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Der treue Zionswächter · 1849-12-28 · 52 (28.12.1849) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
52 (28.12.1849)
Date
1849-12-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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he^t^um. denkendem Dslbstbetpußtsfin weckt. über feiner Natur siehen,uyd_srine Persönlichkeit, d. i. sein Ich ppn ihr abhängig machen. Weil aber die Natur des Menschen im Fleische ihren Sitz hat. und der Mensch in seinem Auftingen nach dem Göttlichen, dusch daS Fleisch. gehemmr wird, so soll das Fleisch, d. r. die Narnr deschnittea werden, der Zusammenhang des Heysche.« .Wir., seiner., leiblichen Natur soll gelöst, gelocker^dN^ -Mensch geh-x-t^u Gbtt uyd ist zum Tsager, seines DnndeS im Leben "berufen. Eben Durch die Schwächung des Fleisches, wird 1 der Geist stark, Fd^n durch Ueberwindung der Natur erhebt sich der Mensch zur Freiheit, wird er vollkommen. *). ...Kiefe. Anschauung von seinem Berufe soll sich der Menfch nicht, erst erringen, sie soll ihm, wie die andern dl zugethcilren Lebenskräfte gleichsam mir dem Pegiysie seines Lebens gegeben werden, **) sie soll ihm. so zu sagen, mir angeboren sein, der Mensch soll mir seiner G«bMAngehörigkeit vtk?6, indem das acht tägige Kind beschnitten wirh>. wächst eS Mit diesem Zetchrn deS Gorte-duudea»xS dxm bewußtlosen in das bewußte Leben hrnejn und hat also an sich und durch sich die zukünftige Hufgabr, drS Menschen, von der unmittelbaren Besitznahme ^«r Natur loegewunden zu sein, im Keime schon vexwirk- .licht. ... Ist aber Israel 'da- B-jk,, . Lachzr in ihrem Berufe und ihrer Lehetlshestimmuu^ als Muster vorleuchten soll, ist eS deren Aufga^ Wch Neberwittduntz des Natürlichen zum Göttlichen, zur Freiheit emporzusteigen und war Israel darum in die "Welt gestellt, um durch seine Existenz der Menschheit diese Aufgabe zur Anschauung und zum Bewußtsein -l-N" - . Groß ist daS Gebot der Beschneidung; Niemand hat sich -so den Gvttcsgcbotcn hingegeben wie Abraham, und dennoch Wird er erst mir der Beschneidung vollkommen genannt. : - 2i;cbak sagt: Wer sich selbst vervollkommnet, wird der Herbollkömmüung Gottes uähcr gebracht» - - Die Ursache, warum die Beschneidung erst am achten -T-age-dorgenonnnen wird, siehe bei R» Bechai zu Genes. 17. More Nebochim, Hl» cap.^49; am eirtleuchteudsten schemt wir. die! Meinung des Midrasch im Kol Bo Sekt^ 73; daß vor Her.... Beschueidung.HerdeS^Schabbath an dem Leben des Kindes vorbeigegangen sei. zu bringen, so muß es durch den Akt der Beschnei, düng, der diesem ^ebenSbexus Yen vollkommensten Ausdruck, giebr, sich isoliren, sich als Besonderheit, als Gegensatz fühlen zur Menschheit, um dieser dadurch ihren Zusammenhang.mit Gpkr,, ihre Entäußerung' von der .Natur stets, im lebendigem Beispiel zu zeigen. Denn das ist die richtige Austastung von dem Verhälrniß des Menschen zur übrigen W,lr, daß nämlich der Mensch höher Hetze als diese übrige Welt» daß der Mensch von "DeV aus GoH siäÄnKüdkn'. Hstr zubeschiedenen freien Willensk'afr Gebrauch mache, sich von Allem, was um ihn ist, unabhängig zu macken und die Frei heit sich zu bewahren, vermöge, zu welcher er sich durch Nichts schlechterdings bestimmen läßr, als durch sich selbst; er muß der Natur und ihren Einflüssen die Herr» .schaft über > sich entziehen, *) und wahrend alle übrigen Wesen in dem engbegränztrn Gleis der Noihwendigkeit-sich bewegen und nach stereotypen Gesetzen ihren .Lebenslauf zuxückjegen - kann der Mensch selbst seine Gränzen - sich bestimmen, >a, soll er sich die Bahnen -ziehen, die aus der Irdischkeit hinaus in welcher er >wmzrs'lzu-einem gelauterten Dasein führen. Durch ,-die? Beschneidung erkennt aber der Mensch sein richtiges .Vekh^lsniß, zur Welt, kann er es erkennen, und wo brr Mensch Nickt zu dieser Ledensanschauung gelangt:, ist der Zweck der Weltenschöpfung unerfüllt **) gedfteben;? Sa- ^Beschneidung dwlnnk also durch ihre' exrenr sive Bedeutung? baß - sie' 'Israel in ' der Menschheit isölirr. ungemein an intensiver Klaft, indem sie durch die Sonderstellung des Israeliten zugleich die Aufgabe normirr, wie er sein Leben in die engste Beziehung zu Gott zu bringen har, dadurch, daß er sich der Natur entreißt, die ihn auf gleicher Stufe mir dem Thier hält. Denn durch diesen Akt soll sich das Streben des Menschen nur nach dem Höheren gestalten, all sein Thun soll geheiligt werden, und daS Leben dadurch seine Weihe bekommen. Der ZSraelire, als Träger *) Vergl. SP. d. V. 4der-wabrhaft Starke, v. i. der wahrhaft Freie'weiß?seine Natürlichkeit (->8von ^8'bilden, schaffen)-zu überwinden. **) Ned.'AS s.isw'v'vLM'pmÄ r4,7äund das Work des Midrasch T» 1 ist hiezu zuwergleichen v^w? oiw? »psw; ebenso M. R- 46. r>:r>r 7>v^ ch'w

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