Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 48 (1.12.1848)
- Date
- 1848-12-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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»AA S79 M» von einer Oberkirchenbehörde — die yicht nur MS hem PulkSnnllen, hervorging und deren Mitglieder nicht von U m gewählt wurden -7mir ihren untergeordneten 13 Rabbilien die ron erwelderer Behörde vorgeschlagen, tue vom Ministerium eingesetzt sind welchen hinwiederum 60 Lehrer, (diese jedoch yur in Beziehung auf ihr Nebenamt als Vorsänger, indem sie vermöge ihres eigentlichen und Hauptamts weder mir dem Rabbiner kr 1 en Verhältnis sichen denn tue Qberscbulbchörde prüsr sic, stellt sie au, , und läßt sie durch ihre Organe, die Lokal- und Bezlrksinspcktoren, überwachen und -p:ore.>iren. Ja, es bestehet im diesseitigen Königreich die Verordnung, daß ein Lehrer, der die Lehrerprüfung derselben Klasse gesetzt werden —untergeordnet haben, als -in künstlich gegliedertes System zu erhalten. Das edle Streben der Gemeindest nach Selbstständigkeit nachten sie zu verdächtigen und zu verläumden; behaupten, daß diese unter Selbstständigkeit, unter Freiheit der Synagoge nichts mehr und nichts weniger als: Anstellen polnischer Rabbiner, das Einführen der verrufenen Chedorim, das Dingen kälberführendcis Bachurim, die Unordnungen in den Synagogen, das Prügeln auf den Kohelsstuben verständen " Mir diesem, den Gemeinden ausgestellten, geistigen ArmurhSzeugniß haben sie sich an den, in ganz Würremberg so hochgeschätzten, und durch sein zwanzigjähriges Wirken zum Wöhle seiner Glaubenegenessri, des allgemeinen Vertrauens sich erfreuenden Volkstngnnes, Herrn Dr. Weil in Stuttgart gewendet, .hossend, ihn der Sache des Volkes, für daS er, ganz besonders aber für dessen Gewissensfreiheit, und das auch bei individuel — divirgirenden Ansichten, selbst zu einer Zeit, in welcher es noch gefahrdrohend war, dem reformir„iden Polizeistaar sich entgegen zu stemmen, mit einem Ml'the und mir einer Selbstverläugnung hampsre, die ihm ein unvergängliches Ehrendenkmal im Herzen aller diesseitigem Israeliten errichtet, zu entziehen. . , . (Fortsetzung folgt.) .M Die Juden Ln Oesterreich. Aus Dr. M. Pinner's: Offenes Sendschreiben an die Nationen Enropa's. (LchluiZ) 20 Fi C. M. jährlich zahlen. Eben so muffen die Inden in allen andern Provinzen große Steuern zahl.- , und diejenigen, die auswandern wollen, müssen 20 p>L:. von ihrem Vermögen zurücklassen. In Ungarn ging 18)0 bei den Ständen das Gesetz durch, daß Juden Urbarialgründe besitzen dürfen, eS ist ihnen also die Sbuhgenießung der Grundstücke gestattet. Diesem Beschlüsse trat auch die Magnaten, tafel bei. 18 l0 wurden ihnen von Seiten der Stände größere Rechte eingeräumr. Mehrere Städte durften sie von nun an bewohnen, die ihnen bis jetzt verschlossen waren. Allein der Kaiser har die Hauptsache: „Abschaffung der Schutzgelder" — verworfen. — Noch khätiger wirkte die Negierung gegen die Juden beim Reichstage in den Jahren 1813 und 41, daher kam es auch, daß die damals beantragte Emancipation der Juden mir 35 gegen 13 Stimmen durchfiel. Ucbersicht sämmtlicher Schutzgelder, welche die Juden in Oesterreich jährlich zahlen. Galizien. ..... . 700,000 Fl. C. Münze. Böhmen. 300,000 — Mähren. 200.000 — Ungarn und Slawonien . . 120,000 — Lombardisch-venetian. Königreich 50,000 — Bukowina und Siebenbürgen. 35,000 —. Wien Laibach, Innsbruck und Hohenems. 30,000 —- Kroatien, Dalmatien und Milirairgrenze ..... 25,000 —^ Schlesien. 2,500 —. zusammen 1,462,500 Fi. C Münze. Rechner man hierzu die Licbtsteuer und den Leibzoll, dann di? Steuern, die außerdem die Juden gleich