Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 16 (20.4.1849)
- Date
- 1849-04-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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»W ISS M. Sonne für unser Volk selbst. — Denn das ist einmal eine untrügliche Erscheinung, »nd sie bezeugt zur Genügedie -Heiligkeit .und Görrlichkeit unserer daß das uamliche Schickial, »vclches sie rinnahm, der Zustand in den sie versetzt wurde, daß den nämlichen däS Vo!kh7L» selbst theilre, und daS die Lehre mir dem Volke Sein und Nichtsein in Gemeinschaft rivn, da Mg sie ihrer Vervollkommnung immer mehr enrgegen.^sie besaß Tand und Gur, wählte eigene Käniae und leder wvhnre unter seinem Weinstocke und Gvtteswvrr verbreitet war unter ganz da wo das HauS stand in o'öci», in dem sich die Herrlichkeit des Allmächtigen offenbarte, und einem Jeden, der zu ihr fleyete. »eine Wünsche erhörte? — Mit Recht nennen wir dieser das goldene Zeitalter, und begeistert davor war der hohe Psalmist, der fromme Sänger 7,7 und »w!>c, sie sangen Lieder und herrliche -Lobgesänge dem Herrn der Heerschaaren, dem Heiligen — Wir können uns kaum Geliebte von diesen schönen Bildern trennen, »vir können kaum den Sommer verlassen, denn ach, : wir,getreten eine anders Schaubühne, die uns nicktö Erfreuliches chieret. wn. Die Sonne schien, die Ssnne sie ging wiedrrunter. Es begann.der Herbst des Zudenrhums. Auf dem Giebel deö Palastes^ empfing der Sohn unsere^ Salomo'S daS- Reich» ,er ward Mer.chssrhig^.tzerIchi^palt riß ein in Zuda M»d war sein Verderben Zböhl.^nerkwürdig welche Lehren uns solche BetrnchWigsn^ unwillkürlich aufdrinqen. S«e heißen: Uneinigkeit und Streit; sie sind das Verderben des jüdischen Sraa'reS gewesen, Uneinigkeit und Partcisuchr wird stets-der Untergang jüdischer Grmei-iden fein. Wie der Glaubensartikel unserer Z7M es ist. ans der» Aller beruhet, öinr' vpc ebenso ist die Gruuddedi-'gung des Bestandes von t.'dc» Freiheit und Einigkeit, '» m — Doch kehren »v r jetzt zu unserem Herbste zurück. — Der Glanz unseres Volkes ist mehr und mehr gewichen, die Stämme trennten sich von einander, mehrere Gesetze wurden schon vernachlässigt, so daß Propheten aufstehen mußten, um zur Rückkehr aufzufordern, äußere Kriege verheerten das Land Verschwörungen im Innern wurden angefpvnnen, endlich Staat und Heiligthum an fremde Hände verrarhen, das Volk Israel Hörle auf eine Nation zu bilden. Das war der Herbst de- IudenrhumS und^Lejuei, Verehrer. Da wurden die Blätter falb an den'DÄümen, da verdorrten die inneren Säfte, die' Söstnegahsparliche Wärme, die angenehme Sommerzeit war.verschr^undcn. - Und wie die Hcrdstsonne mir verjüngter Kraftmanchmal erscheinet und die Menschen täuscht als .-sei ev-moch Sommer,- als rücke nicht heran schon der traurige Winter, also war einmal »vieder das Land in r'ftich Zeit erobert, die vorige Blüthe scheinbar »vieder hcrgesiellr. und als sie endlich zum zweitenmal abgefallen, fortwährend die Vereinigung von durch pünktliche Bcobachtttny der erhalten da und dorr entstunden tüchtige Lehranstalren, Tausende von Schülern zählend» da und dorr glänzte Volke und hielt noch zusammen die Zerstreuten durch daS Wort des einigen einzigen Gvnes. Aber ach, aber weh, cyci» cpcr> rnr, :c. rc. und kam nicht mehv zum Vorscheine. 7 (Beschluß folgt) Affäv und Tirza. ';ö- . G, e dich t . von I. Schwarz. - V. Thcilet mit uns dieses traurige LovS. Fasse Muth und stärke dich. Laß doch dieses stete Klagen, Ob schon oft das Glück entwich, , Sieh,.wie unsre lieben Kinder, Hngfilos,, spieskn.auf der Erd. ., Dieser, Apdlich.stimmt gelinder,