Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 32 (10.8.1848)
- Date
- 1848-08-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Kummer um -ke Zukunft. Betrachchrng von R. . ..-7 (Schluß.) Wärest du aber vielleicht selbst der Urheber deiner LMNMärtzigen Drangsale — wen klagst du dich..mit dieser Anklage? W-pvm.rstMsstnN?-M.W wird es mit mir werde»,? Du ssehefl, Mw cs-mit dir geworden, doch was weiter Zsschcheu^wird, das liegt in Gottes Hand. Du HM mit .den Uebcin, die dich drücken, nur deine eigenen. Torheiten und Sünden bestraft. Verlängere . deine Schuld nicht durch schädliche Verzagtheit. Du bist gefallen. Unglücklicher, raffe dich auf, und glaube, mit den Händen, durch welche du dein Unglück herbeizogest, kannst du auch dein Glück bauen. Deine Stütze sei Necheuschaft, dein Wegweiser sei Gottes Lehre. Sünden brachten dir den Fluch; Glaube, Edelmnth, Weisheit bringen dir den Segen wieder ins Haus. Habe nurMuth glücklich zu werden, und du wirst wieder? glücklich sein können. Wende dich zu Gottes GnaW sie wendet sich wieder zu dir. Sei l religiös gesinnt- und du hast den Weg zur Selenruhe, zur inner» Zufriedenheit betreten, die von rillen Äußenöingen unabhängig ist; du hast best öestrrr'Weil'- erisLHM Du gehörst Gott wieder!, und er wird dich nicht verlassen. Er wird dich ewig bewahren? ' - - Wohlan nun, meine Seele, ermanne dich-! Sei harmlos um die kommenden Tage, Gott zählt sie dir zu. Bewaffne dich gegen Alles, was dir stoch begegnen mag, mit Mulh und Ergebung. Nette deine Scelengrößc im Drange aller Schicksale, und du hast dein Alles errettet; lerne entbehren und du wirst von keiner Armnth wissen; lasse deine hochfligenden, eigensinnigen Wünsche als nichtige Einbildungen fahren; und du Haft dann von der Zukunft nichts mehr zu befürchten, Alles nur zu hoffen. Ich bin beruhigt. Gott, ich bin ruhig in Dir. So will ich denn entschlossen in mein Verhängniß gehen; so will ich denn mit Muth, was mir geschehen soll, erwarten; denn D Vater, Alles gütig, wohlthätig Ordnender Vater, Du, Schöpfer meines Lebens-'-Du wirst mich nicht verlassen. — So will ^ch^denn^lit'ErgebÄNg in deinen Willen Verzicht' äuf 'Mes' thunwas ich verloren habe, Verzicht'aüf wtdiste"Wünsche>' Verzicht ans meine stolzen Entwurfes denw ich weiß es, das ist mir nicht gut, wäs'Äü-^ÄllweLsester, mir verweigerst. So will ich denn,uöhne Bangigkeit nm mein Schicksal/ ohne Furcht um-daslSchicksül der Meinigcn, auf deine Hülfe vertrauen, und das 'Beste von Deinen Vaterhänden ^erwarten- Gott, mein Gott, ich kenne Deine Vätertreüe; sie ist mir ja nicht fremd. Wie oft hat schon in meinen früheren Zeiten ein einziger Augenblick Astes herrlich umgestaltet. So schenke mir henn Weisheit, Muth und Kraft, in den Anfechtungen des Lebens stets bei Dir zu bleiben, und nach Deinem Willen zu leben; gelassen ertrage ich alsdann die Gegenwart, und ruhig' blicke ich in die Zukunft, denn Du bist ja der Gott ewiger Zeiten, der seine Frommen nie verlöt, 'Und' sie stöls bewahrt! Amen. Preußen. Berlin. So sehr wir auch selbst von dem Standpunkte der vollsten Orthodorie aus, uns mit den Erungenschaften der Neuzeit, so weit sie uns in Wirklichkeit zu Theil geworden, einverstanden erklären können und müssen, so läßt es sich doch nicht läugnen, daß in Folge derselben auf religiösem Gebiete, in gewissen, wenn auch bis jetzt, Gott sei Dank, eng begrenzten Beziehungen, eine Anarchie eingerissen, bei der das Gesammt-Jndenthnm nicht gleichgültig bleiben, gegen die es sich vielmehr mit allen erreichbare»/ gesetzlichen Mitteln verwahren muß. Es ist aber hierunter nichts anders, als die neue Ehe-Gesetzgebung gemeint,