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Der treue Zionswächter · 1849-09-21 · 38 (21.9.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
38 (21.9.1849)
Date
1849-09-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
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»r» sai m» deiner Lehre zurückketzren/ Änr für' die Folge meines Lebens/ dir/ mein'Gott^ mein« Baker unb mein Richter, deiner < Gnaden?- deiner?' unendlichen Liebe ganz anzugehören.' < Amen. - - ' t DaS Meer von Sodom (Aus I. Schwarz'S Palästina.) Das Salzmeer, welches gewöhnlich das todte Meer genannt wird, nennen die Araber Bahr Lut. Es ist 11 deutsche Meilen lang nnd 4— 5 breit. Sein Wasser ist hell und rein, aber höchst salzig, bitter und scharf und enthält einen sehr starken Schwefelgeruch. Salz löst sich in diesem Wasser nicht auf. Was hineingeworfen wird, sinkt nicht unter.* *) So erzählt auch Iosephns clv doll. Ml. Eap. 1, 88: Veöpasianus ließ Menschen in das todte Meer werfen, deren Hände auf den Rucken gebunden waren, und dennoch ertranken sie nicht. (Siehe Talm. Schabbat Fol. 108, l>.) Was einige Zeit in demselben liegt, überzieht sich mit einer Salzkruste, und die Haut derThiere löst sich etwas ab. Nichts Lebendes kann sich in demselben aufhalten und wenn ein Fisch aus dem Jordan in das todte Meer kommt, so stirbt er gleich. Auf des MeereS Grund befindet sich ein schwarzer Schlamm, der einen üblen Geruch hat. Des Morgens steigen viele Dünste und Nebel aus demselben auf, und die umgebende Luft ist mit so vielen Salz- und Schwefcltheilen geschwängert, daß sich die Kleider derer, die sich da eiitige Zeit aufhalten, mit einer Salzkruste bedecken. In der ganzen Umgegend sieht man kein lebendes Wesen, keinen Baum, kein Strauch, kein Gras. Kleine Vögel, die beim Aufstcigen der Dünste da vorüberfliegen. *) Wir glauben, daß der geehrte Verfasser in seinem Buche p-.-'.-'ö'Ir', dem wir diese MisceUe entnommen. aueBersebcn hier ''ci eine Unkunde in einer Sache zugeschcichen. S. Pes. 28 t. Die französischen Worte sind , ein überflüssiger Zusatz, widersprechen würde. Naschi hat demnach günz erklärt, so daß seine Deutung ganz der WirMchkeit entspricht- — - StnmEU*** fallen todt herab. Steins brennen da rmd leuchten wie Kohlen. Auch findet man dort das sogenannte Erdpech, das das- Meer auswirst. Das Satz, welches man häufig am Ufer findet, ist durchaus ungenießbar wegen seiner Schärft und? Bitterkeit. Obgleich der Jordan - und andere 'kleine Bache in dasselbe münden, so fließt es nie über; es steht also wahrscheinlich mit dem Mittelländischen oder dem rochen Meere durch unterirdische'^Höhlen in Verbindung. Die Berge um den See sind fast immer mit Nebel umhüllt, ldie sehr schädlich sind, weil sie trocknen und zehren. Daher sind die Baumsrüchte auf jenen Bergen vertrocknet, verschimmelt und voll Kohlenstaub im Innern, obgleich sie äußerlich schön anssehen; besonders-sind die Granatäpfel und Limonen (Eitronen) vön solcher Beschaffenheit. Daher die Erwähnung des IosephuS von den Aepfeln Sodoms, dass sie voll Staub seien. (Z B. M. 32, 32.) „ ZertMgsNschrrchten. ' Preußen. Berlin. Man erzählt sich von dem commandirendcn General v. Wränget, daß derselbe, die, unter seinem Befehle sichenden Soldaten jüdischen. Glaubens unlängst aus freiem Antriebe in sehr herzlicher Weise aufgefordert habe,- ihre am 17.. d. beginnenden hohen Festtage mit ihren andern Glaubensgenossen feierlich zu begehen^ unter dem. Beifugen, daß er sie deshalb während dieser hohen Feiertage des Dienstes dispensire. Oesterreich TVeiir. Wie man vernimmt,, hat Se- Maj. der Kaiser der jüdischen Gemeinde zu Pesth-Ofen. daS von Haynau anferlegte Strafgeld erlassen.

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