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Der treue Zionswächter · 1848-07-21 · 29 (21.7.1848) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
29 (21.7.1848)
Date
1848-07-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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<*4O 228 wiefern d«cs unter dem Charakter der Nation geschieht, und wiefern sie hauptsächlich das Gefühl der Nativnalehre und Nativnalctnheir ohne Haß und Verblcnsche» Gesammrvarerlande bekennen. Skr'zze aus dem Leben des Zn der Mitte des Winters im Zahre 253 verließ ich mir meinen Hausleuten und noch 250 Personen die Hauptstadt des Königreichs Portugal, die Sradr Lissabon auf Befehl des Königs. Auf dem Meere wurden »vir von einer Pest heimgesucht und dies bewirkte, daß man uns an keinem Orte aufnchme» wollte, und so mußten »vir ganze 4 Monare auf dem Meere zudringen, »vo wir kaum Wasser und Drod hatte»». Nachdem endlich diese Zeit vorüber war, nahm »rns ein anderes Schiff auf und brachte denn man ließ uns weder in die Sradr, noch von hier wcgziehcn. Zeden Tag kamen Mönche zu uns auf Befehl des Statthalters, die Predigten hielten, um uns zum christlichen Glauben überzuführen. Da daß wir fest auf unfern Herren vertranten, da verbot der Statthalter, uns weder Wasser noch Drod, noch irgend eine Speise zu reichen, um uns dadurch zum Abfall von unserer Religion zu bewegen. Dies dauerte 5 Tage. Zn diesen Tagen kamen nun alle Beamten und Geistliche der Stadt zu uns, mit den Worten: Wie lange wollt Zhr noch gedemürhigc sein? Wenn Zhr das Leben liebt, so bekehrt »Luch! Und beinahe Hundert Personen gingen zur Taufe über, denn sie konnten diese schweren Prüfungen nicht übersiehe»». Wir Uebrigen aber weihten uns dem Tode. Bald darauf starb meine Frau und noch viele Zünglinge und Zungfrauen, ungefähr 50 an der Zahl, und leibst ich »var dem Tode nahe. Aber der Herr erhörte unser inbrünstiges Geber, das wir in dieser äußersten Noch himmelauf sendeten, und brachte uns Errettung. Nachdem der Statthalter nämlich unsere Beharrlichkeit und unser festes Vertrauen auf unfern Herrn wahrge- und so reisten wir nach Fez. Hier kamen »vir von dein Regen in die Traufe. Wir befanden uns »wer den Mayomedanern, ein grausames und sündhaftes Volk. Einer derselben, der früher' an meinem Orre mich aufzubringen, und man machte mir nun den Vorwurf, daß ich, als die Gemeinden Freudenfeste wegen Eroberung der Stadt Granada anstellcen, den Zuden, meinen Glaubensgenossen, deren Seelenhirre ich »var, befohlen hätte, das Dildniß Mahomed'S zu verfertigen, und dasselbe alsdann in allen Straßen und auf allen öffentlichen Plätzen herumzuschletfen. Diesen 3 falschen Zeugen wurde geglaubt, und ich mußte nun das erquickende Sonnenlicht nicht eindringen konnte, wo Schlangen und Skorpionen ihre Wohnungen Haber», derr mußte ich trostlos schmachten, und es wurde wenn icl> aber meinen Glauben abschwören wolle, dann sollen mir alle Ehrenbezeugungen zu Theil werden; ich solle große Sraatsämter bekleiden, und viele Geschenke haben. Aber noch blieb ich meinem Gotte treu, noch wich ich nicht von meiner heiligen Religion,

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