Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 47 (24.11.1848)
- Date
- 1848-11-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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«ZK 87S M« müssen, sehr vorgeschritten. Es giebt unter -ihnen qy<z gezeichnete Aerzle. Advokaten und verschiedene Literaten. Auch eristiren bereits drei Elementarschulen- 1) in Lemberg, 2) in Brody, 3) in Tarnopol, welche -die Jugend der ärmeren Klasse unentgeltlich besuchen Bildung verbreitet sein, wenn nicht die Sekte der Chasidim, deren Anzahl sehr bedeutend ist, hemmend entgegen wirken möchte. Nur die Industrie steht hier noch auf einer sehr niedrigen Stufe. (Beschluß folgt-) Zrmz'fehe BLbelüberfetznug. Die Bibelübersetzung unter der Redaktion von Dr. Zunz (Berlin. 4843) hat Stellen, die norhwendig Berichtigungen erfordern: z. B. Ezech. 24. 15. L'Niü '-3 wo heißt es in dieser Übersetzung, „ein funkelndes Wehe, eine Geißel mir Geheul" rc. was gar nicht mir dem Tcrr übereinstimmr, sondern nach und muß man übersetzen: „oder sollen wir uns freuen der Zuchrrulhe meines Sohnes"? re. Es scheint aber der Herausgeber hat anstatt »33 gelesen '33. — Eben so ist aberwenn auch nicht grade gegen den Text ist die Übersetzung Genesis 18, 10. „wie die lebendige Zeit", bas 3 ist hier so wenig ein;np73 als in -wb' wz; Num. 23, 23. „zur Zeit"; so muß man auch übersetzen, „zur Zeit der Gesundheit". 3"7>. S.f. N. A. -- «-- ZeiLsMAsNscheichterr. Freie Städte. Frankfurt a. M. In Bezug auf die Hieselbst stattgefundene Vorsynode der Resormgenossenschaft enthält daS «F. I." nachträglich folgende Mittheilung: «Die auf Anregung eines hiesigen Komitee's veranstaltete, vorberathende Synodalvcrsammluug wurde heute hier im israelitischen Andachtssaale eröffnet. Zu derselben haben sich Notabilitäten (!) und Deputationen aus den meisten Theilen Deutschlands eingefunden. Die Versamm- Htyg hat Herrn vr. )ur. Marcus aus Mecklenburg- Schwerin, Mitglied der dortigen israel. Oberkirchenbehörde zu ihrem Vorsitzenden) und Herrn- Dr. I. Weil von hier, zu dessen Stellvertreter erwählt. Der in der heutigen Vorberathung kundgebende Geist hat auf erfreuliche Weise gezeigt, daß die Lösung der religiösen Fragen fortan von den Gemeinden selbst,l und nicht allein von Theologen, sondern von gesinnungstüchtigen Männern erwartet wird." Uebrigens haben wir bereits früher mitgctheilt, wie die sogenannte vorberathende Synode nach zwei Tagen wieder geschlossen wurde, und man verabredete, im nächsten Frühjahr in Frankfurt wieder zusammenzukommen, indcß dahin zu wirken, daß die Synode selbst so zahlreich als möglich besucht werde. Auch wurde ein permanenter Ausschuß ernannt der abermals eine Ansprache an die Gemeinden erlassen sollte. Es bedarf übrigens wol kaum der Erwähnung, daß die ganze Versammlung aus Reformgenessen bestand, in deren Kreis einzig und allein diese ganze Idee Eingang gefunden, und fernerhin finden wird. Mähren. (Fortsetzung.) Noch ist unsere Gleichstellung nicht in Wirklichkeit errungen, kaum ist die Steuerfrage voll gelost, und schon zeigen sich hie und da in den Gemeinden Schwierigkeiten, die Domestikalbedürfnisse unserer eigenen innern Angelegenheiten wie bisher aufzubringen schon will Mancher, da ihm die schmachvollen ereptionellcn Steuern von den Schultern genommen, nun auch die ehrenvolle gerechte Bürde der Gemeindelasten von sich werfen, und von vielen Seiten sind hierüber bereits dem, von Euch, geliebte Brüder, mit der Wahrung Eurer Rechte betrauten Komitee Besorgnisse und Klagen eingclausen. . Das Komitee hat, seitdem es mit Euren Vertrauen beehrt worden, unablässig den Gang unserer großen Angelegenheit verfolgt, und nichts verabsäumt, was nur irgend die Erreichung unseres Zieles fördern, und entgegenstehende Bestrebungen zu vereiteln im Stande war. Seinen zeitgemäßen Schritten ist eS auch mindestens zu verdanken, daß nicht wenigstens provisorisch für 1849 noch die Iudensteuern zu tragen sind, und auch ferner wird