Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 42 (19.10.1849)
- Date
- 1849-10-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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er fragt nach dem Unendlichen, und diese Frage muß «hm gelöst werden. «In dem Düsen der ganzen ge- Z«el kennen lernen. Tausend Fragen über sem eigenes Woher? und Wohin? kommen von allen Seiten ihm entgegen, und ohne Antwort auf sie bleibt das Znein Erkennen desselben für uns auf dieser nicdern Stufe des Daseins überhaupt möglich ist, sondert', in» dem sie auch lchrr, was hier zu khun sei. damit das Dorr für uns ein scltges werde. Kann rrgcnd ein Gegenstand des Unterrichts eine umfassendere Bedeutung haben, als diese? Kann cs, von diesem Gesichtspunkte aus betrachtet, einen wichllgeren Unterricht geben, als den in der Religion? Daraus rechtfertigt es sich, daß man dem Religionsunterricht b«e erste Stelle unter den «n der immer angewiesen har, d h. daß man «hm Vorzugs, weise die beste Zeit des Tages, und die beste, frischeste Kraft des Lehrers und des Schülers widmet; daß man ihn, wo man die Wahl har unter mehreren Lehrern, nur den Händen her erfahrensten, ernstesten, in jeder Hinsicht gedicgendsten anvertrgur; endlich, daß man ,hn beginnt auf der untersten Lehrstufe, uud ihn — so sollte es wenigstens sein — mit steigendem Eifer und mir erhöhter Liede von Seiten des Lehrers und mit gesteigerter Anforderung an den Schüler hindurchsührl durch alle Kl-ffrn der Volksschule. Zst ja doch die heiligsten Momente, die seligsten Empfindungen, die strahlendsten Lichtpunkt? «n seinem ganzen E'dcntebcn. dem Das kehlt, wofür durchden Ncligivnsun- Neligionslehrer cinnimmr. M«r dem Muthnlen von Kenntnissen ist hier nur das Wenigste gelhan Hier ist der Zweck des Unterrichts dann erst erreicht wenn mende sein, wenn wir nicht wüßten, daß die V raegenwärtlgung der Größe entgeg.„stehenden Schnieiigkeilen den Starken nur zu noch größerer Anstrengung anspornre, und wenn wir mehr hivznsügen könnleu, daß da, wo die natürliche Kraft des Menschen oufhörr, eine übernatürliche ihm die Hand geben wird. sinn, von ver Vergegenwärtigung her. Größe ferner Aufgabe, daß er mrr allem Flerße und mir allem Elser Hessen er fähig ist, an die Lösnyg derselben gehr, daß er nimmer sich genug rhur, auch der der angestrengtesten Bemühung, und daß er rastlos vorwärts strebt, um durch immer größere eigene Tüchtigkeit in seinem Berufe immer Gediegenes -u leisten. Ws er aber sich an die Grenzen ferner Wirksamkeit gestellt sieht, h» wird er zu der Kraft, die wir vorher eine üdernatürliche nannten, zu dem Gebet seine Zuflucht nehmen.