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Der treue Zionswächter · 1849-05-04 · 18 (4.5.1849) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
18 (4.5.1849)
Date
1849-05-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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und die Ueberschrift dieses Auftahes-desMders ins Auge fajftn. Wäre Me Pchaiiplung darm fehlerhaft gestellt, daß -sie Hie Thatigkeit d« BEsschule nur vomder ^iucnSkite NtraMek, Verbform,lem. Sobald wir die andere Seire. die materielle, hervorheben, (unter welcher wir hier den Stoff an Kenntnissen und Fertig, ketten verstehen, an welchem die formale Bildung mit, gerheilr, und welcher dem Schüler als Besitz ins Leben mitgegcben wird ) laßt sich nicht bestreiten, daß ver, chiedÄeZeichn verschiedene Ansprüche machen. -Es sirch überhaupt,-scheint mir, drei Gewalten, welche auf die Schule einmirken: die pädagogische, die kirchliche, und die des Lebens der jedesmaligen Gegenwart.: Hätte über die Volksschule die pädagogische Gewalt keine Macht mehr, so wäre jene nicht länger eine Schule nähmen wik der Kirche diese Macht, so «wäre: die Schule nicht mehr eine religiöse, wollten wir aber das Lkbcm und seine Ansprüche ausschließen, so könnten wir sie schwerlich noch eine Volksschule nennen., IZü Mn' Mten Höben in den Ansichten dek 'verschiedenen Beurcheilcr diese drei Gewalten in gewisser MUse miteinander Zekämpft, und je weiter die->gkm-s Ausbildung V s Schulwesens in einem Lande LfMMffirek, desto eifriger muß ein solcher Kampf derÄttsichhewsein, denft desto mehr sicht jede Partti eit»^ wie^Nützltchnrs ihrer Sache sein könne, die Schule' auf -iHke LÄt-otzU ziehen- Und dieses lehrt unS denn iaUch'AMGkg erwart. ' Die Einwirkung der kirchlichen^ Gewalt auf die Schule bedarf keiner weitläufigem Möchweisung, weder in ihrer richtigen Welses nckh.YnHhren Uebrrrreibungen. Es liegt dieses auch ln^-dir Sache: die Zukunft der Kirche kann elnmabMr aüf^däS werdende Geschlecht gebaut werden, iindwer dalnichr dem Zufälle Alles überlassen wiü^ der Miß sich ebeti drr^Schule bedienen, um seine Ansichten -'von ^ReligivÄ' Ässhr-Ür giösem Leben eine Dauer zu verschaffen/ so daß'-wir es für eine sonderbare Inkonsequenz halrrn^nkßten, wenn' ein Mann, der sich zum Hüter Md Wächter der Kirche berufen glaubte, dennoch Vernachlässigung und Verachtung der Schulen «nsspräche, und nicht vielmehr allen Fleiß darauf wendete, durch diese die Gemächer der Jugend m seine Spur zu führen. Die pädagogische Gewalt tritt uns unter andern in den philosophischen Spekulationen eiügtye», durch welche die großen Geister der Gegenwart )aus der allergründlichsten Untersuchung der feinsten Fasern und Fäden des Menschengeistes ihre Theorie der Erziehung und LeS UnteHichA»pon der zweiten Woche nachher Geburt des Kindes an. aushauen, und Haarscharf und bis ins Klemsteihre ^Regeln für jeden einzelnen Fall geben, wobei freilich' mitunter dem 'Praktiker ein bescheidener Zweifel aufsteigt, ob jene Herren auch selbst mit der praktischen Erziehung sich genügend beschäftigt haben, und ob der Grund ihres Gebäudes in der Erfahrung oder in ihren eigenen Köpfen liegt. Keineswegs spricht dieseMndeutung eine Feindseligkeit des Urrheilcnden gegen die theoretische Pädagogik ans, sondern nur die lleberzengung. daß> wie überall, so -insbesondere bei diesem Gegenstände die Theorie und Praxis Hand in Hand gehen müssen. Ohne Einsicht in die Natur des Menschengeister, nur nach einem gewissen unbestimmten Gefühle von der Richtigkeit deS Verfahrens oder nach -einerbloßen Berückstchtiguyg des einzelnen Falles, ohne Zurückführung auf die allgemeine Regel, erziehen und unjerrichten wollen, ist taUerdingS^ein; übler Mechanismus-oder führt leicht zu eft,em1soichen:-aber glauben, daß man die Kraftäußerungemeines nach allen Richtungen sich lebendig entwickelnden Mcnschengeistes in em System von tobten Megesn fassen, unddiese in eine Anzahl von Para-;gruphenäfüllen und .zustöpseln könne, wie ein Medizin ErmKMafche.zLhneHaß man beimGebrauch in jedem chinzelnmnFall«^ das Leben nnd die Erfahrung frage: -Msts aÄch fo?s«httg-? das -scheint 4nir ein nM) viel welNiKkv/erfreulichesrResultar zu -vekHeißrn. , Mag die Thevrie immerhin der frpchrhare und wohlbestellte Boten fein;, nur die Praxis ist. der Baum, der in demselben emporwäckst und Früchte trägt.— Zn gewisser H«n ^sicht^sprichr sich :dann 7die Eimvirkuug des, pädagogischen -Gewalt.auch in dM neuen Schulmechode« und Em- ^ichzungemBUS, Heyen'die vmchiedonen Zeiren-eine nicht ZserMe-Verschiedenheit. Hervorgekrachr Haben und noch fortwährend Hervorbringen. Diese tretenunmittelbar indie Schule Hinein, statt Haß jene phllosvphisrl en Deduktionen und Demonstrationen .sich m gewisser -Ferne, von derselbe« Haften.darum dürft» wir von diesen - neue« Mekhodxn, m?s«u g uch, mrög licherwefse e in augenblickliches Nnhsil, .so doch kein .dauerndes fürchten, denn. tziePrai^,..Ka^;bifti^AiM..grpß^.7Gemalt, upd faßt nur. bestehen^.!,maH sich „als deS..Bestehens werch Leigt, selbst, falls, kMrltchgMrzei. angewandt würden, um AndxWj NM^ Leben, zp echalkey. . . . n r!-.!' . . .. -r.'-- (Fortsetzung folgt.)

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