Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 39 (28.9.1849)
- Date
- 1849-09-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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»M 308 -Z. 8«öse. Wir Dosten diese begonnene Deduetion michk werter verfolgm. Genüg. Magi' unsere Erkenntnis eine gleichmäßige seinunser Em^indm Und" Fühjen wird imtner Wr^keöeNHrtfMsWeMMirMÄffen deshalb zwar streben)' die^ Gleichh^ir' in^älleN« öußiren r Berhästniffen zVÄlünW) dagegen'sed? Zumuchün<lj, unser ZnvividueÄes j^er^ zu ^ös>fttn/ strengt zuruckmeiseN^ 'Meüen könnrn'wn>une^ daherj wenn dcr Staat bei der jetzigen 'Gestältung'Per'Dinge unser religiöses Ledtn unbe, ' 'rSOlMgst-'rrsßt^sich'vmi'-die inneren Verhältnisse der Jaden niW kümmern will. W«r würden jcdeEintnischüng" -'Äls! einen Eingriff in die uns; gewordenen Freiheit ansrhen^ und würden lieber unfrei fein/ als eine solche gefahrvolle Gleichheit besitzen wollen. " Smd wir nun äußerlich sicher gestellt undlkönnen wir ungestört unserer Religion uns ganz hingeben, so hoben wir auch zugleich die Hoffnung, baldigst ein höheres uZnreresse für dieselbe allgem» in wahrz,»nehmen. Wol hören wir jetzt vielfach die Klage, «6 s-idaS Jnrereffedöi denZuden für das Religiöse ganz und-gar geschwunden und schönstebet Mancher in seinerDlinkelheit den - stäüzen Verfall des JudenthnmS, weil sich nicht '-MirE-lnuveÄ"'letzren-Zeiten l'eiw'-so regsames Lebert ünrer 'den' Juden zeigt. 'Wir aber sehen in -dieser^Stille und Ruhe das wahre, ächte, religiöse-Leben. Nicht ist PiesesHdieMuhe'»nid die Stille des GrüÜeSUwo keine^Ledenekräfr Das Dasein eines Wesens verkündet;'es ist diesevielmehr jener rühiarn Bewegung des Meeres UMWickbar- "Uus dessen F ta che das Schiff sich er und g'esah'rl vL seiner ' Reise Ziel entgegeneilt/ Jene Wrmische Bervegung) wÄche m den letzten Decenien im Züdirnthume rNfeuen Reformers avfwarf. da entstand das Geschrei nach Erhaltung dD göttlichen Lehren Und dieser Ruf fand seinen Wiederhall. < -Doch wie lange? f>!> tstp sagend unsere Wrisern , Zehr, nachdem man sich von der - Unhalrdarkeit rallersÄResorm üderzeugr hat, und jeder r. Jude stchlmehr oder weniger seiner väterlichen Religion naher-2reritt i jene.gjre 2 heilbringende Ruhe -rinLi Diese/ Ruheümißfallt Vielen^ besonders denen, die dadurch ihrenrEmstuß verlieren. Sie rufen nun die Menge Herde», undn malen ihnen eine traurige Zukunft, wenn man Vicht ihren Worten folge. Merkwürdig genug, die alten Propheten soll man nicht al»erkennen, und dennoch zu den neuen Vertrauen haben. Wer steht nicht dieses eigennützige, unreligiöse Treiben ein? Bei solcher offnen Handlung bedarf es Nicht der Warnung. Allgemein sind diese Schleichwege jetzt offenkundig und deshalb ganz zwecklos. -Ruhig-können wir nun unsere Aufgabe verfolgen, und Unbekümmert um die Ränke unserer Geyner sein, mag im, mcrhiV Emer'und der Andere sich ihnen wvhgefällig nähern:-' ihr' Bestand ist'doch nicht von Dauer. 7,2^ »2 „Nickt wird die göttliche Lehre 'von' den Nachkommen Israels vergessen werden." — ^,^.',7 , " ' . Die 'Natur, ' - ' ein Herold des göttlichen Glaubens. Gedanken beim Jahreswechsel. herrschte ,wär nickt das Zeichen einer religiösen Begeisterung; sie glich dem schäumenden, Wellen schlagenden Meere, welches ,ede Fahrt unsicher macht. Die nähre Begeisterung wirkt in Ruhe, nickt in qerausck» vollen,'märkschreierischen Thaten; irs> '2 r>2Z Hb» Hb '»2» „Nicht durch Macht, nickt durch Kraft, sondern durch meinen Gtist.'* „Nicht im Winde ist Gorr — nicht im Sturme ist Gort — nicht im Feuer ist Gott — nur in der stillen geräuschlosen Stimme." Sv lange das Judenthum seinen Dekennern nickt lästig war, „und Zude und Judenthum identisch waren," war kein Ruf nach Erhaltung der göttlichen Lehie Zeder-Jude sah in sich die Stütze des ZudenrhumS, indem er dessen Satzungen und Lehren befolgte. Nur als man an dem Gesetze der väterlichen Lehre mäkelte, als jeder Leichtsinnige sich zum unbe- Wie das Schiff, vom Dämpfe getrieben, in eiligem Schlvunge durch die Flüchen seinen Weg sich bahnt, und schwache Wellenschläge seine Bahn noch bezeichnen, wenn schon die Wasserfurche wieder geebnetist, sodurcheilt der Erdensohn, vom Dampfe der Eitelkeit getrieben, die fluchende Zeit, den Weg seines Lebens hinter sich, höchstens noch kundgebend durch schwache Werke, die jedoch ebenfals bald verschwinden. Die Aehnlichkeit des menschlichen Lebens mit dem Lauf des Schiffes, -welches Ströme und Meere durchstiegt,. sollte jedoch stets eine vollkommene sein, „Mie^ ,Letzteres ein Ziel verfolgt, welches es am Ende seiffes Laufes zu erreichen strebt, so ' muH! «iuch des Sterblichen Leben hienieden ein Ziel im Auge haben, nach dem es seinen Lauf richtet, und'dieses Ziel heißt — ewige Seligkeit.