Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 43 (27.10.1848)
- Date
- 1848-10-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Geschichte angchörend, in ihr erst zur Höhe eines Charakters hcranrcifend, Sinnbild gleichsam der bereits aufgelösten in sich selbst zerfallenen Nationalität kann in ihren inner» Wesen, als tas Zentrum gleichsam, als sinnbildlicher Ausdruck für die in ihr und durch sie gcoffenbarten Lehren deS Iiidcnthunis betrachtet, kann als gleichlautend mir dem Begriffe Zudenrhum selbst angesehen werden. Ein wesentliches Unrerscheials Repräsentant gleichsam der Iudcnhcir angesehen werden muß, als solche aber des Wechsels, der Umgestaltung fähig, während die innere geistige Synagoge gleichsam nothwcndigcs Lcbenselemcnr deS Judcnthums -selbst ist, welches ohne dieselben nicht bestehend gedacht werden kann. (Beschluß folgt.) Entgegnung. ganz in ihren früher gewohnten Znvcctiven und Verläumdringen gegen den „Z.-W." erschöpft zu haben, und machen bekannt, cs habe der «*Z.-W." schon in s/inem Wirken aufgehört. Wir, die Leser dieses Blatter, wollten daher hierdurch die geehrten Leser des „Z.-W." aufmerksam machen, daß dieses Blatt noch immer fort- und sortwirken wird. Noch sind die Wirren und Mängel im Zudcmhume nicht ganz beseitigt. Es ist noch manche Spalte auszusüllen, noch manche Lücke zu vcrzäuncn,. und cS ist daher unsere Pflicht, nach allen Kräften das Znrereffe der Orthodoxie zu wahren. Der treue Zions-Wächrer steht noch immer wachend auf seinen Zinnen, er gewahrt noch immer die Bewegungen der Feinde die mit ihm, seine heilige Burg und Stürme Zurückschlagen, bis seine Feinde beschämt und gedemürhigr sich zurückziehen werden. Und Gottlob, wir besitzen die Mittel und die Kraft, trotz der Bemühungen unserer Feinde fortzuwirken. und mit Freuden sehen wir die Früchte unseres WirkenS reifen. Die letzte Stunde des „Israeliten" hat bereits geschlagen, er hat nicht die andere Halste seines Jahrhunderts erreicht, cti'v' öö. Der „Phönix'* wird sich nie wieder aus seiner Asche erheben; denn diese Blätter waren Organe der Lüge. Und nicht brssr wird es dem „Orient und der „Z. d- I.«« ergehen, die mit ihrer heuchlerischen Maske das Publikum noch zu täuschen verderblich und unheilbringend ihr Bestreben ist. Bis dahin wird der treue Zionswächter sein Wirken sonsctzen; bis die Laugner vor den Augen Aller entlarvt sind, bis die religionswidrigcn Bestrebungen wieder in ihr ursprüngliches Nichts znrückstnken und bis wir mit Zuversicht sagen können 7'v s-sst, jv WO' BZ. L; K: Der Wille Gottes Ln der Natur, zur Nachahmung und heheren Verpflichtung Von Rabb. I. Ehrlich. (Beschluß.) Lese mit.Bedacht in diesem großen Buche, cs lehrt dich Liebe. Der Schöpfungsbestand ist Liebe, wo dein Auge sich erhebt. Dein Blick schwinge sich auf, wo er ermattet endet, zu den mächtigsten Sphären, was erblickst du? was erschauet dein Auge? Liebe. Die obern Welten in ihrem Kreisgange, schreitend in ihren Bahnen, nirgends Abwcichen, die Fcsthaltung und Nichtberührung fremder Kreise, ist Liebe. Die Verbindung feindlicher Elemente, wie brüderlich sie sich umarmen, zur Erhaltung aller Wesen ist Liebe. Des Wassers schnelle Strömung, die Unzcrtrennlichkcir des Bodens spricht Liebe. Die mannigfaltige Verschiedenheit deiner Kräfte, ^vie7sie zu einem Zwecke und Ziel sich vereinigen, verschieden in ihrer Wirkung, zu einem Ziele streben, ist Liebe. Auch der Erde Milde ans Pflanzenreich, daß es in wonniger Schönheit aufschieße, ist esnicht Liebe? Und in einer solchen Welt, wo alles Liebe lehrt, wo alles Liebe ist, kannst du Unliebe, ja feindlich dich zeigen? Deinen Mitbruder drücken.