Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 36 (7.9.1849)
- Date
- 1849-09-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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284 zy unser« Bedauern fh-ran-, daß, so7 groß auch die Lichrmasse) und der Fond deS Wissens in Preußen warrPndbHst> Hmd^ so vitzle Geweift es der Wet^vom Vorhandensein » solches geistigen - Schatzes. - in seiner Mitte^gegeben^j-es HenNvch vielfach'^ ManM an - Ejn- -. -stchtr.L^il!§ottdik^^harttnn!Wortesp E L. Ln ftineLeigene Vechatlnisse(gejeig^ Es war Mangel» an Einsicht bei ftiner/iMie chei allen/deirtschjin-Negierungen, daß, nachdem die Fluchen der Kriegesnorh sich verlaufen, und der vaterländische Boden, minder trocken stand, man nach und nach die einmal gegebenen Versprechungen zurückncihW'die einmal 'ausgeichiössener, Dahnen wieder verriegeltes Der gewaltige Strom der Zeit laßt sich «vl regüiiren/zwischen Deiche und Dämme einschränkend er laßt sich sogar zercheilen in Tausende von Bachen — auStrocknen aber läßt er sich durch alten Grus und Schurr so wenig, wie da- Weltmeer--äufhalteüloßlsich dieser schnevfiießende Strom durchaus nicht!ange, er schwiUr sonst an und steigt, M er schäumend über dir Schranke» stürzt, und das Güte sammt dem D-sen forrreißr. — Es war ferner Mangel an Einsicht — um von einem bestimmten Beispiele zu reden — daß man in den bewrgungsvollen Tagen / vorigen ZahreS, als man die Wolken am Horizonte - heraufsteigen sah, nur mit vereinzelten Zugeständnissen ' hervortrat, und nicht rund heraus sogleich das bald» leise,-bald lauter vom Volke Verlangte und Erbetene gab. Und wie auf der Seite der Negierung, so hat auch fmach nyien dem Volke -n. Einsicht gemangelt, da, nachdem man bereits bas so lange sehnlickst Erwartete erhielt, man dennoch damit nichrr ech umzugehen wußte, um sich sofort in den Besitz desselben geschickt und fest zu setzen, und danach die ganze Maschine chiis' Staates zu ordnen und zu organisiren. Die Bitte um > Einsicht also, meine Fr., thut nach ftder Seite hin noch, und auch das Streben danach. Die Kenntniß hier^ sie liegt tief. Ich will nicht die Rrgierüngsform selbst, ob der König allein (Monarchie), oder ob der Volkswille allein (Republik) herrschen solle, untersuchen; über diese Frage hak des Volkes gerader und loyaler Sinn in den schwülen Tagen des vorjährigen Marz sofort entschieden: — er hat zurückgewiesen das alte System königlicher Alleinherrschaft, weil bas Volk Majoran geworden und keiner so strengen Bevormundung mehr bedarf; er hat auch, der Volkssinn, aus Pietät gegen das Königshaus, gegen bisherige Volkstümlichkeit, ja aus Be- HZ. ryußtsein, Laß, wie dev Mensch dgs kunstreichste zu« sammeygefttzteste Geschüpf der kftgrur, ft. auch der von M rnschx n; zusamin engeseh re Staat ein kunstreich Und vernünftig'zusammengesetztes /iZostirut sein müsse, eS hakldarumMer.Bviksfinn> zsage ich, zu einer RegierungsforM gegriffen,: «die in der Mitte zwischen alleiniger Königs-Sund Alleiniger Mslksherrschäft stehetzu verc/lbekannttw, der „Constitution,^ wo König und Volk vereint die Zügel leiten. DaS ist einfach und klar. Ader welche Aufgabe, dieses Prinzip auch praktisch anzuwenden, diesen weiten Begriff, diese große ungeheure Form auch' Mit bestimmtem Znhalre auszufüllen? — Welches tiefe Eingehen in die Verhältnisse ist näthig. um hier Dedürfniß der Regierten und Recht des Regierers ln Einklang zu bringen, in die nahe und ferne Zukunft hiuauezubiicken, und die Richtungen dorthin gerade anzubahnen; ja, was gehört nicht dazu, sich in die fogenannre logische Aufs faffungeweift der Stoaleverhälrmsse und in die von der:)ymtlicheu Verwaltung hinzuzutragende ordnende Fvrrncchineinzudenken. zu entscheiden hier über da» --»wie weit;" zu prüfen, wie weit die Ordnung wohtthur> und wo sie das kräftige, frische L»ben in eiserne ^Schranken : emzwängt? — — Und alles das, das ganze Werk.der. Verfassung muß im schärfsten Umrisse,?lLa?der lichtvollsten Zeichnung ausgeprägt werden, weil, offen gesagtnach beiden Seiten hin, rechts und links der Constitution, Feinde stehen, Absolutisten und Re- .-pudUkaner, die nur darauf warten, den Buchstaben des Gesetzes zu ihrem Partriintcresse auszudeuten. Ich will anerkennen, daß wir sogar herrliche Erfahrungen vor uns haben, so und so um zum Guten angefeuerc und vor dem Düsen gewarnt zu sein: England, das mir seiner Verfassung schon Jahrhunderten, wie eine dichtbelaubte Eiche stehet, sich in allen Meeren der Welr spiegelnd, mumerr auf; Frankreich mit seinem umgcfallenen Thron, mit seinem Schein Constituttvnalismus, der dorr sieben einen welthistorischen Banquervkt erlitten, es warnt. Zedoch, wie beim einzelnen Menschen es gewiss« Erfahrungen giebrdie er durchaus selbst durchmachen muß. um reif zu sein, so auch beim Staat. Der nnsrige gehr nun solchen Erfahrungen enrgegen, und dazu bedasf's des inbrünstigsten Rufes zum Himmel, wie-des festesten Entschlusses in der Brust, sich im Streben nach der richtigen Kennrniß nicht irre machen zu lassen- — bis man endlich zu einer Form gelaugt, wo sich Schnellkraft mir reifer