Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 6 (18.2.1921)
- Date
- 1921-02-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 43 JÜDISCHE PRESSE Nr. « ■tatsächlich hielten sich die Einnisten und die Orthodoxen dos GleichgeWieht, dazu kamen die Demokraten nnd Handwerker, so daO keine Gruppe die Majorität, hatte. Wenn ich zum Präsidenten gewählt wurde und nicht Dr. Rachmilewitz, so kommt, es vor allem daher, daß Dr. Rachmilewitz hei seiner hekannten Bescheidenheit, einen so verantwortungsvollen Posten dicht ühernommen hülto. Pehrigens wurde weder seine Kandidatur noch die irgend eines anderen Orthodoxeu von irgend einer rinderen Seite vorgeschlagen, ich wurde einstimmig gewählt. Es ist auch noch unrichtig, daß Dr. Hachmilewitz als erster, und Dr. Finltetstein als zweiter Vize-Präsident gewählt wurden: heide waren von Anfang gleichberechtigte Vize-Präsidenten. Unrichtig ist auch, dafi bei Anstellung von Leitern Zionisten bevorzugt werden; wir fragen nämlich hei der Anstellung von Sektions- und Abteilungsleitern nicht nach der Parteizugehörigkeit, sdnderh nach der Tüchtigkeit. So wurde auch Dr. Deutschländer nicht tron seiner Partei gestellt, sondern vom Präsidium ernannt, und nicht als Parteiniann, sondern als Pädagog. rtunö yenio ad gravissimum — zu den Unbilligkeiten des Nationalstes gegenüber der Orthodoxie. Um Ihre Leser nicht tiiit Kleinigkeiten zu beschäftigen, geat.atte ich mir nur eine Bemerkung, welche aber genügt: alle Forderungen der Orthodoxie, mit Ausnahme einer einzigen, die aus politisch-juristischen Motiven nicht gebilligt werden konnte, Wurden bei der letzten Plenarsitzung des Nntionalrates einstimmig;»ngenömmcD. Es ist hier nicht der Platz, über die Friedensliebe der litauischen Orthodoxen r.n diskutieren, ich muß aber irn Interesse der Orthodoxie mein Bedauern darüber ausdrücken, daß Ihr Korrespondent es für notwendig fand, seinen Artikel mit Drohungen zii schließen. Ich sage im Interesse der Orthodoxie, denn es herrscht leider eine Meinung — ob mit Recht oder Uliröcht, riiag dahingestellt bleiben — daß die Orthodoxie die jüdische Autonomie in Litauen zu untergraben sucht: leider haben ihre Führer nicht, selten zu einer solchen Meinung Veranlassung gegoben. Eine Korrespondenz, wie die in Ihrer Zeitung erschienene, und namentlich der Schlu/Jsatz mit der Drohung der Aus- DcimcDösterreicD. Öie Palästinadelegation. Herr Wolf Pappenheim zeigt aus Jerusalem telegraphisch die glückliche Ankuof't der Delegation an und berichtet bereits Günstiges über die Organisation der dortigen Aguda. Betn-Hanüdrasch „Thora ez Chaim". Sonntag, den. 13. Februar, fand eine Sitzung statt. In Verhinderung des Obmannstellvertretors Herrn Markus Bondi übernimmt, das rangälteste Vorstandsmitglied, Herr Adolf Bernfeld, den Vorsitz. Er widmet dem verblichenen Obmanne, Herrn Philipp Back, einen tiefempfundenen Nachruf, welcher vom Vorstande stehend angehört wird. Die großen Aufgaben, welche das Beth-Hamidrasch in der nächsten Zeit zu lösen hat, insbesondere die Ausgestaltung der Bibliothek, erfordert es, daß wir bald an die Wahl eines neuen Obmannes schreiten und schlägt der Vorsitzende für diese Stelle Herrn Salomon« Schreiber vor, welcher einstimmig gewählt wird. Dem Vereine „Jessöda tiathora8 wurde eine Subvention von K 10.000 gewährt. Über Antrag des Herrn Breuer wurde der Beschluß gefaßt, einen Teil der Eingänge jeweils tür Neuanschaffung respektive für Reparatur von Seforim zu verwenden. Schließlich wurden die Herren Benjamin .Felsenburg und Joachim Wosner in den Vorstand kooptiert. Der österreichische Bundeskanzler Dr. Mayr zur Judenfrage. Der Wiener Korrespondent des Konstantinopeler „Journal d'Orient' und des Jerusalemer „Haaretz", Lewanon, war so liebenswürdig, der „Jüdischen Presszentrale Zürich", folgendes ihm vom österreichischen Bundeskanzler Dr. Mayr gewährte Interview zum Vorabdruck zu überlassen. Auf die Frage nach dem Verhalten der Regierung zuf Judenfrage und im besonderen der Frage der Ostjuden in Wien, erklärte Bundeskanzler Mayr: „Ich gehöre seit vielen Jahren zur christlichsozialen Partei, die in der jüdischen Frage ihren bekannten Standpunkt einnimmt, einen Standpunkt, der hauptsächlich die wirtschaftliche Seite dieser Frage ins Auge faßt. Die hier geborenen oder sonst in den Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft gelangten Juden genießen den rollen Schutz unserer Gesetze, den wir ihnen willig gewähren würden, auch wenn nicht im Zusammenhange mit dem . Friedensvertrage eine besondere Pflicht für uns in diesem geschaffen worden wäre. Was die, insbesondere seit Kriegsbeginn, zugewanderten Ostjuden betrifft, so haben wir in bezug#auf sie keine Ausnahms Verfügungen getroffen. Die Bestimmungen, welche der Auswanderungspraktik zugrunde liegen, beziehen sich auf alle Ausländer. Das Ausland sollte nicht vergessen, daß wir da unter einem Drucke handeln. Wir können nicht einmal die eigenen Landsleute genügend ernähren. Selbst amtliche Ententekreise haben gelegentlich eine planmäßige Auswanderung ganzer (huppen österreichischer Staatsbürger empfohlen. Von irgend einer religiösen Animosität gegen die Ostjuden, oder Juden überhaupt, ist bei uns vollends keine Rede. Wir achten jede religiöse Ueberzeugung. Auch dies darf ich hervorheben, daß unsere Stellung gegenüber dem jüdischen Problem keineswegs mit Pogrompolitik verwechselt werden darf. Das österreichischegVolk neigt in dieser Frage, so wenig wie in anderen, zu gewaltsamen Lösungen. Für den zionistischen Versuch zur Lösung der allgemeinen Judenfrage besteht bei uns lebhaftes Interesse. Wir anerkennen den hohen Ernst der darauf gerichteten Bemühungen Ihrer national gesinnten Volksteile und wüschen diesen Bemühungen in aller Unbefangenheit das beste Gelingen. Die Voreinigung jüdischer Akademiker hielt ihre Semesterversammlung am 13. Februar ab. Die neue Leitung ist folgende: Herr stud. phil. M. Wundermann, Obmann; stud. med. Mendel Friedmann, Obmannstellvertreter; stud.jur. Adolf Pinkas, Kassier; Dr. phil. Joel Pollak, I. Schriftführer; stud. phil. S. Adler, II. Schriftführer. Lebensmittelausgabe des American Joint Bistribution Committee, Abteilung Wien. An die bei der Abteilung Wien des American Joint Distribution Committee jm Bezüge der fortlaufenden Unterstützung stefienden Personen gelangen in der Zeit seheidung der Orthodoxie, die noch dazu nicht im igenen Namen des Korrespondenten sondern in dem der gesamten Orthodoxie („die Orthodoxie hat. mit. dieser rechtzeitigen Warnung ihre Pflicht getnn") gemacht wurde, konnte diese Meinung nur noch verstärken. Ich will hoffen, daß die Orthodoxie oder ihre Leiter Ihren Korrespondenten zu einer solchen Drohung nicht bevollmächtigt haben. Genehmigen Sie usw. V S. \\ o s « n!• n n ni Präsident de?* Jüdischen N'ufinnnhaies. Ausbau des jüdischen Spitales in Grofiwardcin. Eine Gruppe von wirklichem jüdischem Geist beseelten Frauen, welche sich um die Frau Sandor U11 m a n n und Frau Ignaz Ai g r e i ß «Charten, haben beschlossen, da« von der Chewra Kadisah gegründete und seit Jahrzehnten bestehende jüdische Spital, welches aber Kranke ohne Unterschied der Konfession pflegt, und welches im Laufe der Jahre sich als zu klein und den modernen. Ansprüchen nicht entsprechend erwies, auszubauen und das Ganze der modernen Hygiene anzupassen. Am (i. Februar fand die konstituierende Versammlung statt, welche die Bildung eines „Spilalverein jüdischer Frauen" beschlossen bat und die Leitung konnte schon bei dieser Gelegenheit eine Liste der Gründer vorlegen, welche in kurzer Zeit '/4 Million Lei gezeichnet haben. - - Der große Erfolg ermutigt die Initiatoren und die Damen holten, den Bau schon im Frühjahr beginnen zu können. Selbstredend ist dieser Betrag zum Neubau und? Einrichtung (ficht hinreichend und es müssen auch zu diesem Zwecke sämtliche wohltätigen Kreter Graß-Rumäniens herangezogen werden, zumal es sich um das einzige jüdische Spital in Siebenbürgen handelt. Der Verein rechnet auch unbedingt auf die weitgehende materielle Unterstützung der von den ausländischen Wohltätigkeitsinstituten aufrechterhaltenen iMissionen und nicht weniger auf die jüdische Presse, welche ihm die entsprechende moralische Unterstützung gewiß nicht versagen wird. K. .?. ßantke kontra (Ummann. Unsere Leser erinnern sidi des Amsterdamer Protokolle, naert welchem Oberrabbiner Onderwizzer in Amsterdam sowohl an die Aguda, als auch an die' zionistische Leitung die Frage gestellt hat. ob die beiden Organisationen bereit wären, behufs Verständigung über praklteche Palästinaarbeit zusammenzukommen. Es darf wohl angenommen werden, daß Oberrabbiner Onderwizzer die Intentionen Weizmanns richtig verstanden hat. Nun kommt Hantkc und erklärt in Prag, daß die zionistische Organisation eine Vereinbarung mit der Aguda nicht getroffen habe und nicht treffen werde. Wir begnügen uns für heule mit der Feststellung dieser netten Antithese, zu der sich wohl jeder Einsichtige selbst den Komm|ntar geben kann. NACHRICHTEN, vom 14. bis einschließlich 25. Februar 1921 gegen Abtrennung des Abschnittes XVII des neuen Lebensmittelbe/Hgsblockes nachstehende Lebensmittel zur unentgeltlichen Ausgabe: Fett, in dem für Oel festgesetzten Ausmalle, Mehl, laut nachstehendem Schlüssel: An Einzelpersonen lf2 Kilo, an Familien mit 2 bis 3 Köpfen 1 Kilo, an Familien mit 4 bis 5 Köpfen IV? Kilo, an Familien von r» Köpfen aufwärts 2 Kilo. Die Ausgabe erfolgt an Personen, deren Lebensmittelblock mit der Bezeichnung Fr 2 versehen ist Freitag, den 18. Februar, Mo 1, Montag, den 21. Februar, Di 1, Dienstag, den 22. Februar, Mi 1, Mittwoch, den 28. Februar, Do 1, Donnerstag, den 24. Februar, Fr 1, Freitag, den 25. Februar. Die Ausgabe findet in der Lebensmittelsektion, TIT., Esteplatz 3, statt. Die obangeführten Fassungstage sowie die für die früheren Fassungen bezeichnete Stunde wollen genauest eingehalten werden. Die höher verzinsten 6 % igen Staatsscheine. Die jüngste Verfügung des Bundesministeriums für Finanzen, wonach die österreichischen 6 % igen Staatsschatzcheine, welche gegenwärtig zur Zeichnung aufliegen, eine höhere Verzinsung erreichen, im Falle sie ein Jahr lang ungekündigt bleiben, hat allerorten große Aufmerksamkeit erregt und vielfach Interesse für den Ankauf dieses Staatspnpieres erweckt. In Wirklichkeit hewerben sich industrielle und Kapitalskreise sowie Angehörige des Arbeiter- und Gewerbestandes als auch des bemittelten Mittelstandes um dieses Papier, welches denn auch einen weiteren Aufstieg in der Zeichnungsziffer erzie en dürfte. Oer Umstand, daß bei einjähriger Laufzeit sich die Zinsenquote von 6 auf 6.4% erhöhl, wird gewiß vielen Leuten den Anreiz bieten, freiliegende Gelder, Ersparnisse u. dgl. in der Weise zu verwenden, daß sie dafür Schatzscheine ankaufen, die jedenfalls ein sehr sicheres Anlagepapier darstellen und allezeit wieder in Geld verwandelt werden können. Cscftecfooslowaket. Der Munkäcser Rabbi gegen die „Vereinigte (!) jüdische Partei". In einem hebräischen Zirkulare wendet sich der Munkäcser Rabbi n. j. gegen die „Vereinigte jüdische Partei" und bedeutet seinen Anhängern, sich dieser Partei fernzuhalten. Er habe die Ueberzeugung gewonnen, daß sie von egoisti-. sehen Bestrebungen gelenkt sei. (Demnach sind die Wahlaussichten der „V. ,f. P.° in Kavpathorußland sehr reduziert.) " Verlobung. Fr). Margit Fürst (Preßburgl verlobte sich mit Herrn .Teno Partos (Kassa). Hochzeit. Aus Stupava (Stampfen) berichtet man uns: Mittwoch, den 2. Rosch-chodesch-Tag (9. Februar), fand die Trauung der Tochter Hilda unseres allverehrten Oberrabbiners M. S. Herzog mit Herrn Alexander Friedmann aus Fulda (Deutschland) statt. Die Hochzeitsfeier gestaltete sich zu einem herzerhebenden Feste der Stampfner Gemeinde und der Umgebung. Dem geliebten geistigen Oberhaupt kamen bei dieser Gelegenheit glänzende Beweise und zahlreiche Kundgebungen der Verehrung zu, die die langjährige segensreiche Tätigkeit des verdienstvollen Führers in schöner Weise würdigten. Die Sudas Mizwa. an der sämtliche Gemeindemitglieder des Ortes und der Umgebung teilnahmen, wurde nach alter, guter, jüdischer Sitte gefeiert. Beim Festmahle hielt der Bräutigam einen sehr schonen Charifus und Maggidus Vortrag. Den Glanzpunkt des Festes bildete die glänzende Tischrede unseres als Maggid und Redner rühmlichst bekannten Oberrabiners, des Brautvaters. Hernach hielten der Dayan unserer Gemeinde R. Samuel Gestettner, der Bruder des Oberrabbiners, Herr Josef Herzog aus Wien und noch viele Andere mit schönen diwre thora gewürzte Tischreden. Das Flüchtlingslager in Bratislava. Die polnischjüdischen Flüchtlinge sind bekanntlich in einem Barackenlager interniert worden. Das Los dieser Flüchtlinge ist kein beneidenswertes. In letzterer Zeit hat sich gar noch ein Fleekiyphusfail ereignet. Das Joint-Komitee beschloß hierauf, im Lager ein Brausebad zu errichten, Desinfektoren aufzustellen und die 400 Internierten mit neuer Wäsche und Strohsäckeu zu versehen. Das Lager wird täglich von den Aerzlen Dr. Lenart und Dr. Oest<*rreicher inspiziert. Das israelitische Altersversorgungshaus in Bratislava schreibt zwei bis drei Pilegestellen für solche Männer oder b'rauen aus, welche das 60. Lebensjahr überschritten haben und mindestens 15 Jahre inkorporierte Mitglieder der israelitischen Gemeinden in Bratislava waren. Gesuche an die orthodox-israelitische Kultusgenieinde oder .an den Präses limil Popper, Lange Gasse 38. Raubmord. Der Wiener Kaufmann Robert Kende erstattete in Bratislava die Anzeige, daß sein Schwiegervater, der Bäcker Hermann Steiner, auf der Straße zum Bahnhof in Waag-Bisternitz früh morgens ermordet worden ist. Dem Ermordeten wurden 10.000 Sokol. die goldene Uhr und Kette geraubt. Die israelitische Kultusgemeinde in Waag- Bisternitz, welcher der Ermordete angehörte, setzte einen Preis von Kc. 3000 auf die Ergreifung des Täters aus. Ungar». Schlecht übersetzt. Wir haben in einer unserer letzten Nummern eine in der Berliner „Jüdische Rundschau" abgedruckte Erklärung des (gegenwärtig als Generalsekretär der Deutschen Misrachi- Vereinigung fungierenden) Herrn Leopold Lebowitsch wiedergegeben, in welcher die vom J. G. B. ausgegebenen Anklagen gegen das Budapester' Joint Gomite in der schärfsten Weise dementiert worden sind. Nunmehr erklärt die „Jüdische Rundschau", daß sie die Ueberzeugung erlangt hätte, daß die besonders gegen Polnay erhobenen Anklagen auf Wahrheit beruhen. Auch das Londoner „J. C. B." gibt wieder ein Communique heraus, worin es nachdrücklich die Richtigkeit der erhobenen Beschuldigung betont. Interessant ist die Haltung des kleinen „Zsido Szemle" in Budapest. Das noble Blattchen druckt die Erklärung des „J. C. B." ab, wobei ein gewollter oder ungewollter Uebersetzungsfehler unterlaufen ist. Das „J. G. B." beteuert nämlich, daß für die absolute Dichtigkeit ihres Gommuniques durchaus vertrauenswürdige, e h r w ü r d i g e Persönlichkeiten garantieren, deren Namensnennung allein schon genügen würden, um das ungarische Dementi auf das richtige Maß zu reduzieren. „Zs. Sz." übersetzt eine „ehrwürdige Persönlichkeit" mit „tiszteletremelto". Ehrwürdig bedeutet aber in diesem Falle nichts anderes als „fötisztelendö" oder „tisztelendö". Es handelt sich hier offenbar um einen ehrwürdigen Ausländer, der ohnedies durch seinen Kampf gegen Polnay bekannt ist. Mit dieser Korrektur der schlechten Uebersetzung des „Zs. Sz.;i wird auch dessen neugierige Frage, wer diese Persönlichkeit ist, wohl beantwortet sein. , Die Beschwerde der israelitischen Gemeinde an die Regierung. Die große Budapester (neol.) Gemeinde richtete an das ungarische Landwehrministerium eine Eingabe, in welcher gegen zahlreiche Zurücksetzungen, welche jüdische Offiziere und Soldaten in der ungarischen Armee erleiden, Beschwerde erhoben wird. Die Gemeinde ersucht