Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 27 (4.7.1848)
- Date
- 1848-07-04
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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»§H SIS Ez haben Fürsten sich erhoben Gegen Gott. Gesalbten »nd das Band, Und sagen sie im ganzen Lande Der ihrer noch aus Nachsicht schonet; Belegt sie nun mit verdientem Spott; Dann spricht Er: Rache zu Vollstrecker,, Mit seinem Grimme sie erschrecken. Und meinen König auf Zions Höh'n Verkündige ich den Völkern jetzt; Ich, spricht Gott, laß es doch geschehen. Daß alsdann der Fürst wird eingesetzt. Mein Mund verkündet: Dich -ab' ich heut' Gezeugt. Verlang', was ich Dir bereit'! Zum Erbtheil geb' ich Dir die Heiden, Tie ganze Welt Dir bloß zu Freuden; Zerschmetterst sie mit ehrner Keule. Verwirfst sie, wie Geschirr, in Eile. Laßt, Ihr Beherrscher dieser Erden, Euch dieses Zeugniß lehrreich werden. Dient dem Herrn mit froher Stirne, Cap. 2. HerzenSempfindungen bei unverdienten Kränkungen. Geber um Hülfe. Herr! wie haben meine Feinde Sich so sehr vermehrt! Achwie viel in der Gemeinde Haben sich empört! Za, man sagt, um mich zu hassen. Ihn hat Gott nun ganz verlassen. Doch. Du Herr! den ich verehre. Bist ein Schild für mich. Du vntheidigst meine Ehre So gar öffentlich. Und wirst nach dem Erdenlebea Mich vom Staub wieder erheben. Ich rief zu Gott in der Höhe Seiner Heiligkeit. Als ich seinen Schutz erflehe, Da flieht Gram und Leid. Wenn ich schlafe oder wache. So führt Gott selbst meine Sache. Nicht fürcht' ich des Volkes Menge, Er bleibt mir, wenn sie dränge Gleich zehntausend Mann. . Steh' nur auf, mich zu erretten, Denn Du brichst der Unschuld Ketten. Herr! Der Du in diesen Tagen Ausgebrochen. Gieb mir Müden, Segen, Heil, dem Volke Frieden! Cap. 4. Der göttliche Beistand im Vertrauen. Gebet eines Verleumdeten. Herr! wenn ich rufe, so antworte. Der mir schon oft an manchem One Wo ich in Angst war, Raum gemacht. Laß Dich auch diesmal gnädig sehen. Und merk» Dir mein Gebet und Flehen. Wie lange soll denn meine Ehre, Treulosigkeit noch oben d'rein? Ihr, die Ihr Zwietracht zu erwecken. Za suchet, Lügen auszuhecken! Wißt, daß sich Gott für mich erkläret. Und seinem Liebling nichts gebricht; Der, wenn ich rufe, mich erhöret. So bebt demnach und sündigt nicht. Höchst ungerecht bleibt E l'r Unwille, Prüft'S; geht in Euch und seid stille. Reu t Euch Eu'r sündliches Betragen, So opfert die Gerechtigkeit! Vertraut dem Herrn! Wenn Biele fragen: Wer giebt uns Gut's und Sicherheit?