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Der treue Zionswächter · 1849-09-28 · 39 (28.9.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
39 (28.9.1849)
Date
1849-09-28
Page
– (sequence 5)
Language
German
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oW 309 HL» Auch drei beflügeltste Fahrt: muß ihre Ruhevwckte haben, wo-für denweiterenLauf: Stoffzur neuen Kraft gesammelt- und. das am Schiff etwa schadhaft Gewordene-- wieder ausgebessert) werde», kann. So auchdie-Lebcnsfahrb des ^menschlichen Daseins. Der eiligste n Lauf-mußoft gehemmt, und in einen Sich erhefts Hafen eingelaufen »werden, wenn zerstörende Stürme drohen, wenn : für die fernere Fahrt neue Kräfte zu sammeln^ uESchäden auszubessern sind. Für den Israeliten^ bietet der Jahreswechsel mit seinen ^Festen -einen solchen Rudepunkt dar. Da muß das. Leben erforscht, untersucht, und wo Mängel entdeckt, die emsig durch Buße verwischt und das schadhaft Befundene ausgebessert werden. Da muß neuer Muth, neue Hoffnung, neues Gottvertrauen geschöpft werden, ans der Erinnerung, der göttlichen Wohlthaten, welche die Vergangenheit für uns verzeichner.um mit freudigem Murhe frisch gestärkt .der Zukunft entgegen zu steuern, ltnrer den vwlen derartigen Erinnerungen,' welche besonders der darnach benannte cv, Eriunerungdlag. der erste im Jahr, für uns hat. steht a» der Spitze, die Erinnerung an die Weltfchöpfung. Erinnerung an das Werden von Himmel und Erde. Des Herrn schaffendes Wort batte das unendliche Nichts durch-) tönt, und Himmel und Erde standen Vollender da. Znm zweitenmale war des Allgütigeu Wort, zwei Jahrtausende nachher, durch seine Schöpfung erschollen. als er am Sinai fem ewiges ^Gesetz ver-. kunvet, und damit seine Seligkeit schuf. Unv ernst zum drittenmale wird es ertönen, wenn das große Ziel der Menschheit erreicht ist, und dieses den Weltbewohnern verkündet wird. Das wann schlummert im Schooße der Zukunft, vom Schleier des Geheimnisses bedeckt. Wie aber die Wirkungen der dreimal ertönende» Gottesstimme mileiuau, der in Verbindung stehen, belehrt uns unser großer Lehrer in unserer?^, indem er spricht: (.5. B. M? 3l. 28.) „Versammelt alle Aeltesten eurer Stämme und eure Amtleute um mich her; ich will ihnen diese Worte des Gesetzes verkünden und Himmel und Erde für sie zu Zeugen nehmen." Der liebende Lehrer und große. Führer Israels sah sich am Ziele seines thaten-^u»s segensreichen Lebens, und sollte von Israel scheidest, dieses seinem Schicksal uberlassend. Und wie. kynyte er mes, haß die bangste SorgeumdasHeilseiuesgeliebten Volkes seine großeZSeele erfaßt , Er , mußte, «Lei «ff er jJsraes zum, HchMMkchflW-Mtzahpe« müssen; wie oft dessen Glaube»..deay Dsinkel seiner gehrechlicheu Mensche,ivernrmft - -M Sp.ftlbqll ge. chie,U; er wußte, dass kein Lehrer,, nach ihm - im Stande sei, der Lehre Lu JsrMi di^,Schtze zu, bieten, welche fein Lehramt fprdfeftlhSuPM^Pb er rief daher in großer Versammlung,Wgch.VEndigung der Lekre des Herrn, Himmgluyh-, Erde zu unvergänglichen Zeugen aus; sie. sollte» für die .Tkora zeugen: erstens für ihre Größe, z»MfYls für ihre Beständigkeit unddrittonö für fhren Segen, den sie bringt. -- - ' Nichts ist dem Bestehen der göttlichen-.Neftgion und der Ausführung ihrer Vorschriften gefährlicher, als der eitle Wabn. daß sie dem Vorstände, und nicht dem unbedingten Gehorsam gegeben, u».d daß sie der menschlichen Einsicht, untergeordnet sei.. Ich -schweige von dem großer» Heere derjenigen,^die/sich ^ikrer .rellglösc'N Pflichten zu entledigen suchen, - u»dem sie das Wiedcrstrcbeu her Vernunft gegen - diesesbe im. Wunde fuhren, während n,»r sinnliches .Bestrebe» ihren Willen lenkt; ich schweige vom .großen, Hepre derjenigen Religionsüherkreter auck, I.w.elchs,- .währeuv sie in ihrem Hochnlukh. .mir ihrer Ein sicht ,-dtUMsttesgla.ubeu. meistern wosten richtige . BeriMrftschlüsse in gewöhnlicher. -.Sphäre-.- schon kaum dem Namen nach kennensolche Rxligionsverächter widerlegen sich durch sich selbst und drucken sich den Stempel der Lächerlichkeit und der Schande auf. Nur die verdienen eine belehrende Berichtigung ihrer falschen Ansichecn, weiche anscheinend mit Aufrichtigkeit zu Weite geben, denen vernnnf tiges Denken kein leerer Schall ist, denen Ungebundenheit im Lebensgenüsse nicht als Ziel ibres Sterbens gilt. Aber sie glauben, nicht höher könne ber Mensch seinen Schöpfer ehren, als wenn er seine edle Gabe der Vernunft unbeengr walten lasse; ste glauben, eS sei eines mit tiefer Erkenntniß begabten Geistes unwürdig, zu billige», was er nicht erkennt, zu thuu^.was er nickt begreift, zu meiden, wovon, eigene Einsicht ihn nickt abmaknt. Armer, schwacher Sterblicher! der du sodeM. Schaue

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