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Der treue Zionswächter · 1849-06-22 · 25 (22.6.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
25 (22.6.1849)
Date
1849-06-22
Page
– (sequence 5)
Language
German
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»M 197 Mdoch scheint er noch nirgend recht gelungen zu sein, wenn man. um etwas zu erwähnen, selbst kn der Geschichte der Religion bemerkt/ daß die Gottbegriffe stets mehr politisch als geistig waren. Gesetz, Bestimnmng unk Erziehung von A (Schluß.) Endlich ist eS auch die Erziehung, die auf Entwicklung deS Körpers den größten Einfluß ausübr. lichen Körper bezweckt, der die einzige Bedingung zur Verwirklichung dessen ist, was als höchste Aufgabe ihm stets vorschwebr, bewahrt sie denseiben zugleich Körper erstreckt, darf in derselben nichts verabsäumt werden, was zu einem dieser drei Elemente in irgend einer Beziehung steht. Wenn daher auf der einen Seite, der von seincm Berufe erfüllte und ganz durchdrungene Erzieher oder Lehrer, in heiligem Ernste leben Unterricht erlheilen, wenn er nicht allein die Kunst besitzen, Lehrgegensiänden durch den Stempel der Netigiüsilär, den cr ihnen ausdrückr. die heilige Weihe zu geben, so daß der Gesammt-Unterrichr ein eigentlicher Reli^-- onS: Unterricht wird; 'so muß auf der andern Seite daS im Kurde schlumm.rnde moralische, und das dem» im Stande sei, dem heiligen Ernste des Lehrers zu folgen, und demselben überhaupt nachzufühleu. Ist .einmal die Neligionsbildung in dieser Absicht, als dec Hauptmoment irgend einer, vorzüglich einer jüdischen Schule aufgestellt, dann wird bald von dieser ReiigionSbildung die Gesammrdildung durchdrungen sein. Der Religionsunterricht soll nämlich nicht ein bloßes Lehrsystem, ausgerüstet nur den Regeln eines abstrakten Unterrichtes sein, sondern Neligions. und Elementarunterricht sollen als coordlnine, sich ergänzende, zum praktischen Religionsunterricht angedeihende Disziplinen angesehen werden, wie die Religiost selbst, als des Lebens schönste Blürhe dieses nach allen Richtungen dnrchdringen und zur Reife bringen muß, und alsd Alles mir Recht in ihr Gebiet gehörig betrachtet wird, was auf Erhöhung und Veredlung der Lebensthätigkeir deS Individuums sowol, als änch des Gesammt« lebenS abziekr; und das «st der gesammte Unterricht. Es ist diese im Zudenthume selbst wol begründet», aber oft auf einseitiger Weise angewandte Ansicht, eins von den erfreulichen Produkten Unserer vielbewegren Zeit, die in Allem nach Vermittelung der Gegensätze insbesondere zwischen Wissenschaft und Leben strebt; dadurch allein kann die durch ihre materielle Richtung unhcilig gewordene Zeit, eine höhere Weihe sammr-Unterrichc möglich gemacht werden. Sind so die Bedürfnisse und Ersordernisse des Herzens bei der Erziehung berücksichtigt, so dürfen die des Geistes nicht minder vernachlässigt werden. Insoserne wir nämlich eme allgemeine Bildung «m Auge haben, so sind gründliche Kenntnisse in allen Gegenständen des Wnsenk-, wie sie als Vorbereitung zu einer höheren Bildung und der durch dieselbe bedingten verschiedenen Beruf-arlen durchaus nörhia, zu befördern. Dabei ist aber noch vorzüglich daraus zu sehen, daß sie sich nach und nach entwickelnden Vermögen des Geistes, wie

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