Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 18 (4.5.1849)
- Date
- 1849-05-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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»M M -A» dieft Uistliche Funkriöst ein neüeL Word erfunden, für rprichep big späteren L prachfsrscher Wd Lexigraphen Akwtß dankbar sein werden, sie benennen sie dir geist lichen Lgnkttönen, nämlich:„Eine Frau aüsftgnen." Wird ein Kind vierzehn Jahr alt, so kommt der Rabbi von einer heiligen (?) Konfirmation (?) Schon A- 4 Woisate devvr diese geistliche Comöd« mufgeft'»hrtwird» werde« dio'Roüen unter dft betreffenden Kinder „hie Schauspieler wider Willen^ vertheilt, und jedes har die Antwotte« ^qüf die Frageu, die eben an: es kämmen sichgul«änzuüben, damit es nicht zur Schande werden in Mitte der Versammlung und Gemeinden Dabei muß-das Kind dem Rabbiner versprechen bei den Lehren^zm «erharren, die er ihm bei dem Konfir. marionsunterricht beigebracht hat. Er fragt eö nämlich ganz bescheiden, ob eS wolle? wenn ich über frage, ob Jemand will? so muß ich mir das „Nein!" eben; sogut als „Ja" gefallen lassen, oder, dochr wenigstens eS-gewärtigen. Wo kommt aber daS-^w-TpiM'VzrV »S'v hin? . . . 7 Soll man Hochzeit machen so mruß der Rabbiner das drei Sabbache hintereinander von der Kaäz'ei-verkündcn. -Das geschah, um der Sache- Orff^ntlichkKt zu geben. Warum muß eS aber alsdann von dem Rabbiner» hodrr tvon seinem Schleppenträger,^iAF Vorsänger geschehen^ Kommt - es. zpr/Trauung so muß wieder der Rabbiner es sein, der diese Handlung verrichtet, und darf solche nicht einmal seinem gesetzlichen SrkllvMttFHbrrya-e«.2i ^'' U', 'tül (Gewiß ein« ganz originelle Anordnung der Oberkirchenbehörde; denn im ganzen Bereich der Verwaltung die eines Kultusministers, die nicht von dem geeigneten Stellvertreter verrichtet werden könnte. Man sieht also, daß unsere Oberkirchenbehörde derdeiuns neuen Hierarchie schnell auf die Deine zu helfen suchte, und noch weiter ging, als der Polizeistaak eS that ) Man könnte sich das noch gefallen lasseu. wenn bei einem Rabbiner ein Individuum pv'2 2-v2 «?,' 12^5 eine unerhörte Erscheinung wäre in eine >öp7f> rnun schpleb: ib ».717; weil ich einen andern kenne, der einen ivc von einem mütterlichen Bruder ausserrigen ließ, zp«» »zzv v'pft, war also dem Alleinberechtigten unbekannt. Ja. ich weiß noch mehr, ich weiß »etwas, daS man kaum für möglich hält, ich weiß nämlich/ daß'ein Rabbiner, der sich noch obendrein auf seine Dibclkunde nicht wenig zu Gute ihat. nicht begreifen kvöllke/ waenm ein jung« Mann ftiner Mutter Schwester^ die? ab« '»vw;» wa r, nicht Heimchen durftH da choch die Venvankschast nicht aus einer ehelich««: MrönchüM entstanden-ist Er» pst MZur-mrmuß? in dem-Dibklerempla« deS^ hoch^ gelahrten Herrn röralgesehlt hab«f -öder er muß/ nach Weise der Kritiker, diä sovftle Varianten wittern, auch diese Stelle für eine selche-gehalten-haben l! Glaubt man enälich. - -aller? Weüormündüng durchden Tod enthoben worden zv ftin/so tritt'die schwarze Figur noch einmal vor uns. um uns in' den Himmel henein zu beten, als ob wirnicht dahin.' komcken könnten, wenn sie nicht ihr Visa in den Reisepaß schreibet Und so, fuhr der aufgeregte Mann fort, herrscht bei uns die Hierarchie in ihrer häßlichsten Gestaltdieuns durch die Synagogenordnüng, noch mehr aber durch spätere Erlasse der Oberkirchenbehörde, wie ein bösartiges Geschwür, eingeimpft worden ist. — Wir wären während des Gespräches wieder in dem Dorfe angekommen, nnd der redselige, aber sehr vernünftige Mann,-! begab sich -wieder an sein Geschäft, und ich hätte Zeit nachzudenken und zu finden, daß dieJuden WfTdem Lände in religiösen Dingen nicht so unwissend s^id? Äft"sie vdn den vornehmen Ignoranten in den Srädren^gewöhnlich gezeichnet werden, und daß sie die Üeüen Umstände gehörig zu würdigen wissen. Freie Städte. Frankfurt/ Vor einigen Wochen verloren wir den r->vi 7"2fi2pv» einen vorzüglichen Talmudisten und c'v/i p'7-/ Dr.-Auerbach von Darmstadt hielt ihm eine würdige Leichenrede. Wahrscheinlich verliert unsere Stadt aber auch einen andern Theologen, besten Abgang wir jedoch nicht so sehr betrauern. Sie wissen, daß Rabbiner Stem nur auf 5 Jahre engagirr wurde. Diese Zeit ist jetzt aus. Und da man sich überzeugt, welch' theologischer Eifer dieser Herr besitzt, so werden selbst die Neuern, die ihn erzählten, dieses Geschäft nickt znm zweiten Male vornehmen. Daß ist wahrhaftig sehr klug von ihnen, denn um alle'v")'v'fi aufzuheben, wozu hierfür einen Rabbi? Die Kunst kann man selbst. Herr Stein soll wegen solcher Aussichten wie wir ans zuverlässiger Quelle erfahren — sehr mißmuthig sein. —' Auch unftrm benachbarten Herrn Dr. Formstechcr lächelt da» Glück nicht sonderlich. ES wird nämlich «on den Orten fttnes Rabbinats eine Schrift an daß Ministerium gehen, worin auf Berur