Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 37 (15.9.1848)
- Date
- 1848-09-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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»W 294 durch die Verbindung mit dem Körper, beinah« völlig erstickt, hat uns bei dem Entstehen nur unvollkommener hergestellt, auf baß unsere Vollkommenheit, haben wir sie durrb unser Streben und Bemühen er» reicht, desto erhabener, desto glorreicher sei. i'vtn vv'i 'm v?fv vn 'v pcs Er blieS in seine Nase eine lebende Seele, und der Mensch ward ein lebende- Wesen! Die Seele also in ihrem abstrakten Zustande, v"n r»vi2. wird durch da- Einblasen in einen körperlichen Srvff mit demselben einverleibr, und aus dieser Verbindung entsteht dann ein 'v cvZ, ein thierisches Leben, sie wird durch den Körper verkörpert. Des Menschen Aufgabe ist es nur, den Körper durch die dieselbe in da- Geistige hinüber zu ziehen. Denn ein Leiter ist aufge, stellt, deren Spitze bis zum Himmel reicht, deren Weg in die Ewigkeit führt. Am Fuße dieser Leiter har ander Ewige gestellt, daß wir sie erklimmen auvon Stufe zu Stufe erschwingen, uns der Spitze, auf welcher die göttliche Majestät ruht immer mehr zu nähren, under Erde auf welcher sie steht immer mehr zu entfernen, bis wir einst die Spitze, diesen hohen Standpunkt erreicht haben werden, erreicht durch eigene- Bestreben, eigene Vervollkommnung. (Beschluß folgt.) Auf welchem Gebiete des neuen Deutschlands soll die deutsche Volksschule erwachsen? (Fortsetzung.) IV. Diese letzte Forderung aber, daß die Schule sich ganz selbständig vrgantsire und dastehe als ein Dritteneben Staat und Kirche, diese Forderung — so natürlich sie auch der Schule nach ihren bisherigen Verhältnissen sem mag — entbehrt jeglichen Grundes und verkennt eben so sehr da- Wesen beS Staate- und der Kirche, wie das der Schule. Eine solche ,,absolut getrennte Sphäre^ ist die Schule nicht, und kann eine solche absolute Selbständigkeit weder aus ihrem Zwecke noch auihrem Inhalte herleiren und begründen. Denn wenn auch die Antragsteller dieser Forderung behaupten, der Zweck der Schule sei ein anderer als der des Staate- und der Kirche, sei einzig und allein die allseitige und harmonische Entwicklung und Bildung de« Menschen — die allgemeine Menschendildung; so ist schon oben bemerkt, daß dieser Zweck eigentlich eine Chimäre ist. Allgemeines und abstraktes Menschenlhum ist ein Schattenwesen. Es gibt keine abstrakten Kräfte im Menschen, es gibt keine absolut formale Ausbildung der Geisteskräfte. Diese sind und gewinnen nur Gestalt, d. i. Bildung an und nach den (Dildungs) Stoffen. Und welches sind denn die allgemeinmenschlichen Bildungestoffe? Das Kriterium derselben muß doch unter allen Völkern und selbst unter den Hvktenrvkten und Koffern sich finden, da auch sie zur Menschheit gehören. Von diesem Schattenbild« der .»allgemeinen Menftbenbildung" muß die Schule ganz absehen, wenn sie nicht im Nebel schweben, sondern auf einem reellen Grunde erwachsen und Volksschule werden will. Nur im Volkschume kann sie wurzeln, wachsen und sich begreifen. Reine Humanitär ist ein Ideal, das in der Wirklichkeit nur unter der Form eines Volksthums zur Erscheinung kommt". Im Volkschume nun vertritt der Staat das Reale, die Krrche das Ideale. Die Schule aber mündet nur «hrem Zwecke in beide Institute, und entnimmt ihren Inhalt, ihren Dildungestvff. wieder beiden Gebieten und ist als Volksschule — als Institut des Volksthums — sowol Vordereitungsanstalr für den Staat als für d»e Kirche. Erne absolute Selbständigkeit der Schule also gibt es nicht. (Fortsetzung folgt.) --- Zeitungsnachrichten. Palästina. Jerusalem. Als gewiß nicht unintexessante Neuigkeit, kann ich von hieraus berichten, wie der frühere amerikanische Consul Kresten hieselbst, der schon seit Jahren unfern jüdischen Glauben, mit besonderer Vorliebe zugethan war, jetzt endlich seinen längst gefaßten Plan ausgeführt, und in der Wirklichkeit sich hat ->"w sein lassen. Ja, im Uebermaße seines Glaubens-Muthes ließ ermtv an sich, nicht hier, sondern in bwp, allwo an unfern Stammvater rvuä zum ersten Male jene als ewiges Bundeszeicken für seine Nachkommmen vollzogen wurde, vornehmen. Auch erlaubte er nicht, daß er während der Operation von Jemanden gehalten würde, so ließ er mit unerschütterlicher Rüde Alles an sich vornehmen. Jetzt läßt derselbe seine