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Der treue Zionswächter · 1848-09-15 · 37 (15.9.1848) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
37 (15.9.1848)
Date
1848-09-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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»M 295 - ,'v - Familie von New- Aork, wo selbe bis dahin verweilt, zu sich herüber kommen, und ist Willens, auch diese, wo möglich dem Judenthume zuzuführen. Sonst wüßte ich nichts Mittheilenswerthes zu berichten, außer daß es abermals gelungen an der 'nvp L012 eine Quelle zu entdecken, wodurch der heiligen Stadt, die bisher den größten Therl ihres Bedarfs an Wasser, entfernt aus dem L sich verschaffen mußte, eine wesentliche Erleichterung geworden; so wie endlich, daß außerhalb der Mauer, eine Karavanserei zur Beherbergung jüdischer Fremder und Kranken errichtet worden ist. Preuhen Berlin. Die Reform-Genossenschaft ist so zu sagen, in voller Auflösung begriffen, und bestände nicht das äußere Band nachzukommenden pekuniärer Verpflichtungen, so wäre das ganze moderne Gebäude jetzt bereits in sich zerfallen. Anders konnte es freilich nicht kommen, daß mußte jeder Denkende schon zum Anfänge wissen. Nicht ein inneres religiöses Bedürfniß war es, das die sogenannten Genossen zusammenführte, vielmehr sollten fremdartige, dem Judenthume durchaus widerstrebenden Elemente in dasselbe ausgenommen, sollte vor Allem die äußere Form in Einklang gebracht werden, mit menschlichen Instituten, deren Uebereinstimmung mit den religiösen Interessen weder nöthig, noch möglich ist. So rächt sich der Egoismus, die Untreue stets an sich selber, und die Leiter jener zu untergeorLneten selbstsüchtigen Interessen unternommenen Reform sie sind es, die vor Allem jetzt, der herbsten menschlichen Strafe, der Vergessenheit anheim gefallen sind. Daß die Genossen jetzt keine Beiträge mehr zur Gemeinde zahlen, ist an und für sich, bei den ohnedies jetzt verzweifelten Verhältnissen derselben allerdings zu bedauern, doch hat auch daS sein Gutes, als dadurch die ohnedies dringend ererheischte gänzliche Reorganisation der Gemeinde nur beschleunigt werden kann. Freie Städte. Frankfurt. Nachdem durch die von der deutschen National - Versammlung angenommener 813 der Grundrechte, der da lautet: „Durch das religiöse Bekenntniß wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt noch beschränkt," die unbedingteste Emancipation im gesummten deutschen Vaterlande ausgesprochen worden ist, hat der Vorstand der hiesigen Gemeinde, der stets noch beschränkenden Engherzigkeit deS Senats gegenüber, es für zweckmäßig erkannt, auf weitere Schritte zur Wahrung seines Rechtes zu verzichten, und unter Berufung auf seinen vorausgesandten energischen Prozeß, die ganze Verantwortung jenes, der Gegenwart höhnenden Beschlusses denen zu belassen, die so sehr nach der Ehre geizten, am Letzten und Längsten die veraltete Spur mittelalterlicher Schmach zu wahren. Groscherzogthum Hessen. Michelstadt, den 7. Sept. Ew. Hochwürden erlaubt sich unterzeichnetes Eomitee die zweite Liste der zur Bildung eines Fonds für die Hinterbliebenen des seel. Rabbinen I. L. Wormser dahier eingegangenen Beiträge zu überfertigen, mit der Bitte, dieselbe in Ihrem hochgeschätzten und vielgeleseneu Blatte gefälligst aufzunehmen, welches auch von vielen der Spender noch besonders gewünscht wurde. Ueberzeugt, daß Ew. Hochwürden bei 2drer Menschenfreundlichkeit sich noch besonders für die Hinterlassenen eines College» und cines Mannes, der für seine Menschenbrüder all' das Seine aufopfernd verwendete, bethätigen werden, zweifeln wir an der gefälligen Entsprechung gegenwärtiger Bitte nicht, uud bitten Ew. Hochwürden schließlich, sich zur Empfangnahme und Besorgung von Beiträgen auch ferner bereit zu erklären. Mit vollkommener Hochachtung DaS Comitee zur Unterstützung für die Familie Wormser. AuS dessen Auftrag der Sekretair H. Levy, Religionslehrer u. Prediger. Zweites Verzeichniß, der für die unversorgte Familie ves verstorbenen Rabbinen Z. L. Wormser zu Michelstadt vom 7. 2anuar d. 2. an zur Bildung eines Fonds weiter eingegangenen Beiträge: Durch Herrn Vorsteher M. Stern zu Mainzlar 11 fl. 1 kr. Durch Hr. W. Licbtenstädter zu Baiersdorf, für die isr. Gemeinde daselbst 7 fl. 36 kr. Für die isr. Gemeinde Bruck 4 fl. 36 kr. Aon dem isr. Kirchenvorsteheramt zu Niederstetten 8 fl. 16 kr. Durch Hrn. Synagogenrath Münzesheimer zu

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