Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 34 (25.8.1848)
- Date
- 1848-08-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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268 H-AD civakion der Erziehung und S l »le aus den veralteten und drückenden nukrelalrerii'chcn »formen. neuen Verfassungen, und höchsten nur noch der Erhaltung der milden Stiftungen, nicht aber noch der Noch« Wendigkeit einer völligen Umbildung derselben gedacht! gerrhums im Staate mir der neuen Gestaltung der Erziehung und des Schulwesens im genauesten Zusammenhang, steht, wenn anders die neue Saar des consti'urionelle», Lebens innerhalb des Staates nickt blvS Leben fest begründet werden und nickt dem Zufalle überr lassen bleiben soll." (Fortsetzung folgt.) Reform, Ln 1EZO Thesen -argeßellt' Kritik B. Steinschneider, (Beschluß.) Seite 34 will Verf. das Gebot wahrend deS Hürrenfestes in Hütten zu wohnen annuliren, weil Esra und Nehemia die Hünen aus Zweigen von Oliven.- Myrrhen- und Palmbaumen anferrigen ließen und nach Ansicht des R. Iehuda ist man von dieser Branche dispensirr, wenn man die Hünen nicht aus solchen Zweigen verfertigen kann, wie Esra angeordnek. Verf. hat hier wieder eine vortreffliche Probe seiner großen ralmudischen Gelehrsamkeit abgelegt. Und es ist wahrlich unbegreiflich, wie ein Herkules, der selbst mit der Gottheit zu kämpfen wagt, der sein kritisches Messer schonungslos ans heilige Werk der Religion legt, und was ihm daselbst nicht behagt mir Stumpf und Rumpf ausmerzr; der durch die Illlgüte des Ewigen zum unaussprechlichen Wohle Israels (?) mir einer solchen AllweiSheir begabt worden, baß er men Volke d«e Augen öffnen, damit eS seine gefährlichen Fekrde erblicke, denen es sich in die Arme geworfen! Er soll nicht im Stande sein eine von ihm citirre Talmud-Stelle richtig aufzufaffen? Denn vermöge der Meinung deS R. Iehuda, darf sogar die Laubhütte nicht mit all diesen Blättern gedeckt werden, welche (S. Tr. Succa 36.) Ferner cmrr Verf. ibid. die Stelle in Nehemia, (8. 17) wo es heißt: „sie setzten sich in Hünen, was seit den Zeilen des Zosua, Sohn Nun, die Kinder Israels nicht gekhan haben," und folgen daraus, daß selbst zu jener Zeit d'eser Religionsgcbrauch: schon nickt in Anwendung gekommen. „Hier hat Vers., dem das Zeiten Iosua, Sohn Nun nicht gefc«en worden (L. ibid. Ecmment. des H. Wölf Meier). Ebenso finden wir Könige 2. C. 23.) daß, während der Regierung des Königs Ioschijahu daS Ueberschreikungsfest gefeiert worden, wie es also seit den Zeiten der Richter nickt gehalten wurde; obwo! in Chronik (2, L. 30) erzählt wird, daß während der Regierung des Iicheskia das lieber,chreimugesest zur Freude lns ganzen Israels gefeiert worben. der Mann ,einer Frau erst am elisren oder zwölften Tage." Auffallend ist diese Aehnlickkeit mit der im Talmud — Nidda, 72 eulhaUenen Zuaad»' von eilt Tagen fallen, »st begreiflich, weil fie diesen alten, unpolnken Edelstein nickt verstehen, und die Kunst ihn zu verste« hen. auch n«e gelernt; aber warum S«e dieses Unheil sogleich autposaunten, bleibt mir ein Räthsel. Mir der Entfernung des Mannes vom Weibe gemeint, sondern daß die Menstruirende diese 11 Tage (S. Rasch» u. Maim. bas.) eine sogenannte Soweh ist, wo sie, wenn wahrend dieser Zeit ihre Unreinheit seibstzwei