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Der treue Zionswächter · 1849-09-21 · 38 (21.9.1849) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
38 (21.9.1849)
Date
1849-09-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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zur WahrNyg, HM ZMereGerr des orthod-xe» ZAhenthUMs.!>MW Redaeteur. Vr. En och, Director und Oberlehrer zu Altona. 21. September 1849. Altona. I INH N l t. ' r Leitende Artikel: Der Jahreswechsel v. E. M.— Erinnerungen an die ersten frommen.Entschließungen. -Bekach» tnng am Schluffe des Jahres von R. — Miscelle. — Zeitungsnachrichten aus: Berlin, Wien, Breisach, Worms, Der Jahreswechsel. Ein neuer Zeitabschnitt ist unS geworden, dahin ist ein Zahr mir feinen Wochen und Monden. Wieder stehen wir am Rande einer großen Vergangenheit, ulicken mit wechselnden Gefühlen in die sich verschließende Schlucht, und schauen zaghaft auf die sich nun öffnende Bahn. Manche unerfüllte Hoffnung nehmen wir vom alten ins neue Zahr hinüber, manche trübe Schickung wünschen wir in dem kommenden gemildert und manchen Kummer verdrängt zu sehen. O, wie viele haben nicht das dahingeschiedene Zahr bei seinem Anfänge freuden- und erwartungsvoll begrüßt und finden sich jetzt, am Schluffe desselben, bitter getäuscht! Wie Vielen war nicht der Zahres-Beginn ein Verkünder froher Ereignisse und sein Ende nun ein Zerstörer aller Fröhlichkeiten! Allein, wie Vielen war nickt dieser Zeitumlauf eine ununterbrochene Kette froher Erlebnisse! Wie Viele begrüßen nicht dieses neue Zahr. mit heiterer Stimmung, als daS vorige! .Nicht asten Erdensöhnen ist hienieden ein gleiches Loos. Es wechseln die Geschicke und die Verhältnisse der Menschen. Glück und Unglück, Freude und Trauer sind im steten Wandel, nichts vermag sie zu bannen, aus daß der Erdenpilgec nickt seinem Geschicke vertraue, nicht im Glücke stolz, im Unglücke zerknirsche daherwandele, sondern stets fein Augenmerk auf den Lenker des Alls richte, von ihm Heil und Segen erwarte, ihm für das empfangene Gute danke, ihn um Abwendung jedes Uebels anfiehe. Und wie im , Leben des Individuums, so im großen Ganzen, auch hier ist Nichts von ewigem Bestand. Welche Veränderung in den großen politischen Ereignissen nehmen wir jetzt, am Zahresende wahr! Wer sieht nicht mir Staunen auf den schnellen Umschwung der so erfolgreich erschienenen Degebei'hetc zurück? Wer gedachte am Beginne dieses merkwürdigen Weltereignisses, daß es so plötzlich in sich zerfallen werde? Wer aber erkennt nicht in diesem überraschen, den Wechsel die besondere, göttliche Fügung,, die, unbekümmert um die genau bedachten und durchdachten Pläne der Weisen und Klugen dieser. Erde, ihr Ziel störungslos erfolgt? Müssen ivrr nicht hier unsere menschliche Schwachheit anerkennen, uns demüchig vor dem Herrn der Schickungen beugen und ausrnfe; ofi,' r>? Noch ist uns jener Zubel gegenwar-

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