Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 50 (14.12.1849)
- Date
- 1849-12-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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' ' Don ' seknen' hktiMa'sseüeN' Schnftew sind uns eine' Uebersetzung des Pentateuchs, der' Iasaijah Und Hiob, in arabischer Sprache geschrieben, bekannt. Mrner verfaßte er auch Erläükrrungcn Uber den Taimnd. ' Viele kasliistische Schnften, z. B. bbvw -,02 ' Uber Ncirngn'ngsgesche s chZrris ^6, eigenver« fqßte Hebeie^ uüd Hymnen, ' von denen Manche in unserer Llkurgle aufgb'nommen sind, z. B. das Buß. 'siet,ls» Zsv7'avcd,"'säs in den o'n'iv w' gebetet wird. 3q"öer'Asaj"känn' eine 'solche Betrachtung, wie sie iiin angesnbrien Gebetstucke needcrgclegt ist, nur daS Produ kt eines solchen großen Geistes sein. Mit Mneidende»'kn rzeü Worten, jedes ckNe^Fülle von ^Gedanken enthaltend, schilderte er hier die Ver- .zn^sflun^^es' Sünders, er erblickt keinen HoffünngS- ,Mi,NMer /^urch^ 'eine nur geringe Buße von den .Gchläcken der Sunde gereinigt werden zu können. -nsUcber drs Schaltjabr eine Erklärung der deren im Tälmuv Rosch Mascha nab erwähnt ist. Dieses Werkchrn besitzen wir nlctjt. Sein nisü m-ws, ein Buch voll philosopchischeu Geistes, iu welchem er seine Glaubensbrudcr, die durch das Studium der damals neu auft'auch.endeli Philosophie ihrer Religio» den Rucken z'u- /wenbercu/belestrie.' ' "^??-' cn-s.' " Commeurar zu kein Buche Iezirah/ jedoch scheint die' unter' seinem Rainen uns vorliegende Erklärnttg dieses ka^alistischen Äcrfes Nicht von ihm zu sein. "" - ' e^'52 Ei» in' arabischer "SpraM' czeschricbener Jommeutar über bas hohe Lied? ' ^nß Saadja^ fest der Tradition (Talmud)'ankl'ug^ beweisen seine Kampfe mit den Karaiten. Hat auch das Leben ihm nicht freudig znHel'a'chelt,' so blickt die Nachwelt mit desto größerer Hochachtung auf dessen verblichenen Geist und rechnet ihn unter die größten Männer des Indenthums. Skabbi Iehnda Hattevi. An den Weiden der Bache Babylons bängten ch?e jüdischen Dichter ihre Harfen auf. Sehnsuchtsvoll kehrten sie stets ihre Blicke dem heiligen Lande ' Md chersetzten sich in die arimutkttgen und erha- 'MM'CyvWenwälder deS Libanons. Ihren Lippen ^ntströchdeit' Lieder der Wehmuth 'und so loderte, '' wen» auch hart' ünter dem Ische der Barbarei, in ' Ihüru die Flästime der Pvcfle?' ' " Je h isid a H'ä lkev k ist der Mann-' desseri Sehnsnchtsgesänge 'nach^detN'heiligen Lande, dessen tiefes' erhabenes Herz 'ihn -zn einem der bedeutendsten jüdischest Dichter' h'tempe'lte,» Er wntde im Jahre s8a5 '-'öM-WM'-'jn. rGV'r-^va'-geboreUt. Für den' Götlesdieüst verfaßre or die- 'herrlichsten Lieder. Die meisten aber sind dem heiligeü Lande gewidmet, wohin er selbstim fünfzigsten Lebensjahr gewallfahrct. Vor denThoren'IeruschalajimS ängclangt,' soll er, alö er küieend erne von ihm gedichtete Elegie ^inn Iralo tisblrali" anstimmte, von dem 'Hufe des RosseS eines vorübencitenden Arabers gelödtet worden sein. Mau vermurhet aberdaß derselbe, itttchdcm er sich eiüige Zcit in Egypten uns besonders längere Zrir-au Alkakira aufgckalteu hatte, um das Land, in welchem einst Israels Söhne so viele Wunder geschehen waren/kennen zu lernen. Von da durchreiste er die Wüste, und nun wissen wir nicht,- was aus ikm geworden ist. 7 Nicht minder berühmt als seine Gedichte ist sein in arabischer Sprache geschriebenes, später von Juda den Tibbon in hcbrälscher Sprache ubcrrragenes Werk E 0 s r i. Veranlassung zu diesem Werke gab ein Ekazarcnkönig, der durch Träume und Ettgelerscheinungen, wie die Lage geht, anfgcfordcrt über seine Religion 'nach^üdeiikeii, so weit kam- Daß er mit einem großen 'Tkeile seines Volkeszum Iudenlkume ubertrat. Dieses Büch enthält ist einem fortlaufenden Gespräche-zwischen'den Ekazarenkörüg und einem jüdischen Wersen die Beweise über die Göttlichkert deS jüdischen,Glanberis.lOb'Iehnva Hallevi der Schwiegervater Abcn-Esrüs,' oder eiw sonst naher Ver, wandter' von' demselben, war/-wurde bis jetzt nicht crmuteln Bei einigen iGeschichtschreibcrü finde» wir folgende schone Erzählüng : ,.Inda Hallevi,?ein reicher Mann ward täglich von seiner Frau bestürmt, seine einzige Tochter zu-verhcirathen. Hjer. über erzürnt, schwnr Inda sie'bemersten kommenden Israeliten zu verloben. Dog^S -daranf katwAbeu Esra, über dessen AnkunftlseineilFran! nicht wenig erschrak, weil derselbe' so ' ärmlich gekleidet war. Sie glaubte jedoch nähere' Ausschlüsse von dem Fremden übet stino Herkunft zu erlangendoch Aheu- ESra wollte sich absichtlich nicht zu erkennen gehen. Nun eilte die Frück weinend und flehend in^s Studierzimmer ihteS Mannes, doch seinen Entschluß nicht irk-Ausfühttütz zMdtLngen. Laß Djr nichr-hazrZen