Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 16 (20.4.1849)
- Date
- 1849-04-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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<»W rss W» ausgesprochen: die Synode soll als ein Gesammcorgan der Israeliten'berufen' werde». ' Dieser Beschluß ist. gemäß den vorhergegangrnen Verhandlungen dahin zu verstehen, daß die Synode nicht als die Vertreterin einer einzelnen Richtung im Zudenkhume, sondern als eine allgemeine, auf welcher es höD ivünschenSwerch erscheint, daß alle Ansichten ihre ^Vertretung finden, berufen werden möge. . 4) Mer d)e Wahl zur Schnode »vnrde -'Fol, genhes beschlo'tsen: 2) Wahlberechtigt ist jeder volljährige Zsraelite in der Gemeinde, welcher er angetzörl; b) Jede israelitische Religionegememde oder Religionsgemeinde oder Religionsgenöffenfchüfc ist berechtigt, einen Stellvertreter zur Synode zu schicken. Gemeinden von über hundert Wahlberechtigten haben das Neckt, für je hundert Way» 1er mehr, je einen Vertreter mehr zu senden; e) Die Wahlen geschehen unter Aufsicht der-Vor stände, oder eines Kvmitv's. Hier fügen wir die erläuternde Bemerkung bei, dass mehrere, insbesondere kleinere Gemeinden 'sich vereinigen können, um einen Vertreter gemeinsam zu wählen; ferner, daß der zu erwählende Vertreter nickt Mitglied der betreffenden Gemeinde ober Gemeinden sein müsse, sondern auch aus seder andern israelitischen Gemeinde gewählt werden könne.": Auch müssen wir bemerken^, daß bei den Punkten 2) und ä) «n der Vorlage sich das Wort,„selbstständig" befunden hatte. Auf die Bemerkung eines Mitgliedesje.de ch, dgß die Aufnahme dieses Wortes in den Gemeinden Streit und VerwixÄää tzerdeiführcn würde, scklug der Präsident vor -und dre Versammlung stimmte bei. hierüber das Nähere der Nedakrionskchmmission zu überlassen. W>r hielten eS nun für geeignet, 'jenes Wort gänzlich weg,ulaffen. 5) Ucber Zeit und Orr der Synode wurde beschlossen: 2) Die Zeit der Synode ist für die zuerst zu berufende daS Frühjahr 1819. Die Zeit der folgenden Synode bestimmt immer die vorhergehende selbst. b) Die Dauer der Synode ist vierzehn Tage. v) Der Ort der Synode ist für die zuerst zu beru, sende Frankfurt am Main; später immer von der Synode immer selbst zu bestimmen. In Betreff des Beschlusses 2) beziehen wir uns auf die in die Eingangs erwähnten Umstände, welche eS rathsam erschtiyey^. lassen, für die Berufung der Synode den geeignerern, Aeilpultkr abzuwarten. 6) Ueber den Kostenpunkt wurde Folgendebeschlossen. - 2) Die Kosten des. ^SynyldalbesücheS bestreitet jede Wahlgesammkheit für Hren Vertreter; d) Die Kosten., de^- Sypode,tveriden "durch freiwillige Wir halten es unfür die spater zu erlassende Ansprache vor, auf den. Beschluß d). resp. Bildung eine Synvdalkasse zurückzukommen, und wollen hier nur bemerken, daß unS bereitvon einigen Gemeinden unaufgefordert Gelbbeirräge' angeboren worden sind. Würden sich nun in verschiedenen Gemeinden einzelne Männer jetzt schon aufgefordert fühlen. Listen zu enc» werfen und Einzetchnungen von eventuellen Beiträgen zu veranlassen, so würde daswenn der rechte Moment erscheint, der Sache gewiß höchst förderlich werden. -;7) Die Versammlung har endlich beschlossen einen ständigen; Ausschuß am hiesigen Orte für die erste -allgemeine israelitische Synode zn ernennen, und har dazuchje Unterzeichneten erwählt.; Diesem^ Ausschüsse hat die Versammlung die ->V;'N)fitchrnnq; auferleqt, alle Vorarbeiten für die zu ^vrrniriide, Synode zu übernehmen. Wir werden unS -nuaiN-,.sobald der reckte Zeitpunkt eingetreten sein wird, mit-/FrcMe. und mir aller Hingebung für die gute Sacke jenen Arbeiten zu unterziehen, und den Moment dickt vornbergehen müssen welcher zur Hervorrufung der Synode geeignet erscheint. Unsere Ansicht von der Sache hat sich nicht geändert. Heute wie früher erkennen wir fü-'-di, Indenrhum^das dringende Zeirverfaffung. Nur um dieses Institut mit desto größerer Sicherheit in'e Leben zu rufen, halten wir es für gut, den Zeitpunkt seiner Begründung nicht in Verhältnisse zu setzen, welche, eS so vielen Gemeinden des deutschen Vaterlandes noch nicht möglich machen, sich an dem gemeinsamen Werke zn bctkciligen. Indessen sehen wir schon jetzt den Meinungsäußernngen svwol der hier versammelt gewesenen Männer, als Aller, die für die Aafrechchairung des israelitischen Gemeindelebens, ein warme» Interesse fühlen, entweder in den öffentlichen Organen des IndenrhumS oder -in unmittelbaren Zu» schrifrcn mir Verlangen -entgegen. Möge der Gegenstand möglichst allseitig besprochen, in den Gemeinden