rabbi n. j., der Herren Wolf Pappenheim, A. H. Hornstein und David Schreiber hervor und wünscht, daß alle dem Zionismus fernstehenden Kreise sich ebenfalls in gleicher Weise praktisch betätigen mögen. Eine vornehme Purim-Feier wird der von der Agudas Jisroel-Mädchengruppe zugunsten der Sektion für Krankenfürsorge veranstaltete Künstlerabend bedeuten. Die Vorstellung findet Mittwoch, den 80. März, im kaufmännischen Saale, Wien, Johannesgasse 4, statt. Die künstlerische Leitung hat Frau Angela Engel übernommen, ein ebenso erfreulicher als dankenswerter Umstand, der ein ebenso hohes künstlerisches Niveau als ein dem Rahmen des Vereines entsprechende Würde verbürgt. Die Purimfeier ist ausschließlich als Damenabend gedacht. Das Paßvisuni nach Palästina, in einer Zuschrift an die Leitung der Wiener Aguda-Zentrale teilt die englische Paßstelle mit, daß sie fortan a u c h den von der Aguda-Zentrale empfohlenen Palästina-Emigranten das Visum erteilt. (Näheres siehe Emigrationswesen.) - Jessod Hathora, Schulverein der Adas Jisroel. Wien, IL, Nestroygasse 11. Der Andrang der Anmeldungen von Schüler und Schülerinnen im Schuljahr 1920/21 war an unserer Anstalt derartig groß, daß wir gezwungen wurden, bei Beibehaltung der Unterrichtsräume in der Schule II., Malzgasse 16 ein neues Heim (im eigenem Hause) IJ„ Nestroygasse 11, für den Unterricht zu eröffnen. Auch waren wir gezwungen, um allzustarke Ueberfüllung der einzelnen Klassen zu verhüten, Parallelklassen zu eröffnen, um für den gedeihlichen Unterricht bürgen zu können. Die Jessod Hathora umfaßt derzeit 300 Schüler, die in sechs Abteilungen eingeteilt, vom hebräischen Lesen bis zum Talmud und Poskim unter Führung bewährter Kräfte Unterricht genießen. Es sei gleichzeitig auf die Wiedereröffnung des ganztägigen Kurses mit Beginn dieses Schuljahres hingewiesen, wo Schüler von morgens bis abends, also ganztägig, dem Studium der Gemoroh und ihrer Poskim mit besonderem Fleiße und sehr günstigem Resultate obliegen. Ferner erhalten 150 Mädchen, in fünf Abteilungen eingeteilt, ebenfalls eine echt jüdische Erziehung, wobei ihnen ein solches Ausmaß jüdischen Wissens fürs Leben gegeben wird, daß sie zu der Hoffnung berechtigen, einst wahre Stützen des Beth- Isroel zu sein. Wahrhaft jüdisch fühlende Eltern müssen es als ihre Pflicht betrachten, ihre Kinder am Unterricht der Jessod Hathora teilnehmen zu lassen. Es ist selbstverständlich, daß die Erhaltung dieser Unterrichtsanstalten bedeutende Summen erfordern, daher ergeht an alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Schulvereines Jessod Hathora die Bitte, diese heilige Sache mit nennenswerten Beträgen unterstützen zu wollen. Der Vorstand des Schulvereines hatte dieser Tage ein Schreiben an seine. Mitglieder gerichtet, ihre Mitgliedsbeiträge der heutigen Zeit entsprechend zu erhöhen und mit dem ihnen zugesandten Poslerlagschein einzusenden. Die P. T. Mitglieder werden nochmals auf diesem Wege gebeten, von der bedeutenden Erhöhung ihrer Mitgliedsbeiträge Gebrauch zu machen, da sonst der Fortbestand der Jessod Hathora gefährdet wäre. Gleichzeitig wird bekanntgegeben, daß ab 1. Marz 1921 die Kanzleistunden der Jessod Hathora täglich, mit Ausnahme von Samstag, II., Nestroygasse 11, von 8 bis 12 und 2 bis 5 Uhr stattfinden. Sprechstunden des Schulleiters sind nur von Montag bis Freitag von 9 bis 10 Uhr vormittags. Während dieser Zeit werden Auskünfte bereitwilligst erteilt. Mitgliedsbeiträge und Spenden nehmen auch die Herren Vorstandsmitglieder Emil Kritzler und Leopold Lederer entgegen. Lebeusraittelausgabe des American Joint Distribution Committee, Abteilung: Wien. An die bei der Abteilung Wien dos American Joint Distribution Committee im Bezüge der fortlaufenden Untecslützung stehenden Personen gelangt in derzeit vom 28. Februar bis einschließlich 11. März 1921 gegen Abtrennung des Abschnittes XVIII. des neuen Lebensmtttelbezugsblockes Mehl und Zucker in dem üblichen Ausmaße zur unentgeltlichen Ausgabe. Die Ausgabe erfolgt an Personen, deren Lebensmittelblock mit der Bezeichnung Fr 2 versehen ist, Freitag, den 4. März; Mo 1, Montag, den 7. März; Di 1, Dienstag, den 8. März; Mi 1, Mittwoch, den 9. März; Do 1, Donnerstag, den 10. März; Fr 1, Freitag, den 11. März. Die Ausgabe findet in der Lebensmittelsektion, HL, Esteplatz 3, statt. Die obangef uhrten Fassungstage sowie die für die früheren Fassungen bezeichnete Stunde wollen genauest eingehalten werden. OclKCboslowakei. Der Delegiertentag: der Ag-uda« Ortsgruppen in der Slowakei findet am 4. Adar-Seheni (14. März in Poprad statt.