Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 15 (12.4.1849)
- Date
- 1849-04-12
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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»ZH 118 . Tirza liegt -in.ihrem: Zimmer: Betend auf den Knieen da. , -, - Fleht schon früh beim MpWnschimmer Zu dcmGotte/der ih'r nah. . Einmal nur im ganzen Leben/" ' Kömmt der Tag, der bald erscheint Emmatnur im ganzen Leben, " Süße- LhrSven Tirza weint, i ::' »Sei er der. Anfang zum Heil und Frieden- Schenk uns den himmlischen Segen hieniedcn, Daß wir mit Lugend betreten den Pfad « Kaum hat er das Wortgesprochen,. . Tirza stürzt besinnungslos; " . Auf.die Erd', das Herz gebrochen. . Durch des Unglücks mächt'gcn Stoß, Ihre Pulse nicht mehr schlagen. Und es stockt das kalte Blut; ' Auf das Bett wird sie getragen. Wo sie sterbend, sterbend ruht. Schreckliche Trauer in Mitte der Lust. rv. Dumpf und Hohl vom Thurme schallen k Wollen'sie wohl Beter locken In die leeren Tempelhallcu? - Oder flackern^ Feuerbrände^ - b Sieht man ja noch keine Flammen; Sage doch^ .zn^wclArw Ende, . Kömmt der Klerus auch zusammen^ Und der König uytenihnen-: .. Mit,dem,,ggnzey;,Hskgcpränge? Gar vex'schiedn^ dMe Mienejt Blicket man in dem Wedränge. . Was wird dort so ernst verkündet? -Unser Herr und König wollen, i Laß die Juden, die ^verbündet? Mit den Mächten, die uns grollen. Die den Heiland noch verachten, Standhaft leugnen stets die Dreien Die in tiefem Dunkel schmachten , Schmähen wahre Christenweihe; ' Nur vier Wochen' noch verweilen, i Dann^ mit ihrem Geld und Gute In die Ferne vonuns eilen; ...-Dies bei ugscrm KönigSblute.- L 'Äugst'Und Schrecken war im Lande, lAllrMren'beten.-bitten: v ^n»:Herrl der immer Hülfe sandte, W?Np:Mit Unrecht-wir gelitten. zsEj>u' tlk'chi''den''Feinden wehren, änag tzM-ZeVäöt-' de« wir lieben? i: s! Halten fest an-- deinen Lehren, xib'ijn'^arnm werden wir vertrieben.« ' ' 'Wer nieder Uqt,'die-Stimme, ' -Fanatismus ist-das Schlimme. Dasnicht satt wird seiner Leichen. Trägt geduldig eure Leiden, Bis mein hoher Zweck vollendet; Anderswo müßt ihr verbreiten. Reinen Glauben, hier geschändet. Als sie hörten seinen Willen. Trafen gern sie Vorbereitung Die sie zwangen zu der Scheidung. Land des Glückes.. —. goldne Auen! Grüne, fruchtgefüllte Fluren! Nimmer laßt die Fülle schauen. Aber Todes-, Todes-Spüren/ Blauer HimmeO reiner Äether! Werde blutigröth gelichtet; Und es zeig'-der Gott der' Väter Wie Hispanien er--vernichtet. Heiter, ist der Himmelsbogen, Ist so^ rein/ so 'hell, so klar; Schnell ist ihres Busens Wogen, -Freudig, wie's noch niemals war. . Schwalbe streicht zur Erde hin. Wollen nicht dem Wetter trauen, , Ob» auch schön die Sonne schien. Sieh' an dem Topfe da Hängen die' Funken, / "Höret ihr nicht auch die gellrndrn'Unken?' ' ' Schwarzgraue Wolken sie steigen herauf. " r. lind.ein Hiobsbote nahet, , - .:.. . u - - u^ »Schauet doch das Volksgewühl, ' . suü O' daß ihr's nicht selber sähet, Wie empört sich' mein Gefühl! " .. - Alle- Hörten 'den Verrath, - '' ' - - ' l - "-r.L-.L. ..Assav>kst;eiwEH'rlst--güvb-.H'e«' ^üs I)ort:im großen. PriesterraG n -- irN ... DMf.an,jeM,DvmeS.--Mrt«». ... uz?nu Gv.j^Mw^tn.-Ds^ßraels-Mttf,.,2,^; F^rn von pns..Allfn.dq.geHA^eine,TrM;.....