Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 3 (28.1.1921)
- Date
- 1921-01-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 20 JÜDISCHE PRESSE Nr. % hebräisch-iddische Erziehung rm welche dient oich als kultureller Zenter far der iddischer Bafelkerung fun Coney Tsland. (Was ist interessanter, daß Schildkraut für eine Tafmud-Thora spielt oder daß eine Talmud-Thora Theaterbenefit macht?) Citaucn. Die Wilnaer Jaden und die Sejmwahlen. Laut der „Gazeta Krajowa" rief der Beschluß der jüdischen Gemeinde in Wilna, an den Wahlen zum dortigen Sejm keinen Anteil zu nehmen, bei gewissen Kreisen der jüdischen Bevölkerung eine große Unzufriedenheit hervor. Diese Kreise beabsichtigen auch, eine große Agitation für die Wahlbeteiligung zu entfalten und eine Tageszeitung zu gründen, die gegen den gefaßten Beschluß wirken soll. Litauische Jnden für die litauische Regierang. Aus Kowno wird gemeldet,- daß der Vorsitzende des jüdischen Nationalrates, in Litauen sich nach Amerika begebe. Zweck der Reise ist, zu erwirken, daß die Regierung der Vereinigten Staaten die litauische Regierung anerkenne. In politischen Kreisen Litauens legt man auf die Reise großes Gewicht. Dr. Wygodski über die Mchtboteilignngau den Wahlen. Der Vorsitzende der Wilnaer jüdischen Gemeinde Dr. Wygodski äußerte sich einem Pressevertreter gegenüber, wie folgt: Der Beschluß der jüdischen Gemeinde, sich an den Wahlen nicht zu beteiligen, rief in den Reihen der polnischen Gesellschaft eine große Unzufriedenheit hervor. Besonders sind es die Rechten, die darin eine polenfeindliche Aktion erblicken. In der Wirklichkeit ist es aber nicht, so. Die litauischen Juden führfen ihre nationale Politik mit dem Bestreben, sich den örtlichen Bedingungen anzupassen, und lassen sich nicht von Sympathien oder Antipathien leiten. Die polnischen Juden waren zwar bemüht, die Politik der litauischen Juden in die Richtung der polnischen Orientierung zu lenken, das ist ihnen aber nicht gelungen. Unser Ideal ist die Gleichberechtigung aller Nationalitäten. Die Verletzung der Rechte der polnischen Bevölkerung in Litauen können wir ebensowenig akzeptieren wie die Verletzung unserer eigenen Rechte. Wir haben nicht nur nicht den Wunsch, die Polen zu stören, sorodern umgekehrt — wir sind bereit, ihnen in der Erreichung gerechter Fordeningen behiflich zu sein. Aus dem Streben nach einer wirklichen Gleichberechtigung aller Nationalitäten ergibt sich die logische Notwendigkeit der Schaffung eines vollständig unabhängigen Staates aus ganz Litauen. Es wird daher jeder unparteiische Mensch verstehen, warum die Juden an den Wahlen keinen Anteil nehmen. Im politischen Leben unseres Landes gibt es Punkte, wo wir zusammenkommen, und da werden wir gerne zusammengehen -- es gibt aber auch Punkte, wo wir auseinandergehen. Italien. Der Vater Castiglionis. Das italienische Verlagshaus in Rom hat soeben in seiner ins Italienische übersetzten und kommentierten Mischnah-Sammlung, das Traktat Baba-Bathra, herausgegeben von Prof. Vittorio Castiglioni, Rabbiner in Triest, publiziert. England Einberufung des Großen A. C. auf den 13. Februar. Auf einer Sitzimg der zionistischen Exekutive wurde endgültig beschlossen, das Große A. C. für den 13. Februar einzuberufen. Die Verhandlungen sollen bis zum 17. dauern. Bis dahin dürfte Weizmann aus Palästina zurückgekehrt sein. (Mecbenland. Eine Proklamation an die Juden Salonikis. Der Stadtpräsident von Saloniki veröffentlichte folgende Proklamation an die Bevölkerung von Saloniki: „Ich mache den Einwohnern Salonikis die freudige Mitteilung, daß S. M. der König Konstantin in einer Unterredung mit einem jüdischen Pressevertreter in Luzern (es handelt sich um die dem Herausgeber der „J. P. Z." am 24. November 1920 von König Konstantin gemachten Zusicherungen) erklärt hat, daß er nach seiner Rückkehr nach Griechenland sich des Aufbaues der niedergebrannten Teile Salonikis annehmen wird. S. M. der König werde der Regierung ferner vorschlagen, den jüdischen Gemeinden Subventionen aus staatlichen Mitteln für die Gründung besonderer Schulen unter Wiederbelebung der hebräischen Sprache zu gewähren. Diese Kundgebung soll in allen Zeitungen veröffentlicht und an allen öffentlichen Orten angeschlagen werden. Gez. Stadtprüsident Osman Said." Palästina. Misrachi-Konferenz. Am 28. Dezember wurde unter Beteiligung von Delegierten aus Jaffa. Haifa, Tibcrias, Hebron und Jerusalem die Tagung der palästinensischen Misrachizentralen eröffnet. Auf der ersten, Organisationsfragen gewidmeten Sitzung sprachen Rabbiner Schönfeld, Prof. Pick u. a. Weiterer Bericht folgt. Bahnbau. Laut „Haaret/." vom 23. Dezember wird der Bau der Eisenbahn Petach-Tikwah nach Rasel-Ain in einigen Wochen in Angriff genommen werden. Mit der Ausarbeitung der Pläne wurden zwei Ingenieure iti Jerusalem betraut. Die demobilisierten jüdischen Legionäre haben sich vor allem zwecks Verbesserung ihrer materiellen Lage organisiert. Die Regierung hat ihnen bevorzugte Berücksichtigung bei Steilenbesetzung und Ansiedlung zugesagt. nekrolofl. RabWner Dr. Lazar Münz s. z. 1. Am 3. Jänner verstarb in Ansbach Rabbi Lazar Münz im 84. Lebensjahre. Ein Urenkel des großen Rabbi Low (Schemen Rokeach, dessen Biographie Kabbi Münz herausgegeben hat), galt der Verstorbene bereits im Knabenalter als „Iluj" und wurde bereits im Alter von 17 Jahren durch die Hatoras Horoa seitens bedeutender Gaonen ausgezeichnet. Elf Jahre lang wirkte er als Rabbiner in Oswiecim und später in Kempen in Posen, welche damals bedeutende Gemeinde er 32 Jahre lang mit Hislahawus und voller Hingabe zu seiner Aufgabe die ihm anvertrauten Kehilla von den anbrandenden Wogen des Unglaubens zu bewähren als Roe neemon vorgestanden ist. Kempen blieb wohlberühmt als eine Oase echter Jüdischkeit inmitten einer Wüste der Irreligiosität. Nachdem er nun seine Pensionierung erhalten hatte, lebte Rabbi Lazar Münz erst in Nürnberg, später in Ansbach, wo er mit der Vollendung seiner zahlreichen Werke bis zum letzten Momente seines Lebens beschäftigt war. Das Hinscheiden des noch rüstigen Raws kam fast unerwartet. Eine große Beteiligung von Verehrern an der Lawajo, zeugte von der Bedeutung des Verblichenen. Es hielten Trauerreden Ortsrabbiner Dr. Brader, der Sohn Rabbiner Dr. J. Münz-Berent (Berlin), der Schwiegersohn Rabbiner Dr. A. Klein (Nürnberg), Distriktsrabbiner Dr. Manes (Schwabach) und Herr A.-Grünbaum, Vorsteher der Adas Jisroel (Nürnberg). Man kehrte aus dem Bes-Olam mit dem wehmütigen Gefühle zurück, daß „etwas verloren ging, was nicht wieder zu finden sein wird*. rD3ttn Spendet für die 3ugendgpuppe! Revue. „Der Tog", das New Yorker jüdische Tagblatt (Fusion der „Wahrheit" und „Tog") veröffentlicht einen Artikel J. Rabbinowitsch', der von der denkbarst pessimistischesten Stimmung wegen der Situation des Zionismus in Amerika diktiert ist. Unter anderem sagt Jecheskel Rabbinowitsch: Ich gehöre nicht zu denjenigen, die da glauben, daß man der Bewegung mit dem Verdecken der Wahrheit hilft. Ich beantworte die .... Frage daher damit: Der Buffaloer Kongreß hat nicht nur nicht geholfen die Krisis der Organisation zu erleichtern, ganz im Gegenteil, sie hat sie verschärft und vertieft... Von 150.000 Mitgliedern ist kein dritter Teil mehr geblieb en. ttlie ein jüdischer Oberst zum öeneral befördert wurde. Aus dem im Benjamin Harz-Verlag, Berlin-Wien, erscheinenden „Ostjüdischen Humor" von Ghajim Bloch. Ein jüdischer Oherst mußte sehr lange auf seine Beförderung zum General warten. Bei jeder Beförderungszeit erinnerten ihn die Kameraden immer wieder an seine Abstammung und sie winkten ihm zu, willst du General werden, so mußt, du dich taufen lassen. Doch der Oherst hielt sich heldenhaft und wollte nicht die Generalsuniform um den Preis*des Glaubens erkaufen. Einmal mußte er bei einem Anlasse den Kaiser Franz Josef in die Hofkirche begleiten. Dort sprach der Hofprcdiger unter anderem auch vom Beelzebub, dem Obersten der Teufel. Beim Herausgehen aus der Kirche wandte sich der Oberst an den Monarchen mit derFra^e: „Majestät, ist Beelzebub, der Oberst der Teufel, jüdischer Abstammung?" „Was fällt dir denn ein?" fragte der Kaiser. Der Oberst antwortete: „Zwanzig Jahre .sind es her, daß ich von dem Obersten Beelzebub gehört habe. Da ich heute hörte, daß er noch immer Oberst sei, so nahm ich an, daß auch in der Hölle die Beförderung von der Abstammung abhängig gemacht wird." Es dauerte nicht lange und der jüdische Oberst wurde zum General befördert. AGUDA- JUGEND GRUPPE. Der Zusammenschluß aller ortbodosen Kräfte. Dem Gebot der Zeit folgend, die das jüdische Volk fast unvorbereitet' vor wichtige Aufgaben gestellt, sah sich das orthodoxe Judentum bemüßigt, sich zu organisieren, wollte es nicht die politische Führung weiter ganz denen überlassen, die in Unkenntnis des wahren Judentums und in bloßer Nachahmung anderer Völker, das Judentum auf Irrwege geleitet, und in große Gefahren gestoßen hatten. Es gab aber Umstände, die es besonders schwierig gemacht haben, die orthodoxen Kreise des Judentums auf ein wahrhaft jüdisch-religiöses Programm zu einigen. Ihr bisheriges passives Verhalten hatte zur Folgt , daß diejenigen, die sich damit nicht zufrieden geben konnten, sich jener Bewegung anschlössen. Innerhalb der zionistischen Partei bildete sich dann infolge dieses Zustroms orthodoxer Elemente eine Reaktion gegen den religionslosen Nationalismus und es entstand der Misrachi. Dieser war aber von vornherein zur Unfruchtbarkeit verurteilt und vermochte sein Ziel, das er anstrebte, innerhalb der zionistischen Partei für die Grundsätze der Thora zu wirken, nicht im geringsten durchzusetzen. Es ist ja klar, daß man nicht innerhalb einer Partei wirken kann, mit der man im Wesentlichsten differiert. Und hier war difs der Fall, oder wenigstens gilt er für die wahrhaft orthodoxen Elemente im „Misrachi", für die doch das Nationaljüdische vom Religiösen untrennbar ist, welche Auffassung von den übrigen Partei richtungen im zionistischen Verbände nicht geteilt! wird und von manchen sogar — bekämpft wird. Nichtsdestoweniger verblieb der Misrachi im Verbände und es traten ihm auch zahlreiche Orthodoxe bei, die es oft nicht aus der Erkenntnis taten, daß dies der richtige Weg zur Durchsetzung ihrer Ziele sei, sondern als Protest gegen die Untätigkeit der Außenstehenden, und mangels einer anderen Organisation auch ans der Auffassung, daß es doch mehr nutzen könne als die völlige Passivität. War auch dieses zweite Motiv nicht ganz richtig, so hatte doch das erstere Berechtigung genug. Und dieser Vorwurf war nicht ungerecht. Allein die richtige Erkenntnis, die den Anstoß zur Gründung der Aguda gab, mußte kommen, wenn sie auch spät kam. Fassen wir die Sache von diesem Gesichtspunkte aut, so sehen wir, daß der „Misrachi*, wenn er auch nicht Selbstzweck sein kann, doch nicht ganz fruchtlos war; denn er half mit an der Entwicklung der Erkenntnis der Notwendigkeit einer selbständigen Orthodoxenorganisation. Nun aber verhält sich alles ganz anders. Die Organisation ist geschaffen, die einzig und allein berufen ist, das orthodoxe Judentum zu erfassen und zu leiten, und die nicht ein Mitläufer der pseudo-nationaljüdischen Bewegung ist, sondern sich dieser vielmehr entgegenstellen muß. Wie st iht es nun mit diesen beiden Parteien: „Misrachi* und „Aguda"? Ein flüchtiger Leser der Zeitungen und Broschüren beider Parteien, der sich nicht eingehender mit der Sache befaßt hat, wird sich wohl die Frage stellen: Wie kommt es, daß diese beiden Parteien, die dasselbe fordern, beide streben den Aufbau Palästinas auf den Grundsätzen der Thora, die Lösung aller Fragen vom religiösen Standpunkte an, wie es kommt, daß sie nicht nur voneinander getrennt existieren, sondern sich sogar oftmals befehden? Um darauf antworten zu können, muß man sich vor allem folgendes vor Augen halten und die Antwort ergibt sich von selbst. Der Misrachi ist ein Teil des zionistischen Verbandes, der sich zum größten Teile aus solchen Elomenten zusammensetzt, die aus rein politischen und wirtschaftlichen Erwägungen danach strebten, daß die Juden den anderen Völkern gleichgestellt werden, das war stets ihr Ziel, auf das sie lossteuerten. — Nachdem sie den Bankerott der Assimilation wahrgenommen hatten und somit den Verlust dieser Möglichkeit den anderen Völkern gleichgestellt zu werden, und sie sich jetzt wieder von' der „Weltkullur" ausgeschlossen und zum weiteren Verbleiben in der „mittelalterlichen Finsternis" verdammt sahen, ließen sie sich jetzt auf die Suche nach anderen Mitteln, um doch aus diesem „veralteten Judentum" herauszukommen. Was war nun selbstverständlicher als daß, wenn man nicht auf dem Wege über andere Völker (Assimilation) gehen kann, nun das eigene Volk als selbständige Nation der Weltkullur zuführen will. Nicht das Verlangen, die Eigenart zu bewahren, sondern das Gegenteil davon, das Verlangen, diese aufzugeben und in die Reihe der anderen Völker als vollständig gleiches, das heißt kulturell gleiches einzutreten, das ist ihr Nationalismus. Und die äußere nationale Kulör ist nur Hülle doch nicht Wesen. Betretend diese nationale Bahn, müßten sie jetzt an die Vergangenheit anschließen, durch welche eine zeitlich ununterbrochene Reihe, von Kämpfen um die Religion und eine unaussprechliche Treue zu dieser gekennzeichnet ist. Diese nun als das anzuerkennen was sie in der Wirklichkeit ist, als das Wesen des jüdischen Volkes, konnte ihnen nicht recht sein, da sie doch nach Preisgabe der eigenen Kultur und Eintritt in die weltliche Kultur strebten; sie fanden daher eine an ere Erklärung dafür, u. zw. daß der Hauptzweck die Erhaltung als Nation war, was im Mittelalter, 1er Zeil, wo die Kulturen nur religiös voneinander differenziert waren, am besten durch die Religii n geschah, gegenwärtig dies aber nicht mehr zeitgemäß sei, daher nach anderen Mitteln gesucht werden müsse. Als solche fanden sie bald die nationale Heimstätte und die nationalen Minderheitsrechte. Die Forderung nach der nationalen Heimstätte, die dann zu einer Forderung nach Palästina wurde, fand großen Widerhall auch bei solchen, die sonst der Ideologie der Nationalisten ganz ferne statideu, Diese traten in den zionistischen Verband ein und sammelten sich dort im Misrachi. Infolge der engen Berührung mit den anderen Parteirichtungen des zionistischen Verbandes, denen die religiös-nationale Einheit nicht den Kern des Judentums bedeutet, geschah es, daß auch solche, die mit der eigentlichen Orthodoxie nichts zu tun haben und die nur aus einer gewissen Pietät zur heldenhaften Geschichte und zur Tradition sich auf den Boden des historischen Judentums stellten und dem Misrachi beigetreten sind. Durch den immer größeren Zustrom solcher Elemente wurde der orthodoxe Teil des Misrachi dadurch zu ei 1er Brücke, die zu den religionslosen Zionisten hinüberführt, und zu einer Partei, die, sozusagen von draußen kommend, bestrebt ist. den nationalen Gedanken der Religion anzupassen. Hingegen wurzelt die Aguda tief in der Religion, ihr Zionismus'steht nicht neben der Thora, sondern ist in dieser enthalten, für sie bedurfte nicht erst politischer Erwägungen und des Baseler Programms, um die Forderung nach Palästina aufzustellen. Das ist bei ihnen ein integrierender Bestandteil ihrer Religion und nicht neu, sondern so alt als das jüdische Volk. Sie bedarf nicht erst der nationalen Minderheitsrechte um das Volkstum vom Untergang zu bewahren, ihr ist unsere Kultur, unsere Religion der Inbegriff unseres Volkstums, und es bedarf nicht der Sicherung durch die nationale Autonomie, sondern es ist gesichert dadurch, daß es in uns lebt, und keine noch so blinkende und aufgeputzte Weltkultur ist imstande, unseren Glauben uns aus dem Herzen zu rauben, das wurde , durch die Jahrhunderte genug erprobt. Deshalb muß die Aguda den Kampf gegen den religiös-neutralen Verband führen und deshalb kann sie auch nicht mit dem Misrachi zusammengehen, da er diesem Verbände augehört und damit an dessen Handlungen gleichfalls die Schuld trägt; will der „Misrachi* eine wirklich orthodoxe Arbeit leisten, so muß er sich zuerst von dem Verbände lösen und von den nicht religiösen Elementen, die ihn überschwemmt haben, befreien. Beides kann jedoch nur durch den Austritt aus dem zionistischen Verbände geschehen. Ist das vollzogen, so steht auch nichts einer Vereinigung des Misrachi mit der Aguda zu einer einheitlichen orthodoxen Organisation im Wege. Beharrt der Misrachi auf dem Verbleiben im zionistischen Verbände, so muß ein anderer Weg gefunden werden, wie die echten Orthodoxen aus dem Verbände, innerhalb dessen sie nichts ausrichten können und vielfach an jeder positiven Arbeit gehindert sind, herauszuführen und dahin zu bringen, wohin sie gehören. Ich weiß