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Der treue Zionswächter · 1849-06-08 · 23 (8.6.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
23 (8.6.1849)
Date
1849-06-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
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<»M HZ. athmen, sobald sie vom einem milden Frühlingshauch angeweht werden-^ Wenn 0 ich: -mich aherfbei:MftlNgDerichte nur zu sehr 5auf das 1 --A llgemejne Kefchtällkkichabe-»5M: geschah diesesweil -das,H«riussteLEi»seH«fl üw'K Einzelne zu Persönlichkrilems; führen würdv-mwelchen ich um-2 jeden Preis veeweidqniMollrk^ÄUUdj sm.fchr ich; «uch-r Alles, was nur, drpirHcheinicher; PMönllHkeit an; sich trügt, gemieden Haders<M:rLKunächhismichndoch auf 'manche Mißhelligkeik. gefaßt ma,cken>^dai§es LN Znkerprerarionen und NelgrioosvLnicht l'«h!emwird.?Zch hätte daher gern diese^Arbrid unMtasseü.ärvderr.'sie--einem. Ander« überlassen; wennMtM drei nahe: bevorstehende Verän« derung. welchechie Schuledurch den Abzugs mehrerer Familienväter erleidet, und wodurch sie tu ein zweites Stadium tritt, mireS --gewissermaßen zuy-Psitchk gemacht Härte, der Schule über ihre historische Eniwikkelung und ihre bisherigen. Leistungen wenig strnsem schwaches Denkmal zurück zulaffem^'.-wetchestzschon deshalb als ein abgerundetes Ganze betrachte-ÄerVÄt kann, weil die Schule in diesem ' Zahr^ihr erstes Stadium beendigt, und in Zukunft; eiMrü xLUÄrit Standpunkt, als der bisherige-war, nanchmMnÄiiid. Da aber auch diese Veränderung" ein»; uurv-rMit-e Folge der Errungenschaften des denkwürvlgfttoHiih-bS <318 ist, so muß auch sie mir Zubet HegrützsnwKdesi; und wenn gleich die Schule dadurch sdwohl^ün'mäterieller wie än geistiger Kraft verliert-^ ^ek» weit geringerer Bildungsgradalder bisherige Äär, als das Ziel ihres Strebens gesetzt wird, -ft Mülß mau doch zugeben, daß - der Rächcheil derer) welche noch einstweilen bei der hiesige«:Schule verbleibin) in keinem Verhältnis; steht mit?dem Vortheil dererwelchen der i! Besuch - dev Schulen Lübecks fernerhin zu Gebote stehr; zumal es gewiß ist, daß' die Eltern sich allmählig aus: diesem Ghetts verziehen und ihre Kinder in die Stadtschulen schicken, wo auch dlese durch einen umfassenderen : wissenschaftlichen Unterricht, den ihnen die hiesige Schule nicht gewähren konnte, alle jene Vortheike. endlich genießen um sich mehr zum praktischen Hebe»! nushilden werden. Was den Unter« richr. betriffr-"iso «war dieser durchaus auf den oben angedeutetem Zweck cherechnerddglekchderselbe nur durch die; größte -Anstrengung 1 - der Lehrer erreicht wen dem konnte. »Heils weil der hebräische Mnterricht einen bedeutenden :Zeitauftvandn^rfordöNe-u/shMs ' weil die Lokalverhältmsse und ^bidngeringen!iiLehrerkrafte eine Combination der Knaben und Mädchen; in den wich» tigstm Lehrgegenständen nochwendig machte- und die Klaffen selbst gewissermaßen wie zwei Abheilungen behandelt «erden mußten. > ' - - - Außer dem Lesen, Schreiben mrd^ Rechnen, bei wekcheni leheern schon in der üürern Klasse der prak« tische Nützen hervvrgehoben worve-^wai?^e- Religio», Hebräisch, biblische Geschkchredas ^Wissenswürdigste aus der-Erdkunde, Rakür- und ^MtÜMchichke- und deutsche Sprache, worin die verfchredenrN Klassen nach ihren Abstufungen »nd F.chigkeiren unftkrichtrr wurden. Beim Religion? unterricht waren die'Lehrer stets be« müht, durch angemessene mündkkch» Bortrage und durch angeführte Beispiele ans dem gewöhntichen Leben, «eichen das - jugendliche Gemürh am leichtesten und weitestem! sich öffnet. das religiöse und moralische Ge« füht^ diw Zöglinge z« wecken und zu beleben. DaS Hebräische gehört, wie in allen jüdischen ^D'chÜlen)'dem riktglösen Unterrichte an, und wird da« 'h^r'Äeh^tifttrglsch als wissenschaftlich behändest? Ze- ^ä^^wft^deü' fähigern Knaben der ersten Kläffe zu» "NÄ Än? IMriß"der hebräischen Grämmarck geder ' blbkisch^ ft wird)' den "NP^eüeÜ'^der" Schüler gemäß.?sowvl durch'gram- Mä^isch^ ^Üks Ältch ' htstoilsche Exegese erklä rr. Der ^M^t^rrich?^ in cher ' deutschen Svrache? worauf, besonders' ^e^rk'gelegr'wftd, ' wsrd auf möglichst umfassende ^Äe/fe ^eriyeifr ^unb neben den llebüngen in kleinern >'LW L^etn'^UHü^ÄÄnls,M?Bn-fs^l^ wodurch jü- ^E^^die d^na^^.?Re^eiK?;ur?^r^tii'ä?en Anwendung gäracht^ un^''l»em" Ä'e'dqckrmsse fester einas« prägt werben, findet aua» besonders das naturgemäß« Entwickeln , des logischen Denkvermögens eine Be« rückflchrigung. Ueber die formale Mnrichtung der Schule kann etwa Folgendes gesagt werden: Anfangs bestand dieselbe aus zwei Klassen. Nachdem aber die^ verschiedenen Kräfte und Anlagen der Zöglinge immer mehr sich von einander sonderten, und die Schule ihrer Aufgabe sich klar bewußt wurde, ward sie in drei Klassen getheilk, in welchen die Knaben und Mädchen bei fast allen Uiirerrichss--Gegen>iänd.n, mit Ausnahme des Hebräischen, combinirr waren. Dir Zahl der Schüler und Schülerinnen war zwischen 86 — 90- Vom diesen rraken äaS der Schule' von- Ostern 1811 bis Ostern 1846 r 44 Knaben.

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