Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 38 (21.9.1849)
- Date
- 1849-09-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2625941-2626254-2626293--2040-2629742- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
lig, welcher .allgemein .beim 'iStprze.^es alten Regt, meu/r nuebrach-. n.o^) tönt . jn, unserem Ohre Wvl liegt uns. den Anhängern des orthodoxen Zudenrhums eine solche, rein politische. Untersuchung ganz entfernt, unsere Aufgabe ist zunächst nur die Uns zu blicken und zu sehen, welche neue Phase die Völker betreten haben? in welchem Verhältnisse sie um Zudenthume stehen? und wie weit die welthistorische Zdce, getragen vom Zudenthume, sich ihrer Verwirklichung genaht hat? Welche Zeit dürfte aber dazu geeigneter sein, als der ZahreSwechsel? Zst eS ja diese Zeit selbst, welche Freiheit, Freiheit, war der starke Nuf der jüngsten Zeit. Frei wollte der Bürger sein. Ein höchst edles und naturgemäßes Strebe»! Sind wir la Alle Söhne Eines Va^rs, Geschöpfe Eines Schöpfers, rst-n Tpst öst 7pst zf>; tragen wir ja in »ins ein gleiches adeliges Blut, eine von Gorr uns eingehauchre Se elcwarum nun dieser kiasstficlrre Unterschied unter den Menschen? Nickt vom Schöpfer ist er bevrrgängliche Wesen haben sie hervorgerufen, und gleich ihren Meistern, werden sie einst von der Erde schwillden; 5sr> Ltnöv ocl »pit» '?Z «p denn -dem Ewigen «gehören die Grundpfeiler der Erde, und er hat auf dieselbe die Bewohner gesetzt. Schwindel auch ein Zahr nach bertz andern hin, und du Erdenbewoh^er, hast deine .Freiherr., nicht erlangt) so verzage >nichl, dieses Döse suche nicht.in der äußerlichen, d«r befeindeten Mackt, sondern,iNideluem,Iynern. Siehe, wie schnell schwand nicht dieser Freudentaumel, welchen die neue Revolution. hervorgf.rnfen. Die große Begeisterung, welche alle, Gepiülh^r dprchdrang, als..der. .politische Horizont sich au.jWrre, unddas,hn umdüsiernde Gewölk verdräng, ste ift jetzr geschwunden, kaum ist sie noch wach in einigen edeldeukenden Menschen, die die Hoffnung fürdcu endlichen Sieg des Guten nickt aufgeben können, bei Weitem der größte Theil der Menschheit sehilt sich zurück nach dem alten Zustande und hak kein Vertrauen zu der neuen Gestaltung der Dinge. den Bürger von diesem um seinem Wohl unternommener, Kampf fern, hält? O, Hader nicht eine solche kleinliche Ansicht von dem Streben nach dem Griten, Umschwung der neueren Ereignisse erklärlich. fH '? v iövv cho ,?>'I tN'. Wenn Gorr nicht das Haus erbaut, umft'nst bemühen sich die Erbauer. Soll sein, daun bedarf es des göttliches Beistandes. Nur dadurch erhält cs Kraft und Macht, die unbegrenzte Zu^ kunsr sortdancrn zu können, und allen äußeren Angriffen Schwäche durch das Vertrauen auf die göttliche Kraft zu stärken suchen. Sicher >,ji dann unser-Thun, gewiß das Ziel unseres Unternehmens. Blecken wir nun zurück auf die durchlebte Epoche, was entdecken wir hier? Wol suchte man die Herrschaft der Gewalt zu verdrängen, und wollte statt deren dem Gesetze Autoritär verschaffen. Doch weichem Gesetze? von wem sollte es verfaßt werden? wessen Inhalts sollte eS überhaupt fein? Zn dem Taumel der Freude, unk jn der Suchr nach Gleichheit, vergaß man die einzig? bedingte Abhängigkeit des Menschengeschlechts. Ma;