Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1849-11-23 · 47 (23.11.1849) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
47 (23.11.1849)
Date
1849-11-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2625941-2626254-2626302--2122-2629833
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

»M 371 Allgnade, den gesuchten Weg erreichen, daß du rein hergestellt in seinem Heiligthume eintreteu kannst! V2' rw I2W »2. Anjenem Tage der Versöhnung verzeiht Euch der Ewige- - aber, in welchem Sinne, zu welchem Zweckes - nr'atPk?. Euch zu reinigen: von allen lEuren Sünden, damit ihr ferner durch strenge Hut-: durch, eigenes Streben von Eurer Sünde recu bleiben könnt, damit Ihr aus dem Labyrinthe der Sündhaftigkeit in das Ihr euch verirrt/ herausznfinden^-und den Pfad des Lebens erreichen könnt, um dann einen neuen gebesserten Lebenswandel einzuschreiten; '->dvn '? >22^, vor ihm, dem Ewigendem Allgegenwärtigen Mt Ihr rein bleiben! *) Verzeihen sie meine Verehrten! dieser Abweg, denn er führt uns auf die gesuchte Bahn er zeigt uns den Geist unseres Festes, pchs r":iw jvcr>!> 22!» bv. Mit dem Anfänge dieses Jahresdeginnt oas Jahr unsere Wirkung.! — Hören Sie es meine Lieben! Hören Sie diese inhaltsschweren Worre: ovw pzcn!, 02!» i>v pch-r: Wenn.wjr an jenem großen Tage der Buße ihm, dem. Allgütigen : um Versöhnung, um Versöhnung unserer so vieler Vergebungen gegen seinen väterlichen Willen, um Enthebung der vielen erwirkten Strafen, angefleht haben so können wir nur dann Erhörung erwarten, wir ihn in Wahrheit angerufen, nur dann Versöhnung hoffen, wenn wir Buße thun, d. h. wenn wir von unserem fehlerhaften Lebenswandel wirklich a.bgehn. Ja, nur wenn wir begreifen den Inhalt dieses Spruches, wenn wir erfassen das Gewicht dieser heiligen Tage, die uns einführen sollen in das Leben des neuen Jahres, ja, nur wenn auch uns er ist, der Erste dieser Tage, msw pch?, daß wir unsre Handlungen mit einer wachsamen Aufsicht, mit einer strengen Hut begleiten, sie nach dem Maaßstabe der heiligen Thora bemessen, und wir durchdrungen sind von dem großen Gedanken, daß wir jetzt noch rein eintreten in dem Tempel deS Lebens, daß wir uns vor der ersten Sünve, vor dem neuen Lastersturze zu hüten hätten: nur so und nur dann können wir mit zuversichtlichen Schritten Ln das neue Jahr eintreten, nur so haben wir den VersöhnungStag gefeiert, nur so können *) Dieses scheint der Vers mit dem verdoppelten Ausdruck.des noL Lind ausgedrückt zu haben, indem ersteres ttp L-w öbergeheud, von Gott aüsgegangen, letzteres hingegen wir die Freudentage dieses Festes feiern. Denn heswegen hat ja der Allgütige diese Zeit gewählt, Harum hat er ja diese sieben Tage vor asten andern des Jahres vorgezogen, um darin daß Fest des Herrn zu feiern, um darin das. seligeMM, irdische Genüsse, getränkt von der, Musste innerer reinerer Freude zu genießen, damit unser He.yz,,dgsjndieM Tagen der Buße und des,h«Higeiz,^stsS^Nri»iguug und Veredlung erhalten^ tzawsh es. erglüht jetzt in seliger Wonne, in erhebender Freude in Gott und fernen heiligen Geboten. .. AaruM/..fosten wir der Natur, die uns bei dem Eiythun des Er. träges der Erde zur Hymne des Dankes und des Lobes dem Geber und Schöpfer dieses Men kinzieht, im feurigken Drange folgen, und die vom Astweisen aus den uns verhohlenen Gründen, befohlene vier Fruchtarten nehmen, um in einem reinen Freudeagusse und Strome des heißesten Dankes. anszuhrechen vor dem Ewigen unfern Gott. Damit wir penn das gebesserte Herzerheben, die erregten Gefühle .fortpflauzen, daß es gedeihe zu einem begeisterteu in kindlicher Liebe gepflogenen Gottesdie,lst. Dgruw '2'nni?!> v!uv v'v' 20 oh Lppw '01h 'V'2k^ CNN2. ^Sollt ihr feiern das Fest des Ewigen siebest Tage im Jahre, im siebenten Monat sostt ihr es feiern." Im siebenten Monat also, ehe» in. dem Monat, der uns zu unserer Vervollkommnung geweiht ist, sollen wir das Fest des Ewigen begehen. '2'cvv o2'cvv nsc 2215 22^2 wpr» W'w cTpI wv'ö'.*) „Blaset im Monate Schofar" sM der gekrönte Psalmist. (Fortsetzung fölgt.) Das Wesen des Judeathnms^ (Beschluß.) DaS Treubleiben dem Judenthume gehört nicht der Gewissensfreiheit an. Darum müssen a l l e Juden nach dem Gesetze leben, und hier findet keinö Trennung statt. Denn das Judenthum ist das absolut Gute und Wohlthätige. Hier handelt eS sich nicht um Autorität, deren zwangvolle Anerkennung gegen die Freiheit streiten würde, sondern hier gilt *) Der Midrasch will wol den schwierigen Ausdruck rrws wp?» erklären, da r?>n nicht Anfang des Monats, sondern Monat bedeutet» Bergl. den ähnlichen Mivrasth «A»?,o c-7«r (>v^'s,nse SIS csws »«2 V2»-Ä0

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.