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Der treue Zionswächter · 1849-05-04 · 18 (4.5.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
18 (4.5.1849)
Date
1849-05-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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sM M M > Daist allerblng- Wie vernünftig-" Sprache/ aber sage mir ZeMand doD irt ^welcher Schul? HM Herren solche RedenSäki in^ D^kürzer Me Mkni haben? wer ihnen -SMr8^F'-Sßi^a^MEioÄWre8/ mit dem^ Eknschüchrern^Mb* ml? dM^ÄüWWti der Reformen' «orÜbwM^rr «s« mäsz r-ZttM Za selbst die einzelnen Stimmen unter denLaieä/ die sich früher zwar in äüßerst^Miüger Zahl für Reformen ausgesprochen^Jaden, Mdgänzlich verstummt, und die-andeM sehr eiAfMÄ Grund, weil sie für sich einer sölchenr nichtuMeyr NWrsen, und zu gleicher Zeit einsehenA daff lh-r reformirende Phtizeistaar sticht hinter ihnen - steht', der dir überwiegende Mehrheit , nörhige. sich von einer unbedeutenken Mmdetheik in da- Schlepptau nehmen «zü lassen. - Leid und- Freud?'''/ Bon Z. begab ich mrch»eM''dW'Srt-'^ÄÄhiöl^N^ milienverhältniffe ünerfreulicher Ätk mich bMf^st."'—^ Da meine Reist/ 'wenigstentyeklwe^e^öeü^M wünschten Erfolg hatte, fo^reistMch Äit^irwÄ^berÄ) higterm Gemüthe zurück; ^Mehr^abe?^deä das Neckar- und Tauberthal. Zn N. hatte ichGelegenheirrin'LeichÄeg^U'l^ beizuwohnen. - .'rsäü'ror Ein nach kurzem Krankenlager vtrfchieÄste/Mag!^ Frau wurde beerdigt Die tiefe TraHp de?^rÄnd/ ten und die Theiknahme' der gÄizdn^LeiÄÄWWE ließ mich vermuchen daß die KWör'Me AKWÄnH!^ würdige Frau gewesen; waS' mir aüch später virstcherr Der Sarg wurde Um Grab? niedergistellt.Da fragten einige Stimmen sanften Tones : „Wftd gepredigt?^ uiid als die Antwort bejahend aus fiel, verließ der größere The» der Männer den Gottesacker. Der Rabbi begann seinen Sermon in einem Tone, der es zweifelhaft ließ, ob er sich mehr der weinenden oder der lachenden Stimme nähere. ' Die Rede war kurz, und das war das Gute an ihr; waaber den Znhalt und den Dortrag anlängr, möchte man mir Lesfing gesagt haben: /»Lieber gar nicht sterben, als solch eine-Grabrede^ belftiMmen!^ Nach beendigter Rede-Verrichtete der Rabbi ein deutsches Gebet und — btgab sich nach Hctdse. — Ich fragte einen neben mir stehenden jungen Mann, den ich für einen Kaufmann hielt wäs ^fich^mk? später bestätigte, ob eS hierorts nicht Sitte seidaß der Rabbinetz^MrA WMan-S beFM^^gD^ bleibe 7 Der Geftagre erwiedene hqlh scherzend und halb giftig : „Unser voriger Rabhip.er bekam voA Ketchen- Següngniß keine DezghlungdM^dqS, Pysshen,hatt» mast damals' umsonst? der bÜeballerdMgS^gKAenwärlig -ks'o^^m«Ä'M5?/demt fti« Mßck chM wps jetzt hat der M^MhbiM;b^/hn-. lichrr trauriger Gelegenheit einen andeM^weck,, Heyn einen blanken Kronenrhaler durch die.PWjgz M, verdienend und ist einmal die Summe« vgft tz», ^2 verdientso gießt eS für ihn hier nichtL mehr zu erwerben, folgkkch auch nichtthun, und er erylje sich weg." , Muß man denn eine Leichenrede halten^ lassen", fragte ich weiter, „weil Sie sagen, das Sterben stS jetztHcht mehr umsonst?" Solche Fragen und solche Antworten sind? weit e^e/r geeignet die Religion zu untergraben, aH sie.,W befestigen; ^denn das Kind muß ja denken^ eü bstzdeL eH H gar'nichts an die Religion, als das ,iy» eine» Er^ wo Ä'no-ch^ gar nicht zurechnungsfähig M jööH ÄoM daS. noch überdies ihm einssufstisß morden ^>A).' " . " ./ : 'nicht/" erwiederte Zener, ,»a^ch dst Syna» gEnor^nüng 'stellt'^'"dem freien Willen der Hmker« bM^eneft anhrint' Ultein..es b-stchr doch ein« Art vqn dal'^eni, Mang, weswegen mancher Trauernde* der" Hrn^//w e'k/Ki'onenthaler gäbe, wenn der Herr. ftrr. Ornats schweigen würde, bestellt doch eine Leichenrede für EküfN Krvmnrhsstr, .weil, er nicht m da-/Gerede kommen 'Willi/.'" '' /'' .. '. /' M ist daS nicht die einzige Descheerung, hie nnS die Synagogenordnung brachte, es ist die Hierarchie in ihrer häßlichsten Gestaft!" ergriff ein anderer, etwaälterer Mann 'da- Work. Die Herren in der schwarzen Kurte taffen Und gar nicht aus den Händen,, nstd da» möchte mich Manchmal rasend machen! Wir hürstn nccht geboren werden, auch nicht Jüngling und nicht Mann «erden/ ja nicht einmal sterben, ohne -a- Gud Heißen, ohne die Iurhat des Pfaffen. Wird «in Kind gcboren, so muß, wenn Sie Mutter die Synagoge wieder besuche. der Rabbi stm Pfand dazu geben, indem, er »in dahin bezügliches Geber van der Kaiyet herunter leier r. oder auch - Mir gefalteren Händen und mir verdrehten Augen — nachdem der Mann, so brarer man auch di, Wurst, skgt Ser Schwabe, spricht. (Die «ürtemöergifihsn Rattwer haben für

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