Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 48 (30.11.1849)
- Date
- 1849-11-30
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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»ZH 87S verschmelzen mit den Ansprüchen des Geistes, wenn wir uns stets den Anordnungen ihres Urhebers gemäß bedienen, wenn wir die heilige Thora stetS zu unserer Fahrerin nehmen, », dann können wir hienieben schon mit allen diesen körperlichen Schwächen den keruiglen geistigen Genuß erreichen, können mit vem Genüsse der Frucht des Baumes des Lebens, auch die des Baumes des, Erkenntnisses erreichen. Möchten wir uns doch dieses GlückcS nicht berauben, möchten wir doch unsere Schwächen und Bedürfnisse solcher erhabenen Veredlung, solcher höhern Bildung nicht entreißen, möchten wir sie darbrrngen, zum angenehmen Geruch uusers Schöpfers auf den Altar des Gottesdienstes. Und zumal in der Jugend, in diesen eifrig glühenden Dienstesjahren, möchten wir da die verschiedenen Kräfte und Neigungen, doch weihen in dem Tempel des religiösen Lebens. Ihr Jünglinge, meine lieben Genossen, höret das Wort erkres Bruders, nehmt es auf in euer fühlendes Herz. Das heilige Feuer, das Ln euch glühet, entweihet es doch nicht, daß ihr nicht sterbet, daß Eure höhere Würde nicht untergehe im Meere der Leidenschaften. 'H-W3' '2772 1^7' ''MW3 'P'I v'v'' 71PI lWL 'V2 .vrcvI -zb'2'!>2Ä '2 V71 -s'2w ich 7V IM'NI 'v'2 ^712 r>f> 7'2.7 rn7n>cen '2 'PTLIV d?7 .f2p ^.72 j'f> vöo 7cft 2':ce> V'^,7 H1V7.7ch2'ä!l „Freue dich Jüngling deiner Jugend," freue dich ihrer, sie die schöne Blüthezeit deines Lebens, in der alle Kräfte, alle Keime so fruchtbar sprossen, in der Gefühle so lebhaft aufwallen, in der der Eifer mächtig in dir lodert, daS Blut des Lebens heiß durch die Adern rennt. Sei frohen Herzens deiner Jugend, sei froh deines jugendliches Herzens, dessen Eingang für die äußern Eindrücke so weit geöffnet, freue dich des Herzens und dem das Wort der Thora stets ungestörten Platz findet. Wandte auch Jüngling in den Wegen des Herzens und dem Anschauen deiner Augen. Nicht brauchst du die glühenden Kräfte zu ersticken, das in Dir stammende Feuer des Eifers zu erlöschen, uein, sie sind dir gegeben vom Schöpfer, dem Inhaber des Guten, ein heiliges Pfand, gegeben zu einem großen erhabenen Zwecke, fie find dir die Kehlen, mit denen du Das allerheiligste Räucherwerk darbringen sollst dem Ewigen deinen Gott! Der Eifer, der in dir noch so mächtig glüht, dein Herz, dafi noch so stark fühlt. dein Geist, der noch so klar upd frei denkt, daß ist die heilige Salbung, mit der du eintrittst in das Heiligthum der Religion. Der feurige Blick sei auf die Thora, auf die belehrende Natur geheftet, daß dein fühlendes Herz aufwalle in kindlicher Liebe zu Gott, im heiligen Eifer zu seinem erhabenen Dien , daß dein klarer Geist eindringe in die Kennkiusse Gottes uno seiner heiligen Worte. Und diese schöne Blüthezeit, fie ist dann t»Zi2, eine glückliche, rein gottgcweihte Periode deines Lebens. (Schlick folgt.) Morgen scher», Gedicht , von I. Schwarz. Wenn mit dem Morgen schein. Der Schlaf weicht von den Gliedern, So bet' ich still, allein — Ich hör. ein leis' Erwiedern — Zu dir, Gott Israels An jedes Tagwerk dann Ich hab's mit dir gcthan. Fühl' nicht der Fessel. Schmerzen, Durch dich, Gott Israels; Bon heil'gem Glan; umflossen Seh' Alles Wir-jx; Mein Geist in dix ergossen Vertraut Gott Israels! Spricht auch ein Lästerding Ich schätz" es nur gering, Laß mich um nichts berauben; Zch glaub' Gott Israels! So kommt die stille Rächt Zn Kämpfen Hergeschriten. Wie mein Vertrauen wacht) Ich habe »UM gelitten. Durch dich, Gott Israels! Schon senkt der Schlummer ßch Auf meine müden Gliever, Die Ärgst des Schaffens wich — Doch tönt dje Hymne wieder : Es leb.t Gost IjSr.äftS!