Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 17 (27.4.1849)
- Date
- 1849-04-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«ZO M flch wieder verjünge». Denw «in Fortschrist muß folgen, da ein Rückschritt kaum noch möglich ist. Und wenn wir lesen in unseren Propheten v inft 'L?p oe oft' ^21, so prophezeiet undieses demUch den kommenden Frühling.. - - - Fragen wir nun, w<^S wir zu thnn haben, um den neuen Frühling.' herMuschaffen"so müssen wir dain die Vergangenheit, nicht in die Zukunft blicken können — wie ja Gott zu unserem Mose selbst sagte: 'vi '22 oft '0'ftn, so müssen wsr eben von dieser Vergangenheit so viel entnehmen können, um unS eine Zukunft daran zu fristen. — Die Verbreitung des Wortes GvtteS ist der Anker, auf der wir unsere Zuversicht haben müssen. I« der Zeit, als Lehrer und Priester in Israel waren, da har eS gut ausgesehen mir unserem Zudenthume, da.ward verpflanzt daS Wort Gattes von Mund zu Mund und von Herz zu Herz. Jetzt aber, wo der Durst und der Hunger im Lande ist, '? zum GorreSworte, da ist es unsere heilige Pflicht, dafür zu sorgen, daß wir diesem Durste und diesem Hunger abhelfen und Ledenstrank und LebenSspeise bereiten. — Es sind die Schulen, es sind die Gotteshäuser, in denen diese Nahrung gereift werden muß. Zn der Schule muß die kleine, . im Golkrehavse die große Pflanze gewässert und begossen werden. Das lebendige Wort vyn Religion und Tu- Srärre, aus der ick eben das Glück darre zu stehen, sie sollte nie verlassen und verweist dastehen. Dann werden sie strömen die Kinder Israels, um zu hören das Wort des Höchsten, um zu hören, was Reckt, was Unrecht, was Sünde, was Tugend heiße, und die Wahrheit, sie wird nickt unberücksichtigt bleiben und die Ucberzeugung wird sich «hr Recht verschaffen. — Und 'wenn das Leben auch noch so viel bietet, um uns zu verführen und zu verwirren, von Diesem Orte aus wird Trost kommen in alle Herzen, und unrer dieser heiligen Ställe werden sich flüchten alle vom Schicksal und vom Zweifel verfolgte, denn ertönen wird hier wieder die Stimme, mir der unser oiop schloß: '2 und darnach werden wir handeln, und glücklich sein, glücklich, glückselig. . A men! Affav und Tirza. Gedicht von I. Schwär;. VN. Hört ihr wie die Kirchenglöcken Dumpf und hohl vom Thurms schallew? Wollen sse wohl Beter locken. Zu vie leeren Tempelhallen? Oder ist der Tag gekommen. Dieser schreckliche im Lande. Baden tief in Schmach und Schande? Nein, sie -eien für die Sünder; Eine Messe wird gelesen. Daß im Himmel man gelinder Nichte jene Ketzerwese».-- Wer ist's unter dieser Menge. Sprühend Mnth nnd Gluth und Feuer? ' Spricht soeifrig und so strenge, Wohl aus reinem edlen Grunde? — — Zhn bewegt die. Heiße Rache. Kochend in der frischen 'Wunde.j Stets lebendig vor den Augen Steh'n ihm jene Trauerbilder» Die da wahrlich nimmer tauge». Hohle Formen sprechen müssen. In dem Kloster fest verschlossen. Bei den Mönchen müssen bleiben. — Nach den Theuern schnell zu sehe«. Die gepiß gleich ihm gelitten.