Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 3 (28.1.1921)
- Date
- 1921-01-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Bezalel Ashkenazi 1× ep/1002587
- Bratislava 1× ep/1002372
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- Friedrich Eduard König 1× ep/1023277
- Friedrich Engels 1× ep/1024964
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- Max Weber 1× ep/1025742
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- Nathan Birnbaum 1× ep/1025934
- Nitra 1× ep/1048039
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Seite fit JÜDISCHE PRESSE Nr. 3 €iitgt$ttt<kt. Wien, am 25. Jänner 1921. Geehrte Redaktion! Wollen Sie meine innigste Bitte der OefTentlichkeit unterbreiten. Ich bin im Jahre 1899 in Polna in Böhmen wegen angeblichen Ritualmord vom Kreisgerichte in Kuttenberg und dem Kreisgerichte in Pisck in Böhmen unschuldig verurteilt worden zu lebenslanger Kerkerstrafe. Nach 19 Jahren, im Jahre 1918, bin ich begnadigt worden; ich habe nicht nach Polna, meiner Heimat, zurückkommen können wegen der gegen mich aufgereizten Bevölkerung. Dort hat mir Lebensgefahr gedroht; auf Anordnung der tschechoslowakischen Republik bin ich nach Wien gebracht und von der Wiener Kultusgemeinde im Versorgungshause untergebracht worden, wo ich ein Jahr war. Ich mußte dag Versorgungshaus verlassen und ein Kabinet mieten, wo ich 300 Kronen monatlich zahle. Jetzt habe ich mir die linke Hand gebrochen und stehe in Behandlung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses und kann gar nichts verdienen bei den jetzigen Verhaltnissen in Wien. Ich bitte die löbliche Redaktion meinen Brief der OefTentlichkeit zu übergeben oder einen Aufruf für mich zu machen. Auch habe ich einen armen Bruder in Großmeseritsch in Mähren, der den ganzen Krieg mitgemacht und zu Hause eine greise Schwiegermutter zu erhalten hat, die 84 Jahre alt ist und seit einigen Jahren im Krankenbette liegt. Bitte einen Aufruf für mich zu veröffentlichen. Mit bestem Dank und Hochachtung Ihr er- 2ebenster Leopold Hilsner Wien, IX., Servitengasee 8. Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz für, das jüdische Kalenderjahr 5681 (1920/21). (Verlag des Jüdischen Jahrbuches in Basel. 280 Seiten. Preis Frcs. 3-50.) Inhalt: Rückblick auf das Jahr 5680. -- Die Rückkehr nach Zion. Von Rabbiner Dr. A. Cohn. — Erez Jisroel. Von Oberrabbiner A. J. Kuk. — Jerusalem ist gefallen. Von Eugen Höflich. — Die jüdische Welthilfskonferenz in Karlsbad. Von Louis WyleT. — Kidusch Haschern. Von David Schklar. — „Wir sind ein Volk und einig woll'n wir handeln." Von Dr. M. Ascher. — Seder im Ghetto. Von Hugo Zuckermann. — Die Baalsfeuer. Von Dr. Max Rosenkranz. — Die Judenfrage von S. Ginsburg. — Ihr und Ich. Von Dr. Nathan Birnbaum. — Ein Blick hinter die Kulissen. Von Ludwig Krauß. — Auf dem Emigraritenschiff. Von Jehoasch. — J. Heinrich. Dunants Bestrebungen für Palästina. Von Bernhard Weinert, — Elia Hanowi. Von Mordochai Vogelmann. — Zur Physiologie des Schächtens. Von Dr. Robert Guggenheim. — Davis Hirtenlied. Von Erwin Tauber. — Jüdische Wahderungsprobleme Von Dr. M. W. Rapaport. — Das Schreibverbot am Schabbos: Von J. Strom. — Zur jüdischen Künstlerbewegung in der Schweiz. Von Dr. A. Stuhl. — Alte Endinger Volkslieder. — Eine alte jüdische Druckerei. Von David Weinbaum..— Aus vergangenen Tagen. Von J. Messinger. — Nouvelle Evaluation de valeurs meconnues. Von Dr. M. Ascher. — Einst und jetzt. Von M. Sohlberg. „Britisches und römisches Weltreich." Von Prof. Dr. Julius Hatschek. Eine sozialwissenschaftliche Parallele. XXIV und 374 Seiten, 8°. 1921. R. Olden- ' bourg, München und Berlin. Geheftet Mk. 30*—, gebunden Mk. 35*—. Die vorliegende Arbeit versucht, das britische Weltreich durch Vergleich mit dem römischen Reich sinnvoll zu verstehen. Vergleichen bedeutet nämlich nicht das Herausfinden von Gleichheiten, sondern, was viel wichtiger ist, das Anmerken von Gegensätzlichkeiten. Die von Max Weber für die Sozialwiesenscha'ft eingeführte idealtypische Methode wird hier für das Problem zur Anwendung gebracht, wie eine Herrennation mit beschränktem Menschenmaterial es unternimmt, große Flächen zu beherrschen. Die von den Briten angewandte Technik "zeigt in wesentlichen Punkten, namentlich im Ausgangspunkte der Kolonisation, große Aehnlichkeiten mit der römischen Technik. Die Unterschiede, deren hauptsächlichster in dem Gegensatz zwischen römischem Synoikismus mit puritanischer Selbstverwaltung zu suchen ist, gaben dem Verfasser Veranlassung, das Problem von Weltreichen überhaupt näher ins Auge zu fassen und die Schranken, namentlich rechtlicher und wirtschaftlicher Art aufzudecken, denen solche Reiche unterworfen sind. „Führer durch das Schrifttum des deutschen Sozialismus." Von E. Drahn. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. 75 Seiten. Preis Mk. 4-25 mit 20 Prozent Teuerungszuschlag. Verlag für Sozialwissenschaft, G. m. b. H., Berlin SW 68. 1920. Inhalt: Vorwort. — Bibliographische Orientierung. — Die Vorläufer des Sozialismus und die Utopisten. — Die Geschichte der Sozialdemokratie. — Allgemeine Geschichte. — Die sozialdemokratische Presse. — Karl Marx. — Friedrich Engels. — Ferdinand Lasalle. — Die Sozialdemokratie im Weltkriege. — Die bürgerliche Opposition im Weltkriege. — Die Revolution - 1918/19. (Allgemeine Geschichte. — Die Vorgänge in den einzelnen Städten. — Rußland in der Revolution. — Ungarn in der Revolution.) — Der russische RolschewismuB. — Der Antibolschewismus. — Die sozialistischen Parteien in der deutschen Revolution. (Die S. P. D. — Die U. s. P. D. — Die K. P. D. — Der kommunistische Anarchismus.) — Grundsätze und Forderungen des Sozialismus. — Unterhaltung und Belehrung. (Gedichtsammlungen. — Romane und Utopien u. a. — Naturwissenschaft. — Medizin.) — Autorenregister. Die schnell vergriffene, allseitig günstig beurteilte erste Auflage des „Führers" ist, der häutigen Nachfrage entsprechend, von neuem bearbeitet worden. Das Buch ist nützlich für jeden am öffentlichen Leben Interessierten. Wer Literatur der sozialistischen Gedankenwelt über irgendeine Kulturfrage sucht, lindet hier schnell das Gewünschte. Dem gegenüber der ersten Auflage um das Doppelte vermehrten bibliographischen Text, dessen Titel jetzt auch die Seitenzahlen der Werke angeben, ist ein Autorenverzeichnis zur leichteren Orientierung beigegeben. „Im deutschen Reich." Zeitschrift des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. XXVII. Jahrg. Berlin, Jänner 1921. Nr. 1. Inhalt: Zwei kräftige Irrtümer im Antisemitismus und Alldeutschtum. Von Geheimrat Eduard König (Bonn). — Ein Talmud-Lehrer über das Verhalten gegen Andersgläubige, üebersetzt von Dr. J. Freund (Hannover). — Zeitschau. Von K. A. — Jüdische Rundschau. — „Vom nationaldeutschen Juden." Eine Erwiderung von Dr. Max Naumann (Berlin). Nachschrift von Dr. P. Nathan. — Veranstaltungen. — Vermischtes. — Personalia. — Vereinsnachrichten. — Bücherschau. — Verlag: Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Berlin SW 08, Lindenslraße lb l. eingelaufene Bucher/ Die Entstehung des Talmuds. Von Dr. S. Funk in Wien. Sammlung Göschen. Zweite, neubearbeitete Auflage. Berlin und Leipzig. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger. Walter de Gruvter & Co. 1919. Mk. 2-10 und 100 Prozent. Die Wahrheit über Rußland. Die Auswanderung nach Sowjetrußland und das Diktat der Dritten Internationale Mitteilungen der deutschen U. S. P.¬ Moskau-Delegierten und anderer Zeugen. Zusammengestellt und eingeleitet von A. Franke. Neue durchgesehene und erweiterte Ausgabe. 250.—300. Tausend. 1920. Herausgegeben von „Aufbau und Werden", Gesellschaft für praktische Volksaufklärung und Steigerung nationaler Arbeitskraft. Der .Firn"-Verlag, Berlin W 57. Wilson und Clemenceau. Von Dr. jur. Josef L. Kunz. K 16'—. Wien und Leipzig. Manzsche Verlags- und Univ.-Buchhandlung. 1919. Die Königswahl in Ungarn. Sendschreiben an die Mitglieder der ungarischen Nationalversammlung. Von Dr. Wilhelm Frakno, Tit. Bischof. (Auszug aus dem ungarischen Original.) Wien 1920. Kommissionsverlag von Wilhelm Frick, G. m. b. H. Die Sozialisierung des Geldes in Deutschösterreich. Von J. Hans Hollitscher, Dr. jur. et phil. K 7-50. Wien und Leipzig. Manzsche Verlags- und Univ.-Buchhandlung. 1919. Das Pariser Völkerbundabkommen. Vorgeschichte, Text, Kritik und Kommentar. Von Dr. Paul v. Auer. K 12-— Wien und Leipzig. Manzsche Verlags- und Univ.-Buchhandlung. * Ausführlichere Besprechung vorbehalten. Verlobungen. Hanna Goldschmidt (Halberstadt) — Gustav Pappenheim (Wien). Helene Graubart (Wola Michovva)—Moritz Roth (Turka am Stryj).. Fanny Berlin—Leon Diamant (Podwoloczyska, Polen). 'Lola Schiff (Wien II)—Max Grünwald (Wien I). Sarah Freco (Konstantinopel)—Nissim Heskia (Adrianopel). Zita Rubinstein (Wien)—Marco Lagelein (Heidelberg). Geburten. Max (Klara) Friedmaun (Frankfurt) einen Knaben. Barmizwa. Louis Benjamin Hornemann (Amsterdam). Todesfälle. Fräulein Jenny Brandeis (Wien), G9 Jahre. Theodor Wiesinger, Maler (München). Jakob Mätrai, Direktor der isr. Volksschule in Zilino. Moritz Särkäny (Trnava), 68 Jahre. Max Reichmarin (Szered), 78 Jahre. Hennann Benisch (Deschenitz), 44 Jahre. Austritte aus dem Judentum. Matzal Leopold, geb. 12. Mai 1887, Preßburg, Schuhmachermeister, Wien, XVI., Liebhartsgasse 11. — Muckus Philipine, geb. 10. Oktober 1888, Wien, ledig, Wien, IL, Taborstraße 61. — Plautus Ernestine, geb. 1. November 1890, Wien, ledig, Kabarettsängerin, Wien, IV., Wiednergürtel 119. — Popper Paula, geb. 24. Jänner 1898, Wien, ledig, Wien, II., Große Pfarrgasse 7. — Rechtschaffen Heinrich, geb. 24. April 1893, Rozniatow, ledig, Wien, IL, Praterstraße 66. — Resch Franz, geb. 19. September 1899, Neubidzow,ledig, Ingenieur, Wien, VII., Zollergasse 2. — Rodek Felix, geb. 19. August 1882, Wien, ledig, Kaufmann, Wien, I. Stadiongasse 2. — RosenfelA Paul, geb. 11. September 1899, Wien, ledig, Wien, I., Adlergasse. — Schapira Mathilde, geb. 14. September 1879, Wien, ledig, Wien, VII., Burggasse 43/45. — Scharf Martha, geb. 4. März 1900, Lancut, ledig, Wien, VII., Neustiftgasse 107. — Schön Karl, geb. 29. Juli 1885, Wien, HL, Jaquingasse 5. — Schubert Stephanie, geb. 20. April 1896, Lemberg, verheiratet, Wien, HL, Reisnerstraße 39. — Schwarz Jakob Leon, geb. 18. Juni 1875, Temesvar. verheiratet, Direktor, "Wien. I., Grand Hotel. — Taussig Franz Heiniich, geb. 19. Oktober 1906, Karolinental, ledig, Wjen, XX., Dresdnerstraße 49. — Urbach Käthe, geb. 2. Juni 1906, Wien, ledig, Studentin, Wien, 1., Werdertorgasse 4. — Vidar Ernst, geb. 27. September 1S82. Miskolcz, verheiratet, Wien, IX., Schulz-Straßnitzkygasse 11. — Vidar Elise, geb. 21. April 1890, Pola, Istrien, verheiratet, Wien, IX., Schulz-Straßnitzkygasse 11. — Weiner Albert, geb. 7. Februar 1897, Wien, ledig, Wien, IX., Tiirkenstraßel7.-- Wolken.stein Adolf, geb. 27. Oktober 1897, Wien, ledig, Wien, IX., Liechtensteinstraße 7(i. Sabbateingang | Sabbatausgang | Bratislava... Budapest Györ........ Kosice....... Klausenburg.. Großwardein . Nitra........ Szatmar..... Sziget........ Temesvar---- Wien ....... 28. Jänner 29. Jänner 4-41 526 4-36 5-21 4-41 525 416 5-11 40C» 601 4-22 ü-11 439 5-24 420 505 4-14 459 4-29 514 445 530 flpda$ HisroeKJuflendgruppe Baden. Sonntag, l'.,7 Uhr abends: Chumisch mit Raschi. Mittwoch, Vi7 Uhr abends: Chumisch mit Raschi. S amstag, 'A, 3 Uhr nachmittags: Chumisch mit Raschi. JIguda* 3i$roel-3u0cndärti0pc Wien. ZentraUeitung: II., Obere Donaustraße 69 (Eingang Floßgas««) Schiürim-Einteilung vom 20. bis 26. Schewat 5681 (29. Jänner bis 4. Februar 1921). Samstag, »/all Uhr vormittags: Sidroh mit Kommentar, Sr. fihrw. Herr Rabbiner S. Neu wir th. — Vs3 Uhr nachmittags: Mögen Awrohom. Herr Abraham Schreiber. — '/34 Uhr nachmittags: Vortrag. Sonntag, ya7Uhr abends: Chumisch mit Kommentar, Sr. Ehm. Herr Rabbiner M. .Flesen. — V29 Uhr abends» Gemoroh (Schabboth), Herr A. Schrei h o r. Montag, 7,7 Uhr abends: Üinim, Herr B. Teiebner. — V28 Uhr abends: Gemoroh (Schabboth), Herr A. S c h r e i b e r. — 729 Uhr abends: Mögen Awrohom (Nitias Kapaun». Ilm- Nathan Kohlman. Dienstag, 7S7 Unr abends: Newiim Rischonim. Sr. Ehm. Herr Rabbiner A. Weiß. -■- 1 99 Uhr abends: Sflgje „Issur chal al issur", Herr David Baum garten. Mittwoch, y27 Uhr abends: Chumisch mit Kommentar, Sr. Ehnv. Herr Rabbiner M. Fl esc h. — 7,9 Uhr abends: Sügje „Issur chal al issur*, Herr David B a u m g a r t e n. Donnerstag, y97 Uhr abends: Mischno (Bezoh), Herr David Baumgarten. — 7,8 Uhr abends: Gemoroh (Schabboth), Herr A. Sc h v aibc r. — V29 Uhr abends: Mögen Awrohom, Herr Nathan Kohl man. Freitag, abends gesellige Zusammenkunft. Ferner finden täglich folgende Schiurim statt: 6 "Uhr: Gemoroh (Gitin) für Kaufleute, Herr Salomen Schreiber. V28 Uhr: Gemoroh (Bezoh) für Anfänger. Herr Simon Schreiber. 8 Uhr: Gemoroh (Baba mezie), Herr Schabse Sch.'wif'old und Siegmund Aschkenazi. Mooze Schabboth, 7 Uhr: rD^ÖTTTl^lD Sektion: XVII., Thelemangasse 8. Sonntag, '/27—'/„9 Uhr abends: Sidroh mit Kommentar. ' Montag, 7-7—7,9 Uhr abends: Gemoroh (Brochoth). Dienstag, y27—7,9 Uhr abends: Gemoroh (Brochoth). Mittwoch, y,7— ya9 Uhr abends: Dinim. Donnerstag, 1 „7— y89 Uhr abends: Sidroh mit Kommentar. Vortragender: Sr. Ehrw. Herr Rabbiner Habermann. lllädcftengrappe der flgudas 3i$roel. Wien, II., Nestroygasse 11. Schiürim-Einteilung. Samstag, 11 bis 12 Uhr vormittags: Frau Else Kol Im an 11. Dienstag, «V48 bis 3/49 Uhr abends: Chumesch, Herr Rabbiner A.Weiß. Donnerstag, 7 bis 8 Uhr abends: Tefilo, Herr Dr. Joel Pollak. Briefkasten* ^r^sc<y/,r/^y, süiMsiP Ji^g^>£ßsS^j!3 ^M^^W&i Gr. in Br. .'Herr Figdor,, der in der jüdischen Geneologie wohlbewandert ist, beantwortet Ihre Anfrage mit folgender Fassion: Anton Calman, Hauseigentümer in Wien, im 45. Lebens-! jähre gestorben in Wien am 11. März 1822, Sohn des Herrn Calman, ^Sohn des Aron aus Wannefried, gestorben in Preßburg am 13. Elul 5568 (5. September 1808), und seiner Ehegattin Sara geb. Brüll. Im Hause Bauernmarkt 590 lebt seine getrennt lebende Gattin Karoline geb. Ppntzen. Weitere Geschwister und Mutter leben: 1. Genendl (Babette) Beltlheim in Preßburg: 2. Rueheme (Regine) Gutman in Rechnitz, 3. Gitl (Caton) Pappenheim, in Preßburg, 4. Leb (Leon) Calmau in Preßburg, Moische (Moritz) Calman, Buchhalter in Wien (alle majoren). Mutter und vier minorene Geschwister wohnen derzeit im Dreifaltigkeitshof in Wien. Kinder sind keine da. Gestorben im Hause Nr. 1122, heute Spiegelgasse 23; er besitzt das Haus Nr. 457. (Verlassenschaftsakte im Archiv des Laudesgerichtes für Zivilsachen, -Wien, I., Justizpalast. Faszikel 2—109 vom Jahre 1822.) An unsere Leser. Da unsere letzte Nummer zufolge des Poststreiks in Oesterreich erst vorige Woche verwendet werden konnte, ist die „Jüdische Presse1vorige Woche nicht erschienen. Mehreren. Aus technischen Gründen müssen wir die Artikel und großen Notizen, welche erst diese Woche eingelaugt sind, auf die nächste Nummer verschieben. Seh. Warschau. Die Angaben des „Hamisrochi" sind er logen. Wir werden andererseits darauf reflektieren. Eigentum einer Societät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei : Heinrich Schwarz. — Druck: Genosseuschafts-Buchdiuckerei, Wien, VHI., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Die Redaktion übernimmt keine Verantwortungbezüglich des Kaschrus im Annoncenteile und ist es Sache der Leser, sich zu informieren. Sara Löwy Emil Lock Wien, 11. Köszeg Verlobte. Statt Karten! Janka Deutsch Emil Hermann Wien, II. Wien, II. Verlobte. Fräulein Greti Krauss Wien-Sievering Herr Willy Lampl Wien—Pystian Verlobte..