Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 35 (31.8.1849)
- Date
- 1849-08-31
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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wi? daS Blur eines ekelhaften Thieres wird, wenn hier der Weihrauch duftet, dorr aber dem Götzen des Goldes und Silbers gehuldigt wird, wenn Neid und Haß und Rache und Mißtrauen im Lager dieses aus dem elenden Schlammenfcld, aus dem Kieselgrunde, aüs dem nur Unkraut wuchert, ein Blumenbeet kann gezogen werden, dann ist es ein untrügliches Zeichen,, deiß Gottes!Fluch auf uns lastet. — Fragen die Antwort: wenn die heilige Religion, wenn die Triw gehegt und gepflegt auf dem Boden der Sittlichkeit wirddann wissen wir daß uns sein Segen begleitet, wenn dieses nicht der Fall ist, dann sind wir verstoßen von seinem Angesichte. — Und daS ist der Segen der treuen Pflichterfüllung, daß aus ihr selbst entwickelnd stets bas Gute kommt, rvtv 7>'tv 22c; und das ist der Fluch der bösen Thar, daß sie fortwährend muß Böses erzeugen, tiizv 0221a r>izv. Wer, so lehren unsere Welfen, wer frommen Willen zeigt das Gute zu rhun und das Böse zu meiden, der wird unterstützt von der göttliche» Hülfe und eine gute Handlung läßt die günstige Gelegenheit zu vielen andern bieren. wer aber keinen Sinn für das Edle Har, wer verstockt «n der Verleugnung der ewigen Wahrheit Last, denn das ist die schrecklichste der Strafen, d'aS ist der fürchterlichste Fluch, wenn man im sündenhafren Leben den liefen Abgrund nicht entdeckt. . O, möge von uns fern, fern dieser fürchterliche Fluch bleiben. Und wahrlich, wenn wir sahen die treu an den Glauben der Vater und freudig erfüllen unsere Pflichten als fromme Israeliten, treue Bürger, gute Menschen: dann wird auch auf uns Gorres Segen ruhen und immermehr werden wir im Guten erstarken; dann werden wir in den kommenden Wochen der Buße Gnade finden vor dem Vater deS Lebens und in alle Welten wird das Licht ausgehen von Zion, das Wort Gottes von Jerusalem.;i'öv »2 .',21 fiN -- . Aber zu dir, Vater im.Himmel, flehen wir: Wende nicht von uns dein LNgLitzes, Angesicht damit wir nicht herumt.appen-im .Dunkel des Unglaubens und des Zrrlhums Entferne von uns die Lüge, die Heuchelei und halte, fern die Bertührung mit ihren lockenden Macht. Erleuchte unsere Augen, daß wie es sehen, wie nur in der Erfüllung deiner heiligen Lehre , uns die wahre Glückseligkeit erblühen könne. Allgükiger! schau gnädiger herab auf den religiösen Wandel deines Volkes ösiic». .12.^222 '2 I20rc5> ösi Wenn es gewichen von dem Weg des Lebens, so zeige ihm wiederum den rechten Pfad, von dem es nimmermehr kann welchen, '121 cnini -jHsi 7 nw. Amen. -°—- Z§itA«gsrrachricht§n. Preußen. Berlin. DaS Ministerialblatt für die gesammle innere Verwaltung in ven Königl. Preußischen Staaten enthält folgende Eirkularvcrfügung als sämmtliche Königl. Negierungen, die Verhältnisse der Juden betreffend, von 5. Juni 1810. Das unter .den 23. Juli. 1848 pnblftirte Gesetz über die Verhältnisse der Juden wird von den Bestimmungen der unter dem 5, Dccembcr v I. verliehenen Verfassungsurkunde in so wesentlichen Punkten berührt, daß dasselbe in vielen seiner Vorschriften als aufgehoben und nur in diejenigen als fortbcftehcnd zu betrachten ist, welche mit der Verfassungurkunde nicht. un Widerspruche stehen oder doch mit Rücksicht auf die in dieser Urkunde noch vorbehaltenen Gesetze und Verordnungen einstweilen noch vereinbart bleiben. Zu diesen bis zum Erlaß neuerer Gesetze auch fernerhin in Anwendung zu bringende Bestimmungen des Gesetzes vom 23. Juli 1847 gehören: 1) der §. 3, soweit derselbe das Patronatsverhältniß betrifft. 2) Die §. 8. 5, 6. L — 23 einschlleßlich und 8. 31 betref-