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Der treue Zionswächter · 1848-06-06 · 23 (6.6.1848) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
23 (6.6.1848)
Date
1848-06-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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--4Ä 178 M» bloö vor Zrrthum schützen, auch das Gemüth sollte dluch sic veredelt werden, ganz sollte der Mensch jetzt sich der Gottheit weihen. Die Anerkennung GoneS den durch seine moralische Kraft die Würde des Menschen zu zeigen. Durch ihn sollte der Mensch erkennen, welche erhabene Kraft zur Erlangung der wahren Glückseligkeit der Schöpfer seinem Meisterwerke zu Thrtl werden ließ. Abraham mußte seinen GeduriSorr verlassen, ein fremdes Land beziehen; durch Hungersnot!) auch von da verjagt, wird ihm auf seiner Wanderung zweimal die ihm rheure Gattin geraubt, und als ihm im hohen Alter em Erbe geboren war, siehe, kaum waren die ersten Varerfrcuden vorüber, da wird ihm der göttliche Befehl, selbst sein eigenes, einziges Kmd der Gottheit wieder zu geben. Welche harre Schickungen! rwi'tro Prüfungen nennen es unstre Weisen. Za, Prüfungen waren es, die unser Erzvater glücklich überstand, und Heil ihm, daß er cs konnte. Schwer waren diö i» lösenden Aufgaben, groß aber auch war die Belohnung, die diesem großen siegreichen Kampfe folgte. Das Gortesvertrauen wurde ihm als eine, der Belohnung würdige Handlung von dem gerechten Richter angerechncl. f'ö s'pf'TN Seine Lehre und sein musterhaftes Leben sollte nun als ein Erbgut sich bei seinen Nachkommen fortpflanzen. Die Wahrheit, die er gelehrt, die Tugend, die er ausüble, werden nun ein Stammgut für seine Familie. — Damit dieses Verhältuiß Abraham'S zu seinem Gotte auch der ganzen Welt kund werde, schloß daS ewige Wesen ein Dündniß mit dem ihn zuerst erkannten Menschen (Gen. 17, 7 10), und dieses Bündniß ward durch ein äußerliches Zeichen, in .n für Bund von gegenseitigen Pflichten und Rechten beding'. Abraham und seine Abkömmlinge wurden die Träger und die Verbreiter der Gollesidee; ihnen, den nach Vollkommenheit strebenden, wird die göttliche Versicherung, daß sie, so lange sie ihrem Streben treu bleiben, stets die höchste Vollkommenheit erlangen werden (Gen. 17, 7). Mir dieser höchsten Vollkommenheit war aber die größte Glückseligkeit verbunden. Der Geist, welcher nach der höchsten Erkenntniß strebt, muß frei, ungebunden von allen Sorgen und Qualen, die ihm hemmend enrgegenrrcten können, sein. Es erging daher das göttliche Versprechen an Abraham schon, daß ihm, dem Einzelnen, der ohne Macht und Ansehen unter den barbarischen Horden stand, ein Land, das von einer riesenstarken Masse bewohnt war, zum Besitz werden soll. Dieses, durch die Gottheit allein auszusührende Versprechen mußte um so eher unserm Erz-

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