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Der treue Zionswächter · 1849-12-21 · 51 (21.12.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
51 (21.12.1849)
Date
1849-12-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
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tige» Ereignisses, zündet nun heute noch der gläubige Israelit eine Lampe an diesem Tage an. Welche Errinnerung knüpft sich nun heute noch an' diese Freiheitslampe, die der gläubige Jude anzündet? Welche Mahnungen an die Gegenwart leuchten uns aus diesem Lichte entgegen? Welche Forderung ergeht an uns, beim Anblicke dieser Leuchte? Wahrlich, wer dieses Fest mit Hinblick auf seine Entstehung feiert, der gewahrt eine Lehre, die tief in seinem Innern Wurzel schlagen muß. Er sieht dariu, daß wahre Freiheit nicht durch Auf« geben seiner Rechte, seiner Nationalität erlangt wird, sondern durch Beibehaltung derselben, und durch inuthigen und ausdauernden Kampf für dieselben einzig und allein zu erretten sei. Laßt uns nun, ihr Bruder, bei der jetzt errungenen Freiheit auch muthig unser jüdisches Recht erhalten, und nicht dieses jener opfern. Nsbsr die eeligivse Erziehung. D«e religiöse Erziehung allem bcdmgl die LebenS- und Sun e e n.lchlung des M. rjchen, und auch Die Erziehung des Menschen zur Religion aber ist unerläßliche Aufgabe der Menschherr, welche diese in sich unter ihren einzelnen Gliedern gegenseitig lösen muß. wenn sie sich nicht selbst verleugnen, wenn sie ihrer geistigen Einheit, wie ihren höchsten Zwecken entsprechen will. Denn die Religion bedingt gleichsam m der geistigen Menfchenwelt Bewegung, Cohäston und Attraktion, wie daS Ächwergesetz tn der physischen. Darum ist die objektive Erziehung zur Religion eine wahren »nd zum reinen Bewußtsein ihrer eignen Hähern Kräfte (Glauben. Sittengesetz, Weisheit) gelangen. Nehmen wir nun das Wort Erziehung tn seiner eiqenrlichen innern Bedeutung: harmonische Entwickelung aller Anlagen des Menschen zu einem moralischen religiösen Ganzen, und verkennen wir davei nicht die Oberherrschaft der religiösen Anlage und deren Einstusse auf die übrigen Seelenkräfre. so bleibt wol kein Zweifel über die dringliche Nochwcndigkeir, daß der tnug nehmen und nicht zerstörend einwirken sollen auf den ganzen geistige» Lebeueproreß. So reift denn mir dem Geiste und dem Willen das Gemülh zugleich, Nicht und Consistenz des Charakters oder einer gewissen intellckiuellen Majorettmlär allgemeine Religion haben

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